Was ist der Unterschied zwischen einem Schnupfen und einer Erkältung?
Gefragt von: Leopold Fink | Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026sternezahl: 4.3/5 (57 sternebewertungen)
Der Hauptunterschied ist, dass der Schnupfen (Rhinitis) ein Symptom einer Erkältung (grippaler Infekt) ist, nicht getrennt davon. Eine Erkältung ist eine umfassendere Atemwegsinfektion, bei der Schnupfen oft das erste Anzeichen ist und sich mit weiteren Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen mischt, während ein reiner Schnupfen auch isoliert (z.B. durch Allergie) auftreten kann, aber bei einer Erkältung eben Teil des Gesamtbildes ist, das durch Viren verursacht wird.
Ist Schnupfen gleich Erkältung?
Ja, Schnupfen ist ein Hauptsymptom einer Erkältung (auch grippaler Infekt genannt). Eine Erkältung ist eine Infektion der oberen Atemwege, die durch Viren verursacht wird, und Schnupfen (Entzündung der Nasenschleimhaut) ist oft das erste und typischste Anzeichen, zusammen mit Husten, Halsschmerzen und Niesen.
Ist Schnupfen das Ende einer Erkältung?
Nein, Schnupfen beginnt meist schon zu Beginn oder in der Hauptphase einer Erkältung (Tag 1-4) und klingt dann mit dem Rest der Symptome ab, aber ein hartnäckiger Husten kommt oft erst danach und kann länger anhalten, während der Schnupfen normalerweise früher nachlässt. Wenn Schnupfen am Ende bleibt, kann das ein Zeichen für eine verschleppte Erkältung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung sein, die ärztliche Aufmerksamkeit erfordert, da sich die Symptome verändern (z.B. dicker, farbiger Schleim, Druckschmerz).
Wie erkenne ich einen Schnupfen?
Typische Symptome eines Schnupfens sind eine laufende oder verstopfte Nase, häufiges Niesen, Juckreiz in der Nase, tränende Augen sowie ein beeinträchtigter Geruchs- und Geschmackssinn, oft begleitet von Husten, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen und allgemeinem Unwohlsein. Anfangs ist das Nasensekret wässrig und klar, wird aber später zäher und kann gelblich-grünlich werden.
Kann man Schnupfen haben, ohne erkältet zu sein?
Ein Schnupfen ohne Erkältung wird oft durch Allergien (Pollen, Hausstaub, Tiere), Umweltreize (trockene Luft, Staub, Abgase), scharfe Speisen, Kälte oder bestimmte Medikamente ausgelöst, wobei die vasomotorische Rhinitis eine häufige Ursache darstellt, die durch Überempfindlichkeit der Schleimhaut entsteht. Auch hormonelle Schwankungen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand können eine Rolle spielen, aber bei länger anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt die Ursache abklären.
Was ist der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe?
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Wie lange dauert Schnupfen ohne Erkältung?
Chronischer Schnupfen dauert Wochen (mindestens drei Wochen), manchmal sogar Jahre an. Die Betroffenen leiden dauerhaft unter einer laufenden oder verstopften Nase. Ursache kann eine schiefe Nasenscheidewand, eine allergische Rhinitis oder der vasomotorische Schnupfen sein.
Was sind die Ursachen für plötzlichen Schnupfen?
Ein plötzlicher Schnupfen wird oft durch Viren (Erkältung/Grippe), Allergien (Pollen, Tierhaare) oder Reize wie Kälte, trockene Luft, scharfe Speisen oder Stress ausgelöst. Typische Ursachen sind virale Infekte oder eine allergische Reaktion, aber auch plötzliche Temperaturschwankungen können die Nasenschleimhaut reizen (vasomotorische Rhinitis). Bei anhaltenden Beschwerden, Fieber, Kopfschmerzen oder Atemnot sollte ein Arzt aufgesucht werden, ansonsten helfen oft Hausmittel wie Inhalationen, Nasenspülungen oder Ruhe.
Wann ist der schlimmste Tag bei Schnupfen?
Tage 3–5: Als nächstes werden Sie bemerken, dass Ihre Nase verstopft ist, wahrscheinlich ist dies am 3. und 4. Tag am schlimmsten. Sie können auch Fließschnupfen und Husten haben.
Was hilft gegen Schnupfen schnell?
Um Schnupfen schnell zu lindern, helfen viel Trinken (Wasser, Tee), Inhalieren mit Salzwasser oder Kräutern, Nasenduschen mit Kochsalz und viel Ruhe sowie Schlaf; außerdem wirken Wärme von innen (Suppen, Ingwer) und außen (Fußbäder) sowie scharfes Essen (Meerrettich) abschwellend und schleimlösend. Abschwellende Nasensprays helfen kurzfristig, sollten aber nur wenige Tage genutzt werden, um Gewöhnung zu vermeiden.
Warum Schnupfen ohne Erkältung?
Eine laufende Nase ohne Erkältung (sogenannter Fließschnupfen) wird oft durch Allergien, Temperaturschwankungen, Reizstoffe in der Luft, Stress, hormonelle Schwankungen oder altersbedingte Schleimhautveränderungen verursacht, da die Nasenschleimhaut auf diese Reize mit vermehrter Flüssigkeitsproduktion reagiert, um sich zu schützen oder zu befeuchten. Auch bestimmte Medikamente oder übermäßiger Alkoholkonsum können eine Ursache sein, ebenso wie trockene Luft.
Wie lange bin ich mit Schnupfen ansteckend?
Ein Schnupfen ist meist für etwa eine Woche ansteckend, wobei das höchste Risiko kurz vor und in den ersten Tagen der Symptome besteht, oft schon bevor diese richtig spürbar sind. Die Ansteckungsgefahr sinkt mit dem Abklingen der Beschwerden, aber auch symptomlose Personen können andere anstecken; generell gilt, dass man so lange ansteckend ist, wie Viren ausgeschieden werden.
Ist viel Niesen bei Erkältung ein gutes Zeichen?
Ja, viel Niesen bei einer Erkältung ist ein gutes Zeichen, denn es ist ein wichtiger Schutzreflex des Körpers, der die Nasenwege reinigt, um Viren, Schleim und Fremdkörper hinauszubefördern und so den Infekt zu bekämpfen. Es ist typisch für den Beginn einer Erkältung und zeigt, dass Ihr Immunsystem aktiv versucht, die Krankheitserreger loszuwerden, indem es die Schleimhäute reizt und viel wässriges Sekret produziert.
Kann Schnupfen nach 3 Tagen weg sein?
Ja, ein Schnupfen kann nach 3 Tagen deutlich besser sein oder sogar fast weg sein, besonders bei leichten Infekten und einem starken Immunsystem, aber typischerweise dauert eine Erkältung eher eine Woche, oft nach dem Muster: „Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er“. Während die schlimmsten Tage oft die ersten drei sind, können Symptome wie Husten noch länger andauern, auch wenn sich der Schnupfen schon verflüchtigt hat.
Soll man bei Schnupfen zu Hause bleiben?
Ja, bei Schnupfen sollte man idealerweise zu Hause bleiben, um sich zu erholen und andere nicht anzustecken, besonders in den ersten Tagen, wenn die Ansteckungsgefahr am höchsten ist (oft schon bevor Symptome auftreten). Wer nur leichten Schnupfen hat, kann evtl. im Homeoffice arbeiten, aber bei Fieber, Schüttelfrost, starken Kopf- oder Gliederschmerzen ist eine Krankschreibung und strikte Ruhe zu Hause durch den Arzt ratsam, um den Körper zu schonen und eine Verschleppung zu verhindern.
Wie lange dauert eine Erkältung nur Schnupfen?
Der Schnupfen bei einer Erkältung dauert meist 7 bis 10 Tage, oft klingen die schlimmsten Beschwerden wie Schnupfen und Halsschmerzen schon nach wenigen Tagen ab, aber ein Husten kann auch noch länger (bis zu 2 Wochen) anhalten. Generell klingt eine Erkältung nach etwa einer Woche besser, nach 1-2 Wochen sind die meisten Symptome verschwunden. Bei längerem Bestehen oder Verschlechterung sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Was darf man bei einer Erkältung nicht tun?
8 Tipps, um eine Erkältung richtig auszukurieren
- Machen Sie einen kurzen Spaziergang, denn der kann eine wohltuende Abwechslung zu Bett und Sofa sein. Aber Vorsicht! ...
- Meiden Sie Zigarettenrauch. ...
- Vermeiden Sie Sport und körperliche Belastung. ...
- Seien Sie geduldig und hören Sie auf Ihren Körper.
Kann man Schnupfen in 2 Tagen loswerden?
Die meisten Schnupfen und auch eine Sinusitis heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen von allein aus. Das heißt aber nicht, dass man das eigene Abwehrsystem nicht durch geeignete Mittel und Maßnahmen unterstützen und die typischen Symptome so schneller reduzieren kann.
Welchen Punkt drücken, damit die Nase frei wird?
Um die Nase frei zu bekommen, drückt man Akupressurpunkte seitlich der Nasenflügel (Di 20), am Übergang von Nase und Wangenknochen (Si 18) und zwischen den Augenbrauen, oft für etwa 10-30 Sekunden mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen, um die Durchblutung zu fördern und Schleim zu lösen. Auch warme Umschläge und viel Trinken helfen dabei, die Nasenwege zu befeuchten und zu öffnen.
Was ist das stärkste Mittel gegen Erkältung?
Bei einer starken Erkältung helfen vor allem Ruhe, viel Trinken (Wasser, Tee, Brühe) und frische Luft, um den Körper zu unterstützen. Hausmittel wie Inhalieren bei verstopfter Nase, Gurgeln mit Salbei-Tee bei Halsschmerzen, warme Wickel und eine vitaminreiche Ernährung mit Zink und Vitamin C (z.B. durch Holunder- oder Sanddornsäfte) lindern die Symptome. Bei starken Schmerzen oder hohem Fieber können rezeptfreie Schmerzmittel (Ibuprofen, Paracetamol) kurzzeitig helfen, doch ein Arztbesuch ist ratsam, wenn Symptome wie Schluckbeschwerden oder hohes Fieber auftreten.
Welche Krankheit beginnt mit Schnupfen?
Bei einem Schnupfen ist die Nasenhaupthöhle (Nasenschleimhaut) entzündet. Die medizinische Bezeichnung für Schnupfen lautet akute (virale) Rhinitis. Ein Schnupfen steht oft in Zusammenhang mit einem grippalen Infekt oder einer Grippe. Auch bei einer Infektion mit bestimmten Coronaviren kann er auftreten.
Ist Bettruhe bei einer Erkältung wichtig?
Bei einer Erkältung ist Ruhe wichtig, aber strikte Bettruhe nur bei Fieber oder grippeartigen Symptomen ratsam (oft 1-2 Tage), um das Immunsystem zu stärken. Ansonsten sind moderate Bewegung und frische Luft besser, aber Stress und starke Belastungen vermeiden; wer sich noch fit fühlt, kann spazieren gehen, sollte aber zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken und sich selbst zu schonen.
Wie lange darf man Schnupfen haben?
Ein Schnupfen dauert bei einem normalen Erkältungsverlauf meist etwa eine Woche, klingt aber oft innerhalb von sieben bis zehn Tagen ab, wobei Husten manchmal noch länger anhalten kann. Die ersten Tage sind oft von Fließschnupfen geprägt, gefolgt von einem zäheren Stockschnupfen, der nach etwa 3-5 Tagen nachlässt. Hält der Schnupfen länger als zwei bis drei Wochen an oder verschlimmern sich die Symptome, sollte ein Arzt aufgesucht werden, da dies auf eine chronische Erkrankung oder eine bakterielle Infektion hindeuten kann.
Kann man einfach nur Schnupfen haben?
Ja, man kann auch nur Schnupfen haben, ohne dass sofort eine vollständige Erkältung mit Fieber, Husten oder Halsschmerzen einsetzt, da ein akuter Schnupfen (Rhinitis) auch alleine auftreten kann, oft verursacht durch Viren, Allergien oder Reizstoffe. Es gibt verschiedene Arten, wie vasomotorische Rhinitis (bei Stress, Kälte) oder allergische Rhinitis (Heuschnupfen), die nur die Nase betreffen und manchmal hartnäckiger sind und dann ärztlich abgeklärt werden sollten.
Welche Symptome hat die aktuelle Grippe?
Die aktuelle Grippe (Influenza) zeigt typischerweise plötzliches hohes Fieber, starke Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit und einen trockenen Reizhusten, oft begleitet von Halsschmerzen und Schnupfen, wobei der Verlauf stark variieren kann und auch Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auftreten können. Symptome wie Fieber und starke Schmerzen sind ein Zeichen des aktiven Immunsystems, aber auch mildere Verläufe sind möglich.
Ist eine laufende Nase ein gutes Zeichen bei einer Erkältung?
Ja, eine laufende Nase bei einer Erkältung ist ein gutes Zeichen, denn sie zeigt, dass das Immunsystem aktiv die Schleimhäute reinigt und versucht, die Viren durch vermehrtes Sekret und Niesen aus dem Körper zu spülen, um die Infektion zu bekämpfen. Dieser "Fließschnupfen" ist eine natürliche Abwehrreaktion, um die Erreger aus der Nase zu befördern und die Schleimhäute zu befeuchten, bevor der Schleim dickflüssiger wird.
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