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Was ist ein hoher Scheidenriss?

Gefragt von: Frau Prof. Erna Rau  |  Letzte Aktualisierung: 26. September 2026
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Ein hoher Scheidenriss ist eine Geburtsverletzung, bei der das Gewebe im oberen Teil der Scheide (Scheidengewölbe) einreißt, im Gegensatz zu tieferen Dammrissen, die den Bereich zwischen Scheide und After betreffen. Er entsteht durch den Druck des Babys beim Durchtritt durch den Geburtskanal und kann zu Blutungen und Schmerzen führen, obwohl die Blutung oft weniger stark ist als bei tieferen Rissen.

Wie lange dauert es, bis ein Riss in der Scheide heilt?

Ein Scheidenriss heilt bei leichten Fällen oft schon nach wenigen Tagen bis einer Woche ab, während tiefere Risse oder Dammrisse, die mitgenäht wurden, meist innerhalb von vier bis sechs Wochen folgenlos verheilen, wobei die Fäden sich selbst auflösen und die vollständige Heilung inklusive Geweberegeneration bis zu sechs Wochen dauern kann, aber auch länger beschwerdefreiheit bestehen kann, bis alles vollständig verheilt ist, insbesondere bei tieferen Rissen.
 

Ist ein Scheidenriss schlimm?

Insgesamt hat der Scheidenriss eine gute Prognose. In der Regel verheilt er innerhalb weniger Tage. Ärzte verwenden meist resorbierbare (selbstauflösende) Fäden für die Naht, sie müssen deshalb später nicht gezogen werden. Manchmal stören Blutergüsse (Hämatom) die Wundheilung.

Wie fühlt sich ein Scheidenriss an?

Symptome

Das Gewebe der Vagina reißt meist in Längsrichtung. Es kommt zur Blutung aus der Vagina trotz gut kontrahiertem Uterus. In der Regel treten auch Schmerzen in der Vagina auf, die jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können.

Was tun bei Riss in der Scheide?

Risse in der Scheide werden je nach Größe und Ursache behandelt: Kleinere heilen oft von selbst mit Ruhe, guter Intimhygiene und Feuchtigkeitspflege (z.B. mit Hyaluron-Gelen, Wundsalben wie Bepanthen). Größere Risse, oft nach Geburt, müssen genäht werden, meist mit selbstauflösendem Material. Bei Infektionen oder starker Trockenheit helfen Antibiotika, Antimykotika oder spezielle Cremes, die auch Schmerzen lindern und die Heilung fördern können. 

Dammriss und Dammschnitt

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Wie wird ein Scheidenriss behandelt?

Risse in der Scheide werden je nach Größe und Ursache behandelt: Kleinere heilen oft von selbst mit Ruhe, guter Intimhygiene und Feuchtigkeitspflege (z.B. mit Hyaluron-Gelen, Wundsalben wie Bepanthen). Größere Risse, oft nach Geburt, müssen genäht werden, meist mit selbstauflösendem Material. Bei Infektionen oder starker Trockenheit helfen Antibiotika, Antimykotika oder spezielle Cremes, die auch Schmerzen lindern und die Heilung fördern können. 

Wie entstehen Risse im Intimbereich?

– Geschlechtsverkehr: Reibung oder Trauma während des Geschlechtsverkehrs kann zu Rissen in der Vaginalschleimhaut führen. – Trockenheit: Mangelnde vaginale Feuchtigkeit kann zu Reizungen und Rissen führen. – Infektionen: Einige Infektionen der Vagina können die Schleimhaut reizen und zu Rissen führen.

Wie lange dauert ein Scheidenriss zum Heilen?

Ein Scheidenriss heilt bei leichten Fällen oft schon nach wenigen Tagen bis einer Woche ab, während tiefere Risse oder Dammrisse, die mitgenäht wurden, meist innerhalb von vier bis sechs Wochen folgenlos verheilen, wobei die Fäden sich selbst auflösen und die vollständige Heilung inklusive Geweberegeneration bis zu sechs Wochen dauern kann, aber auch länger beschwerdefreiheit bestehen kann, bis alles vollständig verheilt ist, insbesondere bei tieferen Rissen.
 

Wo ist ein hoher Scheidenriss?

Abgrenzung des Scheidenrisses zu anderen Geburtsverletzungen

Beim isolierten Scheidenriss bleibt dein Damm intakt, aber deine Scheidewand reißt mittig oder an beiden Seiten am Scheideneingang ein. Ein hoher Scheidenriss zeichnet sich durch Verletzungen im Scheidengewölbe, also dem hinteren Scheidenanteil, aus.

Welche Creme bei Scheidenriss?

Bepanthen Wund- und Heilsalbe bei einem Dammriss

Grades ist die Haut nur oberflächlich gerissen und Sie können den Heilungsprozess mit der Bepanthen Wund- und Heilsalbe unterstützen. Für tiefergehende Risse des 2.

Welche Creme bei Riss in der Scheide?

Das Auftragen von Deumavan Schutzsalbe hilft, Wunden vor äußeren Reizen und Infektionserregern zu schützen. Dadurch werden der Wundschmerz und andere Beschwerden im Intimbereich verringert.

Wann lösen sich die Fäden bei Scheidenriss?

Die Fäden bei einem Scheidenriss lösen sich meist selbst auf, oft schon nach ein bis drei Wochen, können aber auch bis zu sechs bis acht Wochen oder länger brauchen, bis sie vollständig verschwunden sind oder als kleine Stückchen austreten, was normal ist. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Material ab und kann zwischen einigen Wochen (schnellere Fäden) und bis zu zwei Monaten (langsamere Fäden) variieren. 

Was ist ein Klitorisriss?

Ein Klitorisriss ist eine Einrissverletzung im Bereich der Klitoris, meist während der Geburt, die stark bluten kann und oft operativ versorgt werden muss; sie gehört zu den Geburtsverletzungen des Genitalbereichs, kann aber auch durch andere Ursachen wie Erkrankungen wie Lichen Sclerosus entstehen, die zu schmerzhaften Einrissen führen, wobei die Heilung von der Schwere abhängt, aber gute Pflege für eine ungestörte Wundheilung wichtig ist, so DocCheck Flexikon und Pschyrembel Online. 

Was tun bei Schnitt im Intimbereich?

Keep calm und pflege Deine Intimzone:

Nach der Rasur ist es wichtig, die Haut zu beruhigen und zu pflegen. Spezielle (parfumfreie!) Feuchtigkeitscremen für den Intimbereich können helfen, die Haut zu beruhigen und Feuchtigkeit zu spenden. Verzichte danach auf alkoholhaltige Pflegeprodukte.

Welche Schmerzen verursacht ein Scheidenriss?

Schmerzen bei einem Scheidenriss sind häufig und können von leicht bis stark reichen, oft als Stechen oder Brennen empfunden, oft begleitet von Blutungen und treten meist durch Geburtsverletzungen auf; Schmerzlinderung kann durch Sitzbäder (Kamille, Eichenrinde), feuchtigkeitsspendende Cremes und sorgfältige Hygiene erreicht werden, wobei die Heilung meist gut verläuft. 

Was ist schmerzhafter, Scheidenriss oder Dammriss?

Die Risse bluten in der Regel nur kurz. Da in den Labien viele Nerven verlaufen, sind Labienrisse gewöhnlich schmerzhafter als Dammrisse. Nur größere Risse müssen genäht werden.

Welche Geburtsverletzungen sind die schlimmsten?

Die häufigste größere Verletzung durch die Geburt ist ein Dammriss. Der Damm ist der Bereich zwischen After und Vagina. Er besteht aus Muskeln und Bindegewebe und ist Teil des Beckenbodens. Obwohl auch der Damm sehr elastisch ist, wird er bei der Geburt oft so stark gedehnt, dass er etwas einreißt.

Wie sieht Vulvakrebs im Anfangsstadium aus?

Vulvakrebs im Anfangsstadium zeigt sich oft unspezifisch mit anhaltendem Juckreiz, Brennen oder Schmerzen im Genitalbereich, oft begleitet von sichtbaren Hautveränderungen wie rötlichen Flecken, weißen Verhärtungen, schuppigen Stellen oder kleinen Knoten, die an Narben oder Warzen erinnern können und oft nicht heilen. Da diese Symptome leicht mit gutartigen Problemen verwechselt werden, sind regelmäßige gynäkologische Kontrollen und die Abklärung ungewöhnlicher Hautveränderungen entscheidend für eine Früherkennung. 

Was ist ein Riss zwischen After und Scheide?

Dammriss. Der Damm liegt zwischen Scheide / Hoden und After; er besteht aus einem festen, aber gleichzeitig erheblich dehnbaren Gewebe, das – wie jedes andere Gewebe – bei erhöhter Beanspruchung verletzt werden kann. Am häufigsten tritt ein Dammriss im Zusammenhang mit einer Geburt auf.

Was tun bei eingerissener Scheide?

Risse in der Scheide werden je nach Größe und Ursache behandelt: Kleinere heilen oft von selbst mit Ruhe, guter Intimhygiene und Feuchtigkeitspflege (z.B. mit Hyaluron-Gelen, Wundsalben wie Bepanthen). Größere Risse, oft nach Geburt, müssen genäht werden, meist mit selbstauflösendem Material. Bei Infektionen oder starker Trockenheit helfen Antibiotika, Antimykotika oder spezielle Cremes, die auch Schmerzen lindern und die Heilung fördern können. 

Wie lange braucht der Körper, um sich von der Geburt zu erholen?

Der Körper braucht nach der Geburt im sogenannten Wochenbett (ca. 6-8 Wochen) eine intensive Erholungsphase, um sich von den hormonellen und körperlichen Veränderungen zu erholen, die Gebärmutter bildet sich zurück, und viele Funktionen normalisieren sich. Der vollständige Rückgang auf das Niveau vor der Schwangerschaft kann jedoch mehrere Monate bis zu einem Jahr (oder länger) dauern, da Muskeln, Gewebe und der Hormonhaushalt Zeit zur Anpassung benötigen. 

Woher bekommt man eine bakterielle Scheidenentzündung?

Psychosozialer Stress gilt als bedeutender Risikofaktor für das Auftreten einer bakterielle Vaginose. Geschlechtsverkehr ist wahrscheinlich der vorrangige Verursacher der Erkrankung.

Was tun bei Scheidenriss?

Risse in der Scheide werden je nach Größe und Ursache behandelt: Kleinere heilen oft von selbst mit Ruhe, guter Intimhygiene und Feuchtigkeitspflege (z.B. mit Hyaluron-Gelen, Wundsalben wie Bepanthen). Größere Risse, oft nach Geburt, müssen genäht werden, meist mit selbstauflösendem Material. Bei Infektionen oder starker Trockenheit helfen Antibiotika, Antimykotika oder spezielle Cremes, die auch Schmerzen lindern und die Heilung fördern können. 

Welche Salbe bei Risse im Intimbereich?

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe hilft der Haut, sich selbst zu heilen. Bepanthen® Wund- und Heilsalbe kann auch zur Heilung trocken-rissiger Hautstellen im Intimbereich angewandt werden, sowie zur Hautheilung bei Babys oder in der Schwangerschaft.

Was bedeutet ein Druckgefühl in der Scheide?

Druck in der Scheide, oft beschrieben als Fremdkörpergefühl oder als würde etwas herausfallen, ist ein häufiges Symptom für eine Beckenbodenschwäche, insbesondere eine Senkung von Gebärmutter, Blase oder Scheide (Prolaps), die durch geschwächtes Bindegewebe entsteht und sich oft beim Stehen oder Belastung verschlimmert. Mögliche Ursachen sind vaginale Geburten, Übergewicht, chronischer Druck (z.B. durch Verstopfung) oder Operationen. Begleitend können Harndrang, Inkontinenz, Rücken-/Unterleibsschmerzen und Probleme beim Stuhlgang auftreten. Eine ärztliche Abklärung beim Gynäkologen oder Urogynäkologen ist wichtig.