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Was hilft gegen Lungenentzündung bei Corona?

Gefragt von: Frau Prof. Kati Blum  |  Letzte Aktualisierung: 20. April 2026
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Manchmal erkranken Menschen mit einer viralen Lungenentzündung an einer sekundären bakteriellen Lungenentzündung. Zur Behandlung dieser Erkrankung werden Antibiotika eingesetzt.

Was tun bei Corona Lungenentzündung?

Bei leichten Symptomen sind allgemeine Maßnahmen wie Bettruhe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie fiebersenkende Mittel in der Regel ausreichend. Verschlechtert sich der Zustand (z.B. Kurzatmigkeit, beschleunigte Atmung), sollte frühzeitig die Einweisung in ein Krankenhaus erfolgen.

Wie wird eine COVID-Pneumonie behandelt?

Flüssigkeitsableitung : Um die Flüssigkeit in der Lunge zu reduzieren, kann diese mittels Katheter oder operativ abgeleitet werden. Kortikosteroide: Ein Kortikosteroid wie Dexamethason kann zur Entzündungshemmung eingesetzt werden. Monoklonale Antikörper: Therapien mit monoklonalen Antikörpern, wie z. B. Tocilizumab, können helfen, Entzündungen zu reduzieren oder zu verhindern.

Was kann man zur schnelleren Heilung bei Lungenentzündung tun?

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) heilt man am schnellsten durch ärztliche Behandlung mit Antibiotika (bei bakteriellen Erregern) oder spezifischen Medikamenten (bei Viren/Pilzen), kombiniert mit viel Bettruhe, viel Trinken, Inhalieren mit Kochsalz/Kräutern zur Schleimlösung und Atemübungen, um die Lungenfunktion zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken. Hausmittel wie Wadenwickel bei Fieber und Schmerzmittel können Symptome lindern, ersetzen aber keine ärztliche Therapie.
 

Was tut der Lunge gut bei Corona?

Die beste Atemtherapie ist die Mobilisation

Die minderbelüfteten Lungenabschnitte gilt es in der Atemtherapie wieder mit Sauerstoff zu versorgen und eine Verbesserung des Gasaustausches herzustellen, um Langzeitschäden zu verhindern. Die Mobilisation ist dabei die effektivste Methode.

Nachgefragt! Wie lange braucht eine Lunge, um sich nach einer Corona-Erkrankung zu erholen?

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Wie kann man bei durch COVID-19 entzündeten Lungen helfen?

Die Lungenrehabilitation erfolgt durch Atemübungen, Lungentraining mit einem Triflow-Gerät und leichte körperliche Betätigung . Diese Kombination ist zwar wirksam bei der Wiederherstellung der Lungengesundheit, erfordert aber Geduld, da dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Welcher Tee ist gut für die Lunge?

Für die Lunge sind Tees mit schleimlösenden und entzündungshemmenden Kräutern wie Thymian, Fenchel, Anis, Ingwer, Eibisch, Spitzwegerich, Süßholz, Isländisch Moos, Königskerze, oder grünem Tee gut, da sie helfen, Schleim zu lösen, die Atemwege zu beruhigen und die Lunge zu schützen. Besonders bei Husten und Bronchitis sind Mischungen mit ätherischen Ölen hilfreich, während grüner Tee durch Antioxidantien die Lunge unterstützen kann.
 

Welche Hausmittel helfen bei Lungenentzündung?

Bei einer Lungenentzündung helfen Hausmittel wie viel Trinken (Wasser, Tee), Inhalieren mit Kochsalz oder Kräutern (Thymian, Kamille) zur Schleimlösung, feuchte Umschläge/Wadenwickel bei Fieber, Wärme durch Bäder oder Brustwickel (Kartoffeln) sowie frische Luft und leichte Kost (Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren), um Symptome zu lindern und die Genesung zu unterstützen, aber immer in Absprache mit dem Arzt, da eine Lungenentzündung eine ernste Erkrankung ist und ärztliche Behandlung erfordert.
 

Ist frische Luft bei Lungenentzündung gut?

Ja, frische Luft ist bei einer Lungenentzündung gut, aber sie sollte erst dann an der frischen Luft gesucht werden, wenn das Fieber weg ist, die Atemnot nachlässt und eine leichte Bewegung möglich ist, da bei starker Atemnot oder Fieber Ruhe und Bettruhe entscheidend sind. Richtig angewendet, unterstützt frische Luft die Heilung durch bessere Belüftung der Lunge, aber körperliche Überanstrengung und kalte Luft sollten vermieden werden, um das Herz-Kreislauf-System nicht zu belasten.
 

Was darf man bei einer Lungenentzündung nicht machen?

Bei einer Lungenentzündung sollten Sie sich körperlich schonen, absolute Bettruhe halten (besonders bei Fieber), Alkohol und zuckerhaltige Getränke meiden und die verschriebenen Medikamente konsequent einnehmen, ohne sie vorzeitig abzusetzen, auch wenn Sie sich besser fühlen, um Rückfälle zu vermeiden. Belastende Aktivitäten wie Sport, kalte Luft (bei Atemübungen) und das zu frühe Arbeiten oder zur Schule gehen sind tabu, bis Ihr Arzt grünes Licht gibt. 

Wann beginnt eine COVID-Pneumonie?

Sie können auch husten, schwitzen oder Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfung oder Brustschmerzen haben. Anfangs bemerken Sie die Lungenentzündung möglicherweise gar nicht. Etwa ein bis zwei Wochen nach der COVID-19-Diagnose kann es zu Atemnot kommen, da Sauerstoffgehalt und Blutdruck stark sinken und der Herzschlag sich beschleunigt, um dies auszugleichen.

Woran erkennt man, ob sich die COVID-Situation verschlimmert?

Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) raten, bei Auftreten schwerer COVID-19-Symptome – sogenannter Notfallsymptome – umgehend die Notaufnahme aufzusuchen oder den Notruf 112 zu wählen. Zu den Notfallsymptomen des Coronavirus gehören: Anhaltende Atembeschwerden , anhaltende Brustschmerzen oder …

Wie hoch sind die Überlebenschancen bei einer COVID-Pneumonie?

Die 30-Tage-Mortalitätsrate betrug 56,60 % . Schlussfolgerung: Schwere COVID-19-Pneumonie ist mit einer sehr hohen Mortalität verbunden, insbesondere in ressourcenarmen Umgebungen. Der Einsatz von Remdesivir sollte frühzeitig im Krankheitsverlauf erwogen werden, um eine erhöhte COVID-19-bedingte Mortalität zu verhindern.

Was ist das akute Stadium einer COVID-Pneumonie?

Ein bis sieben Tage nach Symptombeginn befindet sich das frühe, rasch fortschreitende Stadium, 8 bis 14 Tage das fortgeschrittene Stadium mit maximalen Auffälligkeiten im CT, und nach 14 Tagen beginnen sich die Auffälligkeiten zu bessern.

Welche Tabletten bei Lungenentzündung?

Medikamente bei Lungenentzündung (Pneumonie) hängen vom Erreger ab: Bakterielle Infektionen werden mit Antibiotika (z. B. Penicillin, Amoxicillin, Makrolide) behandelt, während virale Fälle (z. B. durch Grippe, Corona) oft Virostatika (wie Oseltamivir) benötigen können und/oder Antibiotika zur Vorbeugung einer bakteriellen Superinfektion. Zusätzlich werden fiebersenkende (Paracetamol), schmerzstillende (Ibuprofen) und hustenlösende Mittel zur Linderung der Symptome eingesetzt, wobei Hustenstiller (z. B. Codein) nur bei starkem, störendem Husten in Betracht kommen. Bei seltenen Pilzinfektionen sind Antimykotika nötig.
 

Soll man bei Corona Antibiotika nehmen?

Nein, Antibiotika wirken nicht gegen das Coronavirus selbst, da es ein Virus und kein Bakterium ist; sie werden aber bei COVID-19 eingesetzt, wenn zusätzlich eine bakterielle Zweitinfektion (z.B. eine bakterielle Lungenentzündung) auftritt, um diese zu behandeln, oder zur Vorbeugung von Infektionen bei schweren Fällen, um die Überlastung des Immunsystems zu reduzieren, da das Virus das Immunsystem schwächt. 

Was verschlimmert eine Lungenentzündung?

Chronische Erkrankungen

Herzinsuffizienz und generell Erkrankungen des Herzens können die Funktionalität der Lungen beeinträchtigen und das Risiko einer Lungenentzündung erhöhen. Auch Menschen mit Diabetes mellitus haben ein höheres Risiko für Infektionen.

Kann frische Luft bei Lungenentzündung helfen?

Seit mehr als elf Jahren behandle ich Lungenentzündungspatienten an kühler, frischer Luft , indem ich ihre Betten nach und nach näher an das offene Fenster rücke.

Soll man bei Lungenentzündung im Bett bleiben?

Lungenentzündung-Behandlung

Grundsätzlich sollten Sie sich körperlich schonen und bei Fieber auch Bettruhe einhalten. Sie sollten viel trinken. Inhalationen, Atemgymnastik und schleimlösende Medikamente können ebenfalls eine Besserung bewirken.

Was hilft am schnellsten bei Lungenentzündung?

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) heilt man am schnellsten durch ärztliche Behandlung mit Antibiotika (bei bakteriellen Erregern) oder spezifischen Medikamenten (bei Viren/Pilzen), kombiniert mit viel Bettruhe, viel Trinken, Inhalieren mit Kochsalz/Kräutern zur Schleimlösung und Atemübungen, um die Lungenfunktion zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken. Hausmittel wie Wadenwickel bei Fieber und Schmerzmittel können Symptome lindern, ersetzen aber keine ärztliche Therapie.
 

Ist Honig gut für die Lunge?

Ja, Honig ist gut für die Lunge, vor allem bei Husten und Atemwegsinfekten, da er den Hustenreiz lindert, beruhigend wirkt, Schleim verflüssigt und entzündungshemmende sowie antibakterielle Eigenschaften hat, was das Abhusten erleichtert und das Wachstum von Erregern hemmen kann. Er wirkt besser als viele Medikamente, besonders bei Kindern, aber nicht für Babys unter einem Jahr geeignet. 

Welcher Tee ist gut bei einer Lungenentzündung?

Bei Lungenentzündung helfen Tees mit schleimlösenden, entzündungshemmenden und beruhigenden Kräutern wie Thymian, Salbei, Fenchel, Kamille und Süßholzwurzel sowie {{}}Lungenkraut{{}}, die viel trinken (2-3 Liter täglich), Schleim lösen und die Heilung unterstützen können, idealerweise mit Honig gesüßt, aber immer ärztliche Abklärung suchen.
 

Welcher Tee ist gut für die Lunge?

Tee und Ernährung: Der Konsum von antioxidantienreichen Teesorten wie Grüntee und Chrysanthementee kann Entzündungen in der Lunge reduzieren und die allgemeine Lungengesundheit verbessern. Auch vitaminreiche Lebensmittel wie Blattgemüse, Äpfel und Rote Bete unterstützen die Lungenfunktion.

Welches Getränk stärkt die Lunge?

Zur Stärkung der Lunge sollten Sie täglich etwa 1,5 - 2 Liter trinken – am besten in Form von stillem Mineralwasser und ungesüßten Kräutertees. Insbesondere an heißen Tagen sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Was trinkt man bei Lungenentzündung?

Bei einer Lungenentzündung sollten Sie viel trinken (1,5–2 Liter/Tag), um Schleim zu verflüssigen und das Abhusten zu erleichtern; ideal sind Wasser, ungesüßte Kräutertees (z.B. Thymian, Fenchel, Salbei, Holunder) und warme Brühe, während Ingwertee zusätzlich schmerzlindernd wirken kann. Vermeiden Sie Rauchen und zuckerhaltige Getränke, um die Atemwege zu schonen.