Was kann man machen wenn man nichts mehr hört?
Gefragt von: Hinrich Büttner | Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2026sternezahl: 4.3/5 (53 sternebewertungen)
Bei Hörverlust sollten Sie umgehend einen HNO-Arzt aufsuchen, um die Ursache zu klären, da diese von einfachen Problemen (Ohrenschmalz) bis zu ernsteren Erkrankungen reichen kann. Je nach Diagnose helfen Hörgeräte, <<< !nav>>Cochlea-Implantate, Logopädie, Hörtraining, Lippenlesen, Gebärdensprache oder Medikamente (z.B. bei Hörsturz). Langfristig können gesunde Ernährung (Magnesium, Kalium, Zink) und Gehirntraining (Rätsel, Spiele) das Gehör unterstützen.
Was tun, wenn man auf einmal nichts mehr hört?
Personen, die an plötzlichem Hörverlust leiden, sollten sofort einen Arzt zurate ziehen, da einige Ursachen schnell behandelt werden müssen. Wenn neben dem Hörverlust weitere Symptome einer Störung des Nervensystems auftreten, kann der Hörverlust ein Symptom einer Funktionsstörung der Nerven oder des Gehirns sein.
Wie bekomme ich mein Gehör wieder?
Das Gehör wiederherzustellen hängt stark von der Ursache ab: Bei vorübergehenden Problemen wie Ohrenschmalz oder Druck kann man oft selbst helfen (Gähnen, Druckausgleich) oder der Arzt verschreibt Kortison. Bei dauerhaftem Hörverlust helfen oft Hörgeräte, implantierte Systeme (z. B. Cochlea-Implantate für Gehörlose) oder spezielle Operationen wie die Stapesplastik, während präventive Maßnahmen (Lärmschutz, gesunde Lebensweise) den Verlust verhindern können. Zukünftige Ansätze beinhalten Zelltherapien und Optogenetik, um Hörzellen zu regenerieren.
Warum hört man plötzlich nichts mehr?
Ein plötzlicher Hörverlust (Hörsturz) hat oft keine klare Ursache, aber vermutete Auslöser sind Durchblutungsstörungen und Entzündungen (oft durch Viren ausgelöst) im Innenohr, Stress, Autoimmunreaktionen, Lärmtraumata und Kopfverletzungen. Auch Medikamente, Bluthochdruck, Diabetes und neurologische Erkrankungen können eine Rolle spielen, aber meistens bleibt die Ursache unklar.
Was hilft gegen nichts hören?
Ein dumpfes Gefühl im Ohr gibt sich mit der Zeit oft von selbst oder lässt sich – mit einem abschwellenden Mittel oder Öl – einfach beheben. Auch Sie selbst können versuchen, einen Druckausgleich herbeizuführen. Das schaffen Sie zum Beispiel durch Gähnen, Wassertrinken, Kaugummikauen oder das Valsalva-Manöver.
Hörsturz – Symptome, Ursachen & Behandlung 👂⚡ | AOK
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Wie kriege ich mein Ohr wieder frei?
Um Ihr Ohr wieder frei zu bekommen, können Sie den Druckausgleich durch Gähnen, Kauen oder das Valsalva-Manöver (Nase zu, sanft ausatmen) versuchen; weiche Ohrenschmalz-Pfropfen mit warmem Wasser oder Öl lösen; bei Erkältung abschwellende Nasensprays verwenden; oder mit speziellen Sprays und Hausmitteln wie warmen Umschlägen das Ohr pflegen, aber bei anhaltenden Problemen sollten Sie zum HNO-Arzt gehen.
Ist Schwerhörigkeit heilbar?
Schwerhörigkeit aufgrund von Schallleitungsstörungen ist meist komplett heilbar; ist die Schwerhörigkeit auf eine Schädigung des Innenohrs zurückzuführen, bieten sich Lösungen vom Hörgerät bis hin zu (teil-)implantierbaren Hörhilfen und Cochlea-Implantaten an.
Warum höre ich nichts mehr?
Schwerhörigkeit und Hörminderungen können viele verschiedene Ursachen haben. Nicht nur Lärm und das Alter gehören dazu, sondern auch eine Vererbung, eine Erkrankung des Gehörapparates, Infektionen, Medikamente, durch einen Unfall, Alkohol und Rauchen.
Was darf man bei einem Hörsturz nicht machen?
Bei einem Hörsturz sollten Sie unbedingt Stress vermeiden, sich ** Ruhe gönnen** und auf Nikotin sowie Alkohol verzichten; keine Selbstbehandlung mit Wattestäbchen durchführen und alte, unwirksame Medikamente wie durchblutungsfördernde Infusionen ablehnen, da Ruhe und Entspannung sowie ein Besuch beim HNO-Arzt entscheidend sind.
Kann sich das Gehör regenerieren?
Die Sinneshaarzellen im Innenohr regenerieren sich nicht auf natürliche Weise, sodass ihre Schädigung zu einer Einschränkung oder zum Verlust des Gehörs führen kann.
Welche Hausmittel helfen gegen Schwerhörigkeit?
Hausmittel gegen Schwerhörigkeit sind primär vorbeugend und unterstützen die allgemeine Hörgesundheit, z. B. durch eine Ernährung mit Magnesium (Bananen, Spinat), Zink und Vitaminen, Lärmvermeidung, regelmäßigen Sport zur besseren Durchblutung, Verzicht auf Rauchen und Stressbewältigung (Yoga, Meditation). Bei tatsächlichen Hörproblemen ist der Gang zum HNO-Arzt unerlässlich, da Hausmittel eine medizinische Diagnose und Behandlung nicht ersetzen können; hier können unterstützend Ginkgo-Präparate in Betracht gezogen werden, die die Durchblutung fördern.
Was öffnet das Ohr?
Meistens ist die Ohrtrompete verschlossen; sie öffnet sich nur bei Vorgängen wie dem Gähnen, Schlucken oder Kauen, um den Luftdurchgang zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum zu ermöglichen.
Warum höre ich trotz Hörtest schlecht?
Wenn der Hörtest gut ist, Sie aber trotzdem schlecht hören, liegt das Problem oft nicht am Ohr selbst, sondern an der Informationsverarbeitung im Gehirn (AVWS), einem Diskriminationsverlust (Wörter nicht unterscheiden können), schlechter Hörgeräteanpassung, technischen Problemen oder Faktoren wie Stress und Umgebungslärm. Lösungen sind gezieltes Hörtraining, bessere Hörgeräte-Einstellungen, medizinische Abklärung (z.B. Ohrenschmalz), Kommunikationsstrategien und Hilfsmittel wie FM-Anlagen.
Was tun, wenn die Ohren nicht mehr aufgehen?
Wenn sich die Ohren nicht mehr öffnen (druckausgleichsstörung), helfen oft Hausmittel wie Gähnen, Kauen oder das Valsalva-Manöver (Nase zuhalten, sanft durch die Nase ausatmen), warme Kompressen oder Dampfinhalation, um die Ohrtrompete zu befreien, besonders bei einer Erkältung, aber bei anhaltenden oder schmerzhaften Beschwerden sollte unbedingt ein HNO-Arzt aufgesucht werden, um ernsthaftere Ursachen wie Hörsturz oder Entzündungen auszuschließen.
Warum höre ich manchmal nichts mehr?
Ursache kann auch eine akute Mittelohrentzündung sein. Zu ihren Symptomen zählt neben intensiven Ohrenschmerzen, erhöhtem Druckgefühl und Tinnitus-ähnlichen Ohrgeräuschen oftmals eine Minderung der Hörfähigkeit. Ein weiterer Grund für Hörverlust kann ein Pfropfen aus Ohrenschmalz sein, der den Gehörgang verstopft.
Wie kann man wieder besser hören?
10 Wege, wie Sie ihr Gehoer verbessern können
- Meditation. Meditation ist eine uralte Methode und zahlreiche Studien belegen Ihre vielen Vorteile für Ihre Gesundheit. ...
- Mit dem Rauchen aufhören. ...
- Yoga. ...
- Lautstärke reduzieren. ...
- Ohren reinigen. ...
- Täglich Sport treiben. ...
- Sich auf Klänge konzentrieren und sie orten. ...
- Vitamine.
Was hilft sofort gegen Hörsturz?
Gegen einen Hörsturz werden in der Regel Wirkstoffe aus der Gruppe der Glukokortikosteroide (kurz: Glukokortikoide) angewendet. Das sind kortisonhaltige Medikamente, die entzündungshemmend wirken. Wirkstoffe wie Prednisolon oder Dexamethason werden umgangssprachlich oft unter dem Namen „ Kortison“ zusammengefasst.
Warum ist es wichtig, bei einem Hörsturz viel zu trinken?
Ein Flüssigkeitsmangel kann dazu führen, dass das Innenohr schlechter durchblutet wird. Man vermutet, dass dies als Ursache für Tinnitus und Hörsturz infrage kommt. Fazit: Ausreichend zu trinken ist auch für das Gehör wichtig.
Ist ein Hörsturz ein Warnsignal?
Druckgefühl im Ohr oder das Gefühl, als ob Watte im Ohr stecken würde. Diese Gefühle können in manchen Fällen einem Hörsturz vorausgehen und können dafür ein Warnsignal sein. Gefühlsstörungen um die Ohrmuschel: beispielsweise ein taubes oder pelziges Gefühl.
Wie bekomme ich das Ohr wieder frei?
Um ein verstopftes Ohr frei zu bekommen, helfen Druckausgleich durch Gähnen, Kauen oder das Valsalva-Manöver, das Aufweichen mit lauwarmem Wasser/Öl und das sanfte Ausspülen, bei Erkältungen Nasensprays und Nasenspülungen, während bei hartnäckigen Pfropfen oder Schmerzen ein Arztbesuch beim HNO-Arzt ratsam ist.
Was soll man machen, wenn man auf einem Ohr nichts mehr hört?
Wenn Sie plötzlich auf einem Ohr nichts mehr hören, sollten Sie sofort einen HNO-Arzt aufsuchen, da dies ein Anzeichen für einen Hörsturz oder andere ernste Probleme sein kann, die eine schnelle Behandlung benötigen; nur der Arzt kann die Ursache feststellen und die richtige Therapie (z. B. Kortison, abschwellende Mittel) einleiten, auch wenn sich leichte Fälle manchmal von selbst beheben, um bleibende Schäden zu verhindern und langfristige Hörlösungen wie Hörgeräte zu prüfen, wenn nötig.
Ist ein Hörsturz ein Anzeichen für einen Schlaganfall?
Ja, ein Hörsturz kann ein Vorbote oder ein frühes Anzeichen für einen Schlaganfall sein, da Durchblutungsstörungen, die auch das Innenohr betreffen, oft auch das Gehirn schädigen können; insbesondere bei Männern über 50 Jahren erhöht ein Hörsturz das Schlaganfallrisiko deutlich, weshalb bei plötzlicher einseitiger Hörminderung, Tinnitus und Schwindel sofort der Notruf gewählt werden sollte, da dies auch auf einen Labyrinthinfarkt oder einen drohenden Schlaganfall hindeuten kann.
Kann sich Gehör wieder erholen?
Ja, das Gehör kann sich in einigen Fällen wieder erholen, besonders wenn der Hörverlust durch eine vorübergehende Ursache wie Lärm oder eine Infektion bedingt ist. Eine frühzeitige Behandlung ist jedoch wichtig.
Welche Krankheit führt zu Schwerhörigkeit?
Ursachen für eine Schallempfindungsschwerhörigkeit:
- Alter.
- Lärmschäden.
- Angeborene Fehlbildungen.
- Infektionen wie Masern, Mumps, Gehirnhautentzündung.
- chronische Mittelohrentzündung.
- Innenohrentzündung.
- u.a.
Was passiert im Gehirn bei Schwerhörigkeit?
Schwerhörigkeit und Verzögerung bei der Sprachentwicklung können in Zusammenhang stehen, da schwerhörige Personen sich viel stärker anstrengen müssen, um Geräusche und Stimmen wahrzunehmen. Das kann starken Stress im Gehirn erzeugen, der die Sprachzentren und das Arbeitsgedächtnis im Gehirn beeinträchtigt.
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