Zum Inhalt springen

Was ist ein Vorbefund?

Gefragt von: Hatice Burger  |  Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2026
sternezahl: 4.6/5 (16 sternebewertungen)

Vorbefunde sind frühere medizinische Untersuchungsergebnisse und Diagnosen eines Patienten, die vor der aktuellen Behandlung vorliegen. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie Ärzten helfen, Doppeluntersuchungen zu vermeiden, die Krankengeschichte zu verstehen und eine fundierte, auf frühere Daten gestützte Diagnose und Therapie zu planen, um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Was ist Vorbefund?

Definition. Ein Vorbefund umfasst die Diagnosen und Ergebnisse medizinischer Untersuchungen, die bereits vor dem Beginn der aktuellen medizinischen Behandlung eines Patienten gestellt bzw. erhoben wurden.

Was ist ein vorläufiger Befund?

Die Bezeichnung „vorläufig“ besagt: Der Chef- oder Oberarzt haben noch nicht ihr Okay gegeben. „Oft kann der Brief erst nach Feierabend begutachtet werden, aber im Normalfall wird dann alles abgesegnet“, ergänzt Ulf Zitterbart. Der endgültige Arztbrief wird dem Hausarzt anschließend zugeschickt.

Welche Arten von Befunden gibt es?

Welche Arten von Befunden gibt es?

  • pathologische Befunde.
  • histologische Befunde.
  • psychopathologische Befunde.
  • Zufallsbefunde.
  • Nebenbefunde.
  • der Gesamtbefund.

Was ist ein Endbefund?

"End-Befund" in einem medizinischen Dokument bezeichnet den abschließenden Befund. Das bedeutet, es handelt sich um die endgültige Zusammenfassung aller Untersuchungsergebnisse und Beobachtungen, die während einer medizinischen Untersuchung oder Behandlung gemacht wurden.

BEM - Die gefährlichste Frage und wie du perfekt reagierst!

34 verwandte Fragen gefunden

Was heißt Endbefund?

ein positiver Befund bedeutet in der Medizin, dass z.B. bei einer Laboruntersuchung ein bestimmter Krankheitserreger gefunden oder bei einer Röntgenuntersuchung Auffälligkeiten festgestellt wurden. Ein negativer Befund bedeutet, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Krankheiten entdeckt wurden.

Was ist ein Beispiel für einen Befund?

Die Ergebnisse einer Untersuchung oder Recherche sind die Informationen oder Schlussfolgerungen, die jemand daraus zieht. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Umfrage war die Verwirrung bezüglich der bereits vorhandenen Einrichtungen . Die Feststellungen eines Gerichts sind die Entscheidungen, die es nach einem Prozess oder einer Untersuchung trifft.

Welche Arten von Befunden gibt es?

Gängige Verschlüsse sind: Verschlüsse: Sie halten Halsketten und Armbänder zusammen. Biegeringe: Sie verbinden verschiedene Schmuckteile. Ohrhaken: Sie bilden die Basis von Ohrringen.

Ist ein Befund eine Diagnose?

Nein, ein Befund ist nicht dasselbe wie eine Diagnose, aber er ist ein entscheidender Schritt darauf zu: Der Befund ist das Ergebnis einer einzelnen medizinischen Untersuchung (z.B. Laborwerte, Röntgenbild), während die Diagnose die ärztliche Deutung und Zusammenfassung aller Befunde ist, um eine Krankheit zu benennen und einzuordnen. Die Diagnose entsteht erst durch die Kombination und Bewertung von Anamnese (Krankengeschichte) und mehreren Befunden. 

Was bedeutet ein positiver Befund?

Wenn ein Untersuchungsergebnis auf eine Krankheit hinweist, wird es als „positiv“ bezeichnet. Wird kein Hinweis entdeckt, ist es „negativ“. „Richtig-positiv“ wird ein Befund genannt, wenn weitere Untersuchungen bestätigen, dass die Person tatsächlich krank ist.

Wird ein schlechter Befund sofort mitgeteilt?

Nein, ein schlechter Befund wird meist nicht sofort telefonisch mitgeteilt, sondern in der Regel im persönlichen Gespräch mit dem behandelnden Arzt, nachdem der Befundbericht vom Radiologen erstellt wurde – das dauert oft einige Tage; bei sehr kritischen Befunden kann es aber schneller gehen, jedoch sollte dies immer persönlich und nicht am Telefon erfolgen, betont die Ärzte Zeitung.
 

Was heißt vorläufiger Arztbericht?

Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus sollte mindestens ein vorläufiger Arztbrief vorliegen, betont Patientenschützer Eugen Brysch. Ohne ein solches Dokument sei es nicht empfehlenswert, das Krankenhaus zu verlassen. Die Bezeichnung "vorläufig" besagt: Der Chef- oder Oberarzt haben noch nicht ihr Okay gegeben.

Wie lange muss man auf eine Krebsdiagnose warten?

Eine Krebsdiagnose kann von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern, abhängig von der Art der erforderlichen Untersuchungen: Einfache Tests liefern Ergebnisse schnell (Tage), während eine definitive Diagnose oft aufwendige Biopsien und Laboranalysen benötigt, die Zeit beanspruchen, manchmal sogar Wochen, besonders wenn Proben zur Spezialisierung eingeschickt werden müssen. Die Zeitspanne bis zur endgültigen Gewissheit und dem Behandlungsstart ist oft eine belastende Wartezeit, die von einzelnen Wochen bis zu längeren Phasen der Ungewissheit reichen kann. 

Was zählt als Befund?

Der Begriff "Befund" kann sich sowohl auf Teilergebnisse, als auch auf die Gesamtheit aller Untersuchungsergebnisse beziehen. Liegen mehrere Befunde gleichzeitig vor, die in einem möglichen Zusammenhang stehen, spricht man von einer Befundkonstellation.

Was ist eine Verdachtsdiagnose?

Eine Verdachtsdiagnose ist eine vorläufige Annahme einer Krankheit durch einen Arzt, die auf unvollständigen Informationen, Symptomen oder ersten Untersuchungsergebnissen beruht und eine Arbeitshypothese darstellt, um die weitere Diagnostik zu leiten oder in Notfällen eine sofortige Behandlung zu beginnen, bis die Diagnose durch weitere Tests (Labor, Bildgebung) bestätigt oder widerlegt werden kann. Sie wird oft mit dem Zusatz „V“ (Verdachtsdiagnose) gekennzeichnet, um die Sicherheit der Diagnose auszudrücken. 

Was ist die Früherkennung von Krankheiten?

Früherkennung von Krankheiten zielt darauf ab, Krankheiten (wie Krebs, Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes) zu entdecken, bevor Symptome auftreten, um die Heilungschancen durch rechtzeitige Behandlung zu erhöhen. Dies geschieht durch medizinische Untersuchungen wie den Gesundheits-Check-up (alle drei Jahre ab 35), spezielle Screening-Programme (z.B. Mammographie, Darmkrebs-Screening) und individuelle Arztgespräche, die Laboruntersuchungen (Blut, Urin) und körperliche Checks umfassen. Wichtige Beispiele sind der Check-up 35 zur Früherkennung von Diabetes und Nierenerkrankungen sowie Programme für Brust-, Haut- und Gebärmutterhalskrebs.
 

Wird ein schlechter Befund am Telefon mitgeteilt?

Ja, schlechte Befunde können telefonisch mitgeteilt werden, besonders wenn sie dringend sind, aber bei schwerwiegenden Diagnosen (z.B. Krebs, HIV) bevorzugen Ärzte oft ein persönliches Gespräch, um die emotionale Situation des Patienten zu berücksichtigen und die nächsten Schritte zu planen, auch wenn es Ausnahmen gibt, bei denen wichtige Nachrichten am Telefon übermittelt werden. Der behandelnde Arzt ist verpflichtet, den Patienten über gefährliche Befunde zu informieren.
 

Wie lange dauert ein Befund zum Hausarzt?

Die Dauer, bis ein Befund beim Hausarzt eintrifft, variiert stark je nach Untersuchung, aber meistens dauert es wenige Tage bis eine Woche für Laborergebnisse oder Radiologie, während dringende Fälle oft am selben oder nächsten Tag gemeldet werden, aber komplexe Pathologie kann auch ein bis zwei Wochen benötigen, da der Befund elektronisch, per Fax oder Post verschickt wird. 

Was heißt Befund negativ?

Ein „negativer Befund“ bedeutet in der Medizin, dass bei einer Untersuchung keine krankhaften Veränderungen, Erreger oder Auffälligkeiten gefunden wurden; es ist also ein gutes Zeichen, dass der untersuchte Bereich gesund ist, oft abgekürzt als „o.B.“ (ohne Befund). Das Gegenteil („positiv“) würde bedeuten, dass die gesuchte Krankheit oder Abweichung entdeckt wurde, was zu Verwirrung führen kann, da „positiv“ hier negativ für den Patienten ist. 

Was ist der Unterschied zwischen Befund und Diagnose?

Der Befund sind die messbaren, objektiven Ergebnisse einer Untersuchung (z. B. Laborwerte, Röntgenbilder, sichtbare Symptome), während die Diagnose die ärztliche Interpretation und Benennung der Krankheit ist, die sich aus der Zusammenfassung aller Befunde und Symptome ergibt. Der Befund ist die Datenbasis, die Diagnose ist die Schlussfolgerung daraus; der Befund ist die Beobachtung, die Diagnose die Deutung. 

Was ist ein unauffälliger Befund?

Ein unauffälliger Befund bedeutet, dass bei einer medizinischen Untersuchung keine krankhaften Veränderungen oder Abweichungen vom Normalen festgestellt wurden, also alles in Ordnung erscheint, wie z.B. eine normale Herz-Lungen-Funktion oder eine unauffällige Gewebestruktur bei einer Mammografie. Es ist ein Zeichen dafür, dass die untersuchte Stelle gesund aussieht und in den Referenzbereichen liegt, auch wenn es manchmal nicht absolut jede mögliche Ursache ausschließt. 

Was ist ein Befund in der Medizin?

Als Befund bezeichnet man in der Medizin das Ergebnis einer Untersuchung am Patienten. Das kann eine körperliche Untersuchung, eine Blutuntersuchung, ein bildgebendes Verfahren (Röntgen, Ultraschall, MRT, CT usw.) und vieles mehr sein. Aus allen Befunden zusammen stellt der Arzt seine Diagnose.

Was ist ein normaler Befund?

Definition

Als Normalbefund bezeichnet man ein diagnostisches Ergebnis bzw. einen Befund, das bzw. der keine pathologischen Abweichungen aufweist.

Was heißt kein Befund?

"Ohne Befund" (oft abgekürzt als oB) bedeutet in der Medizin, dass bei einer Untersuchung keine krankhaften Veränderungen, Auffälligkeiten oder Krankheiten festgestellt wurden; es wurde also nichts Abweichendes gefunden, was auf ein Problem hindeutet. Es ist ein positives Ergebnis, das meistens bedeutet, dass die untersuchten Bereiche gesund sind.
 

Was ist ein aktueller Befund?

"Aktueller Befund" in einem medizinischen Dokument bezieht sich auf die neuesten Informationen über den Gesundheitszustand einer Person. Es ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse von Untersuchungen und Tests, die ein Arzt durchgeführt hat, um zu verstehen, was mit der Gesundheit der Person passiert.

Vorheriger Artikel
Was lohnt sich auf Crunchyroll?