Was ist der Unterschied zwischen Metoprolol und Bisoprolol?
Gefragt von: Otto Meister | Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026sternezahl: 4.1/5 (40 sternebewertungen)
Metoprolol und Bisoprolol sind beides selektive Beta-1-Blocker, die den Blutdruck senken und das Herz entlasten, aber Bisoprolol gilt als kardioselektiver mit längerer Wirkung (einmal tägliche Gabe möglich) und Metoprolol ist oft schneller wirksam (mit Varianten wie Tartrat für sofortige Wirkung und Succinat für langanhaltende Wirkung) und wird stärker über das Enzym CYP2D6 verstoffwechselt, was zu mehr Wechselwirkungen führen kann. Hauptunterschiede sind die Selektivität, Halbwertszeit und das Metabolismusprofil.
Sind Bisoprolol und Metoprolol das Gleiche?
Metoprolol ist – nach Bisoprolol – der am zweithäufigsten eingesetzte Betablocker und hat ein breites Anwendungsfeld. Es kann intravenös (Metoprololtartrat) und peroral (Metoprololtartrat und -succinat) verabreicht werden.
Warum von Metoprolol auf Bisoprolol umsteigen?
Bisoprolol soll kardioselektiver als Metoprolol und Atenolol sein . Allerdings besteht bei höheren Dosen die Möglichkeit, dass kardioselektive Betablocker auch Beta -2 -Adrenozeptoren blockieren.
Welcher Betablocker ist der beste bei Herzrhythmusstörungen?
Der Betablocker Metoprolol wird auch nach einem Herzinfarkt, zur Vorbeugung von erneuten Herzinfarkten, zur Behandlung von tachykarden Herzrhythmusstörungen (Herzrasen), einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) oder einer koronaren Herzkrankheit eingesetzt.
Welcher Betablocker ist besser als Bisoprolol?
Empfehlung. Metoprolol ist wesentlich besser untersucht und sollte bevorzugt eingesetzt werden.
Betablocker - Wirkung & Nebenwirkungen | Blockade der ß-Rezeptoren bei Angst, Migräne, Bluthochdruck
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Welcher ist der beste Betablocker mit den wenigsten Nebenwirkungen?
Nebivolol. Nebivolol ist ein blutdrucksenkender Arzneistoff aus der Gruppe der Betablocker. Als relativ neuer Wirkstoff der dritten Generation von Betablockern hat er ein besonders vorteilhaftes Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil im Vergleich zu älteren Wirkstoffen.
Warum sollte ein Kardiologe Bisoprolol verschreiben?
Bisoprolol wird auch zur Vorbeugung von Brustschmerzen bei Angina pectoris eingesetzt. Es dient außerdem zur Behandlung von Vorhofflimmern und anderen Erkrankungen, die Herzrhythmusstörungen verursachen. Es senkt den Herzschlag und erleichtert dem Herzen so das Pumpen des Blutes durch den Körper. Bisoprolol ist verschreibungspflichtig.
Welcher Betablocker eignet sich am besten bei Herzrhythmusstörungen?
Einige Betablocker eignen sich besser zur Behandlung von Herzerkrankungen, beispielsweise Carvedilol, Bisoprolol, Atenolol und Metoprolol . Andere, wie Propranolol, können zwar auch eingesetzt werden, werden aber häufiger zur Behandlung anderer Erkrankungen wie Migräne und Tremor verwendet.
Ist Metoprolol zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen geeignet?
Der Wirkstoff Metoprolol zählt zu den Betablockern. Diese verlangsamen den Herzschlag und haben eine blutdrucksenkende Wirkung. Metoprolol ist vor allem zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen oder der koronaren Herzkrankheit, aber auch zur Vorbeugung einer Migräne geeignet.
Welches ist der neueste Betablocker?
Bei Nebivolol STADA® handelt es sich um eine neue Generation der Betablocker, der zur Medikation von hohem Blutdruck eingesetzt wird. Er wirkt dabei am Herzen an speziellen Rezeptoren, die nahezu ausschließlich dort vorkommen und den Herzschlag senken. Das Herz wird dadurch entlastet.
Was ist die geringste Dosis von Metoprolol?
Die Dosis wird dabei schrittweise halbiert, bis die niedrigste Dosis von ½ Tablette mit 23,75 mg Metoprololsuccinat erreicht ist. Die letzte Dosis sollte über mindestens 4 Tage eingenommen werden, bevor das Arzneimittel abgesetzt wird. Treten Symptome auf, sollte das Absetzen der Behandlung langsamer erfolgen.
Warum gibt es kein Metoprolol mehr?
Die Hersteller sehen eher eine Ausweitung des Defekts. Da der Engpass des Betablockers bereits seit Wochen andauert, sind neu bereitgestellte Packungen schnell ausverkauft. Die Lieferprobleme bei Hexal haben den Metoprolol-Markt zusammenbrechen lassen.
Wann sollte Bisoprolol reduziert werden?
Abbruch der Behandlung Die Behandlung mit Bisoprolol darf vor allem bei Patienten mit ischämischer Herzerkrankung nicht abrupt abgebrochen werden, sondern die Dosierung sollte schrittweise, beispielsweise über eine Dauer von 1-2 Wochen, reduziert werden.
Ist 2.5 mg Bisoprolol viel?
Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis einmal täglich 1 Filmtablette mit 5 mg Bisoprololfumarat pro Tag. Bei leichtem Bluthochdruck (diastolischer Blutdruck bis zu 105 mmHg) kann die Behandlung mit einmal täglich 2,5 mg Bisoprololfumarat ausreichend sein.
Was dürfen Sie nicht zusammen mit Bisoprolol einnehmen?
Eine Reihe weiterer Medikamente kann bei gleichzeitiger Anwendung mit Bisoprolol zu Wechselwirkungen führen:
- Monoaminooxidase-Inhibitoren (MAO-Hemmer), mit Ausnahme von MAO-B-Hemmern, können die blutdrucksenkende Wirkung von Bisoprolol verstärken. ...
- Mefloquin erhöht das Risiko einer Bradykardie.
Ist Metoprolol ein gutes Medikament?
Metoprolol gehört zu den wichtigsten Arzneistoffen gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. Als Vertreter der Gruppe der Betablocker gilt er als gut verträglich, jedoch können bei Überdosierung Nebenwirkungen wie starker Blutdruckabfall und niedrige Herzfrequenz auftreten.
Wann sollte man Metoprolol nicht nehmen?
Metoprolol-ratiopharm® Succinat 47,5 mg darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Metoprolol, andere Beta-Rezeptorenblocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. wenn bestimmte Herzrhythmusstörungen vorliegen (AV-Block II.
Warum Gewichtszunahme durch Metoprolol?
Es gibt mehrere Erklärungen für die Gewichtszunahme bei Metoprolol: zum einen durch direkte Effekte auf Grundumsatz und Wärmeproduktion des Körpers sowie eine verzögerte Magenentleerung und zum anderen durch indirekte Effekte.
Welches ist das beste Medikament gegen Herzrhythmusstörungen?
Amiodaron ist eines der wirksamsten Medikamente zur Behandlung von zu schnellem Herzrhythmus. Da Amiodaron eine Überfunktion der Schilddrüse auslösen kann, müssen die Schilddrüsenwerte regelmäßig (alle 3 Monate) überprüft werden.
Welche Betablocker sind für Herzrhythmusstörungen geeignet?
Wann sollte ich Betablocker einnehmen? Da Betablocker den Anstieg von Puls sowie Blutdruck unterbinden und somit das Herz-Kreislauf-System entlasten, werden sie vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einer Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen verschrieben.
Warum helfen Betablocker nicht bei Herzstolpern?
Wenn die Einnahme eines Betablockers und von Kalium die Extrasystolen nicht ausreichend unterdrückt, ist zu klären, ob entweder der Einsatz spezifischer Rhythmus-Medikamente sinnvoll ist oder ob eine Verödungsbehandlung mit einem Herzkatheter in Frage kommt.
Welches Medikament ist der beste Betablocker?
Middeke empfahl Nebivolol als »den besten Betablocker, den wir haben«, weil er im Gegensatz zu den älteren Substanzen auch den zentralen Blutdruck senkt und zusätzlich über eine NO-Freisetzung eine vasodilatierende Wirkkomponente besitzt.
Bei welcher Krankheit nimmt man Bisoprolol?
Definition. Bisoprolol ist ein kardioselektiver Betablocker, der u.a. gegen Bluthochdruck, hyperkinetische Herzerkrankungen und Herzinsuffizienz eingesetzt wird.
Kann Bisoprolol Vorhofflimmern verhindern?
Der kardioselektive Beta-1-Rezeptor-Antagonist Bisoprolol (Concor®, Merck) eignet sich auch gut zur Rezidivprophylaxe bei Vorhofflimmern, das bei älteren Patienten nicht selten vorkommt.
Wann kein Bisoprolol?
Mögliche Wechselwirkungen von Bisoprolol
Bestimmte Calciumkanalblocker wie Verapamil oder Diltiazem können bei gleichzeitiger Einnahme die Herzfrequenz so stark herabsetzen, dass das Herz den Körper nicht mehr mit ausreichend Blut versorgen kann. Aus diesem Grund sollte man auf die Kombination verzichten.
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