Was ist wenn der Ausfluss komisch riecht?
Gefragt von: Halil Rau | Letzte Aktualisierung: 12. März 2026sternezahl: 4.3/5 (59 sternebewertungen)
Ein riechender Ausfluss kann normal sein (leicht säuerlich), aber ein starker, fischiger oder fauliger Geruch deutet oft auf eine bakterielle Infektion (bakterielle Vaginose) hin, bei der die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht gerät, oder seltener auf eine Pilzinfektion oder eine sexuell übertragbare Krankheit. Ursachen sind oft Bakterien wie Gardnerella vaginalis, die den Geruch verursachen, aber auch Ernährung, Medikamente, Stress, Sperma oder ein vergessener Tampon können den Geruch verändern. Bei starken Veränderungen (Farbe, Juckreiz, Schmerzen) sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Warum stinkt mein Ausfluss auf einmal?
Ein fischiger Geruch des Sekrets kann auf eine Infektion (wie eine bakterielle Vaginose) hinweisen. Gleiches gilt, wenn der Ausfluss nach Hefe oder säuerlich riecht oder sich der Intimgeruch unangenehm verändert. Grund für den strengen Duft sind meist Bakterien oder Pilze, die bestimmte Stoffe produzieren.
Was bedeutet es, wenn der Ausfluss einen komischen Geruch hat?
Mögliche Ursachen für ungewöhnlichen Vaginalgeruch sind: Bakterielle Vaginose (Reizung der Vagina), mangelnde Hygiene , ein vergessener Tampon .
Was tun, wenn die Scheide unangenehmer Geruch hat?
Eine ausgewogene Ernährung kann dabei helfen, die Vaginalflora auszugleichen und unangenehmen Geruch zu verhindern. Gynäkologen empfehlen viel frisches Obst, Gemüse und probiotische Lebensmittel, wie Joghurt, um das Bakterienmilieu im Gleichgewicht zu halten.
Wie riecht bakterieller Ausfluss?
Eine bakterielle Vaginose kann einen gelb-grauen oder grauen dünnflüssigen Ausfluss mit einem starken Fischgeruch verursachen. Der Geruch kann nach dem Geschlechtsverkehr und während der Menstruationsperioden stärker werden. Rötung, Juckreiz und Schwellung sind nicht üblich.
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Wie riecht eine Pilzinfektion der Scheide?
Ein Scheidenpilz verursacht typischerweise eher wenig bis gar keinen starken Geruch, sondern einen hefeartigen Geruch oder keinen Geruch, oft begleitet von weißem, krümeligem Ausfluss (wie Hüttenkäse) und starkem Juckreiz und Brennen; ein starker, fischiger Geruch deutet eher auf eine bakterielle Vaginose hin, während ein stechender Geruch auf Trichomoniasis hindeuten kann. Bei Verdacht auf eine Infektion ist eine ärztliche Abklärung wichtig, da die Symptome ähnlich sein können und eine Selbstdiagnose fehlerhaft sein kann.
Wie riecht Ausfluss bei Gebärmutterentzündung?
Ein wichtiger Hinweis auf eine Gebärmutterhalsentzündung ist eitriger Ausfluss (Fluor genitalis). Der Ausfluss ist häufig vermehrt, gelblich-weiß und übel riechend. Da der Zervizitis meist eine Infektion der Scheide vorausgeht, bestehen oft zusätzlich Juckreiz und Brennen der Scheide.
Warum riecht es plötzlich nach Fisch?
Wenn trotz bester Körperhygiene Atem, Schweiß, Urin und Vaginalsekret intensiv nach altem Fisch riechen, dann steckt eine Stoffwechselkrankheit dahinter. Sie heißt im Fachjargon Trimethylaminurie und wird auch als Fischgeruch-Syndrom bezeichnet.
Wie sollte der Genitalbereich bei Frauen riechen?
Jede Frau riecht einzigartig
Dass die Intimregion einen leichten Duft verströmt, ist ganz normal. Auch eine gesunde Vagina ist nicht geruchsneutral, sondern duftet meist leicht sauer wie z. B.
Was bedeutet es, wenn mein Ausfluss wässrig ist?
Wässriger Ausfluss ist oft ein Zeichen für einen gesunden, normalen Zustand – besonders um den Eisprung herum (hilft Spermien), bei sexueller Erregung, Sport oder zu Beginn der Schwangerschaft – wenn er klar, geruchlos und ohne Juckreiz ist. Er kann aber auch ein Symptom für Infektionen (z.B. bakterielle Vaginose bei gräulich-fischigem Geruch) oder STI (z.B. Tripper) sein, besonders wenn er Farbe ändert, riecht oder Juckreiz/Schmerzen verursacht.
Ist es normal, wenn der Ausfluss riecht?
Ja, Ausfluss kann sich in der Schwangerschaft verändern und anders riechen, was oft normal ist, da Hormonumstellungen zu mehr, dünnflüssigem, milchig-weißem oder geruchlosem Ausfluss führen können. Allerdings können auch unangenehme Gerüche (z.B. fischig, faulig) oder Veränderungen in Farbe (grünlich, gräulich) und Konsistenz (klumpig, schaumig) auf eine Infektion (wie Pilz oder bakterielle Vaginose) hindeuten, was ärztlich abgeklärt werden sollte.
Was kann man gegen stark riechenden Ausfluss machen?
Bei stinkendem Ausfluss ist der wichtigste Schritt ein Arztbesuch (Gynäkologe/Gynäkologin), um die Ursache (oft bakterielle Vaginose, Pilzinfektion oder STI) abzuklären und eine gezielte Behandlung zu erhalten, meist mit Antibiotika oder Antimykotika, da dies oft nur mit verschreibungspflichtigen Medikamenten heilbar ist. Bis dahin hilft eine sanfte Intimpflege mit Wasser, Baumwollunterwäsche und das Vermeiden aggressiver Seifen, um die natürliche Scheidenflora zu schützen, aber eine Selbstbehandlung ist nur bei bekanntem Pilz ohne weitere Symptome ratsam.
Welcher Ausfluss bedeutet was?
Normaler Ausfluss ist klar bis weißlich und geruchlos, verändert sich zyklusbedingt und dient der Selbstreinigung der Vagina; krankhafter Ausfluss wird grünlich, gelblich, schaumig oder bröckelig, riecht unangenehm (fischig, brotartig) oder ist mit Juckreiz/Brennen verbunden und deutet oft auf Infektionen (Pilz, bakterielle Vaginose, sexuell übertragbare Krankheiten wie Gonorrhö) hin, die ärztlich abgeklärt werden sollten, da die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Warum riecht man im Alter im Intimbereich?
Im Alter verändert sich der Intimgeruch oft durch hormonelle Umstellungen (Wechseljahre), die den pH-Wert und die Feuchtigkeit der Scheide beeinflussen, was das Gleichgewicht der Bakterien stört. Weniger Östrogen führt zu dünnerer, trockenerer Schleimhaut, weniger Glukose für nützliche Laktobazillen und dadurch zu einer Verschiebung des vaginalen Mikrobioms hin zu anderen Bakterien, was den Geruch verändern kann. Auch Stress kann eine Rolle spielen, da er das natürliche Gleichgewicht beeinflusst.
Wie sollte man im Intimbereich riechen?
Ein wichtiger Indikator dafür, ob in deiner Vagina alles im Lot ist, ist der pH-Wert. Dieser liegt im Idealfall zwischen 3,8 und 4,5 – d. h. im sauren Bereich. Eine gesunde Scheide, deren Flora im Gleichgewicht ist, riecht daher leicht herb oder säuerlich.
Was bedeutet es, wenn mein Ausfluss streng riecht?
Ein streng riechender Ausfluss, besonders mit fischigem Geruch (oft nach dem Sex), deutet meist auf eine bakterielle Vaginose hin; auch Hefe-, Brot- oder bierartiger Geruch (Pilzinfektion) oder eine gelb-grüne, schaumige Farbe (Trichomonaden) sind Warnsignale, die auf eine Infektion (z.B. durch Sexuell übertragbare Krankheiten) hinweisen und ärztlich abgeklärt werden sollten, insbesondere bei Juckreiz, Rötung oder Schmerzen, da eine frühzeitige Diagnose und Behandlung wichtig sind.
Was tun, wenn die Scheide stinkt?
Was hilft gegen Intimgeruch bei Frauen? Waschen Sie sich nur mit Wasser oder eine speziellen Intimwaschlotion, um den pH-Wert der Vagina zu erhalten. Tragen Sie zudem Unterwäsche aus Baumwolle, wechseln Sie Menstruationsprodukte regelmäßig und suchen Sie bei auffälligem, intensiven Scheidengeruch einen Frauenarzt auf.
Wie kriegt man Fischgeruch weg?
Um Fischgeruch zu entfernen, helfen Hausmittel wie Essig, Zitrone, Kaffeepulver und Natron/Backpulver, die Geruchsmoleküle neutralisieren oder überdecken können, entweder durch Kochen (Essig/Zitrone) oder als Schälchen aufgestellt. Bei Händen hilft kaltes Wasser, Seife und ein Abrieb mit Edelstahl oder einer Paste aus Salz und Zahnpasta. Für Pfannen ist Salz und Hitze wirksam, während Oberflächen mit Essigwasser abgewischt werden.
Bei welcher Erkrankung riecht man nach Fisch?
Die Trimethylaminurie, kurz TMAU, ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der bestimmte enzymatische Prozesse in der Leber nicht bzw. reduziert ablaufen. Zentrales Symptom ist ein unangenehmer, fischähnlicher Geruch, den die Patienten durch fehlerhafte Stoffwechselprodukte aussondern.
Was ist, wenn der Urin nach Fisch riecht?
Wenn Ihr Urin nach Fisch riecht, kann das viele Ursachen haben, oft sind es Harnwegsinfektionen (Blasenentzündung) mit Bakterien oder eine bakterielle Vaginose bei Frauen; selten steckt die seltene Stoffwechselstörung Trimethylaminurie (Fischgeruch-Syndrom) dahinter, die medizinisch abgeklärt werden sollte, besonders bei Begleitsymptomen wie Brennen oder Fieber.
Welcher Geruch bei Gebärmutterhalskrebs?
Ja, ein unangenehmer, übelriechender oder ungewöhnlich gefärbter Vaginalausfluss kann ein Symptom für Gebärmutterhalskrebs sein, oft begleitet von blutig-fleischfarbenem Ausfluss, Blutungen außerhalb der Periode oder nach dem Sex, aber diese Symptome können auch andere Ursachen haben; daher ist bei Verdacht ein Arztbesuch unerlässlich, da Gebärmutterhalskrebs früh erkannt gut heilbar ist, auch wenn oft erst im fortgeschrittenen Stadium Symptome auftreten.
Was bedeutet es, wenn der Ausfluss stinkt?
Gerüche bei Ausfluss deuten oft auf eine Veränderung der Vaginalflora hin: Ein fischiger Geruch signalisiert meist eine bakterielle Vaginose, ein hefeartiger oder süßlicher Geruch einen Scheidenpilz, während ein stechender Ammoniakgeruch auf eine Harnwegsinfektion hindeuten kann, und ein fauliger Geruch auf einen vergessenen Tampon. Normalerweise riecht eine gesunde Scheide leicht säuerlich, aber starke Veränderungen oder Begleitsymptome wie Juckreiz oder Brennen erfordern einen Arztbesuch.
Was sind die ersten Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs?
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) verursacht im Frühstadium oft keine Symptome, weshalb Vorsorgeuntersuchungen wichtig sind. Spätere Anzeichen können ungewöhnliche Vaginalblutungen (Zwischenblutungen, nach dem Sex, nach den Wechseljahren), veränderter Ausfluss, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Becken- oder Rückenschmerzen und bei fortgeschrittenem Stadium auch geschwollene Beine sein. Wichtig: Viele dieser Symptome können auch harmlose Ursachen haben; bei Verdacht sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Wie riecht eine bakterielle Infektion Scheide?
Ein unangenehmer, oft fischiger Geruch aus der Scheide deutet meist auf eine bakterielle Vaginose hin, eine Störung des vaginalen Milieus, die zu dünnem, grau-weißem Ausfluss führt, besonders nach dem Sex oder während der Periode. Symptome sind meist der Geruch und Ausfluss, selten Juckreiz, und erfordert eine ärztliche Abklärung sowie oft eine Antibiotika-Behandlung (Zäpfchen, Cremes), um die Infektion zu heilen und Risiken zu vermeiden.
Wie erkenne ich eine bakterielle Scheideninfektion?
Eine bakterielle Infektion der Scheide (Bakterielle Vaginose) äußert sich hauptsächlich durch einen dünnflüssigen, gräulich-weißen Ausfluss und einen unangenehmen, fischigen Geruch, der oft nach dem Geschlechtsverkehr oder der Menstruation stärker wird. Juckreiz, Brennen oder Rötung sind weniger häufig und deuten eher auf einen Scheidenpilz hin, können aber auch bei einer Vaginose auftreten. Ein Arztbesuch ist ratsam, um die richtige Diagnose zu stellen und eine passende Behandlung zu beginnen, da oft auch eine pH-Wert-Messung nötig ist.
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