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Was ist HYPP?

Gefragt von: Herr Dr. Christof Kohl  |  Letzte Aktualisierung: 2. Juni 2026
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HYPP (Hyperkaliämische Periodische Paralyse) ist eine erbliche Muskelerkrankung, hauptsächlich bei Pferden (besonders Quarter Horses), die durch genetisch bedingte Störungen der Natriumkanäle in Muskelzellen ausgelöst wird und episodische Anfälle von Muskelschwäche, -zittern und Lähmungen verursacht. Auslöser sind oft Stress, Bewegung oder bestimmte Fütterungen, die zu einem Anstieg des Kaliumspiegels führen, was die Symptome verschlimmert. Die Diagnose erfolgt per Gentest, und die Schwere variiert je nach Genotyp, wobei auch symptomlose Träger existieren können.

Was ist Hypp bei Pferden?

Definition. Als hyperkaliämische periodische Paralyse, kurz HYPP, bezeichnet man eine Erbkrankheit beim Pferd, die durch temporäre Lähmungserscheinungen gekennzeichnet ist.

Was ist hyperkaliämische periodische Paralyse (HYPP) bei Pferden?

Die hyperkaliämische periodische Lähmung (HYPP) bei Pferden ist gekennzeichnet durch sporadische Episoden von Muskelzittern, Schwäche und manchmal Kollaps. Die Erkrankung wird durch eine autosomal-unvollständig dominante Mutation im Natriumkanal-Gen (SCN4A) verursacht.

Was ist hyperkaliämische periodische Paralyse?

Die hyperkaliämische periodische Paralyse (HyperPP) ist eine seltene, genetisch bedingte Muskelerkrankung, die episodische Lähmungsanfälle verursacht, die mit einem Anstieg des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkaliämie) einhergehen und oft durch Kälte, Ruhe nach Anstrengung, Fasten oder kaliumreiche Ernährung ausgelöst werden, wobei die Symptome durch leichte Bewegung oder Zucker/Kohlenhydrate gelindert und mit Kalzium-IV oder Diuretika behandelt werden können. 

Was ist ein typisches Zeichen einer Hyperkaliämie?

Meist ist eine Hyperkaliämie asymptomatisch. Gelegentlich finden sich unspezifische Symptome wie Übelkeit und Diarrhoe, Muskelschwäche bis hin zur Parese, Parästhesien und Palpitationen.

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Was ist periodische hypokaliämische Lähmung?

Die hypokaliämische periodische Paralyse (HypoPP) ist eine seltene, genetisch bedingte Muskelerkrankung, die durch vorübergehende Lähmungsanfälle gekennzeichnet ist, oft ausgelöst durch körperliche Anstrengung gefolgt von Ruhe, kohlenhydratreiche Mahlzeiten oder Kälte, bei denen der Kaliumspiegel im Blut absinkt (Hypokaliämie). Betroffene erleben episodische Muskelschwäche, die von leicht bis zu vollständiger Lähmung reichen kann, meist in den Extremitäten, und die Anfälle können Stunden bis Tage andauern. Sie wird meist autosomal-dominant vererbt und betrifft Ionenkanäle in den Muskelzellen. 

Was ist die häufigste Todesursache bei Pferden?

Epidemiologie. Koliken stellen weltweit die häufigsten Todesursachen bei Pferden dar.

Wie macht sich Eiweißüberschuss beim Pferd bemerkbar?

Ein Zuviel an Eiweiß beim Pferd führt oft zu angelaufenen Beinen, stumpfem Fell, Ekzemen, Durchfall/Kotwasser, Leistungsminderung und Abmagerung trotz gutem Futter, da Leber und Nieren überlastet werden und das Pferd das überschüssige Protein als Harnstoff ausscheiden muss. Symptome können auch Heißhunger, vermehrtes Trinken, Atemprobleme und eine erhöhte Kolik- oder Hufrehe-Neigung sein, da die Energie aus Protein in Fett umgewandelt wird.
 

Welche neurologischen Symptome zeigen Pferde?

Neurologische Symptome beim Pferd sind vielfältig und reichen von Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen (Ataxie) über Verhaltens- und Bewusstseinsänderungen bis zu Kopfschiefhaltungen, Krampfanfällen oder Lähmungserscheinungen; häufige Anzeichen sind Stolpern, unsicherer Gang, Überkreuzen der Beine, Manegebewegungen, Nystagmus (Augenzittern), Kopfpressen oder Muskelzittern, oft verstärkt durch Reiter oder unebenen Boden. Diese Symptome können auf Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks oder peripherer Nerven hinweisen.
 

Wie beginnt Hufkrebs?

Hufkrebs im Anfangsstadium erkennen

Erste Symptome sind meist kleine, weißlich-gelbliche Absonderungen im Bereich der Strahlregion, oft begleitet von einem süßlich-fauligen Geruch. Die betroffenen Bereiche sind empfindlich und bluten leicht bei Berührung.

Warum stolpert mein Pferd oft?

Oftmals führen Ermüdung oder ungünstiger Untergrund dazu, dass die Pferde stolpern, was völlig normal ist. Manche Pferde stolpern jedoch auf praktisch ebenem Untergrund, unabhängig von Tag und Wetter. Wir haben uns daran gewöhnt, weil dies deswegen passiert, weil sie "faul sind und ihre Füße schleppen".

Welches Organ fehlt bei Pferden?

Pferde haben keine Gallenblase (Gallenblase), da sie als Dauerfresser kontinuierlich fressen und die Galle direkt aus der Leber in den Darm fließt, wodurch eine Speicherung überflüssig wird. Die Gallenflüssigkeit wird zur Fettverdauung benötigt, aber die Leber produziert sie bedarfsorientiert und gibt sie sofort ab, weil der Bedarf durch die ständige Nahrungsaufnahme konstant ist.
 

Wie lange erinnert sich ein Pferd?

Und Pferde haben eine ausgeprägt gute, allgemeine Gedächtnisleistung. Sie können einmal erlerntes Verhalten oft auch nach Monaten oder Jahren fehlerfrei abrufen und behalten auch komplexe Lösungsstrategien für Probleme mehr als zehn Jahre lang in Erinnerung.

Was sind die 5 Warnzeichen eines Schlaganfalls?

Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.

Wie zeigen Pferde, dass sie Schmerzen haben?

Betrachte die Kopfregion und nehmen Sie die Augen in den Fokus: Normalerweise ist der Blick des Pferdes klar und aufmerksam, das Auge folgt Bewegungen. Ist das Auge jedoch trüb und teilnahmslos, starrt bewegungslos ins Leere, könnte das ein Anzeichen für Schmerzen des Pferdes sein.

Ist Heu eiweißreich?

Der Proteingehalt in Heu variiert stark, liegt aber typischerweise bei 6-12 % Rohprotein (RP), kann aber auch deutlich darunter (teilweise unter 5 %) oder (bei frühem Schnitt/Luzerne-Anteil) höher sein, wobei hochwertiges Heu (früher Schnitt) und Luzerne- oder Esparsette-Anteil den Gehalt erhöhen; für die meisten Pferde deckt gutes Heu den Grundbedarf, während Sport- oder Zuchtpferde oft proteinreicheres Futter benötigen, da der verdauliche Anteil (pcv) oft geringer ist als der Rohproteingehalt. 

Was ist das Wobbler-Syndrom beim Pferd?

Beim Wobbler-Syndrom kommt es zu wiederholtem Stolpern und Stürzen. Das Pferd hat nach dem Aufstehen Schwierigkeiten, geradeaus zu gehen. Die Hinterbeine schleifen mit den Zehen über den Boden. Das Beugen der Hinterhand ist für das Pferd problematisch.

Welche Symptome treten bei zu viel Eiweiß auf?

Symptome bei zu viel Protein sind oft Verdauungsprobleme wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, Mundgeruch (Keto-Atem), Müdigkeit, Wassereinlagerungen und vermehrter Harndrang, aber auch eine Belastung der Nieren und Leber sowie langfristig ein erhöhtes Risiko für Osteoporose oder Gicht können die Folge sein, besonders wenn die Aufnahme von Wasser und Ballaststoffen zu gering ist.
 

Was ist das giftigste für Pferde?

Die Eibe ist eine der giftigsten Pflanzen für Pferde überhaupt. Hierbei enthalten Samen, Nadeln, Holz und Rinde die giftige Substanz Taxin.

Soll man Pferden in die Augen schauen?

Ein Pferd sollte man nie direkt anschauen, schon gar nicht in die Augen. Das gilt umso mehr bei Tieren, die man nicht kennt und mit denen man noch nie zu tun hatte. Ein gesenkter Blick strahlt keine Gefahr aus. Einem Pferd nie direkt nähern.

Wie verabschiedet sich ein Pferd?

Die Erdbestattung von Pferden ist in Deutschland grundsätzlich nicht gestattet, aber seit Dezember 2017 ist die Einäscherung möglich. Auch die Kremierung muss gesetzeskonform erfolgen und erfordert eine Bestätigung vom Tierarzt, dass das Pferd keine anzeigepflichtigen Tierseuchen hatte.

Wie ist ein typisches Symptom bei einer Hypokaliämie?

Anzeichen einer Hypokaliämie (Kaliummangel) sind unspezifisch, zeigen sich aber oft durch Muskelschwäche, Krämpfe, Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen (Herzstolpern, Palpitationen), die auf eine gestörte neuromuskuläre Erregbarkeit und Herzfunktion zurückzuführen sind; auch Verstopfung, Übelkeit, Kribbeln und EKG-Veränderungen (flache T-Wellen, U-Wellen) sind typisch, besonders bei schwerem Mangel, der bis zu Lähmungen führen kann. 

Was ist hyperkaliämische Paralyse?

Die Hyperkaliämische periodische Paralyse (HyperPP) ist eine Muskelerkrankung mit episodischen Attacken von Muskelschwäche in Verbindung mit erhöhtem Serumspiegel des Kaliums. Synonym(e): Gamstorp-Syndrom.

Was ist eine passagere Lähmung?

Eine Parese beschreibt eine inkomplette Lähmung eines Muskels, d.h. der Muskel ist geschwächt. Kann der Muskel gar nicht mehr bewegt werden, spricht man von einer kompletten Lähmung oder Plegie. Die Ursache liegt bei beiden Formen in einer Schädigung des zuleitenden Nervs.

Können Pferde ihren Besitzer vermissen?

Ja, Pferde vermissen ihre Besitzer sehr wohl; sie sind soziale Herdentiere und bilden tiefe Bindungen, die sich in Trauer, Unruhe, Appetitlosigkeit oder Rückzug zeigen können, wenn eine wichtige Bezugsperson fehlt, was auch durch Studien zum Wiedererkennen von Menschen belegt wird. Sie können sich sogar über lange Zeit an ihre Menschen erinnern und zeigen deutliche emotionale Reaktionen bei Trennung oder Verlust.
 

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