Was gab es in der DDR für Geld?
Gefragt von: Lieselotte Wunderlich | Letzte Aktualisierung: 15. Februar 2026sternezahl: 4.8/5 (2 sternebewertungen)
In der DDR gab es die sogenannte Mark der DDR (auch Ostmark), eine nicht-konvertible Binnenwährung, die von 1968 bis 1990 existierte und sich aus früheren Währungen wie der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank (MDN) entwickelte; sie wurde 1990 durch die D-Mark ersetzt, was das Ende der DDR-Wirtschaft einleitete. Es gab Münzen (Pfennig-Stücke und Mark-Stücke) sowie Banknoten, aber auch spezielle Währungen wie die Forumschecks für Intershop-Käufe (Westgeld-Äquivalent) und das Begrüßungsgeld für Besucher.
Was für Geldscheine gab es in der DDR?
Von 1948 bis zur Währungsumstellung 1964 gab es neben den gängigen Werten von 5, 10, 20, 50 und 100 Mark noch Banknoten zu 50 Pfennig, 1 Deutsche Mark und 2 Deutsche Mark. In der ersten Ausgabe der deutschen Notenbank von 1948 gab es noch eine Banknote zu 1000 Mark.
Was kostete eine Kugel Eis in der DDR?
Eine Kugel Eis kostete in den 1970er Jahren 20 Pfennige der DDR.
Was hatte die DDR für eine Währung?
Es ist ein besonderes Jubiläum der deutschen Währungsgeschichte: Vor 35 Jahren, am 1. Juli 1990, wurde die D-Mark in der DDR eingeführt. Damit leitete die Währungsunion das Ende des DDR-Geldes ein.
Ist DDR-Geld noch etwas wert?
35 Jahre nachdem die DDR-Mark abgeschafft wurde, sind einige Münzen inzwischen richtig viel wert. Für eine 10-DDR-Mark-Gold-Gedenkmünze werden derzeit sogar 25.000 Euro verlangt.
Gab es Zinsen in der DDR? So funktionierte Geldanlage damals
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Was war der größte Geldschein in der DDR?
200 Mark Banknote DDR. Die Existenz dieser Banknote wurde erst zur Zeit der Wende bekannt ! Auf dem 200-Mark-Schein sind eine Familie im Wohngebiet und eine Kindergartenszene dargestellt !
Welches Geld benutzte die DDR?
Deutsche Wiedervereinigung
Die Deutsche Mark spielte eine wichtige Rolle bei der Wiedervereinigung Deutschlands. Sie wurde im Juli 1990 als offizielle Währung der DDR eingeführt und ersetzte die DDR-Mark, in Vorbereitung auf die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.
Wie viel kostete Butter in der DDR?
Im Jahr 1989 kostete Tafelbutter 2,40 Mark und Markenbutter 2,50 Mark. Der DDR- Durchschnittslohn betrug 1989 gerade mal 1.032 Mark im Monat und trotzdem konnte sich jeder Butter leisten. Heute beträgt das Durchschnittseinkommen in Deutschland 3.780 € im Monat und alle beklagen sich über die hohen Butterpreise.
Wie viel hat eine Schachtel Zigaretten in der DDR gekostet?
2,50 Mark haben die damals gekostet...
Wie teuer war ein Brötchen in der DDR?
Die Preise für Grundnahrungsmittel hatte die SED-Führung eingefroren. Ein Mischbrot kostete 78 bzw. 93 Pfennig, das Brötchen fünf Pfennig, 250 Gramm "gute" Markenbutter 2,50 Mark, ein Würfel Bratmargarine 50 Pfennig, 100 Gramm Jagdwurst 68 Pfennig, 250 Gramm Marmelade 54 Pfennig.
Wie viel hat ein Arbeiter in der DDR durchschnittlich verdient?
Ein Arbeiter in der DDR verdiente je nach Branche und Qualifikation unterschiedlich, aber das Durchschnittseinkommen lag Ende der 1980er Jahre bei etwa 1.300 Mark, während es 1970 noch rund 755 Mark betrug, wobei Löhne stark variierten und es auch deutlich niedrigere oder höhere Einkommen gab, wobei die Kaufkraft durch niedrige Mieten und Preise für Grundnahrungsmittel relativ gut war, so MDR, Statista und ifo Institut.
Welche Schulnoten gab es in der DDR?
In der DDR gab es ein fünfstufiges Notensystem (1 sehr gut bis 5 ungenügend) anstelle des westdeutschen sechsstufigen, ergänzt durch wichtige Kopfnoten (Betragen, Fleiß, Ordnung, Mitarbeit), die den sozialen Aspekt betonten. Die Noten 1-5 wurden auf dem Zeugnis der Polytechnischen Oberschule (POS) vermerkt, wobei mehrere Vieren oder eine Fünf die Versetzung gefährdeten. Nach der Wiedervereinigung wurden diese Noten für die Vergleichbarkeit mit dem Westen umgerechnet.
Wer nimmt noch DDR-Geld?
D-Mark-Münzen und -Scheine haben immer noch ihren Wert. Das Geld kann in Filialen der Bundesbank kostenlos umgetauscht werden. Der Wechselkurs ist seit dem Jahreswechsel 2001/2002 immer gleich geblieben.
Was kostete ein Waschvollautomat in der DDR?
Zur Ableitung der Unwuchtkräfte war auch bei diesem Gerät eine Bodenbefestigung notwendig. Es war aber mit Einschränkungen schon im Haushalt einsetzbar. 1954 wurden davon 3900 Stück produziert. Der Verkaufspreis lag bei 2280 DM.
Hat man in der DDR Geld verdient?
Im Jahr 1989 verdiente ein Arbeitnehmer in der DDR im Durchschnitt 1.300 DDR-Mark im Monat. Damit stieg das durchschnittliche, monatliche Bruttoarbeitseinkommen während des Bestehens der DDR deutlich - trotz wirtschaftlicher Probleme: 1949 waren noch rund 290 DDR-Mark bezahlt worden.
Wo ist das DDR-Geld geblieben?
Das Geld der DDR wurde nach der Wiedervereinigung größtils teilweise eingeschmolzen (Münzen) oder in einem Stollen bei Halberstadt eingelagert, um zu verrotten, wobei später ein Teil verbrannt wurde, während Teile des verbleibenden Vermögens der SED und ihrer Organisationen in Stiftungen flossen und zur Förderung von Kultur und Infrastruktur in den neuen Bundesländern genutzt wurden, wobei auch vieles verschwand oder auf Auslandskonten landete.
Hatte die DDR eine eigene Währung?
Ganz ursprünglich hieß sie einfach Mark, dann Renten- und Reichsmark. Nach der Währungsreform gab es in der Bundesrepublik die Deutsche Mark und in der DDR die Deutsche Mark der Deutschen Notenbank – beide abgekürzt DM. 1964 änderte die DDR ihre DM in MDN, Mark der Deutschen Notenbank.
Welche ist die teuerste DDR Briefmarke?
Als teuerste Marke der DDR wird hier die Flugpostmarke zu 1,- DM Michel-Nr. 613 X aus dem Jahre 1957 bezeichnet, auch ein Attest ist mit dabei, trotz fehlender Zahnspitze und rückseitiger Rotfleckigkeit ist der Startpreis satte 699,- EUR bei einem Katalagpreis von 3.000,- EUR.
Wie hieß das Geld zu DDR-Zeiten?
1. Juli 1990 - Auf dem Weg zur Deutschen Einheit D-Mark wird Zahlungsmittel in der DDR. 1. Juli 1990: Ab heute ersetzt die D-Mark die "Mark der DDR ".
Wie viel DDR-Mark ist 1 €?
Hier finden Sie den Umrechnungskurs der früheren D-Mark zum Euro, also DM in Euro (EUR). Er lautet 1 Euro = 1,95583 Deutsche Mark. Dieser Kurs ist seit Einführung des Euro fix und unveränderbar.
Kann man DDR-Geld noch eintauschen?
Nein, DDR-Geld (Ostmark) kann nicht mehr offiziell in Euro umgetauscht werden, die Umtauschfrist ist lange abgelaufen und die Bundesbank nimmt es nicht mehr an. Solche Scheine und Münzen haben nur noch einen Sammler- oder Erinnerungswert, während D-Mark-Geld (West-Mark) hingegen weiterhin unbefristet bei der Bundesbank-Webseite in Euro getauscht werden kann.
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