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Was ist der süßeste Wein?

Gefragt von: Gilbert Moritz B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026
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Der süßeste Wein hängt von persönlichen Vorlieben ab, aber die süßesten Weine sind meist Dessertweine wie Tokajer, Sauternes, Eiswein (z. B. aus Riesling) oder sehr süße Varianten von Muskateller und Spätlese/Auslese (wie der deutsche Klingelberger Riesling Spätlese), da diese den höchsten Restzuckergehalt haben und oft aus überreifen oder getrockneten Trauben hergestellt werden, wobei extrem süße Exemplare wie die Tokaji Eszencia bis zu 600 g Zucker pro Liter erreichen können.

Welche Weinsorte ist die süßeste?

Riesling. Der Riesling ist in Deutschland DIE Sorte für edelsüßen Wein. Wenn die süße Frucht und rassige Säure gut abgestimmt sind, kann man sehr hochwertige Süßweine vor sich haben.

Welche Weine sind süß?

Süße Weine sind Weine mit einem hohen Restzuckergehalt, die oft als Dessertweine getrunken werden und durch natürliche Reife, Trocknung der Trauben (Passito), Edelfäule (Beerenauslese, Trockenbeerenauslese) oder Anreicherung (Portwein) entstehen. Beliebte Rebsorten sind Riesling, Gewürztraminer, Scheurebe, Muskateller, aber auch spezielle rote Sorten. Sie zeichnen sich durch Fruchtigkeit, Fülle und eine Balance zwischen Süße und Säure aus und passen gut zu Desserts, Gebäck oder Käse. 

Wie heißt der süße Wein?

Süßen Wein nennt man allgemein Süßwein oder Dessertwein, wobei es je nach Herkunft, Süße und Art verschiedene Bezeichnungen gibt, wie z.B. deutsche Prädikatsweine (Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein), Portwein, Sherry, Madeira oder Muskateller, die sich durch hohen Restzucker oder aufgesprittete Gärung auszeichnen. 

Welcher Wein hat am meisten Zucker?

Halbtrockene und liebliche Weine haben mehr Zucker. Dessertweine sind am süßesten, sie haben den meisten Zucker.

Wie entsteht die Süße im Wein? | GEILE WEINE erklärt

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Welcher Wein hat am wenigsten Zuckergehalt?

Der Wein mit dem wenigsten Zucker ist ein trockener Wein (weniger als 4 Gramm Restzucker pro Liter), wie z.B. ein trockener Sauvignon Blanc, Pinot Grigio oder Riesling, da der Großteil des natürlichen Zuckers während der Gärung in Alkohol umgewandelt wurde; speziell zuckerfreie Weine, oft unter 1g/l, sind die beste Wahl für minimalen Zuckergehalt. 

Wann ist ein Wein süß?

Süße Weine:

Alle Weine, deren Restzuckergehalt bei über 45 Gramm Zucker pro Liter Wein liegt, werden als süße Weine bezeichnet. Zum Beispiel: Chardonnay Trockenbeerenauslese Südsteiermark 2017, Welschriesling Trockenbeerenauslese Südsteiermark 2017.

Welchen Wein trinken Frauen am liebsten?

Frauen achten auch vermehrt auf die Bekömmlichkeit eines Weines und schätzen daher Weine mit einem moderaten Alkoholgehalt, die weniger vom Holzausbau geprägt sind. Statt schweren Rotweinen geben sie aus diesen Gründen auch gerne dem Roséweinen den Vorzug. Bei den Perlen bleiben die Damen gerne beim Prosecco.

Was ist ein süsser Wein?

Einen Wein bezeichnet man als "Süß", wenn diese einen Restzuckergehalt von mind. 45 g/l besitzt. Edelsüße Weine haben einen noch höheren Restzuckergehalt als süße Weine und werden i.d.R. aus Trauben hergestellt, die von Edelfäule befallen sind. Diese enthalten besonders viel Zucker.

Wie erkennt man Süssen bei Wein?

So geben Ihnen bestimmte Angaben einen genauen Hinweis auf die Zuckerkonzentration eines Weines:

  1. „trockener Weißwein“: maximal 4 Gramm Zucker pro Liter;
  2. „halbtrockener Weißwein“: zwischen 4 und 12 Gramm pro Liter Weißwein;
  3. „süßer Weißwein“: 12 bis 45 Gramm Zucker pro Liter;
  4. „Süßwein“: mehr als 45 Gramm pro Liter Wein.

Welcher Weißwein schmeckt süßlich?

Süße Weißweine findet man bei Rebsorten wie Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Scheurebe oder Gewürztraminer, wobei der Süßegrad durch die Gärung bestimmt wird – lieblich (12-45g Restzucker) bis edelsüß (über 45g, z.B. Beerenauslese/Eiswein). Besonders bekannt für süße Weine sind oft deutsche Rieslinge (Spätlese, Auslese) sowie internationale Sorten, die als Dessertwein ausgebaut werden, wie süßer Portwein oder Moscato. 

Was ist ein süsser Rotwein?

Süßer Rotwein für Genießer

Anders als trockene Rotweine, bei denen die Zucker während der Gärung fast vollständig in Alkohol umgewandelt werden, bleibt bei süßen Rotweinen ein Teil des natürlichen Traubenzuckers erhalten. Das Ergebnis ist ein besonders zugänglicher, runder und oft sehr aromatischer Wein.

Welcher Rotwein ist eher süß?

Welche Rotweine sind süß? Ob im Weinland Italien, in Frankreich oder auch in Deutschland, süße oder auch liebliche Rotweine sind eher Randerscheinungen, halbtrockene Rotweine hingegen sind deutlich häufiger anzutreffen. In Deutschland ist insbesondere die Rebsorte Dornfelder für Rotweine mit Restzucker bekannt.

Was ist ein Süsswein?

Süßwein ist ein vollmundiger Wein mit starker Restsüße, die durch Konzentration des Traubenzuckers entsteht, oft durch späte Lese, Trocknung der Beeren oder Aufspriten (Likörwein). Er wird häufig zum Dessert oder zu Käse serviert, wobei die Balance von Süße und Säure entscheidend ist, um ein „pappiges“ Aroma zu vermeiden. Deutsche Qualitäts-Süßweine tragen Prädikate wie Spätlese, Auslese, Beerenauslese oder Eiswein, während es international viele regionale Varianten gibt, die durch spezielle Techniken wie die Edelfäule (Botrytis cinerea) entstehen. 

Welchen Weißwein mögen die meisten?

Platz 1: Chardonnay

Der weiße Alleskönner ist immer noch der perfekte Sommerwein – und, wie das Ergebnis der Auswertung zeigt, einfach ein Erfolgsschlager.

Welcher Rotwein ist süß und fruchtig?

Dornfelder Spätlese: Ein fruchtiger und süßer Rotwein aus Deutschland. Lambrusco Dolce: Ein süßer, oft perlender Wein aus Italien. Brachetto d'Acqui: Ein aromatischer, süßer Wein aus dem Piemont. Recioto della Valpolicella: Ein süßer Rotwein aus getrockneten Trauben aus Italien.

Wie heißt der süßeste Wein?

Es gibt trockene Weine mit 0 g Restzucker pro Liter auf der einen und Süssweine wie die Tokaji Eszencia als Rekordhalter mit bis zu 600 g Restzucker auf der anderen Seite.

Welcher Wein ist besonders süß?

Sehr süße Weine sind oft Dessertweine, wie Sauternes (Frankreich), Tokajer (Ungarn), Portwein (Portugal) oder italienische Vin Santo und Recioto, die durch Trocknung der Trauben oder besondere Lese (z.B. Eiswein, Beerenauslese in Deutschland) ihre Intensität erhalten; auch lieblichere Sorten wie Moscato, Gewürztraminer, Dornfelder Spätlese oder der perlende Lambrusco Dolce sind bekannt für ihre Süße, oft mit Aromen von Früchten, Vanille oder reifen Pfirsichen.
 

Hat Weißwein oder Rotwein mehr Zucker?

Die Antwort lautet: Es kommt darauf an. Wenn beide trocken sind, d.h. mit vollständiger Gärung, ist der Zuckergehalt sehr ähnlich: weniger als 4 Gramm pro Liter. Im Allgemeinen haben trockene Weine (sowohl Weiß- als auch Rotweine) einen Zuckergehalt von weniger als 4 g/Liter und sind damit fast gleich.

Ist eine Flasche Wein für eine Frau viel?

Wein macht nicht dick, solange Ihr eine Menge Wein trinkt, die auch Eurer Leber nicht schadet. Die recht strengen Vorgaben der Weltgesundheitsorganisationen geben an, dass es für Frauen ungefährlich ist täglich 0,2 Liter Wein zu trinken, für Männer gelten 0,3 Liter als ungefährlich.

Welchen Wein mögen Männer?

Viele Männer schätzen kräftige Rotweine wie Cabernet Sauvignon oder Syrah, die durch Fülle und Tannine beeindrucken. Im Bereich der Weißweine sind vollmundige Sorten wie Riesling oder Chardonnay beliebt, die durch ihre Frische und Säure überzeugen.

Welcher Wein schmeckt am besten?

Den "besten" Wein gibt es nicht, da Geschmäcker verschieden sind; es hängt von persönlichen Vorlieben ab, ob man fruchtig, würzig, leicht oder kräftig mag, aber Riesling (Deutschland), Chardonnay (beliebt), Cabernet Sauvignon (weltweit beliebt), Merlot und Pinot Noir (weich) sind häufig genannte Favoriten, wobei eine Verkostung den persönlichen Favoriten enthüllt. 

Wie nennt man süssen Wein?

Süßen Wein nennt man allgemein Süßwein oder Dessertwein, wobei es je nach Herkunft, Süße und Art verschiedene Bezeichnungen gibt, wie z.B. deutsche Prädikatsweine (Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein), Portwein, Sherry, Madeira oder Muskateller, die sich durch hohen Restzucker oder aufgesprittete Gärung auszeichnen. 

Welcher Wein für Anfänger?

Wer einen guten Wein für Einsteiger sucht, probiert Grau- oder Weißburgunder bei den Weißweinen, Merlot oder Cabernet Sauvignon bei den Rotweinen und Dornfelder beim Roséwein. Weinland: Aus welcher Weinregion ein Produkt kommt, wirkt sich direkt auf den Geschmack aus.

Was ist lieblicher Wein?

Lieblicher Wein ist ein Wein mit spürbarer Süße, die gesetzlich definiert ist: Er enthält zwischen 18 und 45 Gramm Restzucker pro Liter, was ihn süßer als halbtrockene, aber weniger süß als süße Weine macht. Diese Süße entsteht, wenn die Gärung gestoppt wird, um mehr natürlichen Zucker zu erhalten, was oft zu einem niedrigeren Alkoholgehalt führt und Weine fruchtig und zugänglich macht, besonders bei Weißweinen wie Riesling.
 

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