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Was kann man mit Pflegegrad 3 machen?

Gefragt von: Herr Dr. Edgar Miller  |  Letzte Aktualisierung: 20. Juli 2026
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Mit Pflegegrad 3 haben Sie Anspruch auf eine Vielzahl von Leistungen zur Unterstützung im Alltag, darunter Pflegesachleistungen (ca. 1.497 € monatlich für ambulante Dienste), Pflegegeld (ca. 599 €), Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege, finanzielle Hilfe für Wohnraumanpassungen (z.B. barrierefreie Dusche bis 4.000 € pro Maßnahme), sowie Entlastungsleistungen und Pflegehilfsmittel (z.B. 42 € für Verbrauchsmaterialien). Hinzu kommen kostenlose Pflegeberatung und die Möglichkeit, Pflegekurse zu besuchen, um die Pflege besser zu organisieren und zu erlernen.

Was darf man bei Pflegestufe 3 nicht können?

Mit Pflegegrad 3 können Betroffene viele Alltagsaufgaben wie Körperhygiene, Anziehen, Nahrungsaufnahme, Mobilität und Haushaltsführung nicht mehr eigenständig bewältigen und benötigen erhebliche Unterstützung, auch wenn alleine Leben noch möglich ist, wenn die Wohnung barrierefrei ist und regelmäßige Hilfe organisiert wird. Grundsätzlich darf man nicht mehr ohne fremde Hilfe zurechtkommen, aber Autofahren ist weiterhin erlaubt, solange die Fahrtüchtigkeit gegeben ist, und die Pflegekasse unterstützt mit Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder Entlastungsangeboten, um die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. 

Kann man mit Pflegegrad 3 noch alleine wohnen?

Ja, mit Pflegegrad 3 kann man grundsätzlich alleine leben, aber nur mit umfangreicher Unterstützung durch ambulante Pflegedienste, Haushaltshilfen, Tagespflege und/oder Angehörige sowie einer barrierefreien Wohnung, da eine schwere Selbstständigkeitseinschränkung vorliegt und der Alltag nicht mehr ohne Hilfe bewältigt werden kann. Ob das Leben allein möglich ist, hängt von der individuellen Situation ab; bei fehlender Unterstützung oder Demenz kann ein Umzug ins Pflegeheim notwendig werden, während bei ausreichend Hilfe und Anpassungen das eigenständige Wohnen machbar ist.
 

Welche Leistungen sind in Pflegegrad 3 enthalten?

Pflegestufe 3 gibt es seit der Pflegereform 2017 nicht mehr; stattdessen gibt es nun Pflegegrade, und Pflegegrad 3 bedeutet eine schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit, die im Gutachten mit 47,5 bis unter 70 Punkten bewertet wird, was Anspruch auf erhebliche finanzielle Unterstützung und Sachleistungen für die tägliche Pflege (Grundpflege, Mobilisation, hauswirtschaftliche Hilfe) durch die Pflegeversicherung gibt. 

Welche Leistungen und Ansprüche hat man im Pflegegrad 3?

Für Pflegegrad 3 gibt es ab 2025 folgende monatliche Leistungen: Pflegegeld 599 €, Pflegesachleistungen 1.497 €, Tages-/Nachtpflege 1.357 €, Vollstationäre Pflege 1.319 €, Entlastungsbetrag 131 €, Pflegehilfsmittel 42 € und Hausnotruf 25,50 €, wobei die tatsächlichen Beträge je nach individueller Situation und Anbieter leicht variieren können.
 

Pflegegrad 3 2025: Das steht euch zu! Geld, Leistungen - Pflegestufe 3

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Was darf ich mit Pflegegeld machen?

Mit Pflegegeld dürfen Sie die häusliche Pflege flexibel organisieren, indem Sie es für die Entlohnung pflegender Angehöriger, zur Finanzierung von Haushaltshilfen oder zur Deckung anderer pflegebedingter Kosten wie Hilfsmittel oder Fahrtkosten nutzen, da es nicht zweckgebunden ist, aber die Sicherstellung der Pflege gewährleistet sein muss, meist durch regelmäßige Beratungseinsätze. Es dient der Unterstützung der Pflege zu Hause und wird direkt an Sie, die pflegebedürftige Person, ausgezahlt, ohne dass Sie die Verwendung gegenüber der Pflegekasse nachweisen müssen. 

Kann ich mit Pflegegrad 3 Autofahren?

Ja, mit Pflegegrad 3 dürfen Sie grundsätzlich Auto fahren, solange Sie körperlich und geistig dazu in der Lage sind und eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr gewährleisten können. Der Pflegegrad allein führt nicht automatisch zum Entzug des Führerscheins; entscheidend ist die individuelle Fahrtüchtigkeit, die bei Bedarf vom Arzt beurteilt werden sollte, wie www.buerger-geld.org betont. 

Kann man Pflegebedürftige alleine lassen?

Das Grundgesetz (GG) schützt alle Menschen davor und erlaubt, im gesetzlichen Rahmen eigene Entscheidungen zu treffen. Es gibt kein Gesetz, wodurch Angehörige zur Pflege angehalten werden können. Im Umkehrschluss müssen Pflegebedürftige die Pflege durch Verwandte auch nicht dulden.

Was darf man beim MDK nicht sagen?

Beim MDK darf man nicht lügen oder die Situation beschönigen, aber auch nicht so tun, als wäre man gesünder als man ist; man sollte ehrliche Einblicke in den Pflegealltag geben, aber unzulässige Fragen zu Religion, Politik oder Finanzen ignorieren und den Gutachter nicht einschüchtern oder unter Druck setzen, um einen realistischen Pflegegrad zu ermitteln. 

Kann ich mit Pflegestufe 3 in Urlaub fahren?

Ja, man darf mit Pflegegrad 3 in den Urlaub fahren, solange es der Gesundheitszustand zulässt, aber es erfordert gute Planung, um die Pflege sicherzustellen, wofür Leistungen wie Verhinderungspflege oder die Nutzung von Pflegehotels und spezialisierten Veranstaltern genutzt werden können, um die Betreuung vor Ort zu gewährleisten. Pflegekassen unterstützen dies mit bis zu 42 Tagen Verhinderungspflege pro Jahr, um eine Vertretung für die Pflegeperson zu finanzieren, auch für den Urlaub der Pflegebedürftigen selbst. 

Kann der Pflegegrad 3 aberkannt werden?

Ja, ein Pflegegrad 3 kann abgelehnt, herabgestuft oder auch aberkannt werden, wenn sich die Pflegebedürftigkeit verringert, etwa durch Besserung des Gesundheitszustands, erfolgreiche Therapien oder das Erkennen von Überbewertungen bei der Erstbegutachtung. Auch wenn eine ursprüngliche Einstufung befristet war, wird der Grad bei Ablauf neu geprüft; bei "Bestandsschutz" (Überleitung von Pflegestufe) gilt dies jedoch nur, wenn die Pflegebedürftigkeit komplett entfällt.
 

Was kann man bei Pflegegrad 3 nicht mehr machen?

Mit Pflegegrad 3 können Betroffene viele Alltagsaufgaben wie Körperhygiene, Anziehen, Nahrungsaufnahme, Mobilität und Haushaltsführung nicht mehr eigenständig bewältigen und benötigen erhebliche Unterstützung, auch wenn alleine Leben noch möglich ist, wenn die Wohnung barrierefrei ist und regelmäßige Hilfe organisiert wird. Grundsätzlich darf man nicht mehr ohne fremde Hilfe zurechtkommen, aber Autofahren ist weiterhin erlaubt, solange die Fahrtüchtigkeit gegeben ist, und die Pflegekasse unterstützt mit Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder Entlastungsangeboten, um die Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. 

Wie oft sollte man bei Pflegestufe 3 duschen?

Bei Pflegegrad 3 gibt es keine feste Regel, wie oft geduscht werden muss, da es vom individuellen Pflegebedarf abhängt; oft wird Duschen oder Baden 2–3 Mal pro Woche eingeplant, aber häufigere Ganzwaschungen am Waschbecken sind auch möglich, besonders bei Inkontinenz oder wenn der Pflegebedürftige noch fit ist, täglich zu duschen. Wichtig sind die körperliche Verfassung, die Hautgesundheit und die Aktivierung des Pflegebedürftigen. 

Wie oft kann ich die 4000 € von der Pflegekasse beantragen?

Den Zuschuss von bis zu 4.000 € für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen können Sie mehrmals beantragen, wenn sich die Pflegesituation ändert und neue Maßnahmen notwendig werden. Pro Antrag stehen bis zu 4.180 € zur Verfügung, und bei mehreren Pflegebedürftigen in einem Haushalt kann der Betrag pro Person geltend gemacht werden, bis zu vier Personen (also bis zu 16.720 € für eine WG). Der Zuschuss ist nicht auf eine einmalige Zahlung beschränkt, sondern wird für jede neue, erforderliche Maßnahme erneut gewährt, solange die Voraussetzungen erfüllt sind.
 

Kann man mit Pflegegrad 3 noch alleine leben?

Ja, mit Pflegegrad 3 kann man grundsätzlich alleine leben, aber nur mit umfangreicher Unterstützung durch ambulante Pflegedienste, Haushaltshilfen, Tagespflege und/oder Angehörige sowie einer barrierefreien Wohnung, da eine schwere Selbstständigkeitseinschränkung vorliegt und der Alltag nicht mehr ohne Hilfe bewältigt werden kann. Ob das Leben allein möglich ist, hängt von der individuellen Situation ab; bei fehlender Unterstützung oder Demenz kann ein Umzug ins Pflegeheim notwendig werden, während bei ausreichend Hilfe und Anpassungen das eigenständige Wohnen machbar ist.
 

Was steht mir bei Pflegestufe 3 alles zu?

Bei Pflegegrad 3 stehen Ihnen je nach Pflegeform verschiedene Leistungen zu, darunter monatlich bis zu 599 € Pflegegeld (bei häuslicher Pflege durch Angehörige), bis zu 1.497 € Pflegesachleistungen (für ambulante Pflegedienste) oder ein Mix (Kombinationsleistung), sowie 125 € Entlastungsbetrag, bis zu 42 € für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch und Zuschüsse für Wohnraumanpassung (bis zu 4.000 €). Zusätzlich gibt es Unterstützung für Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Tages- und Nachtpflege, sowie Pflegeberatung und Pflegekurse. 

Welche ambulanten Leistungen gibt es für Pflegegrad 3?

Ein Pflegebedürftiger des Pflegegrades 3 bezieht von einem ambulanten Pflegedienst jeden Monat Sachleistungen in Höhe von 1.047,90 Euro, das sind 70 Prozent des in Pflegegrad 3 für ambulante Sachleistungen vorgesehenen monatlichen Leistungsbetrags von 1.497,00 Euro.

Welche Fahrten übernimmt die Pflegekasse?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Fahrtkosten für medizinisch notwendige Behandlungen und Therapien. Dazu gehören beispielsweise Fahrten zum Arzt, Krankenhaus, zur Physiotherapie, zur Dialyse oder zur ambulanten Rehabilitation.

Welche Einschränkungen braucht man für Pflegegrad 3?

Bei Pflegegrad 3 sind Betroffene in ihrer Selbstständigkeit schwer beeinträchtigt und benötigen regelmäßig Hilfe bei Grundbedürfnissen wie Körperpflege, Anziehen, Essen, Mobilität (Aufstehen, Gehen, Umlagern) und der Bewältigung krankheitsbedingter Anforderungen, oft durch kognitive (z.B. Demenz) oder schwere motorische Einschränkungen. Sie können ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen und benötigen Unterstützung im Haushalt, bei der Betreuung und der medizinischen Versorgung, um weiterhin zu Hause leben zu können. 

Bei welcher Pflegestufe muss man den Führerschein abgeben?

Führerschein abgeben bei Pflegegrad 2

Wenn die eigene Gesundheit oder die der anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet wird, besteht die Möglichkeit, den Führerschein freiwillig bei der zuständigen Behörde abzugeben.

Für was darf das Pflegegeld nicht genutzt werden?

Auch für professionelle Pflegedienste darf das Pflegegeld nicht genutzt werden, dazu gibt es die sogenannten Pflegesachleistungen. Wird die Pflege dauerhaft eingestellt, z.B. durch einen Umzug ins Pflegeheim, entfällt der Anspruch auf Pflegegeld.

Welche Leistungen gibt es ab 2025 im Pflegegrad 3?

Ab 2025 steigen die Leistungen für Pflegegrad 3 (z.B. Pflegegeld auf 599 €, Pflegesachleistungen auf 1.497 €, vollstationäre Pflege auf 1.319 €, Tages-/Nachtpflege auf 1.357 €) aufgrund einer generellen Erhöhung um 4,5 % für alle Pflegegrade, die durch das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) umgesetzt wird, wodurch sich auch der monatliche Entlastungsbetrag (131 €) und die Unterstützung für Pflegehilfsmittel (42 €) erhöhen.
 

Was muss man vom Pflegegeld alles bezahlen?

Vom Pflegegeld müssen pflegebedingte Ausgaben bezahlt werden, wofür es flexibel eingesetzt werden kann, z.B. für Pflegehilfsmittel, Fahrtkosten, Entlastung der Pflegeperson oder zur Entlohnung der Pflege selbst – es dient zur Finanzierung der häuslichen Pflege und kann für alltägliche Dinge wie Ernährung, Kleidung oder Hobbys genutzt werden, wobei die pflegebedürftige Person oder ein Bevollmächtigter darüber entscheidet.