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Was ist Anlage AV13a?

Gefragt von: Christof Behrens B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 7. Februar 2026
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Die Anlage AV13a ist für jeden land- und forstwirtschaftlichen Betrieb als Anlage zur Gewinnermittlung nach § 13a EStG einzureichen. Die Bezeichnung der Wirtschaftsgüter ist bereits vorgedruckt, da nur für diese Wirtschaftsgüter Angaben in der Anlage AV13a zu machen sind (§ 13a Abs. 7 Satz 3 EStG).

Was ist Anlage AV13a Elster?

Die Anlage 13a mit ihrer Anlage AV13a ist nach § 13a Absatz 3 Satz 4 EStG elektronisch an die Finanzver - waltung zu übermitteln. Für die elektronische authenti - fizierte Übermittlung benötigen Sie ein Zertifikat. Die - ses erhalten Sie im Anschluss an Ihre Registrierung auf der Internetseite www.elster.de.

Was bedeutet 13a Landwirt?

Als Gewinn wird nach 13a ein fester Grundbetrag von 350 Euro je Hektar angesetzt. Werden in dem Betrieb Tiere gehalten, wird das durch einen Zuschlag von 300 Euro für diejenigen Vieheinheiten berücksichtigt, die über 25 hinausgehen. Auch für Sondernutzungen oberhalb der Bagatellgrenze sind Steuern fällig.

Wo finde ich Anlage 13a?

Der amtlich vorgeschriebene Datensatz, der nach § 13a Absatz 3 Satz 4 EStG in Verbindung mit § 87a Absatz 6 der Abgabenordnung (AO) durch Datenfernübertragung authentifiziert zu über- mitteln ist, wird nach § 87b Absatz 2 AO im Internet unter www.elster.de zur Verfügung gestellt.

Wie hoch ist der Gewinn bei der 13a-Gewinnermittlung?

§ 13a EStG regelt die Ermittlung des Gewinns für kleinere land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach Durchschnittssätzen. Bei der Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen handelt es sich um eine besondere Gewinnermittlungsart, die selbstständig neben die Gewinnermittlungsarten nach § 4 Abs. 1, § 4 Abs.

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22 verwandte Fragen gefunden

Was bedeutet Paragraph 13a?

§ 13a Steuerbefreiung für Betriebsvermögen, Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Anteile an Kapitalgesellschaften [1] [2]

Wie viel Gewinn pro Hektar Landwirtschaft?

Der Gewinn pro Hektar in der Landwirtschaft variiert stark, liegt aber oft im Bereich von wenigen hundert Euro bis über 500 Euro pro Hektar (ha), abhängig von Betriebsform (Haupt- vs. Nebenerwerb), Region und Tätigkeit (z.B. Ackerbau, Tierhaltung), wobei steuerliche Pauschalen oft 350 €/ha betragen und reale Gewinne durch Nebentätigkeiten oder spezielle Förderungen höher ausfallen können. Haupterwerbsbetriebe erzielten 2023/24 ein durchschnittliches Einkommen von rund 46.800 € pro Arbeitskraft, aber die Ergebnisse pro Hektar zeigen große Unterschiede. 

Was ist die Anlage AV13a?

Die Anlage AV13a ist für jeden land- und forstwirtschaftlichen Betrieb als Anlage zur Gewinnermittlung nach § 13a EStG einzureichen. Die Bezeichnung der Wirtschaftsgüter ist bereits vorgedruckt, da nur für diese Wirtschaftsgüter Angaben in der Anlage AV13a zu machen sind (§ 13a Abs. 7 Satz 3 EStG).

Wie hoch ist der Freibetrag für Aufgabegewinne in der Landwirtschaft?

Maximal lässt sich zusätzlich noch ein Freibetrag von 45.000 Euro in Anspruch nehmen. Der abschmelzende Freibetrag entfällt jedoch bei einem Aufgabegewinn von 181.000 Euro. Diese Vergünstigungen lassen sich nur einmal im Leben und nach Vollendung des 55. Lebensjahres in Anspruch nehmen.

Wie viel Hektar braucht man, um eine Landwirtschaft anzumelden?

Eine feste Mindestgröße gibt es nicht, aber für die Sozialversicherung (SVLFG) gelten oft Richtwerte um 2,8 bis 5 Hektar (ha), je nach Wert der Fläche; unterhalb von 2-3 ha wird es oft als Liebhaberei statt Erwerbsbetrieb eingestuft, während für eine echte Existenzsicherung deutlich höhere Flächen (oft über 20 ha) empfohlen werden. Wichtiger als die Fläche sind die Gewinnerzielungsabsicht und die Einhaltung von Tierbestandsgrenzen, um nicht als Gewerbe zu gelten (z.B. max. 10 Vieheinheiten pro 20 ha). 

Was ist 13a?

§ 13a Einkommensteuergesetz – EStG – noch eine dritte Gewinnermittlungsart zur Verfügung. Bei dieser besonderen Form der Gewinnermittlung werden einzelne Gewinnkomponenten nach einem pauschalen Verfahren festgesetzt und für bestimmte Sondertatbestände wird der Gewinn betriebsindividuell ermittelt.

Wann kann man Ackerland steuerfrei verkaufen?

Der Verkauf von Ackerland ist steuerfrei, wenn die Spekulationsfrist von 10 Jahren nach dem Erwerb abgelaufen ist und das Land zum Privatvermögen gehört, oder wenn es sich um eine sogenannte Betriebsaufgabe handelt, die bestimmten steuerlichen Begünstigungen unterliegt, oft verbunden mit Freibeträgen (z.B. 45.000 € bei Alter über 55 oder Berufsunfähigkeit) und Reinvestitionsmöglichkeiten, wobei die genaue Situation stark vom Einzelfall abhängt und eine Beratung durch einen Steuerberater empfohlen wird. 

Wann bin ich 13a Landwirt?

Unverändert sind im Wesentlichen die Zugangsvoraussetzungen: 13a-Landwirt kann sein, wer höchstens 20 Hektar Landwirtschaftsfläche selbst bewirtschaftet, maximal 50 Vieheinheiten hält und bei Sondernutzungen bestimmte Grenzen nicht überschreitet.

Sind landwirtschaftliche Pachteinnahmen umsatzsteuerpflichtig?

Soweit die Pacht auf überlassene Grundstücke einschließlich aufstehender Gebäude entfällt, sind die Pachteinnahmen grundsätzlich steuerfrei (§ 4 Nr. 12 Satz 1 Buchst. a UStG).

Was ist der Freibetrag von 45.000 € bei einer Betriebsaufgabe?

Bei Betriebsveräußerungen kann der ermittelte Veräußerungsgewinn um einen Freibetrag gekürzt werden. Insbesondere kleineren Betrieben soll hierdurch eine steuerliche Erleichterung gewährt werden. Der Freibetrag beträgt seit dem 01.01.2004 45.000,– € (bisher: 51.200,– €).

Wann ist Acker Privatvermögen?

3. NV: Landwirtschaftliche Flächen eines landwirtschaftlichen Betriebs sind nach dessen Aufgabe dem notwendigen Privatvermögen zuzuordnen, wenn sie fortan einem Dritten nur unentgeltlich zur Nutzung überlassen werden .

Wann sind Grundstücksverkäufe steuerfrei?

Für den Verkauf von Immobilien und Grundstücken hat der Staat eine Spekulationsfrist festgelegt: Wenn Sie innerhalb von zehn Jahren ein Objekt kaufen und wieder verkaufen, müssen Sie auf den dabei erzielten Gewinn Spekulationssteuer zahlen. Sie entfällt jedoch, wenn Sie in der Immobilie gewohnt haben oder noch wohnen.

Wie hoch ist der Freibetrag in der Landwirtschaft?

Die Einkünfte aus LuF werden bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte nur berücksichtigt, soweit sie den Betrag von 900 Euro bzw. 1.800 Euro (Ledige/Verheiratete) übersteigen. Übersteigt die Summe der Einkünfte 30.700 Euro bzw. 61.400 Euro (Ledige/Verheiratete) entfällt der Freibetrag.

Wann liegt kein landwirtschaftlicher Betrieb vor?

Dieser Verwaltungsvereinfachung liegt die Überlegung zugrunde, dass bis auf wenige Ausnahmen steuerlich kein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb vorliegt, wenn die bewirtschafteten Grundstücksflächen insgesamt nicht größer als 3000 qm sind.

Wer braucht eine Anlage AV?

Anlage AV musst du ausfüllen, um Sonderausgabenabzüge für jeden abgeschlossenen Riester-Vertrag zu erhalten. Das gilt auch als Ehepaar. Ehepaare füllen die Anlage AV zwar gemeinsam aus, allerdings müssen beide Partner die Felder jeweils getrennt ausfüllen.

Wie viel Subventionen bekommt ein Landwirt pro Hektar?

Ein Landwirt in Deutschland erhält je nach Hektarzahl und betrieblichen Leistungen durchschnittlich etwa 280 € pro Hektar, basierend auf den EU-Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2024, wobei die Basisprämie allein rund 157 €/ha beträgt und durch Umverteilungs-, Junglandwirte- und Umweltprämien aufgestockt wird. Kleinere Betriebe profitieren stärker von zusätzlichen Prämien für die ersten Hektare (z.B. die ersten 40 ha), während die Gesamtsumme stark von Auflagen (z.B. 4 % Stilllegung) und dem individuellen Betrieb abhängt. 

Ist ein Landwirt millionär?

Wie hoch ist das Einkommen von Landwirtinnen und Landwirten? Mit Infografiken. Das durchschnittliche Einkommen in der Landwirtschaft lag im Wirtschaftsjahr 2023/2024 bei rund 46.800 Euro je Arbeitskraft. Damit liegt das Ergebnis deutlich unter dem Wert des Rekordjahres 2022/2023.

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