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Was kann man zusammen mit Kartoffeln Pflanzen?

Gefragt von: Ralf Wenzel  |  Letzte Aktualisierung: 5. Februar 2026
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Neben Kartoffeln kann man gut Bohnen, Mais, Kohlrabi, Spinat, Dill, Knoblauch, Lauch, Kapuzinerkresse, Tagetes und Ringelblumen pflanzen; diese Partner verbessern das Wachstum und schützen vor Schädlingen, während man Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Kürbis, Paprika oder Rote Beete meiden sollte, da sie Krankheiten (wie Krautfäule) übertragen oder den Boden auslaugen können.

Was pflanzt man am besten neben Kartoffeln?

Bohnen (z.B. Buschbohnen oder Stangenbohnen) oder Kohlarten (z.B. Kohlrabi) sind beispielsweise hervorragende Begleitpflanzen für Kartoffeln. Sie können Stickstoff im Boden binden und die Bodenqualität dadurch erheblich verbessern. Noch dazu bieten die Ranken der Bohnen den Kartoffelpflanzen Schatten.

Was pflanzt man am besten zu Kartoffeln?

Kartoffeln vertragen sich grundsätzlich gut mit: Dicke Bohnen, Kohlarten, Kohlrabi, Kümmel, Mais sowie Spinat.

Was mögen Kartoffelpflanzen nicht?

Das einzige was Kartoffeln überhaupt nicht mögen ist Staunässe und Frost! Daher sollten Sie immer auf eine gute Durchlüftung des Bodens achten, damit das Wasser auch bei intensiven Niederschlägen gut versickern kann.

Was wächst unter der Erde einer Kartoffelpflanze?

Oberirdisch hat die Pflanze verzweigte Stängel und Blätter. Während die Kartoffelpflanze blüht uns sich später die kleinen Beeren bilden, geschieht jedoch das Wichtigste unter der Erde. Hier wachsen die Ausläufer und kleine Wurzeln sorgen dafür, dass die Pflanze Halt findet und Wasser aus der Erde aufnehmen kann.

Legen Sie 2 Dinge zusammen mit Kartoffeln ins Pflanzloch, um gigantische Ernte zu bekommen.

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Welche Fruchtfolge sollte man nach Kartoffeln Pflanzen?

Nach Kartoffeln eignen sich als Fruchtfolge vor allem Mittel- und Schwachzehrer wie Kohlarten (Blumenkohl, Kohlrabi, Grünkohl), Salate, Spinat, Bohnen, Möhren, Rote Bete und Wurzelpetersilie, um den Boden nicht zu überlasten, da Kartoffeln Starkzehrer sind. Wichtig ist eine Pause von mindestens vier Jahren, bevor wieder Kartoffeln angebaut werden, und die Nutzung von Zwischenfrüchten zur Bodenverbesserung.
 

Welche Gemüsepflanzen dürfen nicht nebeneinander stehen?

Schlechte Partner sind:

  • Salat passt nicht zu Petersilie, Sellerie, Fenchel.
  • Radieschen nicht mit Gurke.
  • Zwiebel nicht mit Kohl.
  • Rote Rüben (Bete) nicht mit Mangold, Spinat Lauch.
  • Karotte nicht mit Roter Rübe (Bete)
  • Bohnen nicht mit Zwiebel/Lauch (hemmen sich im Wachstum)
  • Schnittlauch nicht mit Petersilie.

Kann man Tomaten und Kartoffeln zusammen Pflanzen?

Ebenfalls zur Familie der Nachtschattengewäche (Solanaceae) gehören Kartoffeln, Auberginen und Physalis. Diese solltest du nicht direkt neben deine Tomaten pflanzen. Kartoffeln und Tomaten sind hierbei schlechte Nachbarn, denn beide Pflanzen sind anfällig für die Kraut- und Braunfäule.

Was ist der beste Dünger für Kartoffeln?

Eine Kupfer-Düngung in Form eines Blattdüngers ist am effizientesten. Düngung: Bei nachgewiesenem Kupfer-Bedarf sollten 250 bis 400 Gramm Kupfer pro Hektar gedüngt werden.

Was darf man nach Kartoffeln nicht Pflanzen?

Sie sollten daher keine Nachtschattengewächse (Solanaceae), und somit weder Auberginen (Solanum melongena) noch Paprika (Capsicum annuum) oder Tomaten (Solanum lycopersicum) neben Kartoffeln pflanzen.

Wann ist die beste Zeit Kartoffeln zu setzen?

Kartoffeln pflanzt man idealerweise zwischen Mitte April und Mai, sobald der Boden frostfrei und etwa 9–10 °C warm ist, wobei frühe Sorten schon im März gesteckt werden können. Späte Sorten können bis Mitte Mai gesetzt werden, wobei man mit dem Pflanzen oft bis nach den Eisheiligen (Mitte Mai) wartet, um die Jungpflanzen vor Spätfrösten zu schützen, die man mit Vlies abdecken sollte.
 

Was kann man gut mit Kartoffeln kombinieren?

Besonders kleine Kartoffeln sind geschmacklich unschlagbar und passen sehr gut zu Spargel oder Matjes. Aber auch mit Gemüse, Fleisch und leckeren Dips harmonieren Kartoffeln sehr gut. Ein absoluter Klassiker ist die Kombination mit Kräuterquark.

Kann man Kartoffeln zweimal an der gleichen Stelle Pflanzen?

Nur alle drei Jahre sollten Kartoffeln auf demselben Beet gesteckt werden. Wichtig beim Anbauen ist auch, dass der Boden trocken ist; ist er zu feucht, fangen die Knollen an zu faulen.

Wo pflanzt man am besten Kartoffeln?

Kartoffeln gedeihen auf leichten bis mittelschweren, tiefgründigen Böden ohne Staunässe. Sie kommen zwar auch auf kargen Böden zurecht, bevorzugen aber nährstoffreiche Beete, die mit reifem Mist und Kompost angereichert sind. Die Erträge auf kargen Böden sind aber geringer. Optimalerweise liegt das Gemüsebeet sonnig.

Was kann man zwischen Kartoffeln Pflanzen?

Um den Boden zwischen den Kartoffeln zu bedecken, eignen sich kleinwüchsige und flachwurzelnde Pflanzen am besten. Diese bedecken den Boden, ohne den Kartoffeln ihren Platz im Erdreich streitig zu machen. Deswegen sind Spinat oder Erdbeeren und Kartoffen eine gute Mischkultur.

Welches Gemüse darf nicht ins Hochbeet?

Welches Gemüse darf nicht ins Hochbeet?

  • Rhabarber & Meerrettich: Diese zählen zu den mehrjährigen Gemüsepflanzen und verbleiben mehrere Jahre am selben Standort. ...
  • Kohl & Co.: Gemüsesorten, die große Einzelfrüchte bilden, sind im Hochbeet oft unpraktisch.

Welches Gemüse darf man nicht zusammensetzen?

Dieses Gemüse sollte sich kein Beet miteinander teilen:

  • Tomaten mit Gurken, Fenchel, Erbsen oder Kartoffeln.
  • Rettich/Radieschen und Gurken.
  • Lauch mit Buschbohnen, Rote Bete, Erbsen oder Stangenbohnen.
  • Sellerie mit Kopfsalat, Mais oder Kartoffeln.
  • Zwiebeln mit Kohlarten, Buschbohnen oder Stangenbohnen.

Wann welches Gemüse Pflanzen Tabelle?

Eine Tabelle für die Gemüsepflanzzeit hängt stark von der Jahreszeit und dem Gemüse ab, aber generell gilt: Im Frühling (März-Mai) werden kühle Pflanzen wie Salat, Spinat, Erbsen, Kohl und Wurzelgemüse wie Radieschen (oft direkt) ausgesät; im Sommer (Juni-August) folgen wärmeliebende Sorten wie Bohnen, Gurken, Kürbis, Zucchini, Paprika und Tomaten (oft vorgezogen) ins Freiland; im Herbst (August-Oktober) werden Wintergemüse wie Feldsalat, Winterspinat, Lauch und Grünkohl gesät oder gepflanzt, während der Knoblauch oft im Herbst gesteckt wird, um im nächsten Jahr zu wachsen.
 

Welche Pflanzen kann man im März schon Pflanzen?

Während einige Pflanzen wie zum Beispiel Ringelblumen, Möhren, Bohnen, Erbsen, Salat, Kapuzinerkresse, Borretsch, Radieschen oder Sonnenblumen direkt in den Garten oder in die Balkonkästen ausgesät werden können, bevorzugen andere Pflanzen wie Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbisse oder Zucchini eine Vorkultur im März im ...

Was pflanzt man vor Kartoffeln?

Als Vorfrucht für Kartoffeln bieten sich flachwurzelnde Frühstarter wie Salat, Spinat, Frühlingszwiebeln und Radieschen an. Bis die Knollen im April oder Mai in die Erde kommen, sind diese Kulturen bereits erntereif und räumen das Feld.

Kann man Kartoffeln 2 Jahre hintereinander Pflanzen?

Um Probleme mit bodenbürtigen Krankheiten und Schädlingen zu vermeiden, sollten Kartoffeln nicht zu häufig auf derselben Fläche angebaut werden. Die empfohlenen Anbaupausen sind: Mindestens 3-4 Jahre bei gesundem Boden. 5-6 Jahre bei Problemen mit Nematoden oder Kartoffelschorf.

Was ist beim Pflanzen von Kartoffeln zu beachten?

Damit Kartoffeln optimal gedeihen, benötigen sie einen sonnigen und gut durchlässigen Boden. Es ist wichtig, dass der Boden tief und locker ist, damit die Knollen ausreichend Platz zum Wachsen haben. Achte darauf, dass der Boden nicht zu feucht ist, da dies zu Fäulnis führen kann.