Zum Inhalt springen

Was ist besser Frauenarzt oder Ärztin?

Gefragt von: Milan Brückner  |  Letzte Aktualisierung: 31. Oktober 2026
sternezahl: 4.3/5 (25 sternebewertungen)

Weder ein Frauenarzt noch eine Frauenärztin ist grundsätzlich besser; es kommt ganz auf Ihre persönlichen Vorlieben und das Vertrauen an, da die medizinische Kompetenz bei beiden Geschlechtern gleich sein kann, aber eine vertrauensvolle Beziehung und ein Gefühl von Sicherheit für eine offene Kommunikation entscheidend sind, weshalb Sie den Arzt wählen sollten, bei dem Sie sich am wohlsten fühlen, unabhängig vom Geschlecht.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gynäkologen und einem Frauenarzt?

Bei Fragen zur Gesundheit von Frauen wird ein Gynäkologe, umgangssprachlich Frauenarzt genannt, konsultiert.

Sollte eine Frau eine Ärztin haben?

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen war „ keine Präferenz “ die häufigste Antwort. Was aber, wenn Sie lieber von einem Arzt des gleichen Geschlechts behandelt werden möchten? Sie sollten sich frei entscheiden können, bei welchem ​​Arzt Sie sich wohlfühlen. Wenn das bedeutet, einen bestimmten Mann oder eine bestimmte Frau zu wählen, ist das völlig in Ordnung.

Warum soll man ein Handtuch mit zum Frauenarzt nehmen?

Um unnötigen Abfall zu vermeiden, der durch die hygienische Papierabdeckung des Untersuchungsstuhles entsteht, bitten wir Sie zur Untersuchung ein Handtuch mitzubringen.

Warum ist eine Untersuchung beim Frauenarzt unangenehm?

Ja, eine Frauenarztuntersuchung kann unangenehm oder beängstigend sein (Angst, Scham, Peinlichkeit), aber sie sollte in der Regel nicht schmerzhaft sein, wenn Sie sich entspannen und offen mit dem Arzt sprechen; tiefe Atmung, Entspannung der Muskeln und ein informatives Gespräch helfen, die Routine zu bewältigen, wobei ein Arztwechsel bei Unwohlsein immer möglich ist. 

1 Tag Frauenarzt - So ist es wirklich!

30 verwandte Fragen gefunden

Soll man sich vorm Frauenarzt rasieren?

Nein, Sie müssen sich für den Frauenarztbesuch nicht rasieren; es ist eine rein persönliche Entscheidung, da die Körperbehaarung für die Untersuchung unwichtig ist, aber manche Ärzte raten sogar davon ab wegen kleiner Verletzungen und Infektionsrisiken, während andere betonen, dass Sie sich einfach wohlfühlen sollten – ob rasiert oder unrasiert. Wichtig ist nur die allgemeine Hygiene. 

Wie wird die Scheide beim Frauenarzt untersucht?

Der Frauenarzt untersucht die Scheide meist mit einem Spekulum (Scheiden-Spreizer), um die Wände und den Muttermund zu sehen, entnimmt oft einen Abstrich für den Pap-Test und die Laboruntersuchung, und führt bei Bedarf eine Kolposkopie (Lupe) mit Essig- und Jodprobe durch, um verdächtige Bereiche genauer zu betrachten, und schließt häufig einen vaginalen Ultraschall an, um Gebärmutter und Eierstöcke zu beurteilen.
 

Soll man vor dem Frauenarzt duschen?

Sollte ich mich direkt vor dem Termin beim Frauenarzt waschen? Generell ist es nicht unbedingt nötig, frisch geduscht zum Frauenarzt zu gehen. Die gewohnte tägliche Hygiene morgens oder abends reicht in der Regel völlig aus, um Schmutz und Gerüche ausreichend zu beseitigen.

Wie viele Finger hat ein Frauenarzt?

Der Abstrich wird auch als PAP-Abstrich bezeichnet. Tastuntersuchung: Bei der Tastuntersuchung führt die Frauenärztin oder der Frauenarzt zwei Finger vorsichtig in die Vagina ein, um z.B. die Wände der Vagina und den Beckenboden abzutasten.

Warum tut der Abstrich beim Frauenarzt so weh?

Wenn der Arzt den Abstrich am Gebärmutterhals durchführt, könntest Du eine leichte Reizung spüren. Wenn der Test vorbei ist, könnte diese Reizung einige Stunden anhalten. In einigen Fällen könnte es leichte Vaginalblutungen und -ausfluss geben. Diese verschwinden allerdings im Laufe des Tages.

Sind Ärzte oder Ärztinnen besser?

Laut einer aktuellen Studie lautet die Antwort ja – die Sterblichkeitsrate ist geringer, wenn eine Ärztin Patientinnen behandelt hat. Im Jahr 2022 kam es allein in deutschen Krankenhäusern bei mehr als 17 Millionen behandelten Patientinnen und Patienten zu insgesamt 457.743 Todesfällen (statistisches Bundesamt).

Was macht eine gute Ärztin aus?

Gute Ärzte und Ärztinnen verfügen über sehr gute Kenntnisse und Wissen. Sie sind belastbar, bereit Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, sich dabei aber ihrer Grenzen wohl bewusst. Vor allem sind sie empathisch und stellen den Patienten in den Mittelpunkt.

Welchen Notendurchschnitt braucht man als Ärztin?

Um Arzt zu werden, braucht man meist ein sehr gutes Abitur mit einem Notendurchschnitt (NC) zwischen 1,0 und 1,3, wobei die genaue Grenze je nach Universität und Bundesland variiert und oft <1,0 liegt. Obwohl der NC für die Abiturbestenquote entscheidend ist, gibt es auch andere Wege ins Studium, wie den TMS (Medizinertest), alternative Auswahlverfahren oder eine Berufsausbildung mit Berufserfahrung. 

Kann eine Frauenärztin auch eine Blase untersuchen?

Ja, ein Gynäkologe kann die Blase untersuchen, insbesondere im Bereich der Urogynäkologie, die sich mit Beckenboden- und Blasenproblemen wie Inkontinenz oder Senkungen beschäftigt, oft mittels Ultraschall, Miktionsprotokoll oder speziellen Untersuchungen wie der Urodynamik, aber bei komplexeren Harnwegserkrankungen (z.B. Nierensteine) ist der Urologe der Spezialist, der oft zusätzlich aufgesucht werden sollte.
 

Welche häufigen Fragen werden an Gynäkologen gestellt?

Beim Frauenarzt können Sie alle Fragen zu Menstruation, Verhütung, Sexualität, Schmerzen, Ausfluss, Impfungen (HPV) und Schwangerschaft besprechen; wichtig ist, offen über Beschwerden wie starke Blutungen, Regelschmerzen, Juckreiz oder Pilzinfektionen zu sprechen und vorab Informationen zu Zyklus, Vorerkrankungen und Medikamenten bereitzuhalten, auch für Erstbesuche sind alle Fragen erlaubt, ohne dass sofort eine Untersuchung erfolgen muss.
 

Was können Frauenärzte sehen?

Der Frauenarzt untersucht die weiblichen Geschlechtsorgane (Eierstöcke, Gebärmutter, Scheide), die Brüste und den Unterbauch, um Krebsvorsorge (Pap-Abstrich, HPV-Test, Tastuntersuchungen, Mammographie), Infektionen (auch sexuell übertragbare), Hormonstörungen, Schwangerschaften sowie allgemeine Gesundheitsprobleme (Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Zudem bietet er Beratung zu Verhütung, Menstruation, Sexualität und Kinderwunsch.
 

Warum steckt der Gynäkologe den Finger in den Po?

Zur Beurteilung der Gebärmutterrückseite sowie des Raums zwischen Gebärmutter und Mastdarm (Douglas-Raum) tastet die Frauenärzt*in mit einem Finger auch den Enddarm aus (rektale Untersuchung).

Was untersucht der Frauenarzt im After?

Ab dem 50. Lebensjahr können gesetzlich Krankenversicherte eine jährliche Früherkennungsuntersuchung für Dickdarmkrebs durchführen lassen. Dabei werden vom Anus (After) aus die unteren Abschnitte des Darms auf Verhärtungen oder ähnliche Veränderungen abgetastet und der Stuhl auf nicht sichtbares Blut untersucht.

Ist es möglich, während der Periode zum Gynäkologen zu gehen?

Ja, ein Frauenarztbesuch während der Periode ist meist möglich, aber für bestimmte Untersuchungen wie den Pap-Abstrich ist eine Verschiebung sinnvoll, da die Blutung die Ergebnisse verfälschen kann. Ultraschall ist oft auch während der Blutung möglich, während bei akuten Beschwerden oder schwacher Periode der Termin eher wahrgenommen werden kann. Am besten ist es, für Vorsorgeuntersuchungen einen Termin etwa zwei Wochen vor der Blutung zu legen, um verlässliche Ergebnisse zu erzielen, und bei starken Blutungen den Termin zu verschieben. 

Soll man sich zum Frauenarzt rasieren?

Machen Sie sich frisch

Völlig überflüssig ist es jedoch, sich die Beine oder den Intimbereich zu rasieren. Ob Sie das prinzipiell nicht machen oder nur keine Zeit hatten: Dem Frauenarzt ist das völlig egal!

Was denkt ein Frauenarzt bei der Untersuchung?

Vorsorgeuntersuchungen. Die gynäkologische Untersuchung beinhaltet unter anderem ein Beratungsgespräch zu Themen wie Menstruation, Hormonstatus, Sexualität und Verhütung sowie eine vaginale Untersuchung. Weiter hat sie den Zweck, die Früherkennung von Brust- oder Gebärmutterhalskrebs zu gewährleisten.

Wie wird beim Frauenarzt untersucht, wenn man Jungfrau ist?

Bei einer gynäkologischen Untersuchung werden die äußeren und eventuell auch inneren Geschlechtsorgane untersucht, je nachdem ob Du schon Sex hattest. Wenn Du noch Jungfrau bist, dann werden die Untersuchungen der inneren Geschlechtsorgane nur über den Bauch durchgeführt.

Was tastet der Frauenarzt ab?

Der Frauenarzt tastet bei einer Vorsorgeuntersuchung die Brust (Knoten, Lymphknoten in der Achsel) und den Unterbauch ab, um Gebärmutter und Eierstöcke zu prüfen. Bei einer vaginalen Untersuchung werden mit zwei Fingern in der Scheide und einer Hand auf dem Bauch Gebärmutter und Eierstöcke von innen und außen ertastet, um Größe, Form, Lage und eventuelle Auffälligkeiten festzustellen. Auch die äußeren Genitalien und der Bereich um die Scheide werden inspiziert.
 

Warum rektale Untersuchung beim Gynäkologen?

Polypen oder Adenome der Darmschleimhaut sein. Ab dem 50. Lebensjahr gehört daher die rektale Untersuchung zur Krebsvorsorgeuntersuchung dazu. Dabei untersucht der Frauenarzt/die Frauenärztin den Darmausgang und das letzte Stück des Enddarmes, indem er/sie mit dem Finger die Schleimhaut ertastet.

Wie kann ich mich beim Frauenarzt entspannen?

02 Drei Tipps zum Entspannen bei einer gynäkologischen Untersuchung

  1. Atme tief und langsam durch.
  2. Entspann deine Beine und spreize sie so weit wie möglich.
  3. Kneif die Pobacken nicht zusammen. „Wenn du die Pobacken zusammenkneifst, zieht sich auch alles um das Spekulum zusammen“, verrät sie.

Nächster Artikel →
Wie viele Weltrekorde hat Ronaldo?