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Was ist besser Soja oder Mandelmilch?

Gefragt von: Arnold Schulz  |  Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2026
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Sojamilch ist besser für Proteine (fast so viel wie Kuhmilch) und enthält Folsäure und Isoflavone, während Mandelmilch kalorienärmer ist und Vitamin E liefert, aber wenig Protein hat. Die Wahl hängt von den Bedürfnissen ab: Soja ist nährstoffreicher, Mandelmilch ideal für Kalorienbewusste; beide sind oft angereichert mit Calcium und Vitaminen, was sie zu guten Kuhmilch-Alternativen macht, aber man sollte auf Zusatzstoffe achten.

Welche pflanzliche Milch ist am gesündesten?

Die gesündeste Milchalternative hängt von Ihren Bedürfnissen ab, aber Sojamilch und Erbsenmilch sind Top-Kandidaten wegen ihres hohen Proteingehalts und guter Nährstoffprofile, während Hafermilch durch Ballaststoffe (Beta-Glucane), Vitamine und eine gute Ökobilanz überzeugt; Mandelmilch ist kalorienarm, hat aber wenig Protein, und generell sollten Sie auf zugesetzte Zucker und Vitamine/Mineralstoffe achten.
 

Ist Mandelmilch gesünder als Sojamilch?

Sojamilch ist nährstoffreicher (mehr Protein), während Mandelmilch meist weniger Kalorien hat, aber oft angereichert werden muss, da sie natürlicher wenig Nährstoffe liefert; die „gesündere“ Wahl hängt von deinen Zielen ab: Sojamilch für Protein und Kalium, Mandelmilch für Kalorienbewusste, aber achte auf Zusätze und Anreicherung mit Calcium, so Fitforfun, NDR.de, quarks.de. 

Warum ist Mandelmilch keine gute Alternative?

Mandelmilch enthält kein wichtiges Calcium. Oftmals wird deswegen eine Vitamin- und Mineralstoffmischung hinzugefügt. Studien zeigen, dass diese Präparate langfristig für den Körper ungesund sind. Wer viel Mandelmilch trinkt, sollte alternativ viel Bohnen, Sesam und Kohlrabi essen, da dies gute Calciumquellen sind.

Was ist gesünder, Soja oder Milch?

Sojamilch ist nicht pauschal „gesünder“, aber eine wertvolle Alternative zu Kuhmilch, da sie oft weniger Kalorien, gesunde ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Folsäure bietet, aber weniger Kalzium und natürliches Vitamin B12 enthält. Der Hauptunterschied liegt in der Nährstoffzusammensetzung: Kuhmilch punktet mit natürlichem Kalzium und B12, während Sojadrinks durch Anreicherung oft mithalten können, aber die Qualität hängt stark vom spezifischen Produkt ab, weshalb Bio-Qualität empfehlenswert ist.
 

Besser als Milch? So gesund sind Hafermilch, Mandelmilch und Co. | Dr. Julia Fischer | ARD Gesund

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Ist Mandelmilch gesund oder ungesund?

Mandelmilch ist eine gesunde, kalorienarme Alternative zu Kuhmilch, besonders ungesüßte Varianten, da sie laktosefrei und oft mit Vitaminen/Kalzium angereichert ist und gesunde Fettsäuren liefert. Sie ist jedoch nährstoffärmer als Kuhmilch (weniger Protein, Kalzium, Ballaststoffe) und enthält oft nur wenig Mandeln (2-7 %), weshalb sie sich nicht als vollständiger Milchersatz für Babys eignet, aber gut für Müsli, Kaffee oder zum Backen ist – achten Sie auf Zuckerzusätze und Anreicherung. 

Warum Soja statt Milch?

Sojamilch enthält weniger Fett (2 Prozent) und weniger Kalorien als Kuhmilch mit normalem Fettgehalt. Sojabohnen sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die als gesund für unser Herz-Kreislauf-System gelten. Sojamilch enthält viermal so viel Folsäure wie Kuhmilch.

Welche Nebenwirkungen hat Mandelmilch?

Mandelmilch ist meist sicher, aber Hauptnebenwirkungen sind Allergien (bei Nussallergie), Verdauungsprobleme (oft durch Verdickungsmittel wie Carrageen in Fertigprodukten) und eine geringe Nährstoffdichte (wenig Protein, Kalzium), wenn sie stark verdünnt ist; zudem können sehr große Mengen den Darm belasten. Sie ist eine gute laktosefreie Alternative, aber wer auf Nüsse allergisch ist, sollte sie strikt meiden, und Kinder unter 12 Monaten sollten sie nicht trinken. 

Welche Milchalternative ist die beste?

Gute Milchalternativen sind vielseitig: Hafermilch ist beliebt, nachhaltig und geschmacksneutral (besonders Barista-Editionen), Sojamilch ist proteinreich und vielseitig, Mandelmilch ist kalorienarm, hat aber oft einen starken Eigengeschmack, und Reismilch ist allergenarm und süßlich, aber nährstoffarm. Die beste Wahl hängt von Geschmack, Einsatz (Kaffee, Kochen, Backen) und Nährstoffbedarf ab; achten Sie auf zugesetzte Vitamine und Zucker. 

Ist Mandelmilch gut für den Darm?

Besonders empfohlen wird sie bei Durchfall und Erbrechen. Mandelmilch hat einen hohen Kaliumgehalt, was sie bei der Wiederherstellung verlorener Mineralien aufgrund von Krankheiten sehr wertvoll macht, und die Ballaststoffe der Mandeln schützen die Darmwand.

Wann sollte man keine Sojamilch trinken?

Dann sollten Sie ihn nicht mehr trinken. Auch wenn der Pflanzendrink muffig, sauer oder ranzig riecht, sollten Sie ihn entsorgen. Dasselbe gilt, wenn sich der Geschmack ins Saure oder Bittere verändert.

Welche pflanzliche Milch ist am besten zum abnehmen?

Die guten Milchalternativen: Mandel, Kokos, Hanf, Hafer

Ungesüßte Mandelmilch enthält noch weniger Kalorien als fettarme Kuhmilch und wenig Kohlenhydrate. Wichtig ist jedoch, das Kleingedruckte zu lesen: „Diese Milch hat mehr Protein als Reismilch und Hafermilch, ist also eine bessere Wahl, wenn man abnehmen möchte.

Warum morgens keine Hafermilch?

Aufgrund der enthaltenen Kohlenhydrate kann die Hafermilch zu extreme Spitzen des Blutzuckerspiegels führen. „Es ist also nicht ratsam, sie zu trinken. Schon gar nicht auf leeren Magen. Damit die Glukose wenigstens nicht sofort ins Blut kommt“, sagt die Expertin.

Welche Milch ist für den Darm am besten?

Joghurt, Kefir und andere Sauermilchprodukte halten Darm und Immunsystem gesund und leistungsfähig. Etliche Studien liefern zudem Hinweise, dass sie vor Darminfekten und Entzündungen schützen und sogar Dickdarmkrebs vorbeugen.

Was ist gesünder, Hafermilch oder Mandelmilch?

Keine der beiden ist pauschal "gesünder", es hängt vom Ziel ab: Hafermilch ist durch Ballaststoffe (Beta-Glucane) besser für die Verdauung und Sättigung, enthält aber mehr Kalorien und Kohlenhydrate; Mandelmilch hat deutlich weniger Kalorien und ist besser für eine kalorienarme Ernährung, liefert aber weniger Nährstoffe und Eiweiß, weshalb sie oft angereichert wird. Wichtig ist, ungesüßte Varianten zu wählen und auf die Zusätze zu achten, wie die Website von FIT FOR FUN und Utopia hervorheben.
 

Ist Soja gesund?

Ja, Soja ist gesund und wertvoll, besonders als pflanzliche Proteinquelle mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und gesunden Fettsäuren, aber die enthaltenen Phytoöstrogene führen zu Diskussionen; in Maßen ist Soja für die meisten Menschen unbedenklich und kann zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen, es gibt aber Bedenken bei sehr hohem Konsum oder bestimmten Vorerkrankungen, weshalb Abwechslung wichtig ist.
 

Welcher vegane Milchersatz ist am gesündesten?

Die gesündeste vegane Milch hängt vom Fokus ab: Sojamilch ist oft die nährstoffreichste mit viel Protein, ähnlich wie Kuhmilch. Hafermilch punktet mit Ballaststoffen und guter Umweltbilanz, während Mandelmilch kalorienarm und vitaminreich (oft zugesetzt) ist, aber wenig Protein liefert. Hanfmilch ist eine gute Quelle für Proteine und ungesättigte Fettsäuren. Generell gilt: Achte auf ungesüßte Varianten ohne unnötige Zusätze, um die gesündeste Wahl zu treffen.
 

Welche Art von Milch ist die gesündeste?

Die gesündeste Milch hängt von Ihren Bedürfnissen ab: Vollmilch ist reich an Fett und Vitaminen, ideal für Kinder und Muskelaufbau, während fettarme/Magermilch weniger Kalorien hat und bei Cholesterinwerten besser ist. Pflanzliche Alternativen wie Hafer-, Soja- oder Mandelmilch sind laktosefrei und oft mit Kalzium angereichert, wobei Soja- und Erbsenmilch viel Protein liefern, aber auf Zusätze achten sollte. Fermentierte Produkte wie Joghurt und Kefir sind gut für die Darmgesundheit. 

Warum keine Mandelmilch?

Der Milchersatz enthält kaum Kalzium, wenig Proteine und quasi keine Mineralstoffe. Um den Nährwert der Mandelmilch zu erhöhen, setzen manche Hersteller ihren Produkten deswegen künstlich Kalzium und Mineralstoffe zu.

Ist es gesund, jeden Tag Mandelmilch zu trinken?

Mandelmilch gilt als gesund: Sie ist frei von Laktose und Gluten und eignet sich auch für Menschen mit einer Soja-Allergie. Der Zuckergehalt ist meist niedriger als bei Kuhmilch: Ungesüßte Mandelmilch enthält in der Regel keine Kohlenhydrate und – anders als Kuhmilch – kein Cholesterin.

Kann man abends Mandelmilch trinken?

Mandeln, Mandelmilch

Süße Mandeln enthalten wie Bananen reichlich Magnesium und zudem das oben beschriebene L-Tryptophan. Vor dem Schlafengehen kann man ein paar Mandeln knabbern oder sich das traditionell empfohlene Glas Milch warm machen. Nur dass man in diesem Fall eben zu Mandelmilch greift.

Warum ist Soja so umstritten?

Der Anbau in Monokulturen führt zu Bodendegradation und Gewässerverschmutzung. Unter beidem leidet vor allem die Bevölkerung vor Ort. Immer wieder kommt es zu Konflikten um Landnutzungsrechte. Diese Form der Landwirtschaft ist auf lange Sicht nicht nachhaltig.

Warum haben die Menschen aufgehört, Sojamilch zu trinken?

Gesundheitliche Bedenken

Einige Studien haben ergeben, dass ein höherer Konsum von Soja-Isoflavonen möglicherweise zur Entstehung oder Verschlimmerung verschiedener Gesundheitsprobleme führen kann, wie beispielsweise ein höheres Risiko, sowohl bei Männern als auch bei Frauen an Brustkrebs und Herzkrankheiten zu erkranken.

Was ist gesünder, Soja oder Hafermilch?

Sojamilch ist meist proteinreicher und hat weniger Kohlenhydrate, während Hafermilch mehr Ballaststoffe liefert; beide sind gesunde Alternativen, aber Sojamilch gilt oft als ernährungsphysiologisch wertvoller, wenn sie mit Calcium und Vitaminen angereichert ist, da sie Kuhmilch näher kommt, während Hafermilch besser für Allergiker (außer Zöliakie) und bei Glutenunverträglichkeit (glutenfreie Variante wählen) ist. Die beste Wahl hängt von persönlichen Bedürfnissen ab, aber ungesüßte Varianten sind immer zu bevorzugen.