Was hat der Friseur in der DDR gekostet?
Gefragt von: Frau Marta Rapp B.A. | Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2026sternezahl: 4.8/5 (47 sternebewertungen)
Friseurbesuche in der DDR waren vergleichsweise günstig, aber mit Extras (wie Lack, Massage) wurde es teurer, z.B. konnte eine Erstfärbung um die 9,85 Mark kosten, während einfache Schnitte günstiger waren, aber die Mangelwirtschaft Kreativität erforderte (Badekappen statt Strähnchenhauben). Die Preise variierten, aber man zahlte eher in Mark und Pfennig, und besondere Behandlungen hatten eigene Kosten, was es zu einem Mix aus niedrigen Grundpreisen und aufpreispflichtigen Dienstleistungen machte.
Was kostete ein Broiler in der DDR?
Der Preis für einen Broiler (Brathähnchen) in der DDR war ein "stolzer" Preis von etwa 8,50 Mark für ein halbes Hähnchen mit Pommes Frites in der Gastronomie, was einem Großteil des Tagesverdienstes eines Arbeiters (ca. 25 Mark) entsprach; es gab ihn in Spezialitäten-Restaurants oder HO-Gaststätten, während Gewürzmischungen für zu Hause auch erhältlich waren.
Was kostete Goldkrone in der DDR?
Der Preis für eine 0,7-Liter-Flasche Goldkrone in der DDR lag einheitlich bei 27 Mark (Ost-Mark) im Einzelhandel, ein Preis, der seit den 1970er Jahren stabil war, obwohl die Spirituose in verschiedenen Volkseigenen Betrieben (VEBs) wie Bärensiegel oder Wilthener hergestellt wurde. Heutzutage variieren die Preise für originale DDR-Goldkrone stark auf dem Sammlermarkt, oft zwischen 10 € und über 50 € pro Flasche, je nach Zustand und Alter.
Was kostete eine Kugel Eis in der DDR?
Eine Kugel Eis kostete in den 1970er Jahren 20 Pfennige der DDR.
Wie teuer war ein Brötchen in der DDR?
Die Preise für Grundnahrungsmittel hatte die SED-Führung eingefroren. Ein Mischbrot kostete 78 bzw. 93 Pfennig, das Brötchen fünf Pfennig, 250 Gramm "gute" Markenbutter 2,50 Mark, ein Würfel Bratmargarine 50 Pfennig, 100 Gramm Jagdwurst 68 Pfennig, 250 Gramm Marmelade 54 Pfennig.
0005 GDR DDR Dederonkittel Friseursalon
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Wie viel kostete eine Tasse Kaffee in der DDR?
Eine Tasse Kaffee kostete nicht mehr wie gewohnt um die 80 Pfennige, sondern 1,60 D-M und für ein Bauernfrühstück, einst schon für 2,30 DDR-Mark zu haben, mussten jetzt 9,90 D-Mark hingeblättert werden.
Wie teuer war Toilettenpapier in der DDR?
Die zum einheitlichen Verkaufspreis von 0,30 Mark erhältliche Rolle aus dünnem, grauem Krepp entstammt der Produktion des VEB Vereinigte Zellstoff- und Papierfabriken Merseburg. Das für DDR-Verhältnisse vergleichsweise weiche Krepp ist von einer schlichten Banderole aus bedrucktem Altpapier umschlossen.
Was hat eine Bockwurst in der DDR gekostet?
In der DDR war der Verkaufspreis der Bockwurst auf 80 Pfennig einheitlich festgelegt, an Imbissen oder in Gaststätten lag der Verkaufspreis üblicherweise bei 85 Pfennig, wobei 5 Pfennig für das beiliegende Brötchen berechnet wurden.
Wie viel kostete ein Haus in der DDR?
Die Kosten eines Einfamilienhauses mit durchschnittlicher Grundstücksgröße und Wohnfläche brauchte man Anfang der 1990er Jahre etwa 350.000 D-Mark.
Wie hoch ist die Durchschnittsrente in der ehemaligen DDR?
DDR-Rente: Durchschnittslohn der letzten 20 Jahre
1989 betrug die Durchschnittsrente der DDR 426,88 Mark zusammen mit der Freiwilligen-Zusatzrente 520,13 Mark.
Wie viel hat eine Schachtel Zigaretten in der DDR gekostet?
2,50 Mark haben die damals gekostet...
Wie viel kosteten 12 Eier in der DDR?
DDR Museum - "köstlich - immer - marktfrisch" - 12 Eier kosteten in der DDR stolze 4,08Mark.
Was hat der Führerschein in der DDR gekostet?
Der Führerschein in der DDR war im Vergleich zu heute deutlich günstiger, die Kosten lagen meist zwischen 300 und 500 Mark der DDR (M), abhängig von Klasse und Ort, wobei manche (wie Motorradführerscheine) sogar nur 15-70 M kosteten, dank staatlich geförderter Ausbildung bei der GST, während ein Auto-Führerschein (Klasse 3) aber auch mal bis 1.250 € heute wert sein kann, wobei die Preise stark variierten.
Warum gab es in der DDR keinen Kaffee?
Schalck-Golodkowski konnte sich aber 1978 mit einem Stollenschenkverbot nicht durchsetzen. Die Bürger der DDR lehnten den Kaffee-Mix überwiegend ab und empfanden den Kaffeemangel als Angriff auf ein zentrales Konsumbedürfnis und einen wichtigen Bestandteil der Alltagskultur.
Was kostete ein Waschvollautomat in der DDR?
Zur Ableitung der Unwuchtkräfte war auch bei diesem Gerät eine Bodenbefestigung notwendig. Es war aber mit Einschränkungen schon im Haushalt einsetzbar. 1954 wurden davon 3900 Stück produziert. Der Verkaufspreis lag bei 2280 DM.
Wie viel hat ein Brötchen in der DDR gekostet?
Preise für Lebensmittel blieben über Jahrzehnte gleich, denn das entsprach dem sozialistischen Prinzip einheitlicher Verbraucherpreise. So kostete ein Brötchen stets 5 Pfennig, ein Stück Butter (weil es zu den "gehobeneren" Lebensmitteln gehörte) 2,50 Mark oder 100 Gramm Schnitzel 1 Mark.
Welche Nachspeise wurde in der DDR oftmals serviert?
Wackelpudding / Götterspeise
Auch die Götterspeise ist ein typisches Dessert in der DDR gewesen. Damals auch gerne Wackelpudding oder Wackelpeter genannt.
Was hat eine Kugel Eis in der DDR gekostet?
Eine Kugel Eis: Einst 10 Pfennig - heute schon 1,50 Euro.
Was hat ein Bier in der DDR gekostet?
Wolle, ein Bier für 41 Pfennig, ein Schweinegulasch für 3,55 Mark, eine Blumenkohlsuppe für 1,15 Mark. Wer dachte sich die oft kurios „krummen“ Preise auf den Speisekarten der DDR aus?
Was hat ein Fernseher in der DDR gekostet?
In der DDR wurden erste Fernseh-Rundfunkempfänger vom Typ Leningrad ab 16. November 1952 verkauft. Das im VEB Sachsenwerk Radeberg hergestellte Gerät Leningrad kostete anfangs 3500 DM, bei einem damaligen durchschnittlichen Monatseinkommen von rund 300 DM.
Was hat Kaffee in der DDR gekostet?
Kaffee in der DDR war teuer und knapp, die Preise variierten je nach Sorte, aber ein Pfund (ca. 500g) kostete oft um die 35 bis über 70 DDR-Mark, während günstigere Sorten wie "Kosta" um die 7,50 Mark für 125g oder 40 Mark pro Pfund kosteten, wobei die Versorgung oft durch gestreckte Mischungen oder Importprobleme gekennzeichnet war und je nach Verfügbarkeit auch 125g-Packungen für 8,75 Mark (Rondo Melange) gab.
Wie viel kosteten Zigaretten in der DDR?
Duett war eine Zigarettenmarke in der DDR. Eine Schachtel mit 20 Zigaretten kostete 6 Mark. Sie war eine der wenigen DDR-Sorten im 100er Format, also im Format Super King Size.
Wie teuer war eine Flasche Sekt in der DDR?
Der Preis von 22 DDR-Mark pro Flasche war mit der Einführung der D-Mark Makulatur – im Westen konnte der traditionsreiche Schaumwein nicht mithalten. Während internationale Marken in die Regale drängten, wandten sich ostdeutsche Verbraucher zunehmend anderen Produkten zu.
Wie hieß der DDR Kaffee?
Sie hießen Mona, Rondo oder Mokka-Fix-Gold. Das Luxusprodukt Kaffee wollten sich auch die Deutschen in der DDR nicht nehmen lassen, deshalb spielten die „Röstfein“-Kaffees von Beginn an eine Rolle in den Wirtschaftsplänen des SED-Politbüros.
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