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Was ist eine Ratsch Bumm?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Jolanta Geisler B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 20. Mai 2026
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Eine "Ratsch-Bumm" ist der Spitzname, den deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg der sowjetischen 76,2-mm-Divisionskanone SiS-3 gaben, weil ihr Geschoss aufgrund der hohen Mündungsgeschwindigkeit so schnell einschlug, dass der Knall („Ratsch“) fast zeitgleich mit dem Einschlag („Bumm“) zu hören war, was sie sehr gefürchtet machte.

Was war die gefährlichste Waffe im 2. Weltkrieg?

Die Grand Slam (engl. „Großer Schlag“) ist mit über zehn Tonnen Gewicht eine der schwersten in einem Krieg eingesetzten Fliegerbomben. Die Panzersprengbombe wurde Ende 1944 entwickelt und im Zweiten Weltkrieg von den britischen Luftstreitkräften gegen Großziele wie schwer gepanzerte Bunker und Brücken eingesetzt.

Ist der schwere Gustav echt?

Die 80-cm-Kanone (E) war ein schweres „Sondergeschütz“ der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Hergestellt wurde es von den Krupp-Werken unter dem Namen Schwerer Gustav. Es handelte sich um das weltweit größte und aufwendigste mobile Geschütz, das jemals im Einsatz war.

Was war die beste Artillerie im 2. Weltkrieg?

Die 12,8-cm-Flak 40 war die wichtigste deutsche Flugabwehrkanone der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg im Kaliber über 10 cm. Sie diente dem Schutz besonders wichtiger Anlagen gegen hochfliegende Bomber und wurde in Großstädten auf Flaktürmen eingesetzt. Insgesamt wurden 1129 Geschütze dieses Typs hergestellt.

Was ist Artillerie im Mittelalter?

Jahrhundert Kriegsmaschinen, mit denen Geschosse gegen Feinde geschleudert werden können. Ab dem 14. Jahrhundert werden der Artillerie auch Feuerwaffen zugerechnet, vom 16. Jahrhundert an ist der Begriff auf diese eingeengt – schon weil andere Schuss- und Wurfzeuge keine Rolle mehr spielten.)

Die Wahrheit über die 7,62 cm ‘Ratsch-Bumm’: Einsatz, Wirkung und Mythos

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Hat man im Mittelalter gestunken?

Ja, Menschen im Mittelalter stanken oft, aber nicht immer und nicht nur wegen mangelnder Körperpflege; der Gestank resultierte hauptsächlich aus der schlechten städtischen Kanalisation, dem Fehlen moderner Toiletten und der allgemeinen Armut, während Adel und Klerus oft besser gepflegt waren und Kleidung aus Wolle/Leinen Geruch weniger begünstigte als moderne Stoffe. Das Klischee eines völlig schmutzigen Zeitalters ist übertrieben, da Körperhygiene (Waschen, Kämmen) wichtig war, aber die hygienischen Bedingungen waren stark von sozialem Status und Wohnort abhängig, mit deutlichen Unterschieden zwischen Stadt und Land. 

Warum hieß das MG 42 Hitlersäge?

Das MG42, eine Abkürzung für "Maschinengewehr 42", ist eine der bekanntesten und einflussreichsten Schusswaffen des 20. Jahrhunderts. Entwickelt und eingeführt von Nazi-Deutschland im Jahr 1942, während des Zweiten Weltkriegs, setzte das MG42 neue Standards in Sachen Feuerrate, Zuverlässigkeit und Fertigungseffizienz.

Was war das gefährlichste Schlachtschiff der Welt?

Mai 1941 kommt es auf der "Dänemarkstraße" zwischen Grönland und Island zur Seeschlacht. Die "Bismarck" vernichtet dabei jenes Schiff, das vielen bis dahin als stärkstes Kampfschiff der Welt gilt: den britischen Schlachtkreuzer "Hood", Stolz der Royal Navy. Ein Treffer schlägt in der Munitionskammer ein.

Wie treffsicher war die Artillerie im Zweiten Weltkrieg?

Die Treffgenauigkeit der Artillerie im Zweiten Weltkrieg lag oft bei einem CEP (Circular Error Probability) von etwa 0,5 % der Entfernung, bei Entfernungen ab etwa 4–5 km . Das heißt, auf 10 km Entfernung sollten die meisten Geschosse innerhalb von 50 m und auf 5 km Entfernung innerhalb von 25 m das Ziel treffen.

Welche Reichweite hatte die Dicke Bertha?

Die „Dicke Bertha“ (ein schwerer Mörser aus dem 1. Weltkrieg) hatte eine maximale Reichweite von etwa 12 bis 14 Kilometern, je nach Munition, während das deutlich größere „Paris-Geschütz“ (ein anderes Krupp-Geschütz) bis zu 130 km weit schießen konnte, um Paris zu beschießen. Verwechseln Sie die Dicke Bertha nicht mit der modernen Panzerhaubitze 2000 (bis 40 km Reichweite) oder dem riesigen „Dora“-Eisenbahngeschütz (über 40 km).
 

War die Wehrmacht die beste Armee der Welt?

Nein, die Wehrmacht war nicht die beste Armee der Welt, aber sie galt bis etwa 1941 als sehr effektiv, besonders durch ihre Blitzkriegtaktiken, basierend auf Mobilität und Überraschung, aber ihre Überlegenheit wurde durch die massive Übermacht der Alliierten und innere Probleme (ideologische Verstrickung, schlechte Organisation, Ressourcenmangel) im Verlauf des Krieges zunichte gemacht; viele „Mythen“ über ihre Unbesiegbarkeit stammen auch von den Alliierten selbst, um eigene Siege zu glorifizieren, und die deutsche Ausrüstung war oft nicht überlegen, sondern manchmal sogar unterlegen, wie diese Analyse auf Geo.de. 

Wie viele Soldaten hatte die Wehrmacht maximal?

Juni 1919 unterzeichnete) die zulässige Truppenstärke des deutschen Reichsheeres auf 100.000 Mann (plus 15.000 Mann Marine). Schwere Artillerie und Panzer waren ebenso verboten wie Luftstreitkräfte sowie ein Generalstab.

Was ist die Hitlersäge?

Das MG 42 wurde allerdings nicht in der ehemals preußischen Gewehrfabrik Spandau bei Berlin hergestellt. Die deutschen Soldaten gaben dem MG 42 Spitznamen wie „Hitlersäge“, „Singende Säge“ oder auch „Knochensäge“.

Warum wurden im 2. Weltkrieg keine Chemiewaffen eingesetzt?

Der Grund, warum sie im europäischen Kriegsschauplatz nicht eingesetzt wurden, ist ähnlich wie der Grund, warum Atomwaffen im Kalten Krieg nie eingesetzt wurden. Es war gegenseitige Abschreckung. Beide Seiten hatten Angst, dass die andere Seite chemische Kampfstoffe gegen ihre Städte als Vergeltung einsetzen würde.

Was war Hitlers Wunderwaffe?

Die V2-Rakete, Hitlers Wunderwaffe, sollte den Ausgang des Zweiten Weltkriegs entscheiden. Getestet wurde sie unter anderem in der Versuchsanstalt in Peenemünde, einem kleinen Ostseedorf auf der Insel Usedom. Dabei wurden polnische Zwangsarbeiter, Häftlinge aus Konzentrationslagern und Kriegsgefangene eingesetzt.

Wo befindet sich das Wrack der Bismarck heute?

Das Wrack der Schlachtschiff Bismarck liegt in fast 5.000 Metern Tiefe im Atlantik, wurde 1989 entdeckt und gilt heute als Soldatenfriedhof; die Bundesrepublik Deutschland betrachtet sich als Eigentümerin, weshalb Tauchgänge genehmigungspflichtig sind, während das Wrack in gutem Zustand ist, aber das Heck fehlt.
 

Welches Schiff war besser, Bismarck oder Yamato?

Ein Duell zwischen der japanischen Yamato und dem deutschen Schlachtschiff Bismarck würde die Yamato fast sicher gewinnen, da sie in fast jeder Hinsicht überlegen war: Größere Hauptgeschütze (46cm46 cm46cm vs. 38cm38 cm38cm), deutlich stärkere Panzerung (besonders frontal), besserer Torpedoschutz und leistungsfähigere Flugabwehr. Die Bismarck hätte zwar eine größere Reichweite (ca. 36 km vs. 27 km), aber die überlegene Feuerkraft und Panzerung der Yamato (72.000 Tonnen vs. ca. 50.000 Tonnen) würden schnell zum Sieg führen, da die Bismarck die Yamato kaum ernsthaft beschädigen könnte, während die Yamato die Bismarck mit wenigen Treffern versenken würde.
 

Warum hat das deutsche Reich Russland den Krieg erklärt?

Der Deutsch-Sowjetische Krieg geht wesentlich auf die ideologisch-politischen Ziele des Nationalsozialismus zurück, der sich als radikalen weltanschaulichen Gegenentwurf zum Bolschewismus sah.

Warum heißt die Glock 17 so?

Auch der öffentlichkeitsscheue Erfinder kommt zu Wort. Ein Jahr später, im April 1981, war es soweit, ein Patent wurde eingereicht. Es war Gaston Glocks 17. Erfindung, „daher nannte er seine Waffe ‚Glock 17'“, so Barrett.

Welche Pistole hat das FBI?

Das FBI wird wieder auf die Glock 45 (oder Glock 19X) zurückgreifen. In dem 100-seitigen Laborbericht zu Sicherheitstests des FBI wurden hochmoderne Analysegeräte eingesetzt, um fehlerhafte interne Sicherheitsmechanismen der Sig-Pistolen zu untersuchen.

Welche Waffe tötete die meisten Menschen?

Kein Gewehr ist weiter verbreitet, mit keinem haben Menschen öfter getötet als mit der AK-47, besser bekannt unter dem Namen ihres Erfinders Michail Kalaschnikow. 1947 wurde das erste Exemplar gebaut und in Moskau pompös gefeiert.

Welche Reichweite hatte ein Bogen im Mittelalter?

Die Reichweite mittelalterlicher Kriegsbögen variierte je nach Bogenart (z.B. englischer Langbogen, Kompositbogen) und Schütze, wobei maximale Weiten von 200 bis über 350 Meter (350 Yards) für weite, ungenaue Schüsse erreicht wurden, während gezielte Treffer bis etwa 100-200 Meter möglich waren, wobei die effektive, rüstungsdurchdringende Reichweite oft geringer war. Hochtrainierte Bogenschützen konnten bis zu 10 Pfeile pro Minute verschießen und dabei immense Mengen an Pfeilen versenken, um Gegner zu demoralisieren und zu dezimieren.
 

Wie hat man sich im Mittelalter verteidigt?

Am wichtigsten für die Verteidigung war die Burganlage selbst mit ihren dicken und hohen Mauern, Wassergraben, Falltoren und Zugbrücke. Auf den Burgmauern standen Bogenschützen und schossen mit Pfeilen auf die Angreifer. Hinter den Zinnen konnten sie Schutz suchen.

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