Was ist ein Gugommer?
Gefragt von: Julian Ahrens | Letzte Aktualisierung: 16. Mai 2026sternezahl: 4.7/5 (19 sternebewertungen)
Ein "Gugommer" (auch Gugummere, Guggumere, Gogommer) ist ein altes schwäbisches und schweizerdeutsches Dialektwort für eine Gurke. Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort für Gurke ab und wurde lange Zeit in diesen Regionen anstelle des hochdeutschen Begriffs verwendet, oft in Kinderreimen wie „Hosch Honger? No schlupfsch en a Gugommer“.
Was heißt Gurke auf Schwäbisch?
Dialektausdrücke: Alemannisch: Schwäbisch: Guckumer, Plural: Guckumeren.
Wie sagt man "Ich liebe dich" auf Schwäbisch?
Auf Schwäbisch sagt man "Ich liebe dich" am häufigsten als "I mog di" oder "I lieb di", oft mit Verstärkung wie "I mog di fei ganz arg" (Ich mag dich wirklich sehr) oder "I hau dia gära" (Ich habe dich gern), aber auch liebevolle Kosenamen wie "Schätzle" oder "Goldschdiggle" (Goldstückchen) sind üblich, um Zuneigung auszudrücken.
Was bedeutet Haidanai?
"Haidenai" (oder "Heidenei") ist ein schwäbischer Ausruf, der Überraschung, Erstaunen, Unwillen oder auch eine Art Verwunderung ausdrückt – vergleichbar mit "Verflixt!", "Donnerwetter!" oder "Ach du meine Güte!", je nach Kontext und Betonung, um etwas zu bekräftigen oder als Ausdruck von Unmut.
Was bedeutet "Kandel" auf Schwäbisch?
Als „Kandel“ bezeichnet man im Schwäbischen den Bereich zwischen Bordstein und Straße, den Rinnstein.
Telekolleg: Imbiss-Deutsch | extra 3 | NDR
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Was heißt Mädchen auf Schwäbisch?
Auf Schwäbisch sagt man für "Mädchen" meistens "Mädle" (gesprochen mit kurzem "ä") oder "Mädele", oft auch als Kosewort verwendet, aber auch je nach Region und Kontext "Meitschi" oder "Meitli". Manchmal hört man auch liebevolle Kosenamen wie "Butzele" für ein kleines Kind.
Was ist eine Käpsele auf Schwäbisch?
Auf Schwäbisch ist ein „Käpsele“ (oder „Käpsle“) ein cleverer, schlauer, pfiffiger oder sehr geschickter Mensch; jemand mit Köpfchen, oft ein Genie oder „Schlaumeier“, der Dinge schnell begreift und gut lösen kann, quasi ein schwäbischer Ehrentitel für einen Könner. Die Bedeutung kommt vom lateinischen "caput" (Kopf) und kann auch liebevoll-ironisch verwendet werden.
Was bedeutet "Heidenei" auf Schwäbisch?
Heidenei und sapperlott sind Sprachschnipsel, die heute noch im Schwäbischen verwendet werden - als besonderer Ausdruck des Staunens im positiven wie negativen Sinn. "Heidenei", wie bist Du denn heute drauf? lautet eine Redewendung im Schwäbischen, bei der das Wörtchen vorneweg als Ausdruck des Staunens genutzt wird.
Was heißt Cousin auf Schwäbisch?
In Schwäbisch sagt man für "Cousin" oft "Vetter" oder auch eine Ableitung wie "Kussee" (vom französischen Cousin), während für die weibliche Form "Cousine" meist "Base" (oder Bäsle) verwendet wird, aber auch "Gschwischdrigskend" (Geschwisterkind) kann je nach Kontext vorkommen.
Was bedeutet "Butzele" auf Schwäbisch?
"Butzele" (oder Butzale) ist ein liebevoller schwäbischer Kosename für ein kleines Kind oder Baby, ähnlich wie "Süßer" oder "Spätzle", aber mit Fokus auf Niedlichkeit und Zärtlichkeit, und bedeutet so viel wie "kleiner Schatz" oder "süßer Spatz". Es kann auch ein Synonym für einen kleinen "Haufen" oder etwas Kleines und Niedliches sein und wird manchmal mit dem "Apfelbutzen" (Kerngehäuse) in Verbindung gebracht, aber die Hauptbedeutung ist die Zärtlichkeitsform für Kinder.
Wie sagt der Schwabe "Gute Nacht"?
Auf Schwäbisch sagt man für "Gute Nacht" am häufigsten "Guads Nächtle" oder auch "Guad Nachd", oft verbunden mit dem Wunsch "Schlof guad!" (Schlaf gut!).
Was bedeutet dede auf schwäbisch?
Dede (türkisch für ‚Großvater, Vorfahre, Urahn') ist eine an führende Personen verschiedener islamischer und verwandter Gemeinschaften vergebene Ehrenbezeichnung. Der Titel findet sich bei Derwisch-Gemeinschaften. Alternativen sind ata (‚Vorfahre') und baba (‚Vater', teils ein darunterstehender Rang).
Wie heißt Tschüss auf schwäbisch?
In Südbayern, dem Schwäbischen sowie in Österreich gilt Servus. In der Deutschschweiz ist adieu beziehungsweise adje sehr verbreitet. Beide Abschiedsgrüße werden verwendet, wenn man per Sie ist. (Beim Duzen wird ciao, tschau oder jünger Tschüss gesagt.)
Was ist Glufa?
Das Wort Gluf, Verkleinerungsform Gliefle, dürfte etwa ab dem 15. Jahrhundert im alemannischen und schwäbischen Sprachraum in Gebrauch sein. In einschlägigen Nachschlagewerken steht Gluf grundsätzlich nur für eine Stecknadel kleinerer und größerer Art.
Was ist Grombira?
Grombira ist nämlich die schwäbische Bezeichnung für Kartoffel und eines von unzähligen Beispielen schwäbischer Begriffe, die mit dem Standarddeutsch nicht so viel zu tun haben.
Wie heißt Kürbis auf Schwäbisch?
Kirbis im Schwäbisch-Wörterbuch.
Was heißt Oma auf Schwäbisch?
D' Ahna ist die Oma, also die Großmutter. D'r Ehne der Opa oder Großvater.
Wer ist der Kuseng?
"Kuseng" ist eine umgangssprachliche, eingedeutschte Schreibweise für das französische Wort "Cousin" (Vetter/Cousin) und wird oft so ausgesprochen, wie es geschrieben wird, obwohl "Cousin" die korrekte Schreibweise ist, erklärt Studyflix und LanguageTool. Es kann aber auch der Künstlername Der Kuseng sein, ein bekannter österreichischer Kabarettist, der mit seinem Programm "Hoamatlond, Hoamatlond" bekannt wurde, der 2025 den Österreichischen Kabarettpreis erhielt, so Wikipedia, MeinBezirk.at und Wiener Bezirksblatt.
Was ist ein Hurgler?
Ein Hurgler ist ein Tolpatsch, aber auch Schlamper, Taugenichts. hurgla heißt so viel wie rollen – na-hurgla ist hinunterrollen. Als Hurgel wird auch ein kurzes rundes Holzstück benannt.
Was bedeutet der heftige Ausruf Haidenai?
"Haidenai" (oder "Heidenei") ist ein schwäbischer Ausruf, der Überraschung, Erstaunen, Unwillen oder auch eine Art Verwunderung ausdrückt – vergleichbar mit "Verflixt!", "Donnerwetter!" oder "Ach du meine Güte!", je nach Kontext und Betonung, um etwas zu bekräftigen oder als Ausdruck von Unmut.
Was ist ein Schligger?
Mit Schlicker wird das flüssige, breiige bis zähflüssige Wasser-Mineralgemisch (auch Masse) zur Herstellung von Keramikerzeugnissen bezeichnet. In der traditionellen Fertigung kann diese Masse beispielsweise in Gussformen eingebracht werden.
Was bedeutet Hanoi auf Schwäbisch?
Im Schwäbischen steht "Ha noi!" (oft auch als "Hanoi" geschrieben) für ein entschiedenes "Nein, auf keinen Fall!", eine starke Ablehnung oder ein ungläubiges "Das gibt's doch nicht!", und ist ein typischer Dialektausdruck, der die vietnamesische Hauptstadt Hanoi in einen schwäbischen Kontext bringt. Es wird oft als Verstärkung von "Nein" genutzt, wie in „Ha noi, des gibds abbr net!“ (Nein, das gibt's aber nicht!).
Was bedeutet Muggaseggele?
"Muggaseggele" (auch "Muckeseckele") ist ein schwäbischer Begriff für eine winzig kleine Menge oder das kleinste denkbare Maß, wörtlich übersetzt „der Hodensack einer Mücke/Fliege“ (Mucke = Stubenfliege), und steht symbolisch für "ein kleines bisschen" oder "gerade genug" in verschiedenen Kontexten, oft scherzhaft verwendet, wie bei "a Muggaseggele Zeit". Die genaue Größe wird oft mit etwa 0,22 Millimetern (dem durchschnittlichen männlichen Genitalanhängsel einer Stubenfliege) angegeben und es wurde sogar als Briefmarke der BW Post geehrt.
Wie heißen Frikadellen auf Schwäbisch?
In Baden-Württemberg, Bayrisch-Schwaben und Franken ist die Bezeichnung Fleischküchle oder Fleischküchla üblich.
Wie sagt man auf Schwäbisch "Ich liebe dich"?
Auf Schwäbisch sagt man "Ich liebe dich" am häufigsten als "I mog di" oder "I lieb di", oft mit Verstärkung wie "I mog di fei ganz arg" (Ich mag dich wirklich sehr) oder "I hau dia gära" (Ich habe dich gern), aber auch liebevolle Kosenamen wie "Schätzle" oder "Goldschdiggle" (Goldstückchen) sind üblich, um Zuneigung auszudrücken.
Was passiert wenn man zu wenig Kilometer angibt?
Was ist eine Pufferpatrone 9mm?