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Was ist ein Lettner in der Kirche?

Gefragt von: Arne Werner  |  Letzte Aktualisierung: 12. Juni 2026
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Ein Lettner ist eine kunstvolle Trennwand in mittelalterlichen Kirchen, die den abgeschlossenen Chorraum der Geistlichen vom Mittelschiff der Laien trennte und oft als erhöhte Plattform (Lectorium) diente, von der aus Evangelien gelesen und gepredigt wurde, wobei der Name vom lateinischen "lectorium" (Lesepult) stammt. Diese steinerne oder hölzerne Struktur entwickelte sich aus einfachen Chorschranken, hatte oft Durchgänge und eine Treppe, war reich verziert und diente auch als Bühne für Musik oder Mysterienspiele, bis sie in der Neuzeit meist durch Kanzeln und Orgelemporen ersetzt wurde.

Was ist der Lettner in Notre Dame?

Die Geschichte Notre-Dames

Ein Lettner ist eine Art Raumtrenner, häufig kunstvoll verziert, der den Raum der Geistlichen vom restlichen Kirchenraum abgrenzt. Der Lettner der Notre-Dame wurde Anfang des 18. Jahrhunderts zerstört.

Woher kommt der Name Lettner?

Lettner m. in mittelalterlichen Kirchen Trennwand zwischen Chor, dem Aufenthaltsort der Geistlichen, und dem Mittelschiff, dem Aufenthaltsort der Gläubigen, von der aus liturgische Schriftlesungen für die Laien vorgetragen wurden.

Was ist ein Lettner?

Der Lettner (von lateinisch lectorium ‚Lesepult', auch lect(o)rinum, lectricum), auch Doxale genannt, ist eine steinerne oder hölzerne, mannshohe bis fast raumhohe Schranke, die vor allem in Domen, Kloster- und Stiftskirchen den Raum für das Priester- oder Mönchskollegium vom übrigen Kirchenraum, der für die Laien ...

Was ist ein Lettner für Kirchen?

Lettner ist die Bezeichnung für die Trennwand zwischen Chor und Kirchenschiff in mittelalterlichen Kirchen . Das Wort „Rood“ (Ruch) bezieht sich auf das Kruzifix, das üblicherweise im Chorbogen über dem Lettner angebracht war.

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Was ist der Lettner in einer Kirche?

(lat. lectionarium = Lesepult) Frontale Abtrennung aus Stein oder Holz zwischen dem Kleriker- und Laienbereich zum Kirchenraum hin. Durchgänge ermöglichen den Zutritt für die Kleriker, der bühnenartige Abschluss beinhaltete ein Lesepult, von dem aus das Evangelium und die Epistel gelesen wurden.

Wie heißt das Lesepult in der Kirche?

Der Ambo in einer christlichen Kirche. In christlichen Kirchen steht im Altarraum fast immer ein Lesepult. In katholischen Kirchen heißt es Ambo und bedeutet „Tisch des Wortes.

Was ist ein Letter in der Kirche?

Bei einem Lettner handelt es sich um eine Abschrankung aus Holz oder Stein, die bis zu raumhoch sein kann. Je nach Funktion der Kirche, trennte der Lettner den Raum für Priester- oder Mönchskollegium vom restlichen Kirchenraum abzutrennen, der für die Laien bestimmt war.

Was ist ein Lentner?

Der Lentner oder Lendner ist eine taillierte, gepanzerte Schutzweste, die nach der Mitte des 14. Jahrhunderts bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts allmählich den etwas plumpen Plattenrock verdrängte und einen Vorläufer der Brigantine darstellt.

Was ist ein Kirchenlettner?

Einbau im Hoch- und Spätmittelalter in Kirchen zwischen Chorraum und Hauptschiff zum Vortrag der Lesungen und der Predigt (lat. lectorium = Leseort) und für andere Funktionen (Sängerchor), trennte stark zwischen Kleriker und Laien und wurde im 16. Jahrhundert fast allerorten wieder abgerissen.

Ist Meyer ein jüdischer Name?

Ja, Meyer ist ein häufiger Name jüdischer Herkunft, der vom hebräischen Vornamen Meir (bedeutet „der Erleuchtete“) abstammt, aber auch ein sehr verbreiteter deutscher Nachname ist, der sich ursprünglich aus dem Beruf des „Gutsverwalters“ (Meier) entwickelte, was bedeutet, dass nicht alle Meyer jüdisch sind, viele aber schon. Jüdische Familien nahmen den Namen im 18. Jahrhundert oft an, da er dem hebräischen Vornamen ähnlich klang. 

Wieso heißt der Brenner Brenner?

Der Name "Brenner" kommt vom mittelhochdeutschen Wort "brennaere" und bezeichnete ursprünglich einen Beruf: jemanden, der durch Brennen Land rodet (Brandrodung), Holzkohle herstellt oder Branntwein destilliert. Der Name des berühmten Brennerpasses leitet sich von einer solchen Person ab, die dort eine Hofstelle hatte, wie z.B. "Prennerius" um 1288, wobei der Name schließlich auf den Pass selbst überging.
 

Was ist ein Leitner?

Wohnstättenname für jemanden, der an einem Bergabhang (Leite) wohnt (von mittelhochdeutsch lîte → gmh , althochdeutsch hlîta → goh "Leite, Bergabhang"). Namensvarianten: Laitner, Leiter, Leitinger, Leuthner, Leutner.

Was bedeutet Quasimodo auf Deutsch?

"Quasimodo" ist ein lateinischer Begriff, der wörtlich "wie" oder "so wie" bedeutet (von "quasi modo"), aber als Name (in Victor Hugos Roman) "unvollkommen", "halbgebildet" oder "wie ein neugeborenes Kind" interpretiert wird, da er an dem Sonntag "Quasimodogeniti" (Erster Sonntag nach Ostern) gefunden wurde. Die Übersetzung hängt vom Kontext ab: in der Literatur bedeutet es oft "unvollkommen" oder "halbgebildet", während es lateinisch "so wie" oder "auf die Art von" heißt.
 

Ist die Dornenkrone in Notre-Dame echt?

Ja, die Dornenkrone in Notre Dame gilt für Katholiken als echte Reliquie, die Jesus Christus getragen haben soll, obwohl sie als "Reliquie zweiter Klasse" (ein berührtes Objekt) eingestuft wird, aber ihre Echtheit als Teil der historischen Passion ist Gegenstand des Glaubens und der Tradition, nicht der wissenschaftlichen Bestätigung, wobei die Krone selbst eine Art geflochtener Reif mit Dornen ist. Die Reliquie wurde im Mittelalter nach Frankreich gebracht und ist eine der wichtigsten der katholischen Kirche, die im Jahr 2024 nach der Restaurierung zurück in die Kathedrale gebracht wurde.
 

Ist Quasimodo eine wahre Geschichte?

Die Figur des Glöckners Quasimodo basiert womöglich auf einem realen Menschen. Hugos Roman zeichnet sich durch seine beeindruckend präzise und historisch fundierte Darstellung des Paris des 15. Jahrhunderts aus.

Warum heißt es Zentner?

Zentner (von lat. centum „hundert“) ist eine alte Gewichtseinheit von in der Regel 100 Basisgewichtseinheiten (meist Pfund, später auch Kilogramm). Ihm entspricht in manchen Ländern das Quintal. Die Abkürzung für Zentner ist Ztr., eine alte Schreibweise ist Ctr.

Wie viel ist ein Centner?

Mit der Einführung des metrischen Systems 1877 wurde der Zentner als gesetzliche Einheit abgeschafft, blieb jedoch im innerstaatlichen Verkehr der Deutschschweiz und des romanischen Teils von Graubünden als Zentner zu 50 kg und als Doppelzentner zu 100 kg (umgangssprachlich Meterzentner genannt, Zeichen: q).

Woher kommt der Begriff "ein Dutzend"?

Der Begriff „Dutzend“ stammt von lateinisch duodecim („zwölf“) über mittelhochdeutsch tozen und mittellateinisch dozena, was sich zu dem französischen douzaine entwickelte. Die Zahl Zwölf war historisch bedeutsam, da man sie oft durch Abzählen der Fingerglieder einer Hand (drei Glieder pro Finger mit dem Daumen als Zähler) ermitteln konnte und sie auch in alten Systemen (z.B. Astrologie, Zeitmessung) eine Rolle spielte. 

Was sollte man Erstbesuchern in der Kirche sagen?

Vorlage für ein Begrüßungsschreiben für die Kirche

Herzlich willkommen [Name des Besuchers einfügen], wir freuen uns sehr, dass Sie am Sonntag mit uns Gottesdienst feiern konnten . Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mit uns zu beten. Hier erfahren Sie mehr über uns und unseren Glauben.

Was ist der Unterschied zwischen Hostie und Oblate?

Eine Oblate ist das dünne Gebäck (Mehl, Wasser), während die Hostie die geweihte Form der Oblate ist, die im Gottesdienst als Leib Christi (Eucharistie) verehrt wird; der Unterschied liegt also im sakralen Status: eine Oblate ist das ungesegnete Grundprodukt, die Hostie das geweihte, bedeutungsvolle Teil des Abendmahls.
 

Was ist der Lettner von Notre Dame?

Er war einst die Schranke zwischen dem klerikalen und profanen Teil der Kirche. Der Lettner teilte den Chorbereich der Mönche vom Kirchenschiff , in dem die Laien saßen, und kam mit der hohen Romanik um 1000 auf.

Wie nennt man das Lesepult in einer Kirche?

Eine Kanzel ist eine Plattform oder ein erhöhtes Gebilde in einer Kirche, von dem aus die Predigt gehalten oder der Gottesdienst abgehalten wird. Im Laufe der Jahre haben sich Kanzeln (auch Lesepulte, Rednerpulte oder Podien genannt) sowohl in ihrer Verwendung als auch in ihrem Design verändert.

Was ist ein Lesepult in einer Kirche?

Ein Lesepult ist ein Stehpult mit schräger Oberfläche, auf dem Dokumente oder Bücher als Unterstützung zum lauten Vorlesen, beispielsweise bei einer Lesung aus der Heiligen Schrift, einem Vortrag oder einer Predigt, platziert werden.

Wie heißt das Gefäß für Hostien?

Das traditionelle Gefäß für die kleinen Hostien ist das „Ziborium", das in seiner Kelchform an die für die Gläubigen nicht mehr vorgesehene Kelchkommunion erinnerte.