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Was ist der Unterschied zwischen 10W-40 und 45?

Gefragt von: Herr Prof. Markus Bär  |  Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026
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Der Unterschied liegt in der Viskosität: 10W-40 beschreibt ein Mehrbereichsöl mit guter Kältefließfähigkeit (10W) und stabiler Schmierleistung bei Betriebstemperatur (40), während 45 (oft als Teil von z.B. 10W-50 oder 15W-40) die Dickflüssigkeit bei Hitze anzeigt, wobei eine höhere Zahl wie 50 im Vergleich zu 40 im Betrieb dünner ist und bei extremen Bedingungen besser hält, aber 45 allein ist keine vollständige Viskositätsangabe, sondern muss Teil der vollen Bezeichnung wie 10W-40, 5W-40 oder 10W-50 sein, die für unterschiedliche Motoren und Klimabedingungen wichtig ist.

Was ist besser, 10W40 oder 5W40?

5W-40 ist besser für den Kaltstart, da es dünnflüssiger ist, während beide Öle bei Betriebstemperatur (40) ähnlich dick sind, aber 5W-40 oft vollsynthetisch (besser) und 10W-40 teilsynthetisch ist – aber das Wichtigste: Immer das vom Fahrzeughersteller freigegebene Öl verwenden, da Motoren auf spezifische Viskositäten ausgelegt sind, um optimalen Schutz zu gewährleisten. 

Wann sollte man 10W-40-Öl verwenden?

Dieselmotoren sowie kleinere Motorradmotoren verwenden häufig Öl dieser Viskosität. Auch ältere Motoren, die zu Verbrennungen oder Öllecks neigen, können von der Viskosität 10W-40 profitieren.

Kann man 10W40 auf 5W40 einfüllen?

Ist nur eins der Öle laut Hersteller kompatibel, gilt: Ist Dein Motor für 5W-40 ausgelegt, solltest Du kein 10W-40 beimischen. Bei 10W-40-Motoren kannst Du 5W-40 nachfüllen, da letzteres hochwertiger ist.

Welches Motoröl ist für Kurzstrecken geeignet?

Für Kurzstrecken ist ein hochwertiges Synthetiköl mit einer Viskosität wie 5W-40 oder sogar 0W-40/0W-30 ideal, da diese Öle bei Kälte schneller fließen und den Motor besser durchölen, was den Verschleiß bei Kaltstarts reduziert. Wichtig ist auch, den Ölwechselintervall zu verkürzen und eventuell ein Additiv wie Cera Tec zu verwenden, um Kondenswasser und Kraftstoffrückstände im Öl zu bekämpfen. 

10W40 oder 5W30 – welches Öl bringt mehr Leistung?

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Ist es schlimm, wenn ich 5W40 statt 5W-30 genommen habe?

Wenn Sie 5W-40 anstelle von 5W-30 verwenden, ist das oft unproblematisch, besonders wenn beide Öle die spezifischen Freigaben Ihres Fahrzeugherstellers erfüllen; das 5W-40 ist bei hohen Temperaturen dickflüssiger und bietet besseren Schutz, während 5W-30 dünnflüssiger ist und Kraftstoff sparen kann, was bei älteren Motoren mit höherem Ölverbrauch manchmal sogar vorteilhaft ist, aber Sie sollten unbedingt prüfen, ob die Spezifikationen passen, um Verschleiß zu vermeiden. 

Welches Öl eignet sich am besten für aggressives Fahren?

Für Hochleistungsmotoren wird häufig vollsynthetisches Öl wie SAE 0W-40 oder 5W-30 empfohlen. Diese Öle sind hitze- und beanspruchungsbeständig und bieten daher besseren Schutz bei sportlicher Fahrweise oder in den heißen Sommern Floridas.

Ist 5W40 besser für ältere Motoren?

5W30 ist ideal für moderne Motoren, bei denen Kraftstoffeffizienz und geringe Emissionen im Vordergrund stehen, während 5W40 einen überlegenen Schutz für ältere Hochleistungsmotoren oder Fahrzeuge bietet, die in heißeren Klimazonen oder unter hoher Belastung eingesetzt werden.

Bei welchen Autos kann man 10W40 Öl verwenden?

Welche Fahrzeuge sind für 10W-40 Öl geeignet?

  • Ältere Benzinmotoren ohne moderne Abgastechnik.
  • Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter.
  • Fahrzeuge mit hoher Laufleistung über 100.000 km.
  • Motoren mit mechanischen Steuerketten.
  • Fahrzeuge der Baujahre 1990-2010 ohne spezielle Herstellerfreigaben.

Welche Motoröle darf man nicht mischen?

2-Takt und 4-Takt Motorenöl dürfen in keinem Fall miteinander vermischt werden. In diesem Fall ist ein Motorschaden in den allermeisten Fällen vorprogrammiert.

Was passiert, wenn man 10W40 statt 5W30 nimmt?

Das Mischen von 5W30- und 10W40-Motorölen wird nicht empfohlen, da sie unterschiedliche Viskositäten haben. 5W30 bietet besseren Schutz bei niedrigen Temperaturen, während 10W40 bei höheren Temperaturen dicker ist. Durch das Mischen können die Schmiereigenschaften und der Schutz des Motors beeinträchtigt werden.

Welcher Temperaturbereich ist für 10W40 geeignet?

Der zweite Teil, „40“, beschreibt die Fließfähigkeit des Motoröls bei einer Betriebstemperatur von 100 °C. Die Viskosität eines 10W-40-Öls liegt bei 100 °C im Bereich von 12,5 bis 16,2 mm²/s. Im Allgemeinen erzielen 10W-40-Öle ihre besten Ergebnisse im Temperaturbereich von -30 °C bis +40 °C .

Wie lange hält 10W40?

Ungeöffnete Kanister halten so bis zu fünf Jahre, während Öl in geöffneten Behältern innerhalb von maximal einem Jahr verbraucht werden sollte.

Ist 10W-40 für Fahrzeuge mit hoher Laufleistung geeignet?

Bei Motoren mit hoher Laufleistung (über 75.000 Meilen) oder unter extremen Betriebsbedingungen bietet 10W40 jedoch oft einen vorteilhaften zusätzlichen Schutz, der die geringfügigen Kraftstoffverluste überwiegt .

Welches Öl ist dicker, 5W-30 oder 10W-40?

Das 10W-40 Motoröl ist dicker als das 5W-30, besonders bei höheren Betriebstemperaturen, da die zweite Zahl die Warmviskosität angibt (40 ist dicker als 30), während die erste Zahl die Kaltviskosität beschreibt (5W fließt bei Kälte schneller als 10W). 5W-30 ist dünnflüssiger und fließt schneller bei Kälte, während 10W-40 bei Wärme eine höhere Zähigkeit behält, was es für ältere oder stärker beanspruchte Motoren geeignet macht. 

Kann ich 10W40 durch 5W40 ersetzen?

Rein technisch gesehen ja . Beide Öle haben die gleiche Winterklassifizierung („5W“), daher ändert sich das Kaltstartverhalten kaum. Allerdings ist 5W40 bei hohen Temperaturen dickflüssiger, was die Leistung geringfügig beeinflussen kann.

Wann nimmt man 10W-40?

5W30 eignet sich besser für moderne Motoren und kalte Temperaturen. 10W40 ist ideal für ältere Motoren, die stabilen Schutz bei höheren Temperaturen benötigen.

Kann man 10 Jahre altes Motoröl noch verwenden?

Nein, 10 Jahre altes Motoröl sollte man nicht mehr für den Motor verwenden, da Additive ihre Wirkung verlieren, das Öl oxidiert und es seine schmierenden und schützenden Eigenschaften einbüßt, was zu Motorschäden führen kann, auch wenn es ungeöffnet gelagert wurde. Stattdessen sollte das Altöl fachgerecht entsorgt werden (z. B. bei Wertstoffhöfen oder beim Ölwechsel), da es ein Wertstoff ist, der wiederverwertet werden kann. 

Welches Öl für Kurzstrecken Benzin?

Für Kurzstrecken-Benziner sind dünnflüssigere, vollsynthetische Öle wie 0W-40 oder 5W-40 ideal, da sie den Motor nach dem Kaltstart schneller durchölen und Verschleiß reduzieren, wobei die Herstellerfreigabe (ACEA/API-Spezifikation) immer Vorrang hat; häufige Kurzstreckenfahrer sollten auch über zusätzliche Additive wie Cera Tec von Liqui Moly nachdenken und die Ölwechselintervalle kürzer halten.
 

Ist es schlimm, wenn ich 5W40 statt 5W30 genommen habe?

Nein, es ist grundsätzlich nicht schlimm, 5W-40 statt 5W-30 zu verwenden, solange Ihr Motor für beide Viskositäten freigegeben ist oder 5W-40 sogar eine höhere Spezifikation erfüllt, da 5W-40 bei hohen Temperaturen stabiler und dickflüssiger ist – das ist oft sogar besser für ältere Motoren oder hohe Belastungen, während 5W-30 Kraftstoff spart, aber weniger Hitzebeständigkeit hat. Überprüfen Sie aber unbedingt die Herstellervorgaben und Spezifikationen (z.B. ACEA C3 für Partikelfilter) Ihres Fahrzeugs, um sicherzustellen, dass die Qualität stimmt, besonders bei modernen Motoren mit Partikelfilter (DPF).
 

Welches Öl eignet sich am besten für ältere Motoren?

Bestes Öl für ältere Motoren – Kurzanleitung

Je nach Klima bevorzugt man 10W-30/15W-40 ; ein höherer ZDDP-Gehalt trägt zum Verschleiß bei; man sollte auch Öle für Fahrzeuge mit hoher Laufleistung in Betracht ziehen; den Ölverbrauch überwachen und die Herstellervorgaben beachten.

Welches Öl für ältere Motoren?

Hier einige Orientierungspunkte: Vorkriegsfahrzeuge (1900–1945): Originalmotoren brauchen unlegiertes Öl, meist SAE 30. Bei Lecks oder Sommerbetrieb ist SAE 40 möglich. Überholte Motoren ohne Buntmetalle vertragen legiertes SAE 30 HD – ohne Filter sind häufigere Wechsel nötig.

Welches Öl ist für einen Benzinmotor geeignet?

Für Benziner benötigen Sie ein Motoröl mit der API-Klassifizierung „S“ (z.B. API SN), wobei die Viskosität (z.B. 5W-30, 0W-40) und die Herstellerfreigabe (z.B. ACEA A3/B4) entscheidend sind; schauen Sie immer in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs, um das exakte Öl zu finden, da moderne Öle (wie 0W-20) auch für spezielle Benziner genutzt werden, aber die spezifische Freigabe des Herstellers (VW, BMW, Mercedes) immer Vorrang hat. 

Welche Ölmarke ist die beste?

Motul ist eine bekannte französische Marke, die ein breites Sortiment an synthetischen und teilsynthetischen Motorenölen anbietet. Viele Motorradfahrer halten die Motul 300-V-Serie aufgrund ihrer Leistung und des hohen Schutzstandards für die beste.

Wie lässt sich der Ölverbrauch reduzieren?

Um Ölverbrauch durch Ablagerungen oder Lackrückstände zu vermeiden, geben Sie 160 bis 480 Kilometer vor jedem Ölwechsel High Mileage ins Kurbelgehäuseöl . Verwenden Sie High Mileage bei jedem Ölwechselintervall, um häufige Ursachen für Ölverbrauch und Probleme mit dem Ölfluss zu verhindern.

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