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Was ist Wohnfläche bei Grundsteuer?

Gefragt von: Madeleine Kühn  |  Letzte Aktualisierung: 11. April 2026
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Was gehört zur Wohnfläche? Die Wohnfläche einer Wohnung umfasst die Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu dieser Wohnung gehören. Bei Wohnheimen sind dies auch die Grundflächen der Räume, die zur gemeinschaftlichen Nutzung vorgesehen sind.

Welche Räume zählen nicht zur Wohnfläche Grundsteuer?

Auf einen Blick. Wohnfläche: Alle Wohnzwecken dienenden Räume. Balkone/Loggien mit ¼, unbeheizbare Wintergärten mit ½ anrechnen. Nutzfläche: Betriebliche, öffentliche oder sonstige Zwecke (z.B. Büros, Werkstätten, Vereinsräume) – alle nicht bewohnten Flächen außer Zubehörräume.

Welche Räume zählen zur Wohnfläche bei der Grundsteuer?

Zur Wohnfläche gehören alle Räume, die zu Wohnzwecken dienen. Das sind Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Kinderzimmer, Gästezimmer usw. Auch ein häusliches Arbeitszimmer zählt als Wohnraum.

Welche Wohnfläche muss ich in der Grundsteuererklärung angeben?

Nur Flächen mit einer Raumhöhe von mindestens zwei Metern werden bei der Grundsteuererklärung voll berücksichtigt. Flächen mit einer Raumhöhe von weniger als zwei Metern, aber mindestens über einem Meter müssen zu 50 Prozent in die Wohnflächenberechnung übernommen werden.

Welche Räume zählen nicht zur Wohnfläche?

Nicht zur Wohnfläche zählen Keller, Dachböden, Garagen, Heizungsräume, Waschküchen sowie Abstellräume außerhalb der Wohnung, weiterhin Tür- und Fensternischen unter 13 cm Tiefe und Flächen unter Treppen mit weniger als 1 Meter Höhe; auch Balkone, Terrassen und Loggien werden meist nur teilweise (z.B. 25-50%) angerechnet, während unbeheizte Wintergärten nur zur Hälfte zählen.
 

Living space calculation - Topic: Property tax

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Ist der Flur eine Wohnfläche?

Ja, der Flur zählt zur Wohnfläche, sofern er sich innerhalb der Wohnung befindet und von den Bewohnern genutzt wird, da er Teil des privaten Wohnbereichs ist; gemeinschaftliche Flure oder Treppenhäuser außerhalb der Wohnung werden jedoch nicht angerechnet. Die volle Fläche wird berechnet, wobei bei Dachschrägen und unter Treppen Einschränkungen gelten können, aber der Flur selbst wird in der Regel zu 100 % berücksichtigt, so die Volksbanken Raiffeisenbanken, die R+V Versicherung, DAHLER & COMPANY, Beispielhaus, www.a-better-place.de, Exporo, Fertighausexperte, myHOMEBOOK, immowelt, ImmoScout24, Grundriss Butler, Haus & Grund Deutschland, PROJECT Immobilien, Facebook und Schwäbisch Hall Webseite sowie die Wohnflächenverordnung. 

Sind Bad und WC Wohnfläche?

Nach der Wohnflächenverordnung zählen nur Räume zur Wohnfläche, die dauerhaft zum Wohnen geeignet sind. Dazu gehören in der Regel Wohn- und Schlafzimmer, Küchen und Badezimmer. Räume, die diesem Zweck nicht dienen, fallen nicht unter die Wohnfläche.

Was passiert, wenn man bei der Grundsteuer zu wenig Wohnfläche angibt?

Eine falsche Angabe zur Wohnfläche kann zu falschen Steuerberechnungen führen, was zu Nachzahlungen oder Rückerstattungen führen kann. Es ist wichtig, dass die Flächenangaben korrekt sind, um finanzielle Belastungen in diesem Zusammenhang zu vermeiden.

Welche Räume sollte man bei Grundsteuer weglassen?

Die Flächenangaben bei der Grundsteuer

Vereinfacht dargestellt ist bei der Grundsteuererklärung folgendes gemeint: Wohnfläche nach WoFlV, Zubehörräume wie Kellerräume, Abstellräume außerhalb der Wohnung, Waschküchen, Trockenräume, Heizungsräume oder Bodenräume sind komplett wegzulassen.

Wird Wohnfläche kontrolliert Grundsteuer?

Die Wohnfläche wird in fast jedem Bundesland für die Berechnung des Grundsteuerwertes benötigt, sie beeinflusst letztlich auch die Höhe der Grundsteuer. Denn: Je mehr Wohnfläche ein Gebäude hat, desto höher fällt am Ende die Grundsteuer aus.

Welche Auswirkungen hat es, wenn die Wohnfläche bei der Grundsteuer falsch angegeben wird?

Eine präzise Angabe der Wohnfläche kann zu einer korrekten und fairen Berechnung der Steuerlast führen. Fehlerhafte oder ungenaue Angaben können dazu führen, dass Eigentümer zu viel oder zu wenig Grundsteuer zahlen.

Wie viel Grundsteuer zahle ich für 100 Quadratmeter?

Die Basiswerte für die Grundsteuer ermitteln: Pro Quadratmeter Wohnfläche werden 50 Cent berechnet. (bei einem 100 m² großem Haus also 50 Euro). Und pro Quadratmeter Grundstücksfläche 4 Cent (bei 1000 m² also 40 Euro).

Zählt ein Wohnzimmer als Wohnraum?

Zu den Wohnräumen zählen alle Räume, in denen sich Personen aufhalten und eine ausreichend ruhige Umgebung zum Konzentrieren oder Ausruhen benötigen . Dazu gehören Schlafzimmer, Wohnzimmer, Esszimmer, Arbeitszimmer sowie Wohnküchen und kombinierte Wohnküchen.

Was braucht man bei der Grundsteuer nicht angeben?

Grundsteuer: Räume, die weder Wohn- noch Nutzfläche sind, müssen Sie nicht angeben

  1. Kellerräume.
  2. Abstellräume und Kellerersatzräume außerhalb der Wohnung.
  3. Waschküchen.
  4. Bodenräume.
  5. Trockenräume.
  6. Heizungsräume.
  7. Garagen.

Was zählt für das Finanzamt als Wohnfläche?

Was gehört zur Wohnfläche? Die Wohnfläche einer Wohnung umfasst die Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu dieser Wohnung gehören. Bei Wohnheimen sind dies auch die Grundflächen der Räume, die zur gemeinschaftlichen Nutzung vorgesehen sind.

Wird der Garten bei der Grundsteuer angerechnet?

Eine gute Nachricht: Gärten, die sich um ein Wohnhaus herum befinden, zählen nicht als land- oder forstwirtschaftlich genutzte Fläche. Sie gehören unabhängig von ihrer Nutzung zum Grundvermögen und fließen mit der jeweiligen Fläche in die Berechnung des Grundsteuermessbetrags ein.

Ist ein Flur Wohnfläche?

Ja, ein Flur innerhalb einer Wohnung zählt in der Regel vollständig zur Wohnfläche, da er als Verkehrs- und Erschließungsfläche für Wohnzwecke dient, ebenso wie Küche, Bad und Schlafzimmer, im Gegensatz zu Gemeinschaftsflächen wie dem allgemeinen Treppenhaus. Die genaue Berechnung erfolgt oft nach der Wohnflächenverordnung (WoFIV), die Flure als Teil des privaten Wohnraums einbezieht. 

Wie kann ich meine Grundsteuer reduzieren?

Für viele Immobilieneigentümer hat sich die Grundsteuer massiv erhöht. Mit einem Gutachten können Sie Ihrem Finanzamt einen niedrigeren Grundsteuerwert nachweisen und Ihre Grundsteuer langfristig spürbar senken. Das ist sogar dann möglich, wenn Sie keinen Einspruch gegen Ihren Grundsteuerwertbescheid eingelegt haben.

Welche Räume haben keine Wohnfläche?

Nicht zur Wohnfläche zählen Keller, Dachböden, Garagen, Heizungsräume, Waschküchen sowie Abstellräume außerhalb der Wohnung, weiterhin Tür- und Fensternischen unter 13 cm Tiefe und Flächen unter Treppen mit weniger als 1 Meter Höhe; auch Balkone, Terrassen und Loggien werden meist nur teilweise (z.B. 25-50%) angerechnet, während unbeheizte Wintergärten nur zur Hälfte zählen.
 

Wie finde ich meine Wohnfläche heraus?

Mit einem Maßband, einem Zollstock oder einem Laser-Entfernungsmesser ist es ohne Weiteres möglich, die Wohnfläche zuverlässig zu ermitteln. Grundlage bildet in Deutschland in den meisten Fällen die Wohnflächenverordnung (WoFlV).

Wer muss weniger Grundsteuer bezahlen?

Insbesondere Wohnen wird mit Ermäßigungen bei der Grundsteuer entlastet. Grundstücksspekulationen werden unattraktiver gemacht und der Neubau gefördert. Die einfachere Verwaltung der Grundsteuer führt zu geringeren Personal- und Verwaltungskosten.

Was passiert, wenn ich die Grundsteuererklärung falsch gemacht habe?

Die Wurzel der fehlerhaften Grundsteuer ist – wie erläutert – der fehlerhaft festgelegte Grundsteuerwert des Grundstücks. Die Korrektur des Grundsteuerwerts kann nur beim Finanzamt, nicht bei der Kommune erreicht werden. Im Anschluss wird die Kommune dann aber auch einen neuen Grundsteuerbescheid erlassen.

Welche Zimmer zählen nicht zur Wohnfläche?

Nicht zur Wohnfläche zählen Keller, Dachböden, Garagen, Heizungsräume, Waschküchen sowie Abstellräume außerhalb der Wohnung, weiterhin Tür- und Fensternischen unter 13 cm Tiefe und Flächen unter Treppen mit weniger als 1 Meter Höhe; auch Balkone, Terrassen und Loggien werden meist nur teilweise (z.B. 25-50%) angerechnet, während unbeheizte Wintergärten nur zur Hälfte zählen.
 

Kann man Nutzfläche in Wohnfläche umwandeln?

Planungsrechtliche Genehmigungen: In vielen Fällen ist für eine Umwandlung von Nutzfläche in Wohnfläche eine Baugenehmigung erforderlich. Behördliche Genehmigungsverfahren müssen eingehalten werden, um sicherzustellen, dass die Umwandlung legal und sicher erfolgt.

Wann darf eine Terrasse zu 50% als Wohnfläche angerechnet werden?

Eine Terrasse wird zu 50 % angerechnet, wenn sie qualitativ besonders hochwertig ist, z.B. durch eine vollständige Überdachung oder Verglasung, hochwertigen Belag (Holz, Naturstein) und/noder einen hohen Wohnwert durch besondere Lage (Süd/West-Ausrichtung) oder Ausstattung (Strom, Wasser, Windschutz) erreicht. Die Regel ist 25 %, 50 % sind die Ausnahme nach § 4 der Wohnflächenverordnung (WoFlV) und müssen begründet werden, oft bei Loggien oder wertsteigernden Dachterrassen.