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Was ist eine Cannabisvergiftung?

Gefragt von: Bernd Schulze  |  Letzte Aktualisierung: 3. Mai 2026
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Von einer Cannabisvergiftung, auch Cannabisintoxikation genannt, spricht man, wenn der Körper mit einer zu großen Menge des Wirkstoffs THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) überfordert ist.

Wie äußert sich eine Cannabisvergiftung?

Parästhesie. Mydriasis, gerötete Konjunktiven, verlangsamte Pupillenreaktion, Nystagmus. Tachykardie, Hypertonie, Herzrhythmusstörungen. Mundtrockenheit, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen.

Was tun gegen Cannabisvergiftung?

Bringe sie/ihn an einen kühlen, ruhigen Ort. Reiche Wasser oder ein Softgetränk (ohne Koffein!) und versuche, beruhigend einzuwirken. Falls keine Besserung eintritt, ruf den Notarzt und sorge dafür, dass sie/er bis zum Eintreffen des Arztes nicht alleine bleibt.

Wie äußert sich eine Überdosis?

Symptome einer Überdosis variieren je nach Substanz, umfassen aber oft Atemnot, Schläfrigkeit bis Bewusstlosigkeit, Verwirrung, Schwindel, Erbrechen und Bauchschmerzen; lebensbedrohliche Anzeichen sind blaue Lippen/Nägel, Gurgelgeräusche, sehr langsamer Atem und fehlende Reaktion; bei Verdacht sofort den Rettungsdienst (112) oder eine Giftnotrufzentrale kontaktieren. 

Was hilft gegen Kifferkater?

Eine der besten Möglichkeiten, einen Marihuana-Kater zu heilen, ist, viel Wasser zu trinken, da dies hilft, THC auszuspülen. Der Verzehr guter Lebensmittel gegen Marihuana-Kater, wie frisches Obst, Vollkorn und Proteine, kann Ihre Energie wieder auffüllen und Ihrem Körper helfen, sich schneller zu erholen.

CANNABIS BAD TRIPS

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Was ist eine Cannabispsychose?

Unstrittig ist, dass nach der Einnahme von Cannabis psychotische Symptome möglich sind. Besonders nach hohen Dosen von THC kann eine so genannte toxische Psychose ausgelöst werden. Dabei erleben die betroffenen Personen psychotische Symptome wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen.

Was tun bei Drogenvergiftung?

Erste-Hilfe-Maßnahmen:

  1. Lassen Sie die Person nicht alleine, beruhigen und überwachen Sie sie.
  2. Stellen Sie wenn möglich Reste des eingenommenen Präparates sicher.
  3. Vergiftungsinformationszentrale +43 (0)1 406 43 43 kontaktieren.
  4. Bei Bewusstlosigkeit: Notruf 144 wählen! Halten Sie die Atemwege frei.

Wie fühlt man sich am nächsten Tag, wenn man gekifft hat?

Zu den akuten Nebenwirkungen von Cannabis zählen Missstimmung bis hin zur Depression, Angst oder Panik, Halluzinationen oder das Empfinden eines Kontrollverlustes.

Wie viele Joints am Tag sind ok?

Täglicher Cannabiskonsum oder Konsum in großen Mengen erhöht das Risiko für körperliche oder geistige Gesundheitsschäden. Fachleute empfehlen, nicht häufiger als an ein bis zwei Tagen pro Woche zu konsumieren. Dies gilt insbesondere für junge Menschen. Qualitativ hochwertige Studien bestätigen diese Empfehlung.

Kann man mit einem Kiffer eine Beziehung führen?

Wie kann man eine Beziehung mit einem Cannabiskonsumenten führen? Eine Beziehung mit jemandem, der regelmäßig Cannabis konsumiert, kann also funktionieren – vorausgesetzt, beide Partner:innen kommunizieren offen über Erwartungen, Grenzen und Bedürfnisse.

Wie lange sieht man jemanden an, das er gekifft hat?

Im Blut kann THC bis zu drei Tage, dessen Abbauprodukte bis zu drei Wochen nachgewiesen werden. Im Urin kann THC von einer Woche bis zu drei Monaten nachgewiesen werden (je nach Intensität und Häufigkeit des Konsums). In den Haaren ist THC mehrere Monate nachweisbar.

Was sind Anzeichen für Vergiftung?

Folgende Symptome sind für eine Vergiftung typisch:

  • Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
  • Anfallartige Schmerzen im Bauch.
  • Kopfschmerzen, Schwindelgefühl.
  • Unwohlsein, Erregungszustände, Rauschzustände, Schocksymptome.
  • Müdigkeit, Bewusstseinstrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Ist ein Entzug Kopfsache?

Entzug ist viel „Kopfsache“. In der Regel entscheidet weniger das Ausschleichschema über den Erfolg der Behandlung als deine innere Einstellung. In unserem geschützten Rahmen kommst du mit deutlich niedrigeren Dosen zurecht als draußen.

Was tun gegen Drogenkater?

10 Tipps gegen den Kater am Morgen danach

  1. Wasser trinken. ...
  2. Duschen. ...
  3. Salzig frühstücken. ...
  4. Frisches für Schläfen und Stirn. ...
  5. Natürliches Aspirin. ...
  6. Üble Mundbakterien vertreiben. ...
  7. Anti-Hangover-Shots. ...
  8. Aus grau mach rosig.

Wie zeigt sich eine beginnende Psychose?

Frühwarnzeichen einer Psychose sind oft subtil und schleichend, wie Leistungsabfall, Konzentrationsprobleme, sozialer Rückzug, innere Unruhe, Ängstlichkeit, Interessensverlust, Schlafstörungen und Gereiztheit; später treten deutlichere Symptome wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder Denk- und Wahrnehmungsstörungen auf, die den Realitätsverlust markieren. Eine frühzeitige Erkennung ist wichtig, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen, daher sollte bei Verdacht professionelle Hilfe gesucht werden. 

Wie merkt man, ob jemand gekifft hat?

körperliche Zeichen: Müdigkeit, häufige Übelkeit, Kreislaufstörungen, Appetitlosigkeit oder im Gegenteil: spontane Ess-Anfälle, fahle Gesichtsfarbe. Veränderungen im Wesen: starke Stimmungsschwankungen, unangemessen aggressives, unruhiges, aber auch depressives und zurückgezogenes Verhalten.

Welche Droge löst am meisten Psychosen aus?

Zu den Drogen, die mit der Entwicklung einer Psychose in Zusammenhang gebracht werden können, gehören unter anderem: Cannabis. Neue psychoaktive Substanzen wie synthetische Cannabinoide („Spice“) oder synthetische Cathinone („Badesalze“) Kokain / Crack.

Was essen bei Drogenkater?

Was essen? Bouillon oder Nudelsuppe: Dein Körper braucht am Morgen nach exzessivem Alkoholgenuss vor allem Wasser und Salz. Ein heisses Süppchen ist da die perfekte Lösung! Rollmöpse, saure Gurken oder ein Heringssalat: Saures und Salziges sind bei Kater-Beschwerden besonders beliebt.

Wie lange bleibt 1 Zug vom Joint im Körper?

Ein paar Züge von einem Joint könnten bei einmaligem Konsum theoretisch etwa 1 bis 3 Tage im Blut und 1 bis 2 Tage im Urin nachgewiesen werden. In einem Speicheltest könnte THC etwa 6 bis 8 Stunden nachweisbar sein. Bei regelmäßigen Konsumenten dürften diese Zeiten jedoch länger sein.

Was verbessert sich, wenn man nicht mehr kifft?

Wie beim Tabakrauchen erhöht sich das Risiko von Lungenkrebs. Regelmässiges Kiffen beeinträchtigt ausserdem deine Fitness und Gesundheit. Ohne Joint wirst du weniger schnell müde, kannst dich besser konzentrieren, und bei sportlichen Aktivitäten hast du wieder eine bessere Kondition und Ausdauer.

Wie lange dauert eine Überdosis an?

Wie lange dauert eine Überdosis? Im Durchschnitt kann es 1–3 Stunden nach der letzten Einnahme einer Substanz dauern, bis der Tod eintritt. Manche Drogenüberdosen dauern mehrere Stunden an und können sogar zum Koma führen. Letztendlich können viele Faktoren die Dauer einer Drogenüberdosis beeinflussen.

Welches Organ ist von einer Überdosis betroffen?

Dieser Sauerstoffmangel führt schließlich zum Versagen anderer lebenswichtiger Organe wie des Herzens und dann des Gehirns . Dies führt zu Bewusstlosigkeit, Koma und schließlich zum Tod. Innerhalb von 3–5 Minuten ohne Sauerstoff treten erste Hirnschäden auf, denen bald der Tod folgt. Bei Opioidüberdosen hängt das Überleben oder der Tod vollständig von der Atmung und der Sauerstoffversorgung ab.

Was tun bei Drogenvergiftung?

Erste-Hilfe-Maßnahmen:

  1. Lassen Sie die Person nicht alleine, beruhigen und überwachen Sie sie.
  2. Stellen Sie wenn möglich Reste des eingenommenen Präparates sicher.
  3. Vergiftungsinformationszentrale +43 (0)1 406 43 43 kontaktieren.
  4. Bei Bewusstlosigkeit: Notruf 144 wählen! Halten Sie die Atemwege frei.

Wie fühlt man sich am nächsten Tag, wenn man gekifft hat?

Zu den akuten Nebenwirkungen von Cannabis zählen Missstimmung bis hin zur Depression, Angst oder Panik, Halluzinationen oder das Empfinden eines Kontrollverlustes.