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Was ist wenn Honig gärt?

Gefragt von: Werner Franz  |  Letzte Aktualisierung: 16. Mai 2026
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Wenn Honig gärt, hat er durch zu viel Feuchtigkeit Hefen aktiviert, was sich durch Blasenbildung, schaumige Schichten und einen säuerlich-alkoholischen Geruch zeigt. Der Honig ist dann oft noch zum Backen, für Met oder als Wespenfalle verwendbar, sollte aber nicht mehr pur gegessen oder Bienen verfüttert werden, da er nicht mehr als hochwertiger Honig gilt und die Hefen Bienen schaden.

Kann man Honig der Gärt noch essen?

Wenn Honig gärt, bedeutet dies, dass sich Bakterien darin vermehren, was zu einem unangenehmen Geruch und Geschmack führt. Schimmelbildung entsteht durch das Eindringen von Luftfeuchtigkeit oder Fremdpartikeln. Beide Zustände deuten auf eine unsichere Verzehrbarkeit hin und der Honig sollte entsorgt werden.

Ist gegorener Honig gesund?

Gegorener Honig ist nicht gesundheitsschädlich. In einigen Kulturen gilt er sogar als Delikatesse. Er bildet die Grundlage für Honigwein und eignet sich weiterhin zum Backen. Man sollte bei der Entnahme von Honig immer einen sauberen Löffel verwenden.

Warum gärt der Honig?

Honig gärt, weil Hefepilze im Honig bei zu viel Wasser und Wärme den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umwandeln, was zu einem alkoholischen oder fruchtigen Geschmack und Schaumbildung führt. Hauptursachen sind ein zu hoher Wassergehalt beim Abfüllen (über 20%) oder die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit während der Lagerung (z. B. durch schlechte Lagerung bei >15°C oder unverschlossene Gläser), was die Hefen aktiviert.
 

Warum gärt mein Honig?

Honig sollte für die Langzeitlagerung einen Wassergehalt von maximal 18,6 Prozent aufweisen. Übersteigt der Wassergehalt des flüssigen Honigs nach dem Ausscheiden der kristallinen Glukose 18,6 Prozent, kann der Honig gären .

Imker-Tipp für Einsteiger: Honig verdirbt bei warmer Lagerung

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Warum wird mein Honig hart?

Honig wird fest, weil der enthaltene Traubenzucker (Glukose) mit der Zeit aus der übersättigten Zuckermischung auskristallisiert, ein natürlicher Prozess, der durch das Verhältnis von Glukose zu Fruchtzucker (Fruktose) und den Wassergehalt bestimmt wird; je mehr Traubenzucker und je weniger Wasser, desto schneller wird er fest, was ein Qualitätsmerkmal ist. 

Wie schmeckt Honig der Gärt?

Deshalb kann der Honig nun gären, besonders bei hohen Temperaturen. Es bildet sich sehr grober Schaum, der nach Alkohol riecht. Der Schaum wirft größere Luftblasen und kann bei einer starken Gärung aus dem Glas quellen. Der Honig schmeckt nun sehr fruchtig nach überreifem Obst, teilweise auch nach Schnapspralinen.

Kann man harten Honig noch essen?

Ja, kristallisierter Honig ist absolut sicher und kann bedenkenlos gegessen werden; er ist sogar ein Zeichen für Naturbelassenheit und Qualität, da die Kristallisation ein natürlicher Prozess ist und Nährstoffe nicht zerstört werden. Sollten Sie die Konsistenz nicht mögen, können Sie ihn vorsichtig in einem warmen Wasserbad (nicht über 40°C) wieder verflüssigen.
 

Was tun mit vergorenem Honig?

Gegorener Honig ist oft noch zum Kochen, Backen (als "Backhonig"), Süßen von Tee/Mus oder zur Herstellung von Met geeignet, da er nicht gesundheitsschädlich ist, aber seinen typischen Geschmack verliert. Bei stärkerer Gärung mit Essig- oder Milchsäurestich sollte er im Restmüll entsorgt werden, wobei der Bienenstand vor Bienen geschützt werden muss, um Räuberei zu vermeiden.
 

Wann sollte man Honig nicht mehr essen?

Bei Honig wird ein MHD von zwei Jahren nach der Abfüllung empfohlen. Wer Honig richtig lagert, kann ihn aber auch nach Ablauf der zwei Jahre noch verzehren. Der hohe Zuckeranteil im Honig sorgt für eine lange Haltbarkeit; die Kombination aus viel Zucker und recht geringem Wasseranteil verhindert, dass Honig schimmelt.

Wie erkenne ich gärenden Honig?

Gärender Honig sieht oft schaumig aus, bildet Bläschen, kann sich schichten, wölbt den Deckel (wenn er nicht undicht ist) und riecht und schmeckt fruchtig bis leicht alkoholisch-säuerlich, wie überreifes Obst; man sieht manchmal eine flüssige Schicht umherschwappen, wenn man das Glas schwenkt.
 

Warum soll man Honig nicht mit einem Metalllöffel essen?

Man soll Honig nicht mit Metalllöffeln essen, weil Honig leicht sauer ist und mit bestimmten Metallen reagieren kann, was Geschmack, Aroma und wertvolle Inhaltsstoffe verändern kann, besonders bei längerem Kontakt; Edelstahllöffel sind jedoch meist unbedenklich, aber Holzlöffel oder Glaslöffel werden generell empfohlen, um die natürliche Qualität des Honigs zu bewahren. 

Wie wirkt Honig auf den Blutdruck?

Der Verzehr von Honig zu medizinischen Zwecken trägt zur Stärkung der Blutgefäße bei, kann sich positiv auf die Senkung des Blutdrucks auswirken und sogar den Cholesterinspiegel senken, was ihn sogar bei der Behandlung von Arteriosklerose vorteilhaft macht.

Gärt Honig im Darm?

Im Gegensatz zu einfachen Zuckern, die im Dünndarm aufgenommen werden, bleiben diese komplexen Kohlenhydrate bis zum Erreichen des Dickdarms intakt, wo sie von nützlichen Bakterien fermentiert werden können .

Wann darf man keinen Honig essen?

Für Erwachsene und größere Kinder ist das auch völlig in Ordnung. Anders sieht es für Säuglinge im ersten Lebensjahr aus: Sie sollten auf keinen Fall Honig erhalten. Denn in dem Naturprodukt lauern Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum – egal ob es konventionell oder ökologisch hergestellt wurde.

Kann man gärenden Honig verfüttern?

Zuerst einmal: Gegorener Honig darf nicht an Bienen verfüttert werden! Alkohol hat bei den Bienen die gleiche Wirkung wie bei uns Menschen! Die im gärenden Honig enthaltenen Hefen sind zudem schädlich für die Bienen.

Kann man Honig noch essen, wenn er gärt?

Wer im Küchenschrank ein Glas entmischten Honig entdeckt, kann ihn trotzdem noch essen. Je nach Geschmack kann man die flüssige Schicht abgiessen oder mit der unteren verrühren. Auch wenn er oben beginnt zu gären, ist noch geniessbar. Manchen Menschen schmeckt angegorener Honig sogar besser.

Was kann ich tun, wenn mein Honig gärt?

Wenn Honig gärt, riecht, schäumt oder schmeckt er vergoren; die sicherste Lösung ist, ihn als Backhonig zu verwenden, da der Alkohol beim Backen verfliegt. Bei kleinen Mengen kann er in den Restmüll, aber bienensicher verschließen; bei größeren Mengen (mit über 18 % Wasser) ist der Verkauf als spezieller Backhonig möglich, um ihn wieder zu erwärmen oder für Met zu nutzen, aber nicht mehr für den normalen Verzehr geeignet.
 

Warum fängt Honig an zu gären?

Honig gärt, weil Hefepilze im Honig bei zu viel Wasser und Wärme den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umwandeln, was zu einem alkoholischen oder fruchtigen Geschmack und Schaumbildung führt. Hauptursachen sind ein zu hoher Wassergehalt beim Abfüllen (über 20%) oder die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit während der Lagerung (z. B. durch schlechte Lagerung bei >15°C oder unverschlossene Gläser), was die Hefen aktiviert.
 

Was mache ich mit gegorenem Honig?

Gegorener Honig ist oft noch zum Kochen, Backen (als "Backhonig"), Süßen von Tee/Mus oder zur Herstellung von Met geeignet, da er nicht gesundheitsschädlich ist, aber seinen typischen Geschmack verliert. Bei stärkerer Gärung mit Essig- oder Milchsäurestich sollte er im Restmüll entsorgt werden, wobei der Bienenstand vor Bienen geschützt werden muss, um Räuberei zu vermeiden.
 

Ist es schlimm, wenn Honig hart wird?

Kristallisierter Honig hat geschmacklich keine Nachteile. Im Gegenteil ähnelt er im Aroma frischem Honig aus den Waben. Wer dennoch Wert auf eine cremige Konsistenz legt, kann Honig langsam im Wasserbad erwärmen. So verflüssigt sich seine feste Struktur und das Naturprodukt wird wieder streichfähig.

Kann Honig gären?

Ja, Honig kann gären, besonders wenn der Wassergehalt über 18-20 % liegt, er zu warm gelagert wird oder Feuchtigkeit aus der Luft zieht, wodurch Hefen Zucker in Alkohol umwandeln können, was oft durch Schaumbildung und einen hefeartigen Geruch erkennbar ist.
 

Wann beginnt Honig zu gären?

Ist das Honigglas bereits geöffnet worden und wird zudem zu lange, zu warm (über 15 Grad Celsius) und zu hell gelagert, beginnt Honig zu gären. In noch luftdicht verschlossenen Gläsern beginnt die Gärung, wenn der Honig schon beim Abfüllen einen zu hohen Wassergehalt aufgewiesen hat (über 20%).

Wie erkennt man vergorenen Honig?

der Honig bei uns so nicht mehr verkauft werden darf. Die Gärung erkennt man am Schaum auf der Honigoberfläche oder daran, dass sich der Deckel vom Gefäß hebt, da beim Gärungsprozess auch Kohlen- dioxid entsteht.

Kann ich alten Honig an Bienen verfüttern?

Alten Honig an Bienen zu verfüttern ist möglich, aber mit Risiken verbunden: Eigener, sauberer Honig ist gut, aber Fremd- oder Gärhonig kann Krankheiten (Faulbrut) übertragen oder die Verdauung belasten; Honig mit hohem Melezitose-Gehalt oder stark kristallisierter Raps- oder Waldhonig ist ungeeignet und belastet die Bienen im Winter; Fremd- oder Supermarkt-Honig sollte vermieden werden, da er Krankheitserreger enthalten kann. Wichtig ist, nur eigenen, unbelasteten Honig zu verwenden, am besten als Futterteig oder leicht erwärmt und verdünnt, um die Bienen gesund durch den Winter zu bringen.