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Was hat Dekristol für Nebenwirkungen?

Gefragt von: Karl-Josef Reinhardt-Sonntag  |  Letzte Aktualisierung: 28. April 2026
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Dekristol kann Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden (Verstopfung, Übelkeit, Durchfall), Juckreiz, Hautausschlag oder allergische Reaktionen (Atemnot, Schwellungen) verursachen. Hauptsächlich treten Nebenwirkungen durch eine Überdosierung auf, die zu einer gefährlichen Erhöhung des Kalziumspiegels im Blut (Hyperkalzämie) führt, was Herzrhythmusstörungen, Nierenschäden und Bewusstlosigkeit auslösen kann.

Was darf nicht zusammen mit Vitamin D eingenommen werden?

Man sollte Vitamin D nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten (wie Kortison, Epilepsie-Mitteln, Johanniskraut), sehr hohen Dosen Vitamin A oder zeitversetzt zu Eisenpräparaten einnehmen; auch die Kombination mit Vitamin K2 sollte bei Blutgerinnungshemmern ärztlich geklärt werden und bei starker Kalziumzufuhr Vorsicht geboten sein, da Vitamin D die Aufnahme steigert und eine Überdosierung schädlich ist (Hyperkalzämie). Generell gilt: Bei Dauermedikation oder Vorerkrankungen sollte die Vitamin-D-Supplementierung immer mit einem Arzt abgesprochen werden. 

Ist es besser, Vitamin D täglich oder einmal wöchentlich einzunehmen?

Wie viel Vitamin D passend ist, lässt sich am besten durch eine Blutuntersuchung feststellen. Liegen keine Werte vor, werden häufig 1.000 bis 2.000 I. E. Vitamin D am Tag empfohlen. Studien zeigen, dass eine tägliche Einnahme eine gleichmäßige Versorgung besser unterstützt als wöchentliche oder monatliche Dosierungen.

Was bewirkt Dekristol 20000 im Körper?

DEKRISTOL 20000 I.E. ist ein Vitamin-D-Präparat, das am Knochenaufbau beteiligt ist. Der Wirkstoff Colecalciferol ist identisch mit dem im menschlichen Organismus vorkommenden Colecalciferol.

Was muss man bei der Einnahme von Dekristol beachten?

Wichtige Hinweise zu DEKRISTOL 20.000 I.E. Weichkapseln

  • Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben.

Dosierung: Wird Vitamin D verharmlost & überschätzt? Gibt es wirklich (gefährliche) Nebenwirkungen?

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Was sind die Nebenwirkungen von Dekristol?

Dekristol® 20.000 I.E.: Nebenwirkungen

  • erhöhte Kalziumspiegel in Blut und Urin.
  • Herzrhythmusstörungen.
  • Übelkeit, Erbrechen.
  • psychische Veränderungen.
  • Bewusstseinsstörungen.
  • verstärktes Durstgefühl, häufiges Wasserlassen.
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme.
  • Bildung von Nierensteinen/Nierenverkalkung.

Was sollte bei der Einnahme von Vitamin D beachtet werden?

„Vitamin D sollte immer gemeinsam mit Fett eingenommen werden, das erleichtert die Aufnahme und Verwertung. Je nach Darreichungsform, also Tropfen, Kapseln oder Tabletten können Sie das Hormon beispielsweise morgens zum Müsli zu sich nehmen“, sagt Chefärztin.

Ist die tägliche Einnahme von 20.000 IE Vitamin D unbedenklich?

Wer Vitamin D ergänzen möchte: Nahrungsergänzungsmittel mit bis zu 20 µg Vitamin D pro Tagesdosis sind auch langfristig gesundheitlich unbedenklich und reichen aus, um die Serumkonzentration des Blutmarkers 25-Hydroxyvitamin D auf angemessene 50 Nanomol (nmol) pro Liter (L) zu heben – auch ohne die Bildung über die ...

Warum kein Dekristol?

Sehr wichtig ist, dass Dekristol Arachide (Erdnuss-Öl) enthalt. Deswegen ist es ungünstig für Personen mit Nuss-Allergien. Dies kann die Ursache von allergischen Reaktionen begünstigen, u.a. auch einem anaphylaktischem Schock.

Welche Nebenwirkungen kann Vitamin D3 haben?

Folgende Nebenwirkungen können unter der Therapie mit Vitamin D3 mit unbekannter Häufigkeit auftreten:

  • Hypercalcämie und Hypercalciurie.
  • Gastrointestinale Beschwerden wie Obstipation, Flatulenz, Übelkeit, Abdominalschmerzen, Diarrhoe.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Pruritus, Hautausschlag und Urtikaria.

Wie merkt man, wenn man zu wenig Vitamin D hat?

Ein Vitamin-D-Mangel äußert sich oft unspezifisch durch Müdigkeit, Erschöpfung, Muskel-- und Knochenschmerzen sowie erhöhte Infektanfälligkeit, kann aber auch zu Stimmungsschwankungen, Haarausfall und schlechter Wundheilung führen; bei schweren Mangelerscheinungen drohen Knochenerweichung (Osteomalazie) oder bei Kindern Rachitis. 

Warum empfehlen Ärzte kein Vitamin D?

Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können.

Wird Dekristol 20000 von der Krankenkasse bezahlt?

Ja, Dekristol 20.000 kann unter bestimmten Voraussetzungen von der Krankenkasse bezahlt werden, nämlich wenn ein nachgewiesener Vitamin-D-Mangel vorliegt und es zur einmaligen Anfangsbehandlung eines Mangels auf Kassenrezept verordnet wird, oft bei schweren Erkrankungen wie Osteoporose, Niereninsuffizienz oder Diabetes, aber nicht als Dauerlösung oder Nahrungsergänzungsmittel. Die Kostenübernahme hängt von der genauen Diagnose und der Zulassung ab, da es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt. 

Welche Tabletten vertragen sich nicht mit Vitamin D?

Arzneimittel wie Epilepsie-Präparate, Blutdrucksenker, Kortison und Krebsmedikamente können den Stoffwechsel von Vitamin D beeinflussen, was zu einem erhöhten Bedarf führen kann. Das pflanzliche Beruhigungsmittel Johanniskraut verstärkt den Abbau von Vitamin D.

Kann eine Vitamin D-Überdosierung zu Bluthochdruck führen?

Ja, eine Vitamin-D-Überdosierung kann zu Bluthochdruck führen, da sie einen zu hohen Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie) verursacht, der die Herzfunktion beeinträchtigt und die Blutgefäße verkalken lässt. Symptome einer Überdosierung umfassen neben Bluthochdruck auch Übelkeit, Erbrechen, Schwäche und Nervosität, während langfristig Nierenschäden drohen können. Vitamin D ist wichtig, aber „viel hilft viel“ stimmt nicht; eine übermäßige Zufuhr ist gefährlich und führt zu einer Störung des Kalziumstoffwechsels.
 

Warum sollte man Vitamin D nicht abends einnehmen?

Vitamin D sollte nicht unbedingt abends eingenommen werden, weil es den Wach-Rhythmus beeinflussen kann, indem es Serotonin anregt, was die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmen könnte. Manche Menschen berichten von Schlafstörungen, andere merken keinen Unterschied, daher ist es individuell zu testen, aber morgens oder tagsüber mit einer fettigen Mahlzeit wird oft empfohlen, um die Aufnahme zu verbessern.
 

Ist Dekristol ein gutes Präparat?

Ja, Dekristol gilt als ein wirksames und gut bewertetes Medikament zur Vorbeugung und Behandlung von Vitamin-D-Mangel, da es die Calcium- und Phosphataufnahme unterstützt und für gesunde Knochen wichtig ist. Es wird oft von Ärzten empfohlen und erhielt in Tests (z.B. von Ökotest) sehr gute Bewertungen für seine Qualität und Wirksamkeit. Bei bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Nierenprobleme, Sarkoidose) oder Allergien (Erdnussöl, wie in der 20.000 IE Variante) ist jedoch Vorsicht geboten, daher sollte die Einnahme immer mit einem Arzt abgesprochen werden. 

Welche Nebenwirkungen hat Dekristol 2000 ie?

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

  • erhöhte Calciumkonzentration im Blut (Hyperkalzämie) und erhöhte Calciumkonzentration im Urin (Hyperkalzurie)
  • Beschwerden im Magen-Darm-Trakt wie Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall.

Wann darf man Dekristol nicht einnehmen?

Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz ist Dekristol 20 000 I.E. kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3). Dekristol 20 000 I.E. sollte bei Patienten, die unter Sarkoidose leiden, nur mit Vorsicht angewendet werden, da das Risiko einer ver- stärkten Umwandlung von Vitamin D in seinen aktiven Metaboliten besteht.

Was ist besser, täglich Vitamin D oder wöchentlich?

Für eine optimale Wirkung wird eine tägliche Einnahme von Vitamin D in niedriger Dosierung (ca. 800-1000 I.E. oder 20 µg) empfohlen, da der Körper Vitamin D nur kurzzeitig speichert, wobei Studien eine bessere Wirkung auf Immunsystem und Muskeln bei täglicher Aufnahme zeigen, während hohe wöchentliche Dosen (Bolusdosen) das Risiko für Nebenwirkungen bergen können.
 

Wie hoch ist die Dosierung von Dekristol 20 000 IE bei Vitamin-D-Mangel?

Dosierung. Erwachsene: Vorbeugung eines Vitamin‑D-Mangels: 1‑2 Tropfen täglich. Behandlung eines Vitamin‑D-Mangels: 2 Tropfen täglich (höhere Dosen bei Patienten mit manifester Erkrankung oder Malabsorptionssyndrom, Tagesdosis von 8 Tropfen nicht überschreiten).

Kann Kalzium die Arterienverkalkung beschleunigen?

Calcium ist essentiell für Knochen, kann aber bei übermäßiger Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) fördern, indem es sich in den Gefäßwänden ablagert und zu Plaques führt, was die Gefäße verengt und das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöht. Das Kalk aus Leitungswasser spielt dabei keine Rolle, da es sich um einen biologischen Prozess handelt, aber die richtige Balance ist wichtig – zu wenig Calcium kann auch zu Osteoporose führen, während zu viel aus Tabletten Gefäßverkalkung begünstigen kann, besonders wenn Vitalstoffe wie Vitamin D und K fehlen.
 

Was sollte man nicht gleichzeitig mit Vitamin D einnehmen?

Man sollte Vitamin D nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten (wie Kortison, Epilepsie-Mitteln, Johanniskraut), sehr hohen Dosen Vitamin A oder zeitversetzt zu Eisenpräparaten einnehmen; auch die Kombination mit Vitamin K2 sollte bei Blutgerinnungshemmern ärztlich geklärt werden und bei starker Kalziumzufuhr Vorsicht geboten sein, da Vitamin D die Aufnahme steigert und eine Überdosierung schädlich ist (Hyperkalzämie). Generell gilt: Bei Dauermedikation oder Vorerkrankungen sollte die Vitamin-D-Supplementierung immer mit einem Arzt abgesprochen werden. 

Welche Vitamine ab 70 Jahren?

Ab 70 Jahren sind besonders Vitamin D (für Knochen/Immunsystem), Vitamin B12 (Nerven/Blutbildung) und Folsäure (B9) wichtig, da die Aufnahme oft nachlässt; auch Vitamin C (Immunsystem) und K2 (Herz/Knochen) spielen eine Rolle, oft durch mangelnde Sonnenexposition und verminderte Magensäure bedingt, weshalb eine ausgewogene Ernährung und ggf. Supplementierung ratsam ist – immer in Absprache mit dem Arzt.
 

Kann man im März schon Vitamin D aufnehmen?

Eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr allein über die Ernährung ist hingegen nicht möglich. Zwischen Oktober und März ist die Sonneneinstrahlung in Deutschland jedoch nicht stark genug für die eigene Vitamin-D-Synthese, sodass der Körper auf Reserven aus den Sommermonaten zurückgreift.