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Was ist ein Moggala?

Gefragt von: Wilma Neumann  |  Letzte Aktualisierung: 20. Juli 2026
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Ein "Moggala" (auch Moggerla, Moggele, Moggl) ist ein fränkisches Dialektwort, das ursprünglich ein Kalb (kleines Rind) bedeutet, aber je nach Region und Kontext auch etwas Kleines, Niedliches oder eine kleine, gedrungene Bierflasche bezeichnen kann, manchmal sogar einen kleinen Tannen- oder Fichtenzapfen. Es wird als Kosewort für Kinder oder sogar den Ehemann verwendet.

Was ist ein Moggel?

Meckel, Mockel, Moggel – die Schöllbronner haben viele Übernamen, die jedoch im Grunde alle das Gleiche bedeuten: junge Kühe.

Was ist ein Moggl?

Dachsnudeln, Moggl, Bätzla, Butzkiah: Die Zapfen der Fichten haben die unterschiedlichsten Namen.

Wie nennt man ein kleines Kind auf Fränkisch?

Waggala nennt der Franke ein kleines Kind, das noch sehr wackelig auf den Beinen ist. Die Bezeichnung kommt ursprünglich aus dem Tierreich.

Was bedeutet Moggerli?

Für den bairischen Schbrachraum finded sich im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm die Bedeudung "nur leise, verstohlene Bewegungen machen oder Laute von sich geben, aus Furcht, Trägheit, Hinterlist, besonders aber aus Ärger oder Verdrieszlichkeit."

Sprachvarietäten des Deutschen - Standarddeutsch, Umgangssprache, Soziolekt, Regiolekt, Dialekt

24 verwandte Fragen gefunden

Was ist ein Moggele?

Moggele ist ein Kosename, ein kleines Kalb wird meist Moggele genannt, aber auch ein kleines Kind, es ist immer lieb gemeint.

Wie sagt man auf Schwäbisch "Ich liebe dich"?

Auf Schwäbisch sagt man "Ich liebe dich" am häufigsten als "I mog di" oder "I liab di", oft mit Zusätzen wie "fei" oder "grod" für mehr Intensität, z.B. "I mog di fei ganz arg!" (Ich mag dich wirklich sehr!) oder einfach liebevoll "I hau dia gära" (Ich hab dich gern).
 

Was bedeutet comsi comsa auf Deutsch?

"Comme ci, comme ça" ist ein französischer Ausdruck, der auf Deutsch so viel wie "so lala", "teils, teils" oder "geht so" bedeutet und oft als Antwort auf die Frage nach dem Befinden ("Comment ça va?") verwendet wird, um auszudrücken, dass es weder besonders gut noch besonders schlecht läuft. 

Was heißt Kartoffel auf Fränkisch?

"Erpfl", der mundartliche Begriff für die Kartoffel, ist zum oberfränkischen Wort des Jahres 2021 gewählt worden.

Wie heißt ein elternloses Kind?

Ein Kind ohne Eltern nennt man Waise oder Waisenkind, wobei man bei Verlust eines Elternteils von einer Halbwaisen und bei Verlust beider Eltern von einer Vollwaise spricht. Auch der Begriff elternloses Kind wird verwendet. Je nach Situation, ob ein Kind gefunden wurde, spricht man auch von einem Findelkind oder Fundkind.
 

Was bedeutet bichl in Österreich?

Der Name Bichl geht auf die Lage der Ortschaft zurück, die sich um den Fuß einer flachen Kuppe, eines sogenannten „Bichls“ gruppiert. Während der Römerzeit lag Bichl vermutlich an der römischen Straße ins Virgental und Wissenschaftler vermuten daher römerzeitliche und prähistorische Relikte in Bichl.

Was heißt Mädchen auf Schwäbisch?

Mädel – Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele | DWDS.

Was ist ein Moggerla?

Moggerla ist den Franken unter euch sicher ein Begriff. Für alle, denen die fränkische Sprache nicht vertraut ist, unter einem Moggerla versteht der Franke etwas Kleines.

Was heißt Gurke auf Schwäbisch?

Auf Schwäbisch sagt man zur Gurke meistens Gugummer, Kukumer, Gugommer oder Gongomber, wobei die Aussprache je nach Region leicht variiert; oft wird auch einfach eine "lange Gurk" verwendet, um sie von anderen Gemüsearten zu unterscheiden. 

Was bedeutet Haidanai?

"Haidenai" (oder "Heidenei") ist ein schwäbischer Ausdruck des Erstaunens, Unwillens oder der Verwunderung, ähnlich wie "Donnerwetter" oder "Mensch!", der je nach Kontext positiv oder negativ verwendet werden kann und das Besondere oder Unglaubliche hervorhebt, oft in Sätzen wie "Heidenei, des isch aber schee!" oder "Heidenei, jetzt mach doch endlich mal!".
 

Was bedeutet moggeln?

mogeln Vb. 'unlautere Kniffe anwenden, kleine Schwindeleien begehen, Schmu machen', im 18. Jh. in der Studentensprache belegt, danach allgemein umgangssprachlich.

Was ist die Urkartoffel?

Topinambur, auch als Urkartoffel oder Topinambur Kartoffel bekannt, ist eine alte Knolle mit modernem Comeback. Sie überzeugt durch ihren mild-nussigen Geschmack, ihre Vielseitigkeit in der Küche und ihren gesundheitlichen Mehrwert.

Was heißt Kartoffel auf österreichisch?

Bezeichnungen für die Kartoffel in Kärnten. Erdäpfel Kartoffel (Solanum tuberosum), neben anderen Bezeichnungen allgemein süddeutsch-umgangssprachlich). Erdäpfel (so auch sg.) gilt als Austriazismus; daneben sind zahlreiche andere Bezeichnungen üblich.

Wie sagt man Hallo auf Fränkisch?

Fränkisch für Anfänger: Fei gscheid bled!

Was heißt auf französisch popo?

"Popo" auf Französisch wird am häufigsten mit les fesses (die Pobacken) übersetzt, aber umgangssprachlich gibt es auch le derrière, le popotin (niedlich) oder le cul (sehr umgangssprachlich), je nach Kontext. 

Wie antworte ich auf ça va?

Für die einfachsten Antworten wiederholen wir einfach die bejahenden Aussagen: „Ça va“, „Oui, ça va“ oder „Ça va bien, merci“ . Es ist sogar üblich, die Antwort mit einem „ça va, ça va“ zu verdoppeln. Sehen wir uns diesen Austausch anhand einiger Beispiele an: Ça va ? / Ça va.

Was bedeutet kum se kum sa?

[kawm siehe kawm sa] / kɔm ˈsi kɔm ˈsa / Französisch. soso; weder gut noch schlecht .

Wie sagt der Schwabe "Gute Nacht"?

"Guts Nächtle" oder "gud Nacht" ist schwäbisch.

Was bedeutet dede auf schwäbisch?

Dede (türkisch für ‚Großvater, Vorfahre, Urahn') ist eine an führende Personen verschiedener islamischer und verwandter Gemeinschaften vergebene Ehrenbezeichnung. Der Titel findet sich bei Derwisch-Gemeinschaften. Alternativen sind ata (‚Vorfahre') und baba (‚Vater', teils ein darunterstehender Rang).

Was heißt Kuss auf Kölsch?

Bützchen (auch: Bützje oder Bützche, Verbform bützen) bezeichnet diminutiv einen mit geschlossenen Lippen verabreichten Kuss. Der Duden bezeichnet den Begriff als „rheinisch“ von bützen für „Küsschen“, spätmittelhochdeutsch butzen = stoßen, zu mittelhochdeutsch bōʒen, vgl. Butzen und führt ihn seit 1973 auf.

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