Zum Inhalt springen

Was ist Makler auf Deutsch?

Gefragt von: Rosel Schmidt  |  Letzte Aktualisierung: 27. Februar 2026
sternezahl: 4.5/5 (32 sternebewertungen)

Ein Makler (auch Mäkler) ist auf Deutsch eine Person oder ein Unternehmen, das als Vermittler zwischen zwei Parteien (z. B. Käufer und Verkäufer) agiert, um einen Vertrag abzuschließen, insbesondere bei Immobilien, aber auch bei Versicherungen, Finanzprodukten oder anderen Handelsgeschäften. Der Begriff leitet sich vom niederdeutschen "maken" ab, was "machen" oder "zustande bringen" bedeutet.

Was genau ist ein Makler?

Ein Makler vermittelt eine Gelegenheit zu einem Vertragsabschluss. Ein Immobilienmakler ist also ein Vermittler zwischen Immobilieninteressent und -eigentümer bzw. Vermieter.

Was heißt Makler auf Deutsch?

Ein Makler (auch Vermittler) ist eine Person, die gewerbsmäßig Verträge zwischen Dritten anbahnt, oft im Bereich Immobilien (Immobilienmakler), aber auch bei Wertpapieren oder Versicherungen; er fungiert als Schnittstelle zwischen Käufer und Verkäufer und übernimmt Aufgaben wie Bewertung, Vermarktung, Besichtigungen und Vertragsverhandlungen, wobei er oft eine spezielle, manchmal beschönigende Sprache („Maklerdeutsch“) verwendet, um Objekte zu beschreiben.
 

Wie viel zahlt man einem Makler?

Maklergebühren (Provision) variieren je nach Bundesland und Objekttyp, liegen aber beim Kauf/Verkauf von Wohnimmobilien meist bei 3 bis 7,14 % des Kaufpreises (inkl. MwSt.), wobei Käufer und Verkäufer die Kosten seit 2020 meist zu gleichen Teilen tragen (je 3,57 % in vielen Regionen). Bei Mietobjekten sind die Kosten gesetzlich auf maximal 2 Kaltmieten zzgl. MwSt. begrenzt, und meist zahlt der Mieter (Bestellerprinzip). Die genaue Höhe ist verhandelbar. 

Wie viel verdient ein Makler?

Das Gehalt eines Maklers variiert stark, liegt aber oft zwischen ca. 36.000 € (Einstieg) und 58.700 € brutto pro Jahr im Durchschnitt, wobei es je nach Region, Erfahrung und Spezialisierung (z.B. Luxusimmobilien) deutlich höher ausfallen kann. Es setzt sich oft aus Fixum und Provision zusammen, wobei erfolgreiche Makler durch Provisionen ein signifikant höheres Einkommen erzielen können. 

Immobilienmakler als Quereinsteiger – Das musst du beachten!

18 verwandte Fragen gefunden

Wie verdienen Makler ihr Geld?

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten wie der Makler Einkommen generieren kann über Provisionen oder über Honorare. Am verbreitesten ist, dass Makler ihr Einkommen über Provisionen generieren. Dabei wird für jeden erfolgreich abgeschlossenen Vertrag eine sogenannte Abschlussprovision gezahlt.

Welchen Abschluss braucht man als Immobilienmakler?

Wie werde ich...? Um Immobilienmakler*in zu werden, solltest du mindestens einen mittleren Bildungsabschluss nachweisen können. Besser wäre jedoch das Abitur. Um ein*e qualifizierte*r Immobilienmakler*in zu werden, bietet sich zunächst eine Ausbildung zum*r Immobilienkaufmann*frau an.

Wer zahlt die Kosten für den Makler?

Das bedeutet: Wer den Maklerservice zuerst beauftragt hat, zahlt die Maklerprovision. Beim Kauf und Verkauf von Wohnimmobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. Stattdessen hängt vom Maklervertrag ab, wer diesen bezahlt. In der Regel teilen sich die Käufer- und Verkäuferseite die Kosten.

Wie hoch ist der Stundenlohn eines Maklers?

Als Immobilienmakler/in kannst du ein durchschnittliches Jahresgehalt von 49.100 € und ein Monatsgehalt von ca. 4.091 € erwarten, was einem Stundenlohn von 17 € entspricht. Das Einstiegsgehalt liegt etwa bei 36.000 €.

Ist es sinnvoll, einen Makler zu beauftragen?

Ja, ein Makler macht oft Sinn, weil er Zeit spart, rechtliche Sicherheit bietet, den besten Preis erzielt (oft durch besseres Marketing und Marktkenntnis) und den oft komplexen Verkaufsprozess übernimmt – von der Bewertung über Besichtigungen bis zu Verhandlungen und Vertragsdetails, besonders wenn Ihnen Fachwissen oder Zeit fehlt oder es sich um schwierige Objekte handelt. Für Käufer kann er ebenfalls den Prozess erleichtern, indem er gezielt passende Objekte findet und bei der Suche unterstützt, auch wenn die besten Angebote manchmal direkt auf Portalen sind.
 

Ist Makler ein Beruf?

Der Beruf als Immobilienmakler oder Immobilienmaklerin begeistert viele durch Flexibilität, spannende Herausforderungen und attraktive Verdienstmöglichkeiten. Ob Kauf oder Vermietung von Immobilien – Makler haben die Chance, Menschen während besonders bedeutsamer Lebensabschnitte zu begleiten.

Ist es besser, ein Haus ohne Makler zu verkaufen?

Vorteile beim Hausverkauf ohne Makler

Sie und der Käufer der Immobilie zahlen keine Maklerprovision. Sie haben sämtliche Entscheidungen in Ihrer eigenen Hand. Sie erreichen über Immobilienportale viele potenzielle Käufer. Es sind keine Abstimmungsprozesse mit einem Makler notwendig.

Was kostet ein Exposé vom Makler?

Für Interessenten ist das Anfordern eines Exposés beim Makler grundsätzlich kostenlos, auch wenn dafür ein Maklervertrag geschlossen wird – die Maklerprovision (Courtage) wird erst fällig, wenn ein Kauf- oder Mietvertrag zustande kommt, meist hälftig geteilt mit dem Verkäufer, typischerweise 3,57 % (inkl. MwSt.) des Kaufpreises, aber regional unterschiedlich. Makler können Kosten für die Erstellung professioneller Exposés (z. B. mit Drohnenfotos, 360°-Rundgängen) vom Eigentümer verlangen, aber nicht vom Interessenten für die reine Informationsanforderung.
 

Wozu brauchen wir Makler?

Broker fungieren als Vermittler zwischen Anlegern und Wertpapierbörsen, spielen eine entscheidende Rolle bei der Ausführung von Kauf- und Verkaufsaufträgen und können zusätzliche Dienstleistungen wie Anlageberatung und Research anbieten.

Wer darf Makler sein?

Grundsätzlich kann jeder - ob Berufsanfänger, Immobilienprofi oder Quereinsteiger – Immobilienmakler werden. Der Begriff Immobilienmakler ist in Deutschland nicht gesetzlich geschützt. Für die Selbstständigkeit ist jedoch die Genehmigung nach §34c der GewO (Gewerbeordnung) erforderlich und der Gewerbeschein.

Welche Arten von Maklern gibt es?

Es gibt nicht nur Immobilienmakler, sondern Handelsmakler und Kursmakler. Der Immobilienmakler teilt sich in mehrere Unterformen. Es gibt freie Immobilienmakler, Bankenmakler und Postbankmakler.

Wie viel verdient ein Makler im Monat netto?

Durchschnittlich verdienen Makler im Monat 2.500 bis 6.000 Euro, demzufolge 30.000 bis 72.000 Euro jährlich, wobei es sich auch bei diesen Werten (monatlich und jährlich) um einen reinen Umsatz und nicht um einen Netto-Gewinn handelt.

Sind 80000 Euro Gehalt viel?

Ja, 80.000 € Jahresgehalt sind in Deutschland ein sehr gutes Gehalt, das Sie in die oberen 10 % der Verdiener einordnet, besonders als Single. Es liegt deutlich über dem Median- und Durchschnittseinkommen und ermöglicht einen komfortablen Lebensstil, auch wenn es je nach Lebenssituation (Wohnort, Familie) unterschiedlich wahrgenommen wird.
 

Kann ich Immobilienmakler werden ohne Ausbildung?

Theoretisch kann jede:r auch ohne berufliche Ausbildung Immobilienmakler oder Immobilienmaklerin werden. Dafür müssen Sie lediglich einige formelle Anforderungen erfüllen und die erforderlichen Dokumente einreichen, zu denen die Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO gehört, um als Immobilienmakler arbeiten zu dürfen.

Was darf ein Makler nicht?

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Immobilienmakler von potenziellen Käufer:innen keine Reservierungsgebühr verlangen dürfen, selbst wenn dies schriftlich vereinbart wurde. Solche Vereinbarungen in AGB des Maklers sind laut BGH unzulässig und benachteiligen Immobiliensuchende.

Wie verdienen Versicherungsmakler ihr Geld?

Versicherungsmakler verdienen ihr Geld hauptsächlich durch Provisionen und Gebühren für verkaufte Policen . Diese Provisionen betragen in der Regel einen Prozentsatz der jährlichen Gesamtprämie der Police. Die Versicherungsprämie ist der Betrag, den eine Privatperson oder ein Unternehmen für eine Versicherungspolice zahlt.

Wann muss man Makler nicht bezahlen?

Ein Makler darf keine Provision verlangen, wenn kein erfolgreicher Vertrag zustande kommt, er seine Pflichten verletzt (z. B. durch Interessenkonflikte, Verschweigen von Mängeln, fehlende Aufklärung über Widerrufsrecht) oder der Maklervertrag unwirksam ist (z. B. bei mündlicher Vereinbarung statt Textform oder fehlender Widerrufsbelehrung bei Fernabsatzgeschäften), sowie bei Eigeninitiative des Kunden oder zu überhöhter Provisionshöhe. 

Kann man ohne Abi Immobilienmakler werden?

Für das Immobilienmakler Studium in Deutschland benötigt man grundlegend entweder ein Abitur oder einen ähnlich wertigen Abschluss. Je nach Universität und Studienart können alternativ zu einem höheren Schulabschluss auch eine abgeschlossene Ausbildung oder mehrere Jahre entsprechende Berufserfahrung erforderlich sein.

Was muss ein Makler wissen?

In erster Linie muss ein Makler wissen, wie man effektiv Kundengespräche führt und wie man mit Auftraggebern effektiv verhandelt. Ebenso gehört zum Aufgabengebiet des Maklers, sich mit Werbemedien gut auszukennen. Er muss daher wissen, wo er seine Anzeigen am besten platziert.

Wie viel verdient ein Immobilienmakler bei der Sparkasse?

Immobilienmakler:in Gehalt bei Sparkasse

Je nach Berufserfahrung, Ausbildung und Wohnort kann dein Gehalt zwischen 44.300 € und 84.700 € schwanken. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Gehalt in Deutschland liegt bei 46.600 € – bei Sparkasse verdient man als Immobilienmakler:in im Schnitt also rund 28% mehr.