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Was ist der sicherste ETF?

Gefragt von: Stephanie Sauter B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2026
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Den "sichersten" ETF gibt es nicht, da Sicherheit relativ ist, aber am sichersten sind in der Regel ETFs auf Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit (z.B. deutsche Bundesanleihen unter 1 Jahr) oder spezielle Niedrigvolatilitäts-ETFs, die globale Aktien mit geringen Schwankungen abbilden (z.B. iShares Edge MSCI World Minimum Volatility UCITS ETF), während breit gestreute ETFs wie MSCI World oder FTSE All-World für langfristige Basisinvestments als solide gelten. Der sicherste ETF hängt von Ihren Zielen ab: Kurzfristige Sicherheit bieten Anleihen-ETFs, langfristige Stabilität breite Aktienmärkte oder Minimum Volatility ETFs.

Welcher ist der beste und sicherste ETF?

Der "beste und sicherste" ETF ist relativ: Für breite Streuung und Sicherheit eignen sich MSCI World oder FTSE All-World ETFs (z.B. iShares Core MSCI World, Vanguard FTSE All-World) als Basisinvestment, während für geringere Volatilität Low-Volatility-ETFs wie der iShares Edge MSCI World Minimum Volatility eine Alternative darstellen, wobei "Sicherheit" immer von der Risikobereitschaft abhängt und Anleihen-ETFs (Staatsanleihen) die höchste Sicherheit bieten, aber geringere Renditen erzielen. 

Wie lege ich 100.000 € am sichersten an?

Um 100.000 € sicher anzulegen, kombinieren Sie risikoarme Zinsanlagen (Tages-, Festgeld, geschützt durch Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank) mit renditestarken, aber volatileren Anlagen wie breit gestreuten ETFs (z. B. Welt-Aktien-ETFs), um langfristig Vermögen aufzubauen, idealerweise mit einer Mischung (z. B. 60 % Aktien-ETFs, 40 % Zinsanlagen), abhängig von Ihrer Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont. Diversifikation über verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Sachwerte) ist entscheidend.
 

Ist das Geld in ETF sicher?

ETFs sind relativ sicher durch Diversifikation und den Status als Sondervermögen (Schutz bei Insolvenz der Fondsgesellschaft), bieten aber keine Garantien und unterliegen Marktrisiken wie Kursschwankungen und Zinsänderungen, insbesondere bei Fokussierung auf bestimmte Branchen oder Regionen (Themen-ETFs). Ein breit gestreuter Welt-ETF gilt langfristig als solide, dennoch sind temporäre Verluste von 50 % oder mehr möglich, weshalb langfristiges Denken und Risikomanagement (z.B. mit einem risikoarmen Anteil) wichtig sind. 

Warum ist ein ETF keine gute Geldanlage?

Ein ETF ist keine gute Geldanlage für schnellen Reichtum und birgt Risiken wie Kursschwankungen (auch Abstürze), Währungsrisiken bei internationalen ETFs, ein mögliches Klumpenrisiko bei zu engen Indizes (z. B. MSCI World), sowie das Kontrahentenrisiko bei bestimmten ETF-Typen (Swap-ETFs) und ist nicht zur kurzfristigen Spekulation gedacht. Allerdings gleichen sich diese Risiken bei langfristiger Haltedauer (10-15+ Jahre) durch Diversifikation oft aus, machen ihn aber auch nicht besser als den zugrundeliegenden Markt.
 

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Kann ein ETF bankrott gehen?

Ja, bei ETFs handelt es sich um Sondervermögen: Das bedeutet, dass das ETF-Anlagekapital vom restlichen Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt aufbewahrt werden muss. Falls der ETF-Anbieter insolvent geht, kann dieses Sondervermögen nicht dafür genutzt werden, Forderungen von Gläubigern zu begleichen.

Welchen ETF empfiehlt Warren Buffett?

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Ist MSCI World besser als SP500?

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Während der S&P 500 höhere Renditen erzielt hat, bietet der MSCI World eine breitere Diversifizierung über entwickelte Länder hinweg . Ihre Wahl hängt also davon ab, ob Sie eine höhere US-Präsenz oder eine breitere globale Abdeckung bevorzugen.

Warum ist der beliebte MSCI World ETF sogar gefährlich?

Das ist gefährlich. Erstens enthält der MSCI World rund 70 Prozent USA. Das zweite Problem ist: Wir hatten eine lange Phase, in der physische Assets an Bedeutung verloren und der Verschuldungsgrad der Unternehmen stetig stieg, besonders in Amerika.

Was wird aus 10000 Euro in 10 Jahren?

In 10 Jahren wird die Kaufkraft schon nur noch bei circa 8.200 Euro liegen. Und hierbei ist noch nicht mit einkalkuliert, dass die Inflationsrate in den nächsten Jahren auch wieder deutlich ansteigen kann, wie wir es in den Jahren 2022 und 2023 gesehen haben.

Was ist die 60/40 Regel Geld?

Das bedeutet: Die festen Ausgaben wie Miete, Kreditraten, Versicherungen usw. sollten insgesamt nicht mehr als 60 Prozent ausmachen, so dass noch 40 Prozent für eure täglichen, veränderlichen Ausgaben wie Lebensmittel, essen unterwegs, fahren, Freizeit … übrigbleiben.

Wie lange reichen 100.000 Euro im Ruhestand?

100.000 € reichen im Ruhestand unterschiedlich lange, oft 20-30 Jahre bei moderater Entnahme (ca. 300-500 €/Monat) mit Kapitalverzehr, können aber bei konservativer Entnahme und Rendite länger halten oder bei höheren Ausgaben schneller aufgebraucht sein. Die entscheidenden Faktoren sind Ihre monatlichen Ausgaben, Ihre Entnahmestrategie (Kapital aufzehren oder erhalten) und die erzielte Rendite, wobei 100.000 € oft nur ein Baustein zur gesetzlichen Rente sind, um eine Versorgungslücke zu schließen. 

Welche 3 ETFs sind die besten?

Mehr dazu in unserer Datenschutzhinweisen.

  • Rang 1: UBS - Solactive Global Pure Gold Miners ETF A. ...
  • Rang 2: Invesco Technology S&P US Select Sector ETF. ...
  • Rang 3: iShares S&P 500 Information Technology Sector ETF. ...
  • Rang 4: Amundi MSCI USA Daily (2x) Leveraged ETF. ...
  • Rang 5: L&G Gold Mining ETF USD Acc. ...
  • Rang 6 bis 10.

Was besagt die 3:5-10-Regel für ETFs?

4. Was besagt die 3:5:10-Regel für ETFs? Es handelt sich dabei nicht um eine gesetzliche Vorschrift, sondern um eine bewährte Richtlinie, die von Beratern häufig zitiert wird: Begrenzen Sie den Anteil von ETFs einzelner Sektoren an Ihrem Portfolio auf 10 %, halten Sie den Tracking Error unter 5 % (Richtwert) und streben Sie eine Gesamtkostenquote von unter 0,3 % an . Dies trägt zur Diversifizierung und Kosteneffizienz bei.

Welcher ist der beste aggressive ETF?

Der größte aggressive ETF ist der iShares Core 80/20 Aggressive Allocation ETF (AOA) mit einem Vermögen von 2,76 Milliarden US-Dollar. Im vergangenen Jahr erzielte der AOA mit 19,60 % die beste Performance unter den aggressiven ETFs. Der jüngste ETF in diesem Segment ist der Amplius Aggressive Asset Allocation ETF (AAAA), der am 15. Juli 2025 aufgelegt wurde.

Ist es schlau, in den MSCI World zu investieren?

MSCI World-ETFs können eine gute Basis für eine langfristige Geldanlage sein. Durch die breite Streuung reduzieren sie das Risiko einzelner Unternehmen oder Branchen. Die niedrigen Kosten und die einfache Handelbarkeit machen diese ETFs gerade für Privatanlegerinnen und -anleger attraktiv.

Was wäre, wenn ich vor 10 Jahren 1000 Dollar in den S&P 500 investiert hätte?

Hätten Sie vor zehn Jahren 1.000 US-Dollar in den S&P 500 investiert, besäßen Sie heute fast 3.677 US-Dollar . Das ist zwar kein spektakulärer Gewinn über Nacht, aber ein stetiges Wachstum, das langfristig echtes Vermögen aufbaut.

Ist es sinnvoll, monatlich 500 Euro in ETFs zu investieren?

Mit 500 € monatlich in ETFs zu investieren, ist ein hervorragender Start für den Vermögensaufbau durch einen ETF-Sparplan, der eine breite Streuung bietet und schon ab geringen Beträgen möglich ist, idealerweise in einen globalen ETF (z.B. MSCI World/ACWI), aber bei mehr Kapital auch in eine Kombination (z.B. Welt + Schwellenländer) für höhere Renditechancen, wobei ein Robo-Advisor die Verwaltung vereinfacht. Sie können mit 500 € im Monat signifikantes Kapital ansparen und langfristig von Zinseszinseffekten profitieren, um finanzielle Ziele zu erreichen. 

Was ist der beste ETF für Anfänger?

Der beste ETF für Anfänger ist meist ein breit gestreuter Welt-ETF wie der iShares Core MSCI World UCITS ETF, da er einfach ist, global investiert (Industrieländer), wenig kostet und eine langfristig gute Rendite verspricht. Alternativ sind der Vanguard FTSE All-World oder der SPDR MSCI ACWI IMI, da sie noch breiter streuen, indem sie auch Schwellenländer abdecken. Für den Start ist ein Sparplan auf einen dieser globalen ETFs die einfachste Lösung.
 

Welchen ETF empfiehlt Warren Buffett für den S&P 500?

Er nannte sogar den Vanguard S&P 500 ETF als seinen bevorzugten ETF. Für einen der erfolgreichsten Investoren aller Zeiten, der Einzelaktien kauft, ist das wohl ein deutlich besseres Gütesiegel für einen ETF, als man es sich vorstellen kann.

Wie lange sollte man einen ETF behalten?

ETFs sollten idealerweise langfristig, mindestens 10 bis 15 Jahre, gehalten werden, um Marktschwankungen auszusitzen und vom langfristigen Wachstum sowie dem Zinseszinseffekt zu profitieren; kürzere Fristen (unter 10 Jahre) erhöhen das Risiko, Verluste zu erleiden, da Schwankungen nicht ausgeglichen werden können. Die optimale Dauer hängt vom persönlichen Anlageziel ab, aber je länger, desto besser für die Rendite und Risikoabmilderung. 

Was passiert, wenn man mehr als 100.000 Euro auf dem Konto hat?

Wenn Sie mehr als 100.000 € auf einem Konto haben, sind Beträge darüber hinaus nicht gesetzlich abgesichert, falls die Bank pleitegeht, Sie können also den übersteigenden Teil verlieren, aber Sie können Ihr Risiko durch Aufteilung auf mehrere Banken oder alternative Anlagen minimieren und Sparkassen bieten oft zusätzliche Absicherung über freiwillige Fonds. Zudem müssen Sie mit niedrigen oder negativen Zinsen (Verwahrentgelt) rechnen und Inflation entwertet das Guthaben langfristig. 

Können ETFs wertlos werden?

Ein ETF selbst kann nicht pleitegehen.

Dieses Risiko ist jedoch weitestgehend ausgeschlossen. Bei einem MSCI World ETF würde das bedeuten, dass die 1.600 größten Unternehmen der Industrieländer zahlungsunfähig wären.

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