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Was ist ein A und B Verstoß?

Gefragt von: Alexander Eckert-Wimmer  |  Letzte Aktualisierung: 5. September 2026
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A- und B-Verstöße sind Kategorien für Verkehrsdelikte in der deutschen Führerschein-Probezeit: A-Verstöße sind schwerwiegende Verstöße (z.B. Alkohol am Steuer, >>Rotlichtverstoß, >>Tempo über 21 km/h), die eine Verlängerung der Probezeit und ein Aufbau-Seminar nach sich ziehen, während B-Verstöße weniger schwere Delikte sind (z.B. >>abgefahrene Reifen, >>TÜV über 8 Monate), wobei zwei B-Verstöße wie ein A-Verstoß gewertet werden.

Ist ein A oder B Verstoß schlimmer?

Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) werden außerdem in zwei Gruppen aufgeteilt: A-Verstöße (schwerwiegende Vergehen) B-Verstöße (weniger schwerwiegende Vergehen)

Ist Blitzen ein B-Verstoß?

Nein, geblitzt werden ist nur dann ein B-Verstoß, wenn Sie in der Probezeit weniger als 21 km/h zu schnell waren – dann drohen nur Bußgeld/Verwarnung und keine speziellen Probezeit-Folgen; ab 21 km/h oder mehr ist es ein A-Verstoß (schwerwiegender), der die Probezeit verlängert und ein Aufbauseminar nach sich zieht. B-Verstöße sind geringfügigere Verstöße, die aber zwei davon wie einen A-Verstoß behandeln lassen.
 

Was zählt alles unter einem A-Verstoß?

Zu den Ordnungswidrigkeiten, welche als A-Verstoß gewertet werden, zählen unter anderem: Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 km/h. Rotlichtverstoß Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Wann wird ein A-Verstoß gelöscht?

Begehen Sie einen A-Verstoß, wird die Probezeit auf vier Jahre verlängert und Sie müssen ein Aufbauseminar besuchen.

A and B violations during the probationary period - bussgeldkatalog.org

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Was sind B-Verstöße?

B-Verstöße sind weniger schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr, die während der Probezeit für Fahranfänger besonders relevant sind, wie Fahren mit abgefahrenen Reifen, mangelnde Kindersicherung oder überzogene Hauptuntersuchung (TÜV), und führen bei zwei Verstößen zu einer Verlängerung der Probezeit sowie einem Aufbauseminar. Sie werden von schwerwiegenderen A-Verstößen unterschieden und im Bußgeldkatalog (Anlage 12 der Fahrerlaubnis-Verordnung) definiert.
 

Wie viele A-Verstöße darf man haben?

Wer bereits zwei A-Verstöße in der Probezeit begangen hat, bekommt eine schriftliche Verwarnung. In diesem Fall wird dann auch die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen. Sollten Sie tatsächlich drei A-Verstöße begangen haben, wird Ihnen der Führerschein entzogen.

Ist über Rot fahren ein A-Verstoß?

Unter anderem gelten das Überfahren einer roten Ampel, Fahrerflucht und das Telefonieren am Steuer als A-Verstöße. Wer in der Probezeit wiederholt gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, dem droht der Führerscheinentzug.

Ist ein Unfall immer ein A-Verstoß?

Kommt es durch den Unfall zu verletzten Personen, kann Ihnen in der Probezeit eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung oder sogar fahrlässiger Tötung drohen. Diese Straftaten sind auch A-Verstöße.

Kann man mit 20 Jahren B-Führerschein besitz A1 fahren?

Führerscheinerweiterung B196

Das entspricht dem sogenannten „kleinen Motorradführerschein“ der Klasse A1. Voraussetzung: Sie sind mindestens 25 Jahre alt und seit mindestens fünf Jahren im Besitz eines Pkw-Führerscheins der Klasse B.

Ist eine Verwarnung ein B-Verstoß?

Bei zwei B-Verstößen müssen sich Fahranfänger auf eine Probezeitverlängerung von zwei auf insgesamt vier Jahre einstellen. Weitere zwei B-Verstöße in der Probezeit führen zu einer Verwarnung sowie der empfohlenen Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.

Ist das Fahren mit abgefahrenen Reifen ein A- oder B-Verstoß?

Die Strafen für abgefahrene Reifen sind zunächst einmal gleich für alle – auch für Fahranfänger. Du musst aber beachten, dass das Fahren mit abgefahrenen Reifen als B-Verstoß zählt.

Ist unter 21 km/h zu schnell ein B-Verstoß?

Liegt die Geschwindigkeitsüberschreitung unter 21 km/h, ist dies weder ein A- noch ein B-Verstoß und die Probezeit wird nicht verlängert.

Wann a und wann b-verstoßen?

Die Kategorie „A-Verstöße“ umfasst dabei schwere Ordnungswidrigkeiten, wie zum Beispiel das Fahren unter Alkoholeinfluss oder das „Geisterfahren“. Leichtere Vergehen, wie etwa mit abgefahrenen Reifen zu fahren, fallen unter die Kategorie der B-Verstöße.

Was ist ein schwerwiegender Verkehrsverstoß?

Beispiele für schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten

Verkehrsverstöße: Gefährdung des Straßenverkehrs durch Trunkenheit am Steuer. Umweltschutz: Unerlaubte Abfallentsorgung oder illegale Abholzung. Wettbewerbsrecht: Verstöße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Was für ein Verstoß ist ein Auffahrunfall?

Kommt es zum Auffahrunfall, weil Sie den notwendigen Abstand zum Vordermann nicht eingehalten haben, wird das als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld belegt.

Was zählt alles als B-Verstoß?

Ein B-Verstoß ist ein weniger schwerwiegender Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) während der Führerschein-Probezeit, der zwar ein Bußgeld und Punkte nach sich zieht, aber allein noch keine drastischen Folgen hat; zwei B-Verstöße wirken jedoch wie ein schwerwiegender A-Verstoß und führen zu einem Aufbauseminar und der Verlängerung der Probezeit. Typische Beispiele sind abgefahrene Reifen, das Überziehen des TÜVs (Hauptuntersuchung) um mehr als acht Monate oder das Fahren mit mangelhafter Ladungssicherung.
 

Ist bei einem Unfall der Führerschein weg?

Ist ein Führerscheinentzug nach einem Unfall möglich? Ja. Kam es im Straßenverkehr zu einer Gefährdung und resultierte daraus ein Unfall, kann der Führerschein entzogen werden.

Wie viel kostet ein Aufbauseminar?

Ein Aufbauseminar kostet in der Regel zwischen 200 und 500 Euro, wobei die Preise je nach Fahrschule und Region variieren; ein Durchschnittspreis liegt oft um 200-250 Euro, aber besondere Seminare (z.B. bei Alkohol/Drogen) können teurer sein und die Kosten trägt man selbst. Sie müssen die Kosten für die vier Sitzungen und die Fahrprobe selbst bezahlen und sollten die Preise bei verschiedenen Anbietern vergleichen.
 

Was zählt alles als A-Verstoß?

Ein A-Verstoß ist ein schwerwiegender Verkehrsverstoß, der besonders für Fahranfänger in der Probezeit relevant ist und zu strengeren Konsequenzen führt, wie der Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre, der Anordnung eines Aufbauseminars sowie Bußgeld, Punkten oder Fahrverbot. Beispiele sind Fahren unter Alkohol-/Drogeneinfluss, Fahrerflucht, Handy am Steuer, deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen (ab 21 km/h zu schnell) und das Überfahren einer roten Ampel. 

Wie viele Sekunden nach Rot darf man noch fahren?

So lange dauert es in der Regel, bis eine Ampel von Gelb auf Rot umspringt: bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h drei Sekunden, bei 60 km/h vier Sekunden und bei 70 km/h fünf Sekunden. Teuer wird es, wenn ein moderner Ampelblitzer installiert ist.

Was passiert, wenn man bei Gelb über die Ampel fährt?

Wenn Sie bei gelb über die Ampel fahren, obwohl ein gefahrloses Anhalten möglich gewesen wäre, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit einem Verwarnungsgeld von 10 Euro rechnen, da Sie die gelbe Ampel missachtet haben; bei gleichzeitiger Rot-Gelb-Phase (Ankündigung für Grün) drohen 15 Euro; wesentlich teurer wird es, wenn Sie die Ampel erst bei Rot überfahren, was zu hohen Bußgeldern, Punkten und sogar Fahrverbot führen kann. 

Welche Konsequenzen drohen bei einem A-Verstoß bei einem Auffahrunfall?

Neben dem regulären, für einen Auffahrunfall festgelegtes Bußgeld drohen weitere Konsequenzen, wenn es sich bei der Ordnungswidrigkeit um einen A- oder B-Verstoß handelt. Bei einem A-Verstoß in der Probezeit wird diese um zwei Jahre verlängert, außerdem muss der Fahranfänger an einem Aufbauseminar teilnehmen.

Wann ist ein Monat Fahrverbot?

Ein 1-Monats-Fahrverbot droht bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts ab 31 km/h und außerorts ab 41 km/h zu schnell, oft auch bei schweren Rotlichtverstößen oder Wiederholungstätern bereits bei geringerer Geschwindigkeit. Die Frist beginnt mit der Abgabe des Führerscheins und dauert einen Kalendermonat (z. B. vom 6.12. bis 6.1.). 

Ist Falschparken ein B-Verstoß?

Ja, Falschparken kann ein B-Verstoß sein, besonders wenn es gravierender ist, wie z.B. vor einer Feuerwehrzufahrt oder auf einer Autobahn, was zu einem Punkt und Bußgeld führt; aber geringfügiges Falschparken (ohne Punkt) wird oft als weniger schwerwiegend eingestuft, während zwei B-Verstöße die gleichen Folgen wie ein A-Verstoß haben können, was eine Probezeitverlängerung und ein Aufbauseminar bedeutet. 

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