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Was heißt standrechtlich erschossen?

Gefragt von: Herr Prof. Joseph Fuchs  |  Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2026
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Standrechtlich erschossen bedeutet, dass jemand durch ein Schnellverfahren hingerichtet wurde, oft im Krieg oder bei Aufständen, wobei ein Militärgericht (Standgericht) ein Todesurteil verhängt, das sofort vollstreckt wird – meist durch Erschießen. Es ist ein „Kurzer Prozess“ in Ausnahmesituationen, bei dem normale Gerichtsverfahren umgangen werden.

Was bedeutet standrechtlich erschossen?

„Standrechtlich erschießen“ bedeutet die sofortige Hinrichtung durch Erschießen nach einem abgekürzten Verfahren durch ein Standgericht in Krisenzeiten (Krieg, Aufstände), wo normale Gerichtsverfahren ausgesetzt sind; es ist eine Art "kurzer Prozess", um eine schnelle Bestrafung und Abschreckung zu ermöglichen, oft im militärischen Kontext.
 

Was bedeutet standesrechtlich?

Standrechtlich bedeutet „gemäß dem Standrecht“, also im Rahmen eines Notstandsrecht, das die Gerichtsbarkeit auf Militärbefehlshaber überträgt, um in Krisenzeiten schnell durch Standgerichte (abgekürzte Kriegsgerichte) zu entscheiden und Todesurteile (oft durch Erschießen) sofort zu vollstrecken. Es beschreibt eine Situation, in der normale Gerichtsverfahren ausgesetzt sind, um rasch zu handeln.
 

Was heißt Standrecht?

Standrecht bezeichnet im Wehrrecht den Zustand, bei dem die Gerichtsbarkeit auf den höchsten Militärbefehlshaber übergeht, dem ein Kriegsgericht zur Seite steht, das so genannte Standgericht.

Was bedeutet Standgericht?

Ein Standgericht ist ein Ausnahmegericht bei Unterdrückung von Aufständen und inneren Unruhen. Die Urteile kann der in einem Ort oder Lager anwesende oberste Befehlshaber sofort bestätigen und vollziehen lassen.

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Wie erfahre ich, wo mein Opa im Krieg war?

Um herauszufinden, wo Ihr Opa im Krieg war, beginnen Sie mit Unterlagen wie Familienfotos, Briefen oder Militärdokumenten und fragen Sie Verwandte; danach nutzen Sie Online-Ressourcen wie die Gräbersuche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (für Vermisste/Gefallene) oder kontaktieren das Bundesarchiv (Militärarchiv) und den DRK-Suchdienst für Akten und Vermisstenmeldungen, um seine Einheit, seinen Standort und sein Schicksal zu ermitteln. 

Was aßen die Soldaten im 2. Weltkrieg?

Die kalte Verpflegung bestand aus einem halben Laib Brot, einigen Eßlöffeln Margarine und Kunsthonig sowie 150 Gramm Fleischwaren oder Käse. Jedem war selbst überlassen, wie er die gefaßte Verpflegung über die nächsten 24 Stunden verteilte. “

Wie läuft die Hinrichtung ab?

Die Todesstrafe ist eine vorsätzliche Tötung von Menschen durch den Staat. Sie verstößt gegen das Recht auf Leben und gegen das Verbot der Folter. Die gängigsten Hinrichtungsmethoden sind Erhängen, Erschießen, tödliche Injektion per Giftspritze, Enthaupten oder in jüngster Vergangenheit die Hinrichtung mit Stickstoff.

Was ist Ihre Standesbedeutung?

nicht zählbares Substantiv [oft Adjektiv Substantiv, mit Possessivpronomen] Jemandes Ansehen ist sein Ruf oder Status .

Was ist mit Recht auf Leben gemeint?

Laut Europäischer Menschenrechtskonvention ist das Recht auf Leben jedes Einzelnen gesetzlich geschützt. Dies bedeutet, dass keine unrechtmäßige Tötung erfolgen darf, aber auch, Menschen, deren Leben in Gefahr ist, zu schützen.

Wann gilt ein Rechtsanwalt als befangen?

Rechtliche Grundlagen der Befangenheit

In § 45 BRAO heißt es beispielsweise, dass ein Rechtsanwalt ein entgegenstehendes Interesse nicht vertreten darf. Hierzu zählen sowohl eigene Interessen des Anwalts als auch solche, die im Widerspruch zu den Interessen seiner anderen Mandanten stehen.

Was sind Standesregeln?

Standesregeln sind mündlich weitergegebene oder schriftlich fixierte Normen (Rechtsnorm, Soziale Norm) oder gelebte bzw. erwartete Verhaltensweisen, welche zusammen mit dem sonstigen Standesrecht die Standesordnung (Berufsordnung) bilden.

Was kostet mich ein Anwalt für Arbeitsrecht?

Je höher der Streitwert, desto höher auch die Anwaltsgebühren. Ein Richtwert sind 150 Euro bei einem Streitwert von 2000 Euro oder 558 Euro bei einem Streitwert von 10.000 Euro.

Was heißt standesrechtlich?

Standrechtlich bedeutet „gemäß dem Standrecht“, also im Rahmen eines Notstandsrecht, das die Gerichtsbarkeit auf Militärbefehlshaber überträgt, um in Krisenzeiten schnell durch Standgerichte (abgekürzte Kriegsgerichte) zu entscheiden und Todesurteile (oft durch Erschießen) sofort zu vollstrecken. Es beschreibt eine Situation, in der normale Gerichtsverfahren ausgesetzt sind, um rasch zu handeln.
 

Ist die Guillotine schmerzfrei?

Auch ist strittig, ob der Schnitt schmerzfrei ist, denn durch die großflächige Schnittverletzung, bei der Muskeln, Nerven und Knochen durchtrennt werden, ist theoretisch kurzzeitig ein Schmerzreiz gegeben.

Welche Bedeutung hat die Antwort?

Die Bedeutung einer Sache liegt in ihrer Wichtigkeit, die sie in der Regel hat, weil sie einen Einfluss auf eine Situation hat oder etwas über eine Situation aussagt .

Was ist Status und welche Arten gibt es?

Status wird kulturell definiert, auch wenn er auf biologischen Faktoren wie Geschlecht, Kaste oder Ethnie beruhen mag. Es gibt zwei verschiedene Arten von Status, die Menschen innehaben: zugeschriebenen und erworbenen Status .

Was ist eine Standesvertretung?

Standesvertretungen (oftmals auch Körperschaft, Kammer oder Verband genannt) vertreten akademische Berufe (u. a. die Freien Berufe) in Form einer eigenen beruflichen Organisation. Sie sind entweder als Berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts oder des privaten Rechts organisiert.

Wie lange lebt ein Mensch nach der Guillotine?

Nach einer Enthauptung durch die Guillotine lebt das Gehirn für wenige Sekunden weiter; die bewusste Wahrnehmung endet nach ca. 3-4 Sekunden, wenn die Sauerstoffversorgung stoppt, aber unbewusste Reaktionen und Hirnwellen sind bis zu 80 Sekunden messbar, was eine schnelle, aber potenziell qualvolle Todesart darstellt, auch wenn die Hinrichtung selbst nur Sekunden dauert.
 

Wer hat den elektrischen Stuhl überlebt?

Ja, es gibt Fälle, in denen Menschen einen Hinrichtungsversuch mit dem elektrischen Stuhl überlebt haben, am bekanntesten ist Willie Francis aus Louisiana, der 1946 eine missglückte Hinrichtung überstand, bevor er ein Jahr später erneut hingerichtet wurde; auch der erste Mann auf dem Stuhl, William Kemmler (1890), überlebte den ersten Stromstoß kurzzeitig, bis ein zweiter folgte. 

Warum diese letzte Mahlzeit vor der Hinrichtung?

Erstens ist die letzte Mahlzeit ein Ritual, dessen Ursprünge sich über Jahrhunderte in der Geschichte der Vereinigten Staaten und darüber hinaus erstrecken. Ihre Beständigkeit ist vielleicht darauf zurückzuführen, dass die Ausführung, anders als die Todesstrafe, in der Regel nicht Gegenstand umfangreicher Debatten ist .

Was aßen Soldaten im Zweiten Weltkrieg?

Die auch als 14-Mann-Ration bekannte „Kompo“-Ration wurde in einer Holzkiste geliefert und enthielt Dosen- und Fertiggerichte. Eine typische Kiste enthielt beispielsweise Dosen mit Corned Beef, Spam, Steak-and-Kidney-Pudding, Bohnen, Käse, Marmelade, Keksen, Suppe, Würstchen und Margarine.

Was war die tödlichste Schlacht im 2. Weltkrieg?

Die "schlimmste" Schlacht ist subjektiv, aber die Schlacht von Stalingrad (1942/43) gilt wegen der unmenschlichen Bedingungen und der extrem hohen Verluste auf beiden Seiten oft als die grausamste; die Schlacht um Kursk (1943) war die größte Panzerschlacht, während die Kämpfe im Hürtgenwald (1944/45) die längste auf deutschem Boden und die Schlacht um die Seelower Höhen (1945) die letzte große Offensive vor Berlin waren, alle mit enormen Verlusten. 

Was wurde in der Nachkriegszeit gegessen?

Die Nahrung bestand zum Frühstück hauptsächlich aus Milchsuppe mit Roggenmehl, mittags aus Kartoffeln mit Quark und abends aus Kartoffeln mit Dickmilch. Brot, Fleisch, Butter, Eier und Käse waren Nahrungsmittel, die schon eher zu einer Feiertagsmahlzeit gehörten.