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Was hilft bei verstopfter Nase Allergie?

Gefragt von: Susanne Busse  |  Letzte Aktualisierung: 21. März 2026
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Gegen eine allergisch verstopfte Nase helfen kurzfristig abschwellende Nasensprays (nur wenige Tage nutzen!), Antihistaminika (als Spray oder Tablette), Nasenspülungen mit Salzwasser sowie Inhalationen. Langfristig und ursächlich hilft eine Hyposensibilisierung (Immuntherapie). Auch Hausmittel wie Dampfbäder mit Salz oder Heu sowie Pollenfilter und eine gute Hygiene können die Beschwerden lindern.

Was hilft bei verstopfter Nase durch Allergie?

Falls die Nase stark verstopft ist, können kurzzeitig auch abschwellende Nasensprays hilfreich sein. Vorbeugend bei Heuschnupfen wirken Nasensprays mit Mastzellstabilisatoren. Bei Heuschnupfen können auch Nasensalben mit heilenden Wirkstoffen wie die Bepanthen® Augen- und Nasensalbe mit 5% Dexpanthenol sinnvoll sein.

Was hilft bei Allergien und verstopfter Nase?

Orale abschwellende Mittel .

Orale abschwellende Mittel wie Pseudoephedrin (Sudafed) können vorübergehend Linderung bei verstopfter Nase verschaffen. Manche Allergiepräparate kombinieren ein Antihistaminikum mit einem abschwellenden Mittel.

Welches Allergiemittel bei verstopfter Nase?

Speziell bei Allergien mit verstopfter Nase

Die Retardtablette Reactine® duo kombiniert die Eigenschaften des Antihistaminikums Cetirizin mit einem speziellen Wirkstoff, der die Nasenschleimhäute abschwellen lässt und so die verstopfte Nase befreit. Für Jugendliche ab 12 Jahre und Erwachsene bis 60 Jahre.

Wie lange dauert allergischer Schnupfen?

Die Dauer des allergischen Schnupfens hängt stark von den Ursachen ab. Eine saisonale Rhinitis hält meist solange an, wie die Heuschnupfen auslösenden Allergene durch die Luft fliegen. Wer beispielsweise unter einer Birkenpollenallergie leidet, hat während der Pollenflugsaison etwa zwei Monate Schnupfen.

Pollenallergie: Was hilft gegen die verstopfte Nase? Apotheker aus Sonthofen gibt Tipps

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Wie lange dauert allergischer Schnupfen?

Bei vielen Menschen heilt die Rhinitis nach einigen Tagen von selbst ab. Bei anderen, insbesondere Allergikern, kann sie jedoch chronisch werden. Chronisch bedeutet, dass sie fast immer vorhanden ist oder häufig wiederkehrt. Rhinitis kann bei Allergenkontakt Wochen bis Monate andauern.

Welche Allergien verstopften die Nase?

Dieser Schnupfen kann sich sowohl als Fließschnupfen oder chronisch verstopfte Nase äußern. Allergien gegen Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelsporen sind die häufigsten Auslöser. Allergischer Schnupfen kann jedoch auch durch Nahrungsmittel oder bestimmte Berufe verursacht werden.

Was wirkt sofort gegen verstopfte Nase?

Um eine verstopfte Nase schnell zu befreien, helfen Inhalationen (Dampf, Kochsalz, Kamille), Nasenduschen mit Salzwasser, viel trinken (Tees, Wasser), Wärme von innen und außen (scharfes Essen, warme Getränke, Wärmflasche), Schlafen mit erhöhtem Oberkörper, frische Luft, sanftes Schnäuzen und abschwellende Nasensprays (nur kurzfristig), aber auch Hausmittel wie Honig/Ingwer oder scharfe Gewürze können Linderung verschaffen. 

Wie behandelt man allergischen Schnupfen zu Hause?

Bei leichter allergischer Rhinitis kann eine Nasenspülung helfen, den Schleim aus der Nase zu entfernen . Sie können ein Nasenspray mit Kochsalzlösung in der Apotheke kaufen oder es selbst herstellen. Für eine Nasenspülung benötigen Sie 240 ml (1 Tasse) destilliertes Wasser, 2,5 g (1/2 Teelöffel) Salz und eine Prise Natron.

Wie schnell wirkt Cetirizin bei verstopfter Nase?

Der Wirkstoff Cetirizindihydrochlorid in Cetirizin HEXAL® bei Allergien lindert bereits 30 - 60 Minuten nach Einnahme der ersten Tablette die allergischen Symptome.

Können Allergien zu einer verstopften Nase führen?

Bei Allergien und dem Einatmen von Pollen oder Tierhaaren können die Immunzellen in Nase und Atemwegen auf diese eigentlich harmlosen Substanzen überreagieren. Das empfindliche Atemwegsgewebe kann dann anschwellen, und die Nase kann verstopft oder laufen.

Bei welchen Allergien läuft die Nase?

Eine laufende Nase kann ein Symptom einer Allergie oder Erkältung durch zum Beispiel Grippe- oder COVID-19-Viren sein. Ist Heuschnupfen der Auslöser, wird dies allergischer Schnupfen (allergische Rhinitis) genannt und das Nasensekret kann dabei so wässrig sein, dass deine Nase tropft.

Welche Getränke helfen bei verstopfter Nase?

Wasser ist zwar die naheliegendste Wahl zur Flüssigkeitszufuhr, aber auch warme, wohltuende Getränke wie Tee, klare Suppen und Brühen oder Wasser mit Zitrone und Honig können helfen. Die Wärme dieser Getränke kann zudem Schleim lösen und Halsschmerzen lindern.

Was kann ich tun, wenn meine Nase extrem verstopft ist?

Eine extrem verstopfte Nase erfordert oft eine Kombination aus Hausmitteln (Inhalieren, Nasenspülungen mit Salzwasser, viel trinken, erhöhter Oberkörper beim Schlafen) und bei Bedarf kurzfristiger Anwendung abschwellender Nasensprays, aber Vorsicht vor Abhängigkeit (nicht länger als 5-6 Tage). Feuchte Luft, scharfe Gewürze und richtige Schnäuztechnik helfen ebenfalls. Bei anhaltenden Beschwerden, Fieber oder Verdacht auf Allergie/Nasennebenhöhlenentzündung sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden.
 

Wie fühlt sich allergischer Schnupfen an?

Beim allergischen Schnupfen schwillt die Nasenschleimhaut an, wässriger, klarer Schnupfen läuft aus der Nase, es kommt zu Niesattacken mit Juckreiz. Später wird die Nasenschleimhaut trocken.

Kann man allergisch auf Sinupret reagieren?

Selten kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (Hautausschlag, Hautrötung, Juckreiz) sowie zu schweren allergischen Reaktionen (Lippen-, Zungen- und Rachen- und/oder Kehlkopfschwellung mit Atemwegsverengung (Angioödem), Atemnot, Gesichtsschwellung) kommen.

Wie bekomme ich meine Nase frei bei Allergien?

Um die Nase bei einer Allergie frei zu bekommen, helfen Nasenduschen mit Salzwasser, Inhalationen, pflanzliche Mittel (z. B. Sinupret), scharfe Gewürze (Ingwer, Chili), Antihistaminika-Nasensprays (bei akuten Beschwerden) und das Vermeiden von Allergenen durch Waschen, Lüften und Sonnenbrillen; abschwellende Sprays nur kurzzeitig nutzen, um Abhängigkeit zu vermeiden.
 

Was hilft am besten gegen allergischen Schnupfen?

Bei allergischem Schnupfen helfen sofortige Maßnahmen wie Nasenduschen mit Salzwasser, um Allergene auszuspülen, sowie Medikamente wie Antihistaminika (Tabletten, Sprays) oder Kortison-Nasensprays zur Symptomlinderung. Langfristig wirksam ist die Hyposensibilisierung (Immuntherapie). Auch das Reduzieren der Allergenbelastung durch regelmäßiges Lüften (nachts/bei Regen), Haarewaschen vor dem Schlafengehen und Allergiker-Bettwäsche sind wichtig. 

Wo kann ich drücken, damit meine Nase frei wird?

Um die Nase frei zu bekommen, drücke und massiere die Akupressurpunkte neben den Nasenflügeln (Di 20) und zwischen den Augenbrauen (YinTang) sowie streiche das Jochbein aus; auch das Drücken der Zunge gegen den Gaumen und das Einatmen von heißem Dampf können helfen, Schleim zu lösen und Druck zu lindern. 

Was tun, wenn man keine Luft durch die Nase bekommt?

Wenn Sie keine Luft durch die Nase bekommen, helfen oft Inhalationen, Nasenduschen mit Salzwasser, viel Trinken, Luftbefeuchtung und erhöhtes Schlafen. Kurzfristig können auch abschwellende Nasensprays (nicht länger als eine Woche) Linderung verschaffen. Bei anhaltenden Problemen sollten Sie aber unbedingt einen HNO-Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären (z.B. Allergie, verkrümmte Nasenscheidewand).
 

Wie bekommt man eine verstopfte Nase ohne Nasenspray frei?

Um die Nase ohne Nasenspray frei zu bekommen, helfen Inhalieren (heißes Wasser, Kamille), eine Nasendusche mit Salzwasser, viel Trinken (Tee, Wasser) zum Verflüssigen des Schleims, höhere Luftfeuchtigkeit und spezielle Akupressur-Techniken, da diese Methoden Schleim lösen und die Schleimhäute befeuchten, ohne die Abhängigkeit von abschwellenden Sprays zu fördern. 

Bei welcher Allergie ist die Nase verstopft?

Die allergische Rhinitis, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Allergie, die durch Allergene wie Pollen oder Hausstaubmilben ausgelöst wird. Typische Allergiesymptome sind Niesen und eine verstopfte Nase, jedoch kein Fieber.

Woher weiß ich, ob Schnupfen oder Allergie?

Ein Schnupfen ist oft eine Erkältung, die mit gelblichem Schleim, Halsschmerzen und Abgeschlagenheit einhergeht und nach etwa einer Woche abklingt, während eine Allergie (Heuschnupfen) mit plötzlichem, wässrigem Nasenlaufen, starkem Juckreiz an Nase, Augen, Gaumen, klarem Sekret und oft wiederkehrend zu bestimmten Zeiten (Pollenflug) auftritt und solange anhält, wie der Auslöser präsent ist, meint Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V., mein-allergie-portal.com, Volksversand Versandapotheke, Pronova BKK, Contramutan® und Polli-Allergie.

Was tun gegen Allergie-Schnupfen mit Hausmitteln?

Bei allergischem Schnupfen helfen Hausmittel wie Nasenspülungen mit Salzwasser und Dampfinhalationen (z.B. mit Kamille), um Schleimhäute zu befeuchten und Pollen auszuspülen, sowie kühle Kompressen bei tränenden Augen. Auch Kräutertees (Kamille, Pfefferminze) und Kurkuma-Wasser können Symptome lindern, während eine pollenarme Umgebung (Fenster schließen, Kleidung wechseln) die beste Vorbeugung ist.
 

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