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Was gehört zur Nachsorge bei Brustkrebs?

Gefragt von: Isolde Wulf  |  Letzte Aktualisierung: 1. Oktober 2026
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Die Nachsorge bei Brustkrebs umfasst regelmäßige ärztliche Kontrollen (körperliche Untersuchung, Mammographie/Sonographie), um Rückfälle frühzeitig zu erkennen, sowie psychologische und soziale Unterstützung, Rehabilitation (z. B. Physiotherapie, Ernährungsberatung) und die Anpassung des Lebensstils, um die Lebensqualität zu erhalten und das Risiko zu minimieren.

Welche Untersuchungen Nachsorge Brustkrebs?

Folgende Unterlagen sollten Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin für die Nachsorge vorliegen:

  • Feingewebliche Befunde (histologischer Bericht, Biopsie)
  • Laborbefunde.
  • Befunde bildgebender Verfahren (Ultraschall, CT, MRT)
  • Medikamentöse Tumortherapieprotokolle.
  • Berichte Bestrahlungsbehandlung.
  • Arztbriefe und ggf. ...
  • Nachsorgeberichte.

Was gehört zur Nachsorge?

Neben den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen gehört zur onkologischen Nachsorge auch die Beratung über die verschiedenen Möglichkeiten der psychischen, sozialen, familiären, körperlichen und beruflichen Rehabilitation.

Was steht mir nach Brustkrebs zu?

Nach einer Brustkrebserkrankung wird Ihnen in der Regel zunächst ein Behinderungsgrad von 50 für eine Dauer von fünf Jahren anerkannt (Heilungsbewährung).

Was kann man bei Brustkrebs alles beantragen?

Bei Brustkrebs können Sie finanzielle Unterstützung (Krankengeld, Erwerbsminderungsrente, Sozialhilfe, Härtefonds), Hilfsmittel (Prothesen, Perücken, Spezial-BHs), Reha-Maßnahmen, Haushaltshilfe, Pflegedienste und einen Schwerbehindertenausweis beantragen, um Ihre medizinische Behandlung, Genesung und den Alltag zu erleichtern; Anträge stellt man bei Krankenkasse, Rentenversicherung, Versorgungsamt oder Sozialamt, oft mit Unterstützung der Sozialberatung. 

Brustkrebs Nachsorge: Medizinische Nachsorge

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Welche Grad der Behinderung wird bei Brustkrebs vergeben?

Bei Brustkrebs wird in der Regel für eine fünfjährige Heilungsbewährungszeit ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 anerkannt, was den Status einer Schwerbehinderung begründet und wichtige Nachteilsausgleiche wie Kündigungsschutz ermöglicht. Nach dieser Zeit wird der GdB neu bewertet und kann sinken, aber auch ab einem Grad von 20 kann sich ein Antrag lohnen, insbesondere durch eine mögliche Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen bei der Agentur für Arbeit, um z.B. besonderen Kündigungsschutz zu erhalten, auch wenn die Schwelle von 50 nicht mehr erreicht wird.
 

Wie oft Blutkontrolle nach Brustkrebs?

Nach Abschluss der intensiveren Behandlungen, wie Operation und Chemotherapie, folgt bei hormonrezeptor-positivem Brustkrebs in der Regel eine Antihormontherapie . In dieser Phase werden die Kontrollen seltener. In der Regel wird einmal im Jahr eine Blutbildkontrolle durchgeführt.

Wann gilt man als geheilt nach Brustkrebs?

Als „geheilt“ gelten Patient:innen in der Regel dann, wenn bei ihnen 5 Jahre lang kein Rückfall auftritt.

Wird bei Brustkrebs immer ein Knochenszintigramm gemacht?

Wenn eine Brustkrebserkrankung festgestellt wird, erfolgt immer ein sogenanntes Staging, bei dem unter anderem untersucht wird, ob bereits Fernmetastasen vorliegen. Zum Aufspüren etwaiger Knochenmetastasen wird dabei üblicherweise die Skelettszintigraphie genutzt.

Was wird bei Nachsorge gemacht?

Im Mittelpunkt der Nachsorge stehen vor allem das regelmäßige Gespräch mit dem Arzt sowie umfassende körperliche Untersuchung‎en (klinische Untersuchung) und Laboruntersuchungen (zum Beispiel Blutbild‎, Bestimmung von Tumormarker‎n).

Was ist die onkologische Nachsorgeleistung?

Die Onkologische Nachsorgeleistung, auch onkologische Nachsorge oder onkologische Reha genannt, ist eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme nach einer Krebserkrankung. Die Reha muss bei der Rentenversicherung beantragt werden.

Was sind Nachsorgetermine?

Als Nachsorge bezeichnet man in der Medizin die weitere Diagnostik, Therapie und Sekundärprävention nach einer vorläufig abgeschlossenen Behandlung von komplexen Erkrankungen bzw. Erkrankungen mit Rezidivgefahr. Die Nachsorge steht dabei in enger Beziehung zur Rehabilitation.

Wann ist das Rückfallrisiko bei Brustkrebs am höchsten?

Brustkrebs-Rezidive treten am häufigsten in den ersten 2 bis 5 Jahren nach der Diagnose auf, besonders bei aggressiveren Tumoren; bei hormonrezeptor-positiven Tumoren (HR+) können Spätrezidive (nach 5 Jahren) aber sehr häufig sein, da diese Krebsart oft noch lange nach der Erstbehandlung (manchmal über 10 oder 20 Jahre) wiederkehren kann. Das Risiko ist immer vom spezifischen Tumor-Subtyp abhängig, aber die ersten Jahre sind kritisch, während HR+-Krebs ein langfristiges Risiko birgt.
 

Was wird bei Brustkrebs Vorsorge gemacht?

Selbstuntersuchung auf Brustkrebs. Fachleute empfehlen, sich einmal im Monat die Brüste selbst zu untersuchen. Dabei sollten Frauen ihre Brüste und Achselhöhlen sorgfältig betrachten und abtasten. Wichtig zu wissen: Als alleinige Methode zur Brustkrebs-Früherkennung ist die regelmäßige Selbstuntersuchung nicht geeignet ...

Wie oft steht mir eine Reha nach Brustkrebs zu?

Je nach Einzelfall können Sie zusätzlich zur AHB bis zu zwei onkologische Rehas (die Nach- und die Festigungskur) in Anspruch nehmen. Diese beiden weiteren onkologischen Rehas sind nur bis zum Ende von zwei Jahren nach Abschluss Ihrer Erstbehandlung möglich.

Was beinhaltet die Nachsorge bei Brustkrebs?

Ziel der regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen ist es, einen erneuten Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Außerdem können Ärzte während der Nachsorge Nebenwirkungen, Langzeit- und Spätfolgen der Therapie feststellen und behandeln. Auch psychosoziale Probleme werden berücksichtigt.

Ist ein Rückfall von Brustkrebs nach 5 Jahren möglich?

Beim hormonrezeptorpositiven (HR+) Brustkrebs kommt es oft sogar erst nach fünf oder mehr Jahren zu einem Rückfall. Zu wenige Betroffene wissen darüber Bescheid – dabei ist es möglich, das Risiko für ein sogenanntes Rezidiv zu senken. „Sie sind krebsfrei.

Wie schnell treten Metastasen nach Brustkrebs auf?

Brustkrebs streut unterschiedlich schnell; einige aggressive Typen wie der inflammatorische oder dreifach-negative Brustkrebs können sehr schnell Metastasen bilden, während andere sich langsamer entwickeln, aber auch Jahre später noch absiedeln können, häufig in Knochen, Leber, Lunge oder Gehirn, wobei frühe Diagnose und Therapie die Risiken senken.
 

Was macht ein Onkologe in der Nachsorge?

Die eigentliche Behandlung der Krebserkrankung ist vorbei, der Krebs ist weg – doch die Betreuung von Krebspatientinnen und Krebspatienten endet damit nicht. Sie erhalten in der onkologischen Nachsorge weiterhin fortlaufend medizinische und psychosoziale Unterstützung von ihren Ärzten.

Wann ist man gesund nach Brustkrebs?

Dauer und Umfang der Nachsorge

Die Nachsorge nach einer Brustkrebstherapie dauert in der Regel 10 Jahre. Die Arzttermine finden in den ersten 3 Jahren nach der Operation alle 3 Monate statt.

Welche Kontrolluntersuchungen nach Brustkrebs?

Die ärztliche Leitlinie zur Nachsorge beim Mammakarzinom empfiehlt daher, alle drei Monate eine körperliche Untersuchung durchführen zu lassen. Im vierten und fünften Jahr ist dieser Zeitabstand auf alle sechs Monate verlängert. Danach nur noch jährlich.

Was kann man alles beantragen bei Brustkrebs?

Bei Brustkrebs können Sie finanzielle Unterstützung (Krankengeld, Erwerbsminderungsrente, Sozialhilfe, Härtefonds), Hilfsmittel (Prothesen, Perücken, Spezial-BHs), Reha-Maßnahmen, Haushaltshilfe, Pflegedienste und einen Schwerbehindertenausweis beantragen, um Ihre medizinische Behandlung, Genesung und den Alltag zu erleichtern; Anträge stellt man bei Krankenkasse, Rentenversicherung, Versorgungsamt oder Sozialamt, oft mit Unterstützung der Sozialberatung. 

Wie wirkt sich 50% Schwerbehinderung auf die Rente aus?

Ein GdB von 50 ermöglicht es, früher abschlagsfrei in Rente zu gehen (bis zu 2 Jahre vor der Regelaltersgrenze bei 35 Versicherungsjahren) oder mit geringeren Abschlägen (7,2 % weniger als bei der Altersrente für langjährig Versicherte) vorzeitig in Rente zu gehen, wobei der Status zum Rentenbeginn bestehen muss, was sich auch steuerlich auswirkt. Es ist wichtig, den Antrag rechtzeitig zu stellen, da eine nachträgliche Anerkennung den Rentenanspruch nicht mehr ändert. 

Was steht mir zu nach Brustkrebs?

Zu den Standardleistungen gehören die medizinische Betreuung, Unterkunft und Verpflegung während eines dreiwöchigen Aufenthalts in einer Reha-Einrichtung. Die Kosten für eine Reha werden bei gesetzlich versicherten Patientinnen von den gesetzlichen Krankenkassen oder der gesetzlichen Rentenversicherung übernommen.

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