Zum Inhalt springen

Was ist Stilschwimmen?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Marlene Fischer B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 3. Juni 2026
sternezahl: 4.2/5 (54 sternebewertungen)

Techniktraining für ambitionierte Hobbyschwimmer*innen Der geeignete Schwimmkurs, mit dem Sie die komplexen Bewegungen der Schwimmarten Kraulen, Brust, Rücken und Schmetterling optimieren und ihren eigenen Stil weiter verbessern können.

Welche 4 Schwimmstile gibt es?

Wir stellen hier die bekanntesten und wichtigsten Schwimmtechniken vor, mit denen Sie durch unser 50-Meter-Sportbecken schwimmen können.

  • Brustschwimmen. Das Brustschwimmen ist eine der bekanntesten und beliebtesten Schwimmtechniken weltweit. ...
  • Kraulschwimmen. ...
  • Delphinschwimmen. ...
  • Rückenschwimmen.

Was ist der grundlegende Schwimmstil?

Es gibt vier Hauptschwimmarten: Freistil, Brustschwimmen, Schmetterling und Rückenschwimmen . • Freistil (Kraulen) ist die schnellste Schwimmart und beansprucht den gesamten Körper. •

Warum Freistil und nicht Kraul?

Effiziente Atmung

Das Kraulschwimmen, gerade auf kurzen Strecken ermöglicht es, nicht zu atmen. Bei den olympischen Spielen ist es im Finale von 50 Meter Freistil üblich, dass ein Großteil der Athleten nicht atmen. Dies führt zu einer perfekten Wasserlage und so zu einer noch schnelleren Zeit.

Was ist der schwierigste Schwimmstil?

Schmetterling, Butterfly oder Delfin genannt, ist der schwierigste Schwimmstil überhaupt.

Richtig Kraulschwimmen | #fitwoch mit Patric Heizmann | DAK-Gesundheit

33 verwandte Fragen gefunden

Welcher Schwimmstil ist am gesündesten?

Der gesündeste Schwimmstil ist oft eine Kombination aus verschiedenen Stilen, aber Rückenschwimmen und Kraulen (Freistil) werden als besonders gesund angesehen, da sie die Wirbelsäule strecken und gelenkschonend sind, während Brustschwimmen mit korrektem Kopftauchen ebenfalls Vorteile bietet und Abwechslung zwischen den Stilen ideal ist, um alle Muskeln zu beanspruchen und Überlastung zu vermeiden. 

Was sind die schlimmsten Fehler beim Brustschwimmen?

Typische Fehler beim Brustschwimmen

  • Ein ungleichmäßiger Beinschlag - „die Schere“ Dabei handelt es sich um einen Koordinationsfehler des Beinschlags. ...
  • Den Kopf über Wasser halten. ...
  • Die Oberschenkel zu weit öffnen. ...
  • Die Füße am Schluss nicht ganz schließen.

Welche Schwimmtechnik sollte man zuerst lernen?

Die meisten Kinder profitieren davon, Kraulschwimmen (plus Rücken) zuerst zu lernen – und Brust erst später sauber aufzubauen. Der Grund: Der Kraul-Beinschlag ist motorisch einfacher, die Wasserlage wird schneller stabil, und die Atmung lässt sich spielerisch schrittweise einführen.

Ist Brustschwimmen gut für die Figur?

Brustschwimmen: Gut für Einsteiger geeignet, verbrennt bei mittlerer Intensität immerhin etwa 200 Kalorien in 30 Minuten. Es trainiert Ober- und Unterschenkel sowie den oberen Rücken und die Brustmuskulatur.

Warum ist Kraulen anstrengender als Brustschwimmen?

Beim Kraulschwimmen ist der Antrieb nicht unterbrochen. Dein ganzer Körper arbeitet also ohne Pause wie bei einem Ganzkörper-Workout – deswegen kann das Kraulschwimmen zu Anfang sehr anstrengend sein.

Welcher Schwimmstil ist der einfachste?

Kraulschwimmen oder Kraulen

Sie gilt als am einfachsten zu erlernender Schwimmstil.

Welcher Schwimmstil ist für Anfänger am einfachsten?

Brustschwimmen ist in der Regel die erste und einfachste Schwimmart, die Anfänger lernen. Das liegt vor allem daran, dass man bei dieser Technik den Kopf stets über Wasser halten kann, sodass Anfänger nicht zusätzlich unter Stress geraten, weil sie nicht auch noch die richtige Atmung erlernen müssen.

Welcher Schwimmstil trainiert am besten?

Für Sportmediziner ist Kraulen die beste Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining, denn die Arme und Beine werden kräftig gegen den Wasserwiderstand bewegt. Mit dieser Technik kommt man schnell voran und kann das Tempo relativ lange halten.

Welche Schwimmtechnik ist die beste?

Die beste Schwimmtechnik für deine Gelenke ist das Rückenschwimmen. Die Bewegungen sind ähnlich wie beim Kraulen. Zwischen Ein- und Ausatmen drehst du aber nicht den Kopf oder hebst ihn hoch wie beim Brustschwimmen. Außerdem streckst du dabei die Wirbelsäule, fällst also nicht ins Hohlkreuz.

Welcher Schwimmstil ist der langsamste?

Richtiges Schwimmen: Die Brust-Technik

Zeitgleich strecken Sie die Arme nach vorne und die Handflächen nach außen. Jetzt atmen Sie unter Wasser aus, um den Vortrieb nicht auszubremsen. Das Brustschwimmen ist der bekannteste Schwimmstil, gleichzeitig ist er aber auch der langsamste.

Welcher Schwimmstil ist gut für den Rücken?

Für den Rücken sind Rückenschwimmen und Kraulen die besten Schwimmarten, da sie die Wirbelsäule in einer natürlichen, gestreckten Position halten und die Rumpfmuskulatur stärken, was zu einer besseren Stabilität beiträgt. Rückenschwimmen ist besonders schonend, da es die Bandscheiben entlastet, während Kraulen (bei richtiger Technik) ebenfalls effektiv ist, aber die Schultern stärker beanspruchen kann.
 

Ist Schwimmen gut gegen Bauchfett?

Ja, Schwimmen ist sehr effektiv gegen Bauchfett, da es den Kalorienverbrauch steigert, den Fettstoffwechsel ankurbelt und gleichzeitig die Rumpfmuskulatur (Core) stärkt, was zu einem strafferen Bauch beiträgt, aber nur in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und Regelmäßigkeit. Um erfolgreich zu sein, sollten Sie mindestens 30-45 Minuten trainieren, idealerweise 2-3 Mal pro Woche mit Fokus auf Ausdauer und Muskelanpannung (z.B. Kraulen, Brustschwimmen). 

Welcher Sport macht die schönste Figur?

Für einen schön geformten Körper sollten Sie Schwimmen ausprobieren. Bereits vor einigen Jahren empfahl die Harvard-Medizin-Professorin Dr. I-Min Lee fünf Sportarten, die nicht nur den Körper trainieren, sondern auch die Gesundheit verbessern. Dabei bereits auf dem ersten Platz: Schwimmen.

Wie lange sollte man am Stück Schwimmen?

Überhaupt seien 30 bis 45 Minuten ein guter Richtwert, auch eine Zeitdauer von 60 Minuten Brustschwimmen am Stück sei für Geübte machbar.

Was bringt 1 mal die Woche Schwimmen?

Regelmäßiges Schwimmen kann dazu beitragen, deine Kondition zu verbessern, verschiedene Muskelpartien aufzubauen und dein Herz-Kreislauf-System zu stärken. Darüber hinaus kann Schwimmen auch dabei helfen, dein Lungenvolumen zu erhöhen und unerwünschtes Gewicht zu reduzieren.

Welche Fehler sollte man beim Brustschwimmen beim Beinschlag vermeiden?

Häufige Fehler beim Brustschwimmen-Beinschlag sind das Auseinandergehen der Knie, ein zu kleiner/großer Radius, das Nach-vorne-Ziehen des Gesäßes (schlechte Wasserlage), fehlende Synchronität, das Anziehen der Knie unter den Bauch (bremst) und der asymmetrische „Scherenschlag“. Korrekt wird der Beinschlag durch eine Froschbewegung: Fersen zum Gesäß, Füße anziehen, nach außen drehen und kräftig nach hinten-außen wegstoßen, wobei die Beine am Ende geschlossen werden.
 

Wie schwimmt man als Anfänger?

Beginnen solltest du mit dem Brustschwimmen – erst eher gemütlich, dann langsam steigern. Nach etwa fünf Minuten wechselst du dann in den Kraulstil, zunächst mit niedriger Schlagzahl. Nach vier Minuten gehst du dann in einen etwas schnelleren Modus über – schneller, aber nicht „Vollgas“!

Welche Nachteile hat Schwimmen?

Nachteile von Schwimmen im Ausdauersport

  • Relativ geringe Intensität: Beim Schwimmen werden weniger Kalorien verbraucht als beim Joggen.
  • Relativ hohe Kosten: Auf den ersten Blick erscheinen die Kosten für das Schwimmen sehr gering, da die Ausstattung günstig ist.

Warum ist Brustschwimmen ungesund?

Brustschwimmen mit dem Kopf ständig über Wasser schadet nicht nur der Rückenwirbelsäule, auch die Bandscheiben werden dadurch einseitig belastet und langsam deformiert. Die dauernde Überstreckung des Kopfes führt zu Verspannungen in der Nackenmuskulatur. Besser ist der gleichmäßige Wechsel von Entspannung und Spannung.

Warum ist man nach dem Schwimmen so kaputt?

Nach dem Schwimmen ist man kaputt, weil der Körper durch den Wasserwiderstand und die koordinierte Bewegung viel Energie verbraucht, der hydrostatische Druck das Blut in den Oberkörper pumpt, was beim Aufstehen den Blutdruck kurz sinken lässt, und die Wärmeregulierung, besonders in kühlem Wasser, Energie kostet. Dehydrierung und Elektrolytverlust durch Schwitzen sowie die allgemeine Anstrengung tragen zusätzlich zur Erschöpfung bei, besonders bei längeren oder intensiven Einheiten.