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Was kommt nach der Krone?

Gefragt von: Frau Annegret Ahrens  |  Letzte Aktualisierung: 27. April 2026
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Nach einer Krone kommen je nach Situation eine Brücke (wenn Nachbarzähne da sind), ein Implantat (wenn der Zahn komplett fehlt oder der Stumpf nicht mehr hält), eine Teilprothese (bei vielen fehlenden Zähnen) oder bei leichteren Schäden auch nur eine Versiegelung oder eine Füllung, aber oft ist die Krone selbst schon der Abschluss einer Behandlung; bei einem Problem unter der Krone wird ein Stiftanker nötig, um sie zu befestigen, wie diese Seite zeigt.

Welche Alternativen gibt es zu Zahnkronen?

Alternativen zur Zahnkrone hängen vom Ausmaß des Schadens ab und reichen von Inlays/Onlays und Veneers (für kleinere bis mittlere Defekte/Ästhetik) über Teilkronen bis hin zu adhesiv befestigten keramischen Kauflächen und bei vollständigem Zahnverlust zu Implantaten oder Brücken; oft werden auch Kompositfüllungen als Übergangslösung genutzt, wobei die minimal-invasive, adhäsive Befestigung ohne Präparation gesunder Substanz zunehmend eine wichtige, schonende Rolle spielt.
 

Was kommt nach der Zahnkrone?

Eine Zahnbrücke ist ein Zahnersatz, der aus einem oder mehreren künstlichen Zähnen sowie aus mindestens zwei Zahnkronen besteht.

Wie viele Sitzungen gibt es bei Krone?

In den allermeisten Fällen sind zwei Sitzungen beim Zahnarzt notwendig, um eine Zahnkrone einzusetzen. Beim ersten Termin trifft der Zahnarzt alle Vorbereitungen.

Wie viel Zahn muss für eine Krone noch vorhanden sein?

Für eine Krone muss noch ein stabiler Zahnstumpf mit ausreichend eigener Zahnsubstanz vorhanden sein, idealerweise noch mindestens 50 % des ursprünglichen Zahns, damit die Krone sicher Halt findet; der Zahnarzt schleift den Zahn so zurecht, dass er die Krone umschließen kann, aber bei starker Beschädigung, wenn kaum noch Struktur da ist oder der Nerv bereits abgestorben ist, ist eine Krone nicht mehr sinnvoll und Alternativen wie ein Implantat werden nötig.
 

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Wie lange hält ein Zahn unter einer Krone?

Eine Zahnkrone hält je nach Material und Pflege durchschnittlich 10 bis 15 Jahre, kann aber bei guter Pflege und hochwertiger Anfertigung auch 20 Jahre und länger halten, während Vollgusskronen sogar 25 Jahre erreichen können, wobei die Haltbarkeit stark von Material, individuellem Kaudruck und Zahnhygiene abhängt. Moderne Vollkeramikkronen sind langlebig, Metallkeramikkronen (PFM) halten meist 5-15 Jahre, und Zirkonkronen sind besonders robust, erfordern aber auch gute Pflege.
 

Wie viele Termine gibt es für Krone?

Für eine Zahnkrone sind meistens zwei bis drei Termine beim Zahnarzt nötig: Der erste Termin dient der Präparation des Zahns und der Abdrucknahme (oder dem digitalen Scan), wobei eine Provisorium eingesetzt wird; im zweiten Termin wird die fertige Krone angepasst und zementiert; ein dritter Termin kann für eine abschließende Kontrolle nach einigen Wochen empfohlen werden. Dank moderner CAD/CAM-Technologie können manche Praxen eine Krone sogar in nur einem einzigen Termin fertigstellen.
 

Wie viele Jahre hält eine Krone?

Die Haltbarkeit einer Zahnkrone liegt im Schnitt bei 10 bis 20 Jahren, in manchen Fällen sogar deutlich länger. Entscheidend sind die Materialwahl, die Mundhygiene, die Passgenauigkeit sowie regelmäßige zahnärztliche Kontrollen.

Ist es möglich, Karies unter der Krone zu entfernen?

Karies unter einer Krone (Sekundärkaries) wird behandelt, indem der Zahnarzt die Krone entfernt, um den Zahn zu säubern, das kariöse Material zu beseitigen und zu desinfizieren; anschließend wird der Zahn neu aufgebaut oder, falls der Nerv betroffen ist, eine Wurzelbehandlung durchgeführt, bevor eine neue Krone angefertigt wird. Bei leichteren Fällen kann der Zugang auch durch ein kleines Loch in der Krone erfolgen, aber oft ist die Entfernung nötig, um alles zu sanieren.
 

Kann eine Zahnbrücke maximal 3 Zähne überbrücken?

Eine Zahnbrücke kann Zahnlücken mit maximal 3 fehlenden Zähnen im Seitenzahnbereich und maximal 4 fehlenden Zähnen im Frontzahnbereich schließen. Um größere Lücken zu überbrücken, können für die Konstruktion einer Zahnbrücke auch Implantate eingesetzt werden, die als Pfeilerzähne dienen.

Kann ein überkronter Zahn sich entzünden?

Auch ein überkronter Zahn kann sich entzünden

Das kann notwendig werden, wenn die Zahnsubstanz durch Karies stark geschädigt ist und große Füllungen nicht mehr halten. Zudem kann ein Überkronen zur Befestigung von umliegendem Zahnersatz oder aus ästhetischen Gründen erforderlich sein.

Ist ein Implantat besser als eine Krone?

Es gibt kein pauschal "Besseres", es hängt vom Zustand des Zahns ab: Eine Krone ist ideal, wenn ein Zahn stark beschädigt, aber noch eine gesunde Wurzel hat, da sie schneller und günstiger ist. Ein Implantat ist die beste Lösung, wenn der Zahn komplett fehlt oder nicht mehr zu retten ist, da es eine langfristige, stabile Alternative ist, die den Kieferknochen erhält, aber invasiver und teurer ist.
 

Wie ist der Ablauf, wenn man eine Zahnkrone bekommt?

Der Ablauf einer Zahnkrone umfasst meist zwei Sitzungen: Zuerst wird der Zahn beschliffen, ein Abdruck genommen und ein Provisorium eingesetzt; dann wird die fertige Krone im Labor hergestellt und in einer zweiten Sitzung endgültig angepasst und befestigt, wobei der Zahnarzt den perfekten Sitz und Biss prüft. Moderne Verfahren wie CEREC können dies in einer Sitzung ermöglichen, indem die Krone digital erfasst, gefräst und sofort eingesetzt wird.
 

Wann ist es zu spät für ein Implantat?

Bis zu welchem Alter sind Implantate möglich? Implantate sind erst nach abgeschlossenem Knochenwachstum ab etwa 18 Jahren möglich. Das heißt, dass bei Jugendlichen keine Implantate gesetzt werden können. Nach oben gibt es keine Grenzen.

Was ist der gesündeste Zahnersatz?

Die gesundheitlich bedenkenlose Alternative zu Amalgam sind Zement-Füllungen, Kunststoff-Füllungen oder hochwertige Keramik-Inlays.

Kann man alte Zahnkronen durch neue ersetzen?

Ja, Zahnkronen können erneuert werden, wenn sie beschädigt sind (gebrochen, undicht, verfärbt) oder der darunterliegende Zahn Probleme macht. Der Prozess beinhaltet das Entfernen der alten Krone, die Untersuchung und eventuelle Behandlung des Zahnstumpfs, die Anfertigung einer neuen Krone und deren anschließende Befestigung, wobei oft ein Provisorium getragen wird, bis die finale Krone fertig ist.
 

Warum fault der Zahn unter der Krone?

Trotz des Schutzes, den eine Krone bietet, ist der Zahn darunter weiterhin anfällig für Fäulnis, insbesondere wenn er bereits beschädigt oder schlecht behandelt wurde. Unter einer Krone kann sich Karies bilden, wenn die Krone schlecht sitzt oder die Zahnoberfläche nicht richtig versiegelt wurde.

Was bedeutet ein schwarzer Zahn unter der Krone?

Ein schwarzer Zahn unter einer Krone kann auf Karies, einen abgestorbenen Zahnnerv (devitaler Zahn), eine Entzündung oder ein undichtes Kronenfach hindeuten, was zu einer dunklen Verfärbung des Zahns durch Blutreste oder Bakterien führt. Oft ist aber auch nur der dunkle Metallrand einer älteren Krone durch Zahnfleischrückgang sichtbar geworden. Bei Verfärbungen oder Schmerzen ist ein Zahnarztbesuch dringend nötig, um die Ursache zu klären und den Zahn (z. B. durch eine Wurzelbehandlung, Bleaching oder Kronenerneuerung) zu behandeln, bevor es zu Zahnverlust kommt.
 

Wie bemerkt man Karies unter der Krone?

Karies unter einer Krone zeigt sich oft durch Schmerzen bei Hitze, Kälte oder Druck, Zahnfleischprobleme wie Rötung und Schwellung, schlechten Geschmack/Mundgeruch und dunkle Verfärbungen am Kronenrand, kann aber auch lange symptomlos verlaufen, bis die Infektion fortgeschritten ist und den Nerv betrifft. Häufige Symptome sind Schmerzen beim Kauen, Druckempfindlichkeit, Empfindlichkeit gegenüber Süßem, Pochen und eine Fistel.
 

Was passiert mit den Zähnen unter der Krone?

Karies unter einer Zahnkrone: Ursachen und Behandlung. Karies kann auch dann entstehen, wenn ein Zahn bereits überkront ist. „Karies unter Krone“ bleibt häufig lange unentdeckt, weil die Krone den geschädigten Bereich verdeckt. Unbehandelt kann es zu Entzündungen, Zahnschmerzen und zum Verlust des Zahnes kommen.

Wie oft muss man Kronen wechseln?

Metallkeramikkronen, die einen Metallkern mit einer Keramikverblendung kombinieren, halten typischerweise ebenfalls zwischen 10 und 15 Jahren. Diese Zahlen stellen jedoch nur Durchschnittswerte dar. In der Praxis erleben wir regelmäßig, dass gut gepflegte Kronen deutlich länger halten können.

Sind alte Zahnkronen was wert?

Ja, alte Zahnkronen können je nach Material (vor allem Gold, Platin, Palladium) durchaus wertvoll sein, da sie Edelmetalle enthalten, deren Wert durch den aktuellen Metallpreis bestimmt wird, wobei Legierungen mit höherem Edelmetallanteil mehr wert sind, und auch Keramik- oder Kunststoffkronen haben einen Restwert durch Material (aber weniger), sie können bei spezialisierten Goldankäufern bewertet werden. Der genaue Wert hängt vom Gewicht, der Metallart (z.B. 750er Gold) und dem aktuellen Edelmetallkurs ab.
 

Wie entfernt ein Zahnarzt Zahnkronen?

Eine Zahnkrone wird vom Zahnarzt meist durch vorsichtiges Aufbohren der Krone (besonders bei Keramik), Aufbiegen des Metallgerüsts oder durch spezielle Schlag-Instrumente (wie den CORONAflex) entfernt, die durch gezielte Impulse den Zement lösen, oft mit Wasser-Kühlung und Betäubung, um den darunterliegenden Zahn möglichst schonend zu befreien, falls Karies oder Entzündungen eine Entfernung nötig machen.
 

Ist das Einsetzen von Zahnkronen schmerzhaft?

Nein, das Einsetzen einer Krone selbst tut dank lokaler Betäubung meist nicht weh, aber leichte Schmerzen oder Empfindlichkeit können danach auftreten, besonders bei heißen/kalten Speisen oder Druck, was aber oft nur einige Tage bis Wochen anhält. Ein gut sitzende Krone verursacht keine starken Schmerzen, aber anhaltende Beschwerden sollten immer mit dem Zahnarzt geklärt werden, da Anpassungen nötig sein könnten.
 

Wie teuer ist 1 Krone?

Eine Metallkrone kostet bis zu 500 Euro, wenn es eine Nicht-Edelmetall Krone ist. Eine Goldkrone im Vergleich dazu kostet bis zu 700 Euro. Die Preise einer Zirkonkrone variieren sehr stark. Sie liegen zwischen 500 und 2.000 Euro.

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