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Was ist der älteste Baum in Deutschland?

Gefragt von: Isabell Barthel-Lenz  |  Letzte Aktualisierung: 25. August 2026
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Der Titel des ältesten Baumes Deutschlands ist umstritten, aber die Sommer-Linde in Schenklengsfeld (Hessen) wird oft als der älteste genannt, mit einem geschätzten Alter von rund 1.200 Jahren, gepflanzt um 760 n. Chr. Auch die Raesfelder Femeiche (NRW) mit 900-950 Jahren und alte Eichen in Ivenack (Mecklenburg-Vorpommern) (bis 1000 Jahre) werden als Rekordhalter genannt, wobei die genaue Altersbestimmung bei sehr alten Bäumen oft schwierig ist.

Welche sind die 10 ältesten Bäume in Deutschland?

Deutschlands älteste Bäume sind meist Linden und Eichen, wobei die Linde in Schenklengsfeld (Hessen) (ca. 1200 Jahre) oft als der älteste gilt, gefolgt von den Ivenacker Eichen (bis 1000 Jahre) und vielen weiteren "tausendjährigen" Linden und Eichen, deren Alter geschätzt ist, aber oft 400-800 Jahre erreicht, wobei Eiben, Lärchen und Bergahorne in bestimmten Regionen ebenfalls sehr alt werden. Eine definitive Top-10-Liste ist schwierig, da das Alter oft geschätzt wird, aber die Schenklengsfelder Linde ist ein verlässlicher Spitzenreiter.
 

Welcher Baum ist der älteste der Welt?

Das Alter der ältesten Fichte beläuft sich nach einer C14-Analyse in einem Labor in Miami sogar auf 9.550 Jahre. Das Alter der bis dato ältesten bekannten Bäume der Welt, der nordamerikanischen Grannenkiefern (Pinus aristata var. longaeva), beträgt dagegen »nur« 4.000 bis 5.000 Jahre.

Auf welches Alter wird die uralte Linde geschätzt?

Die 1.200-jährige Linde

Mitten in Schenklengsfeld trifft man auf eine imposante Erscheinung: Eine uralte Linde; wahrscheinlich der älteste Baum Deutschlands. Ihr Alter wird auf ca. 1.200 Jahre geschätzt.

Welcher Baum ist der älteste in Deutschland?

Die Linde in Schenklengsfeld (auch Schenklengsfelder Dorflinde oder Riesenlinde genannt) ist eine Tausendjährige Linde und vielleicht der älteste Baum Deutschlands.

Deutschlands älteste Bäume 1/5

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Kann ein Baum 1000 Jahre alt werden?

Fichten können bei uns bis 300, Tannen bis 600 und Linden, Eichen und Eiben sogar bis zu 1.000 Jahre und älter werden. Der älteste Baum der Welt ist eine Fichte. Sie steht in Schweden und ist etwa 10.000 Jahre alt.

Wo steht der älteste Baum in Deutschland?

Der älteste Baum Deutschlands ist wahrscheinlich die Linde in Schenklengsfeld (Hessen), deren Alter auf über 1.200 Jahre geschätzt wird, gepflanzt um 760 n. Chr., während die Raesfelder Femeiche (NRW) mit 900-950 Jahren und die Linde von Heede (Niedersachsen) mit 1000 Jahren ebenfalls zu den ältesten zählen.
 

Kann Eiche 1000 Jahre alt werden?

Eichen sind eine typisch mitteleuropäische Baumart und machen in Deutschland knapp 12% der Waldfläche aus. Damit sind sie hierzulande nach der Rotbuche die zweithäufigste Laubbaumgattung. Am meisten verbreitet sind dabei die einheimische Traubeneiche und die Stieleiche, die zwischen 500 und 1000 Jahre alt werden kann.

Wie alt ist der älteste heute noch lebende Baum?

Der älteste bekannte Baum der Welt ist die schwedische Fichte Old Tjikko mit einem Wurzelsystem, das über 9.500 Jahre alt ist, wobei der sichtbare Stamm jünger ist und immer wieder erneuert wird, während die älteste einzelne, nicht-klonale Kiefer "Methuselah" in den USA über 4.800 Jahre alt ist, aber die schwedische Fichte gilt als der älteste lebende Organismus dieser Art. 

Wie groß ist eine Linde nach 20 Jahren?

Sonstiges: blickdichter, vollkroniger Haus- und Hofbaum, sehr schnittverträglich und deshalb gut formbar. Größe nach 20 Lebensjahren: ca. 800x500 cm (HxB).

Welcher Baum kann über 5000 Jahre alt werden?

Es gibt mehrere Bäume, die rund 5000 Jahre alt sind oder sogar älter, darunter die berühmte Grannenkiefer "Methuselah" in Kalifornien und eine chilenische Alerce-Lärche "Gran Abuelo", wobei Letztere sogar 5400 Jahre alt sein könnte und möglicherweise der älteste lebende Baum ist. Auch eine uralte Fichte in Schweden ist mit über 9500 Jahren noch älter, was die Definition des "ältesten Baumes" von der individuellen Stammeszählung (Klonale Bäume) unterscheidet.
 

Wie alt kann eine Linde werden?

Eine Linde kann ein beeindruckendes Alter von 700 bis 1000 Jahren erreichen, wobei die Langlebigkeit durch ihre Fähigkeit zur Selbsterneuerung von innen heraus (Bildung neuer Wurzeln und Triebe) unterstützt wird. Im Volksmund heißt es, eine Linde „kommt 300 Jahre, steht 300 Jahre und vergeht 300 Jahre“. Es gibt sogar Exemplare, die auf bis zu 1200 Jahre geschätzt werden.
 

Wo liegt der vermutlich älteste Baum der Welt?

Er sieht unscheinbar aus und wirkt etwas verlassen auf der felsigen Hochebene in Schweden. Doch die Fichte "Alt Tjikko" ist der vermutlich älteste Baum der Welt und ein wahrer Überlebenskünstler. "Alt wie ein Baum möchte ich werden", so heißt es in einem Song der Ost-Band "Puhdys".

Wo stehen die dicksten Bäume in Deutschland?

Der dickste Baum in Deutschland, die „Heeder Riesenlinde“, steht im niedersächsischen Emsland. Die Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) hat einen Umfang von rund 18 Metern und ist 27 Meter hoch. Ihr Alter wird auf 800-1000 Jahre geschätzt.

Was ist der älteste Wald in Deutschland?

Der älteste Wald der Welt ist nicht mehr lebendig, sondern als Fossilienfunde im Steinbruch von Lindlar (Bergisches Land) konserviert und rund 390 Millionen Jahre alt, was ihn zum ältesten bekannten Wald überhaupt macht; für einen lebenden Wald gilt der Hainich Nationalpark als einzigartiger „Urwald mitten in Deutschland“, während die Ivenacker Eichen als älteste lebende Bäume Deutschlands bekannt sind, die durch historische Waldweide entstanden, berichtet Lindlar Touristik und Wald-MV. 

Welcher Baum ist typisch deutsch?

Die typischen Bäume Deutschlands sind Fichte, Kiefer, Rotbuche und Eiche, die zusammen fast die Hälfte der Waldfläche ausmachen, gefolgt von Birken, Ahorn, Erlen und Douglasien. Besonders prägend sind die Rotbuche als häufigster Laubbaum und die Nadelbäume Fichte (historisch die häufigste, aktuell die zweithäufigste) und die Kiefer, die aktuell die Nummer eins ist.
 

Welcher Baum hat die längste Lebensdauer?

Der älteste einzelne Baum der Welt ist vermutlich eine Grannenkiefer im kalifornischen Great Basin mit einem Alter von fast 5.000 Jahren. Das ist mehr als 40 Mal so alt wie der älteste bekannte Mensch, der 122 Jahre alt wurde!

Wie heißt der höchste Baum der Erde?

Der größte Baum der Welt nach Volumen ist der General Sherman Tree, ein Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) im Sequoia-Nationalpark in Kalifornien, USA, während der höchste Baum der Welt der Küstenmammutbaum Hyperion (Sequoia sempervirens) ist, ebenfalls in Kalifornien. Der General Sherman ist der mächtigste, während Hyperion mit über 115 Metern der höchste lebende Baum ist.
 

Wo ist die 5000 Jahre alte Eibe?

Die „Fortingall Yew“ gilt als Europas ältester Baum; sie steht im Dorf Fortingall in Perth and Kinross in Schottland; ihr Alter wird auf 3000 bis 5000 Jahre geschätzt.

Wie viel kostet es, eine 100-jährige Eiche zu erhalten?

Dabei ist es möglich, die 100 Jahre alte Eiche zu erhalten. Doch das würde je nach Planungsvariante zwischen 106.000 und 241.000 Euro kosten. Aber lohnt sich der Erhalt überhaupt?

Gibt es einen 9000 Jahre alten Baum?

Old Tjikko ist eine etwa 9.568 Jahre alte Fichte in der schwedischen Provinz Dalarna. Sie erlangte ursprünglich Bekanntheit als „ältester Baum der Welt“. Old Tjikko ist jedoch kein einzelner, besonders alter Baum, sondern ein Klon, der über Jahrtausende hinweg neue Stämme, Äste und Wurzeln gebildet hat.

Können Bäume zählen?

Bäume können zählen

Erst nachdem eine bestimmte Anzahl an Tagen über 20 Grad erreicht wurde. Es liegt nahe, dass Bäume eine Art Gedächtnis besitzen.

Wo steht der größte Baum Deutschlands?

Der größte (höchste) Baum Deutschlands ist die Douglasie „Waldtraut vom Mühlwald“, die im Stadtwald von Freiburg im Breisgau steht und über 66 Meter hoch ist, während der älteste Baum Deutschlands vermutlich die Schenklengsfelder Linde ist, die über 1.200 Jahre alt sein soll und in Hessen steht.
 

Warum werden Bäume nicht höher als 130 Meter?

Wassertransport als Schlüssel: Warum die Höhe von Bäumen begrenzt ist. Damit ein Baum wachsen kann, muss er Wasser aus dem Boden bis in die höchsten Blätter transportieren. Dafür nutzt er winzige Röhren im Holz, die das Wasser wie ein Strohhalm nach oben ziehen.

Wo befindet sich Europas ältester Wald?

Das UNESCO-Welterbe Białowieża ist Europas ältester erhaltener Wald mit uralten Bäumen. Im polnischen Białowieża-Wald leben etwa 580 Wisente.

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