Was ist eine notariell beglaubigte eidesstattliche Versicherung?
Gefragt von: Heike Mayer MBA. | Letzte Aktualisierung: 16. Juli 2026sternezahl: 4.9/5 (67 sternebewertungen)
Eine notariell beglaubigte eidesstattliche Versicherung ist eine schriftliche Erklärung, in der eine Person unter Eid die Richtigkeit ihrer Angaben bestätigt, wobei der Notar die Identität des Erklärenden prüft und seine Unterschrift beglaubigt, was dem Dokument zusätzliche rechtliche Glaubwürdigkeit und Beweiskraft verleiht, um es bei Gerichten, Behörden oder für Transaktionen zu verwenden. Der Notar belehrt über die rechtlichen Konsequenzen falscher Angaben (strafbar nach § 156 StGB), was den Meineid-ähnlichen Charakter verstärkt.
Wie viel kostet eine notariell beglaubigte eidesstattliche Versicherung?
Die Kosten für eine eidesstattliche Versicherung beim Notar hängen vom Geschäftswert (meist dem Nachlasswert) ab und werden nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) berechnet; typischerweise fallen Gebühren an, die denen eines Erbscheins ähneln, oft als 1,0-Gebühr berechnet (z.B. 165 € bei 50.000 € Nachlass), zuzüglich USt. und Auslagen, wobei die Kosten auch leicht mehrere Hundert Euro betragen können, wenn der Nachlasswert hoch ist.
Was ist eine notariell beglaubigte eidesstattliche Erklärung?
Sie wird typischerweise in rechtlichen und behördlichen Angelegenheiten verwendet, wenn eine Person die Richtigkeit ihrer Angaben beeiden muss . Nach der notariellen Beglaubigung durch einen Notar wird die eidesstattliche Erklärung zu einem rechtsgültigen Dokument, das bei Gerichten, Finanzinstituten oder Regierungsbehörden eingereicht werden kann.
Was ist eine eidesstattliche Erklärung beim Notar?
Ein Notar kann eine eidesstattliche Versicherung beurkunden, um eine Aussage rechtlich zu bekräftigen, was oft bei Verlustdokumenten (z.B. Fahrzeugbrief) oder im Erbrecht (Nachlassverzeichnis) nötig ist; dabei belehrt der Notar über die Bedeutung und die strafrechtlichen Folgen falscher Angaben, wobei dies durch Notare, Konsulate oder Standesämter erfolgen kann, oft auch digital.
Wie viel kostet eine notarielle Beglaubigung?
abhängig vom Wert des Gegenstandes, zwischen 20 € und 70 €. Die Höchstgebühr von 70 € wird bei einem Wert von über 140.000 € erreicht. Berechnen können Sie die Kosten hier (geben Sie bei Gebührensatz dazu 0,2 ein).
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Wie lange dauert eine notarielle Beglaubigung?
Bei einer Beglaubigung bestätigt der Notar nur die Echtheit Ihrer Unterschrift oder dass eine Kopie mit dem Original übereinstimmt. Der Inhalt wird nicht geprüft. Eine Beglaubigung dauert nur 5-10 Minuten und kostet meist zwischen 20-70 EUR. Sie reicht aus für Vollmachten, Zeugniskopien oder Anträge bei Behörden.
Wann benötigt man eine notarielle Beglaubigung?
Notarielle Beglaubigungen sind vor allem bei Eintragungen und Anmeldungen zu öffentlichen Registern erforderlich. Gemäß § 12 des Handelsgesetzbuchs (HGB) sind Anmeldungen zur Eintragung in das Handelsregister elektronisch und in notariell beglaubigter Form einzureichen.
Kann ich eine eidesstattliche Versicherung selbst schreiben?
Ja, Sie können eine eidesstattliche Erklärung grundsätzlich selbst schreiben, aber es ist oft einfacher und sicherer, eine offizielle Vorlage Ihrer Institution (z. B. Universität) zu verwenden und nur Ihre Daten (Name, Ort, Datum, Unterschrift) einzutragen, da sie rechtlich bindend ist und Ihre persönliche Bestätigung über die Wahrheit Ihrer Angaben erfordert. Wichtig ist, dass die Erklärung Ihren vollen Namen und eine handschriftliche Unterschrift enthält, damit sie gültig ist.
Was kostet eine Beglaubigung Unterschrift beim Notar?
§ 40 sowie § 41 Beurkundungsgesetz auf einen Rahmen von mindestens 20 Euro und maximal 70 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Für die Beglaubigung einer Abschrift wird gem. Notarkostengesetz (GNotKG) ein Mindestbetrag von 10 Euro zzgl.
Ist eine eidesstattliche Versicherung ohne Notar gültig?
"Wenn es nicht anders geregelt ist, kann eine eidesstattliche Erklärung sogar mündlich abgegeben werden. Typischerweise passiert es aber schriftlich", sagt Jurist Madaus. Der Besuch beim Anwalt oder Notar ist dafür meist nicht nötig.
Für was braucht man eine eidesstattliche Erklärung?
Eidesstattliche Erklärungen geben beispielsweise Menschen ab, die wegen zu großer Schulden Auskunft über ihren Besitz geben müssen. Auch Zeugen vor Gericht können um eine eidesstattliche Versicherung gebeten werden. Damit soll die Glaubwürdigkeit der Zeugen gestärkt werden.
Was bedeutet eine notariell beglaubigte Unterschrift?
Solche Beglaubigungen vom Notar bestätigen die Echtheit der Kopie eines Dokuments (Abschriftsbeglaubigung) oder einer Unterschrift (Unterschriftsbeglaubigung). Bei der notariellen Beglaubigung handelt es sich also um eine Bescheinigung, welche die Echtheit von Unterschriften oder Abschriften bestätigt.
Was schreibt man in eine eidesstattliche Erklärung?
Hiermit erkläre ich, [Name], wohnhaft in [Adresse], geboren am [Geburtsdatum], dass [genaue Beschreibung des Sachverhaltes]. Ich versichere eidesstattlich, dass die von mir gemachten Angaben nach bestem Wissen und Gewissen vollständig und wahr sind.
Was passiert, wenn man eine eidesstattliche Erklärung abgibt?
Wenn Sie eine eidesstattliche Erklärung abgeben, versprechen Sie unter Androhung rechtlicher Konsequenzen die Wahrheit Ihrer Angaben; bei falschen Angaben drohen Ihnen Geld- oder sogar Freiheitsstrafen (bis zu 3 Jahre), da dies strafbar ist (§ 156 StGB), und im Vollstreckungsfall folgt oft eine Eintragung ins Schuldnerverzeichnis und SCHUFA, was zu Pfändungen, erschwertem Kredit- und Vertragsabschluss führt.
Wie läuft eine Beglaubigung beim Notar ab?
Der Vertragsinhalt wird allen Parteien durch den Notar erläutert. Sind alle Fragen geklärt, liest der Notar die Urkunde vor. Anschließend leisten alle Parteien eine Unterschrift vor den Augen des Notars. Zuletzt unterschreibt der Notar die Urkunde.
Was ist eine eidesstattliche Erklärung im Erbrecht?
Eine eidesstattliche Erklärung im Erbrecht ist eine formelle, unter Eid abgegebene Bestätigung des Erben, dass seine Angaben zu Nachlassgegenständen, Erbenstellung oder anderen erbschaftsrelevanten Fakten (z.B. das Fehlen weiterer Erben) wahr und vollständig sind, oft verlangt von Pflichtteilsberechtigten oder dem Nachlassgericht, um Unsicherheiten zu klären, wobei eine falsche Abgabe strafrechtliche Konsequenzen (bis 3 Jahre Freiheitsstrafe) nach § 156 StGB hat. Sie wird meist vor einem Rechtspfleger des Nachlassgerichts abgegeben und dient der Absicherung von Gläubigern oder dem Erbscheinverfahren, wenn öffentliche Urkunden nicht ausreichen.
Was kostet eine eidesstattliche Erklärung beim Notar?
Die Kosten für eine eidesstattliche Versicherung beim Notar hängen vom Geschäftswert (meist dem Nachlasswert) ab und werden nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) berechnet; typischerweise fallen Gebühren an, die denen eines Erbscheins ähneln, oft als 1,0-Gebühr berechnet (z.B. 165 € bei 50.000 € Nachlass), zuzüglich USt. und Auslagen, wobei die Kosten auch leicht mehrere Hundert Euro betragen können, wenn der Nachlasswert hoch ist.
Wer muss bei einer notariellen Beglaubigung anwesend sein?
Damit eine unabhängige Beratung erfolgen und sämtliche Erklärungen rechtssicher notariell beurkundet werden können, sollten in der Regel alle Beteiligten persönlich bei der Beurkundung anwesend sein.
Wie hoch sind die Notarkosten für eine beglaubigte Kopie?
Der Notar kann von einem Original eine beglaubigte Kopie anfertigen und bestätigen, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt. Dies kann nützlich und sinnvoll sein, wenn man das Original nicht aus der Hand geben möchte. Die Kosten belaufen sich auf netto 4,80 € pro Seite, pro Auftrag jedoch mindestens € 13,60.
Muss eine eidesstattliche Erklärung immer notariell beglaubigt werden?
Wenn die eidesstattliche Versicherung durch einen Notar beglaubigt werden muss, können zusätzliche Kosten entstehen. Die Gebühren für eine notarielle Beglaubigung liegen im Durchschnitt zwischen 50 und 200 Euro, abhängig von der Komplexität des Dokuments und den Gebühren des Notars.
Wer darf eine eidesstattliche Versicherung ausstellen?
Im Zivilgerichtsverfahren darf das Gericht Parteien, Zeugen und anderen Beteiligten die Versicherung an Eides statt abnehmen, soweit das Gesetz eine Glaubhaftmachung vorsieht, etwa bei § 294 ZPO, oder das Gericht im Rahmen des Freibeweisverfahrens dies anfordert; soweit jedoch das förmliche Beweisverfahren nötig ist ( ...
Wo bekomme ich eine eidesstattliche Versicherung her?
Zuständigkeit und Terminvereinbarung. Diese Versicherung an Eides statt kann in Deutschland vor dem für Sie zuständigen Standesamt oder auch vor einem Notariat abgegeben werden. In Frankreich können Sie die Erklärung vor der deutschen Botschaft in Paris oder dem deutschen Generalkonsulat in Marseille abgeben.
Welche Dokumente darf ein Notar beglaubigen?
Beglaubigte Fotokopien kann der Notar von allen Urkunden ausstellen, die ihm vorgelegt werden. Dazu zählen Zeugnisse, Urkunden und sonstige Schriftstücke. Beglaubigte Abschriften können jedoch immer nur vom Original oder einer bereits beglaubigten Abschrift angefertigt werden.
Was kostet eine beglaubigte Unterschrift beim Notar?
Weitere Informationen und Beispiele zu den Notarkosten finden Sie hier. Neben den gesetzlich festgelegten Gebühren für die Beurkundung bzw. die Beglaubigung wird eine Pauschale von 25 Euro pro Beurkundungsverfahren und 8 Euro pro Beglaubigungsverfahren zzgl. USt.
Was ist der Unterschied zwischen beglaubigt und bestätigt?
Es ist möglich, bei den Bürgerbüros und Ortsverwaltungen die Übereinstimmung von Kopien mit dem Original bestätigen/beglaubigen zu lassen. Mit der Beglaubigung wird bestätigt, dass die Kopie inhaltlich mit dem Originaldokument identisch ist. Die Beglaubigung bescheinigt nicht die Echtheit oder Gültigkeit des Originals.
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