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Was ist ein onkologisches Spitzenzentrum?

Gefragt von: Herr Prof. Hermann Sauter  |  Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2026
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Ein onkologisches Spitzenzentrum (Comprehensive Cancer Center, CCC) ist eine hochspezialisierte Einrichtung, die Krebsdiagnostik und -therapie auf höchstem Niveau bietet, indem sie interdisziplinäre Zusammenarbeit, patientenorientierte Forschung und Prävention vereint, um die Krebsversorgung in Deutschland zu verbessern und neue Standards zu setzen, finanziert und gefördert von der Deutschen Krebshilfe.

Was ist ein onkologisches Zentrum?

In einem Onkologischen Zentrum werden Tumorerkrankungen verschiedener Organe behandelt. Dazu werden die Erfahrungen aller an der Behandlung beteiligten (Fach-) Abteilungen genutzt, um Patient:innen die bestmögliche Versorgung zu bieten.

Was ist das Netzwerk Onkologische Spitzenzentren?

Im Netzwerk Onkologische Spitzenzentren erarbeiten die Ärzte und Wissenschaftler neue Standards und Leitlinien für die Versorgung krebskranker Menschen. Die dabei erzielten Fortschritte werden auch anderen Versorgungseinrichtungen zugänglich gemacht, damit alle Krebspatienten davon profitieren.

Welche Patienten sind auf der onkologischen Station?

Auf der onkologischen Station der Klinik betreuen wir Patienten*innen mit onkologischen Erkrankungen, die nicht ambulant versorgt werden können, weiterführenden Diagnostik oder eine operative Therapie benötigen. Zwischen dieser Station und der Chemoambulanz existiert eine enge Zusammenarbeit.

Wo ist die beste Onkologie in Deutschland?

Onkologie der Uniklinik Köln erneut unter den Besten der Welt. Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin „Newsweek“ hat wieder ihre Rangliste der besten Kliniken der Welt veröffentlicht und dabei auch die Top-Standorte für Onkologie benannt.

Die Erklärdocs: "Was ist ein Onkologisches Zentrum?"

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Wer ist der beste Onkologe in Deutschland?

Den "besten" Onkologen Deutschlands gibt es nicht pauschal, da dies stark von der Krebsart, dem Stadium und persönlichen Präferenzen abhängen. Bekannte, hoch bewertete Spezialisten sind z. B. Prof. Dr. Stephan Petrasch (Verdauungstrakt-Tumore) oder Prof. Elke Jaeger (Hämatologie/Onkologie), aber auch renommierte Zentren wie das CIO der Uniklinik Köln und die Uniklinik Heidelberg werden international gelobt. Wichtiger als ein Einzelner ist oft die Expertise eines spezialisierten Tumorzentrums oder Spezialisten für Ihr spezifisches Krebsleiden.
 

Wo ärzte selbst hingehen würden, das sind die drei besten Kliniken Deutschlands.?

Wo Ärzte sich selbst behandeln lassen würden: Diese Top‑3 Krankenhäuser führen klar

  • Gesundheit ist das höchste Gut – und im Ernstfall zählt jede Entscheidung. ...
  • Platz 3 der besten Kliniken: Universitätsklinikum Freiburg. ...
  • Platz 2: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein – Standort Lübeck überzeugt. ...
  • Platz 1: Charité Berlin.

Was bedeutet onkologische Station?

Eine Onkologie-Station ist eine spezialisierte Krankenhausabteilung für die stationäre Diagnose, Behandlung und Pflege von Patienten mit Krebs und anderen Tumorerkrankungen, wo spezialisierte Ärzte und Pflegekräfte Chemotherapie, zielgerichtete Therapien und andere Behandlungen durchführen und gleichzeitig psychologische Unterstützung bieten. Sie kümmert sich um alle Aspekte der Krebserkrankung, von der akuten Therapie bis zur Betreuung und Rehabilitation. 

Was sind onkologische Notfälle?

Onkologische Notfälle sind lebensbedrohliche Zustände bei Krebspatienten, die direkt durch den Tumor oder indirekt durch die Therapie verursacht werden, wie z.B. das Tumorlysesyndrom, Hyperkalzämie, Infektionen (febrile Neutropenie), Blutungen, Thrombosen, Rückenmarkskompression oder neurologische Probleme. Sie erfordern eine schnelle Erkennung und adäquate Behandlung, um Vitalfunktionen zu sichern und Komplikationen zu verhindern, wobei Schmerzmanagement und präventive Maßnahmen (z.B. bei Infektionen, Elektrolytstörungen) eine große Rolle spielen. 

Ist eine Palliativstation eine Sterbestation?

Nein, denn die Palliativstation ist keine Sterbestation. Schwerstkranke Patienten kommen auf die Palliativstation, wenn ihre Symptome akut so stark oder komplex sind, dass sie zu Hause oder im Heim nicht behandelt werden können.

Was frisst Krebszellen auf?

Krebszellen ernähren sich hauptsächlich von Glukose (Zucker), die sie in deutlich größeren Mengen als gesunde Zellen aufnehmen, um schnell zu wachsen. Aber auch Fette und Proteine dienen als wichtige Nährstoffe, wobei Krebszellen oft flexibel auf verschiedene Energiequellen umstellen können, auch wenn der Stoffwechsel von Glukose dominiert. Sie nutzen diese Nährstoffe, um unkontrolliert zu wachsen, sich zu teilen und in umliegendes Gewebe einzudringen. 

In welchem Alter ist das höchste Krebsrisiko?

Mit Erreichen des höheren Erwachsenenalters wird der Anstieg der Neuerkrankungsraten flacher. Während das Erkrankungsrisiko bis etwa zum 25. Lebensjahr für Jungen bzw. junge Männer etwas höher liegt, zeigen sich zwischen 25 und 54 Jahren bei Frauen höhere Erkrankungsraten.

Wie viele onkologische Spitzenzentren gibt es in Deutschland?

Insgesamt fördert die Deutsche Krebshilfe bundesweit 15 Onkologische Spitzenzentren.

Was bedeutet onkologische Patient?

Der Onkologe ist in der Regel Facharzt für Innere Medizin, der sich auf Tumorerkrankungen (Krebserkrankungen) und im Besonderen auf bösartige (sogenannte maligne) Tumore, spezialisiert hat. Da Tumore überall im Körper vorkommen können, ist der Onkologe im intensiven Austausch mit Ärzten anderer Fachgebiete.

Welches Land hat die beste Krebstherapie der Welt?

Frankreich gilt als führendes Land bei der Weiterentwicklung der Krebsbehandlung. Das Land gilt als optimale Wahl für diejenigen, die nach innovativen Krebstherapien suchen, was auf die hohe Zulassungsrate neuer Behandlungsmethoden durch die nationale Gesundheitsbehörde zurückzuführen ist.

Wo ist die höchste Krebsrate in Deutschland?

Todesfälle durch Krebs in Sachsen-Anhalt

Daran verstarben 2023 insgesamt 2.638 Personen und machten damit rund ein Drittel aller Krebstoten aus. Lungenkrebs führte in insgesamt 1.549 Fällen zum Tod. Über alle Krebsformen hinweg steigt mit zunehmendem Alter das Risiko, an Krebs zu erkranken.

Welches ist das beste Brustzentrum Deutschlands?

Helios Brustzentrum Wuppertal als bestes Studienzentrum Deutschlands geehrt.

Was sind die ersten Symptome von Leukämie?

Frühe Leukämie-Symptome sind oft unspezifisch und ähneln Grippeerscheinungen, darunter starke Müdigkeit, Blässe, anhaltendes Fieber, Nachtschweiß, ungewollter Gewichtsverlust, häufige Infektionen, Atemnot sowie eine Neigung zu Blutergüssen und Zahnfleischbluten, die durch eine gestörte Blutbildung entstehen, da zu wenig gesunde Blutzellen produziert werden. Knochen- und Gelenkschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten und Bauchschmerzen können ebenfalls auftreten.
 

Was sind hämato-onkologische Erkrankungen?

Die Hämato-Onkologie ist ein Fachgebiet der Hämatologie, das sich mit der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Tumorerkrankungen des Knochenmarks, des Blutes und des lymphatischen Systems wie Leukämien, myeloproliferativen Neoplasien, myelodysplastischen Syndromen, Lymphomen oder Myelomen beschäftigt.

Was passiert auf einer onkologischen Station?

Wir bieten intensive Chemotherapie und Strahlentherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen an . Unsere Patienten haben einen sehr komplexen Behandlungsbedarf und erhalten intensive Chemotherapie, Strahlentherapie (einschließlich Isotopen), komplexes Toxizitäts- und Symptommanagement sowie Palliativversorgung.

Wo ist die beste Krebsklinik in Deutschland?

Es gibt nicht die eine beste Krebsklinik, da dies von der Krebsart und individuellen Bedürfnissen abhängt, aber führende Zentren sind oft die Charité (Berlin), das Universitätsklinikum Heidelberg, das UK Köln, die LMU München und das Krebszentrum Tübingen-Stuttgart, die regelmäßig in Rankings wie denen von Newsweek und Statista als Spitzenzentren ausgezeichnet werden, da sie Forschung und Therapie auf höchstem Niveau verbinden. Wichtig ist, ein Zentrum mit Spezialisierung für Ihren spezifischen Krebs zu finden, idealerweise ein Comprehensive Cancer Center (CCC), das Forschung und Klinik vereint.
 

Was sind die 5 häufigsten Krebsarten?

Gesetzliche Krebsvorsorge

  • Hautkrebs: Ab 35 Jahren: Untersuchung der Haut (alle zwei Jahre)
  • Darmkrebs: Ab 50 Jahren: Stuhltest auf okkultes Blut (jährlich). ...
  • Gebärmutterhalskrebs: Frauen zwischen 20 und 34 Jahren: Papanicolaou-Test (jährlich). ...
  • Prostatakrebs: Männer ab 45 Jahren: Tastuntersuchung der Prostata (jährlich)

Welches Krankenhaus in Deutschland hat den besten Ruf?

Im Ranking der besten deutschen Krankenhäuser steht die Charité – Universitätsmedizin Berlin auf dem ersten Platz.

Wer gilt als der beste Arzt?

Naresh Trehan , Vorsitzender und Geschäftsführer von Medanta The Medicity, ist ein weltbekannter Herz- und Thoraxchirurg. Er wurde von der indischen Regierung mit den hoch angesehenen Auszeichnungen Padma Bhushan und Padma Shri geehrt.

Welche Stadt in Deutschland hat die besten Ärzte?

Auf den 1. Platz im Ranking kommen Sie vielleicht nicht sofort: Es handelt sich um Münster. Münster bietet bundesweit den besten Zugang zu medizinischer Versorgung. Die Stadt kann mit 333 Ärzten pro 100.000 Einwohner und einer durchschnittlichen Ärztebewertung von 4,3 überzeugen.

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