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Was ist ein befestigter Boden?

Gefragt von: Herr Prof. Ernst Ruf  |  Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2026
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Ein befestigter Boden ist eine Fläche, deren natürliche Beschaffenheit durch menschliches Eingreifen so verändert wurde, dass Wasser nicht mehr richtig versickern kann, typischerweise durch Verdichtung oder die Aufbringung von Belägen wie Asphalt, Beton, Pflastersteinen, Platten oder Schotter. Beispiele sind Hofflächen, Garagenzufahrten, Wege und Terrassen, die Wasser ableiten, anstatt es aufzunehmen.

Was ist befestigter Boden?

Zu den "befestigten" Flächen gehören solche, deren natürliche Versickerungsfähigkeit, z.B. durch Walzen, Stampfen, Rütteln, aber auch durch Aufbringen von Baustoffen, wie Asphalt oder Beton, verändert wurde.

Was zählt zur befestigten Fläche?

Befestigte Fläche

Als befestigte oder versiegelte Fläche gelten alle Flächen, die durch menschliches Einwirken so verdichtet sind, dass die natürliche Versickerungsfähigkeit des Bodens nicht nur unerheblich verändert wurde.

Was ist ein befestigter Untergrund?

Unter befestigten Flächen sind künstlich angelegte Flächen zu verstehen, die so verdichtet wurden, dass sie ganz oder teilweise wasserundurchlässig sind. Dies sind z.B. asphaltierte, betonierte und gepflasterte (auch mit Fugenabstand) Flächen.

Was ist ein befestigtes Grundstück?

Befestigte Flächen sind Flächen, über die Niederschlagswasser ablaufen kann, die nicht bebaut und überdacht sind, z.B. Hofflächen, Garagenzufahrten, Parkplätze, Hauszugänge, Terrassen, Wege usw.

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Was zählt zu befestigten Flächen?

In der Regel werden zwischen 0,70 Euro und 1,90 Euro pro Quadratmeter erhoben. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus sind das in den meisten Kommunen in Deutschland also etwa 150 bis 200 Euro an Niederschlagswassergebühren pro Jahr. Es gibt auch Kommunen, die keine Regengebühr erheben.

Ist Schotter eine befestigte Fläche?

Wussten Sie, dass Schottergärten als befestigte Fläche gelten? Als solche werden sie bei der Ermittlung der beitragsfähigen Fläche für die wiederkehrenden Beiträge Niederschlagswasser berücksichtigt.

Welcher Belag zählt nicht als versiegelte Fläche?

Als unversiegelte Flächen gelten Rasen oder Erde. Zu den wenig bzw. leicht versiegelten Flächen (0,3) zählen u.a. Natursteinpflaster mit weiten Fugen, Rasengittersteine und wassergebundene Splitt- oder Schotterflächen, versickerungsaktives (Öko-)Pflaster, Gründächer.

Was ist ein befestigter Weg?

Ein befestigter Weg ist eine künstlich hergerichtete Fläche, deren natürliche Beschaffenheit durch Materialien wie Asphalt, Beton, Kies, Schotter oder Platten so verändert wurde, dass sie fester, tragfähiger und besser begehbar/befahrbar ist, um Matsch und Erosion zu vermeiden und eine gleichmäßigere Oberfläche zu schaffen, oft für Fahrzeuge oder als fester Untergrund für Wege in Gärten und Forstwirtschaft. Es gibt verschiedene Arten, von einfachen Kieswegen bis zu hochwertigen Asphalt- oder Betonwegen, sowie temporäre Konstruktionen wie Holzpfade (Knüppeldämme).
 

Was zählt als befestigte Straße?

Als befestigter Teil der Straße besteht die Fahrbahn aus einem ein- oder mehrschichtigen Straßenoberbau. Auf einer bituminösen oder hydraulischen Tragschicht liegt die Deckschicht (auch Fahrbahndecke). Die Schichtdicke und die Korngröße des Materials nimmt dabei von der unteren Schicht zur oberen Schicht hin ab.

Ist Pflaster eine versiegelte Fläche?

Ja, Pflaster zählt grundsätzlich als versiegelte Fläche, da es die natürliche Versickerung des Bodens verändert, aber es gibt Abstufungen: Natursteinpflaster mit weiten Fugen oder Rasengittersteine gelten als leicht versiegelt, während Pflaster mit schmalen Fugen oder ohne Verfugung (wie Rasenfugenpflaster) als stark versiegelt eingestuft werden, da weniger Wasser durchsickern kann als bei unversiegelten Flächen wie Rasen.
 

Was ist eine befestigte Terrasse?

Genauer definiert ist die Terrasse als: “eine befestigte Plattform auf Bodenniveau, die an ein Gebäude anschließt”. Ist die Terrasse überdacht oder auch schmal, lang und weniger quadratisch, kann man jene auch als Veranda bezeichnen. Ein wesentlicher Unterschied besteht allerdings auch im Verwendungszweck.

Wie viel versiegelte Fläche darf ein Grundstück haben?

Wie viel Fläche Sie versiegeln dürfen, hängt von der Grundflächenzahl (GRZ) ab, die im Bebauungsplan Ihrer Gemeinde festgelegt ist; typischerweise liegt sie zwischen 0,3 und 0,6 (z. B. 30-60 %), was die maximal zulässige überbaute/befestigte Fläche berechnet (Grundstücksgröße x GRZ), wobei auch Garagen, Stellplätze und Zufahrten dazu zählen, aber wasserdurchlässige Alternativen wie Rasengittersteine den Boden schonen.
 

Ist Schotter eine versiegelte Fläche?

Stark versiegelte Flächen sind Rasenfugenpflaster, H-Steine, Platten und Pflaster mit schmalen Fugen oder ohne Verfugung. Leicht versiegelte Flächen bestehen aus Natursteinpflaster mit weiten Fugen, Rasengittersteine, wassergebundene Splitt oder Schotterflächen und Gründächer.

Was ist eine unbefestigte Fläche?

Als unbefestigte Flächen gelten nicht versiegelte Flächen, von denen kein Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation abfließt; das Niederschlagswasser versickert vollständig im Boden. Hierzu zählen Garten- und Rasenflächen, gärtnerische und landwirtschaftliche Nutzflächen u. ä.

Was gilt als versiegelter Boden?

Bodenversiegelung ist die Überdeckung natürlichen Bodens mit undurchlässigen Materialien wie Beton, Asphalt oder Gebäuden, wodurch Regenwasser nicht versickern kann, der Luft- und Gasaustausch unterbrochen wird und der Boden seine natürlichen Funktionen verliert. Dies beeinträchtigt den Wasserhaushalt, erhöht das Risiko von Überschwemmungen, führt zu städtischen Hitzeinseln und zerstört Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Versiegelte Flächen sind Straßen, Parkplätze und Gebäude, aber auch Schottergärten können eine Form der Versiegelung sein.
 

Was zählt als befestigte Fläche?

Als befestigte Flächen gelten künstlich hergerichtete Flächen, insbesondere asphaltierte, betonierte, bekieste, gemergelte oder mit Steinen beziehungsweise Platten belegte Flächen.

Was ist ein nicht befestigter Weg?

Unbefestigter Weg steht für: Naturweg als unbefestigter Verkehrsträger. Rückeweg als unbefestigter forstwirtschaftlicher Weg. Wirtschaftsweg ohne jegliche Oberflächenbefestigung.

Wem gehört der Bürgersteig vor meinem Haus?

Der Gehweg vor dem Haus gehört in Deutschland in der Regel der Gemeinde (öffentliches Eigentum), aber der angrenzende Hauseigentümer ist für die Sicherung der Verkehrssicherheit (Reinigung, Schnee) verantwortlich, eine Pflicht, die oft per Satzung auf ihn übertragen wird; die eigentliche Instandhaltung (Schlaglöcher) bleibt Sache der Kommune, aber eine Meldung ist wichtig, um Haftung zu vermeiden, da der Eigentümer bei Unfällen mithaften kann. 

Wie viel darf ich von meinem Grundstück pflastern?

Die GRZ von 0,4 bedeutet, dass maximal 40 Prozent des Grundstücks überbaut werden dürfen. Die restlichen 60 Prozent der Grundstücksfläche dürfen dementsprechend nicht versiegelt werden. Welche GRZ ist üblich? In ländlichen Wohnlagen sind GRZs zwischen 0,4 und 0,6 üblich.

Ist eine WPC Terrasse versiegelte Fläche?

Wer sich für unbehandeltes WPC entscheidet, der bekommt Bretter mit glatter und bereits versiegelter Oberfläche. Sämtliche Holzfasern sind vollständig von Kunststoff umschlossen, was für eine undurchdringliche Schutzschicht sorgt. Hier eine externe Versiegelung aufzutragen wäre widersinnig.

Ist Kies eine versiegelte Fläche?

Was bedeutet Versiegelungsfaktor? Eine Fläche kann vollständig versiegelt sein oder das Niederschlagswasser teilweise aufnehmen und in den Untergrund ableiten. Von vollständiger Versiegelung ist bei allen Dachflächen auszugehen, mit Ausnahme der Kies- und Gründächer.

Wann gilt ein Garten als Schottergarten?

Von einem Schottergarten ist die Rede, wenn es sich um eine Fläche handelt, die kaum oder gar nicht bepflanzt ist und der Boden so abgedeckt ist, dass Wasser nur schwer im Boden versickern kann. Steingärten oder Kiesbeete hingegen bilden eine naturnahe Gartenform.

Was ist eine befestigte Straße?

Befestigte Straßen sind Straßen, die mithilfe von Zement, Beton, Bitumen oder Kohle gebaut werden . Unbefestigte Straßen hingegen sind Naturwege, die hauptsächlich aus Lehm bestehen.

Kann man einfach Kies auf Erde streuen?

Das Aufbringen von Steinen oder Kies auf eine unbefestigte Zufahrt ist eine einfache Lösung . Der unbefestigte Weg ist bereits vorhanden, man kann also einfach darauf aufbauen. Eine Steinauffahrt hält viele Jahre und benötigt außer gelegentlichem Nivellieren und Glätten kaum Pflege.

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