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Was darf man sich in der Probezeit nicht erlauben?

Gefragt von: Herr Alfons Vogel  |  Letzte Aktualisierung: 3. September 2026
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In der Probezeit darf man grundsätzlich keine schwerwiegenden Verkehrsverstöße begehen (z. B. Alkohol am Steuer, zu schnell fahren, Handynutzung, Fahrerflucht, Abstandsverstöße), da dies zu einer Verlängerung der Probezeit und einem Aufbauseminar führt. Im Job gilt: Man darf nicht durch Unpünktlichkeit, Desinteresse, Lästereien oder ungefragt Prozesse ändern auffallen; auch muss man sich an grundlegende Verhaltensregeln halten und darf sich nicht zu übermütig verhalten. Eine Kündigung ist leichter, aber auch Schwangere und Minderjährige genießen Kündigungsschutz, und fristlose Kündigungen erfordern wichtige Gründe.

Welche Regeln gelten in der Probezeit?

Probezeit-Regeln gibt es im Arbeitsleben (max. 6 Monate, verkürzte Kündigungsfrist) und für Fahranfänger (2 Jahre, bei Verstößen Verlängerung auf 4 Jahre und Aufbauseminar bei A- oder zwei B-Verstößen). Wichtig sind hierbei die Dauer, die Kündigungsfristen im Job und bei Führerscheinen die Einstufung von Verkehrsverstößen in A- (schwerwiegend) und B-Delikte (weniger schwerwiegend). 

Was darf man, wenn man aus der Probezeit raus ist?

Nach der Probezeit fallen die strengeren Regeln weg: Die 0,0-Promille-Grenze für Fahranfänger bis 21 Jahre gilt weiterhin, aber danach gelten die normalen 0,5 Promille. Verstöße werden wie bei erfahrenen Fahrern behandelt, und man ist nicht mehr automatisch für Aufbauseminare qualifiziert, kann aber durch schwerere Verstöße Punkte sammeln und Fahrverbote erhalten. Die Probezeit endet offiziell nach den ersten zwei Jahren, wenn keine schwerwiegenden Verstöße (A-Verstöße) oder zwei weniger schwerwiegende (B-Verstöße) begangen wurden. 

Kann ich während meiner Probezeit das Unternehmen verlassen?

Mitarbeiter müssen während ihrer Probezeit kündigen, wenn sie das Unternehmen verlassen möchten. Die Kündigungsfrist ist jedoch, wie im Vertrag festgelegt, oft kürzer als für Festangestellte. Was geschieht nach Ablauf der Probezeit? Bei erfolgreicher Probezeit wird die Stelle in der Regel bestätigt und der Mitarbeiter in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen.

Was sind die Regeln in der Probezeit?

Beim Führerschein dauert die Probezeit normalerweise zwei Jahre. Wer sich allerdings einen A-Verstoß oder zwei B-Verstöße leistet, muss damit rechnen, dass die Bewährungsphase von zwei auf insgesamt vier Jahre verlängert wird. Die Probezeit muss jedoch nur einmal durchlaufen werden.

Geblitzt in der Probezeit?!?! 😱 Ist jetzt der Führerschein weg?!

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Wie viele Tage darf ich in der Probezeit fehlen?

Allerdings musst du mindestens ein Drittel der gesamten Probezeit fehlen. Falls die Probezeit durch die Verlängerung 4 Monate überschreitet, darf dein Ausbildungsbetrieb eine Probezeit Verlängerung für exakt den Zeitraum deiner Abwesenheit vereinbaren. Alles darüber hinaus ist unzulässig.

Was besagt die 3-Monats-Regel bei einem Job?

Eine dreimonatige Probezeit ist ein üblicher Testzeitraum, in dem Arbeitgeber die Eignung eines neuen Mitarbeiters für eine Stelle beurteilen . Probezeiten können für Neueinstellungen, Beförderungen, unzureichende Leistungsbeurteilung und mögliche Kündigungen eingesetzt werden.

Was sind alles B-Verstöße?

Ein B-Verstoß ist ein weniger schwerwiegender Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) während der Führerschein-Probezeit, der zwar ein Bußgeld und Punkte nach sich zieht, aber allein noch keine drastischen Folgen hat; zwei B-Verstöße wirken jedoch wie ein schwerwiegender A-Verstoß und führen zu einem Aufbauseminar und der Verlängerung der Probezeit. Typische Beispiele sind abgefahrene Reifen, das Überziehen des TÜVs (Hauptuntersuchung) um mehr als acht Monate oder das Fahren mit mangelhafter Ladungssicherung.
 

Wie lange dauert normal die Probezeit?

Die Dauer einer Probezeit hängt stark vom Kontext ab: Im Arbeitsverhältnis dauert sie normalerweise bis zu 6 Monate (maximal zulässig), verkürzt sich aber oft auf 3-4 Monate; bei Führerscheinen auf Probe sind es immer 2 Jahre, die sich bei schweren Verstößen verlängern können. 

Wie viel darf man in der Probezeit drüber sein?

Führerscheinentzug in der Probezeit

Beispiel: Wer in der Probezeit geblitzt wird und mit mehr als 41 km/h außerorts bzw. mehr als 31 km/h innerorts zu schnell gefahren ist, bekommt ein Fahrverbot von einem Monat und zusätzlich zwei Punkte in Flensburg.

Was sollte man in der Probezeit vermeiden?

In der Probezeit darf man grundsätzlich keine schwerwiegenden Verkehrsverstöße begehen (z. B. Alkohol am Steuer, zu schnell fahren, Handynutzung, Fahrerflucht, Abstandsverstöße), da dies zu einer Verlängerung der Probezeit und einem Aufbauseminar führt. Im Job gilt: Man darf nicht durch Unpünktlichkeit, Desinteresse, Lästereien oder ungefragt Prozesse ändern auffallen; auch muss man sich an grundlegende Verhaltensregeln halten und darf sich nicht zu übermütig verhalten. Eine Kündigung ist leichter, aber auch Schwangere und Minderjährige genießen Kündigungsschutz, und fristlose Kündigungen erfordern wichtige Gründe. 

Worauf achten Arbeitgeber während der Probezeit?

Die Probezeit dient im Wesentlichen dazu, dass sowohl neue Mitarbeiter als auch Arbeitgeber prüfen können, ob die Entscheidung zur Zusammenarbeit richtig war. Der Arbeitgeber überlegt, ob die Fähigkeiten, Kompetenzen und die Persönlichkeit des neuen Mitarbeiters zum Unternehmen und dessen Kultur passen .

Welche Rechte gibt es in der Probezeit?

Auch in der Probezeit haben Arbeitnehmer grundlegende Rechte wie Anspruch auf Lohn, Urlaub (anteilig) und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sowie Schutz durch Arbeitszeit-, Jugend- und Mutterschutz. Der Hauptunterschied ist die verkürzte Kündigungsfrist (zwei Wochen) und das Fehlen des allgemeinen Kündigungsschutzes, wobei spezielle Gruppen wie Schwangere oder Schwerbehinderte auch dann Sonderkündigungsschutz genießen. 

Ist ein Urlaubsverbot während der Probezeit zulässig?

Eine pauschale Urlaubssperre in der Probezeit ist unzulässig, aber Arbeitgeber dürfen Urlaubsanträge aus dringenden betrieblichen Gründen ablehnen, z. B. bei hoher Einarbeitung oder Personalmangel; Sie erwerben anteiligen Urlaub (ein Zwölftel pro vollem Monat) und müssen den vollen Anspruch erst nach sechs Monaten (§ 4 BUrlG). Eine Sperre ist nur bei sachlichen Gründen erlaubt, eine generelle Ablehnung ist rechtswidrig. 

Ist krank sein in der Probezeit schlimm?

Wer in den ersten vier Wochen der Probezeit krankheitsbedingt ausfällt, muss mit einem niedrigeren Gehalt rechnen. Wer eine neue Arbeitsstelle antritt, will nicht gleich krank werden. Passiert das trotzdem, muss man sich in der Probezeit genau wie alle anderen auch sofort krankmelden.

Wie viel Urlaub darf ich während der Probezeit nehmen?

In der Probezeit erwirbst du anteilig Urlaub: Pro vollem Monat Beschäftigung stehen dir 1/12 deines jährlichen Urlaubsanspruchs zu, aber den vollen Jahresurlaub gibt es erst nach sechs Monaten (Wartezeit). Du kannst Urlaub nehmen, sobald du den ersten Monat gearbeitet hast, aber der Arbeitgeber kann den Zeitpunkt aus betrieblichen Gründen ablehnen; die Genehmigung ist dennoch möglich und der Anspruch wächst monatlich. 

Was ist in der Probezeit verboten?

In der Probezeit darf man grundsätzlich keine schwerwiegenden Verkehrsverstöße begehen (z. B. Alkohol am Steuer, zu schnell fahren, Handynutzung, Fahrerflucht, Abstandsverstöße), da dies zu einer Verlängerung der Probezeit und einem Aufbauseminar führt. Im Job gilt: Man darf nicht durch Unpünktlichkeit, Desinteresse, Lästereien oder ungefragt Prozesse ändern auffallen; auch muss man sich an grundlegende Verhaltensregeln halten und darf sich nicht zu übermütig verhalten. Eine Kündigung ist leichter, aber auch Schwangere und Minderjährige genießen Kündigungsschutz, und fristlose Kündigungen erfordern wichtige Gründe. 

Was sind Gründe, um in der Probezeit gekündigt zu werden?

Gründe für eine Kündigung in der Probezeit sind oft mangelnde Eignung (unzureichende Leistung, fehlende Qualifikation), persönliche Unstimmigkeiten (schlechte Integration, Probleme mit Vorgesetzten/Team), falsche Erwartungen auf beiden Seiten (Job anders als gedacht) oder schwerwiegende Pflichtverletzungen (Diebstahl, Arbeitszeitbetrug, Mobbing). Arbeitgeber müssen in der Probezeit meist keinen Grund nennen, da das Kündigungsschutzgesetz noch nicht greift, aber verhaltensbedingte (z.B. Zuspätkommen) oder personenbedingte (mangelnde Eignung) Gründe können angeführt werden, so Allianz und gesetze im Internet. 

Auf was muss man in der Probezeit achten?

Hier sind die 10 wichtigsten Tipps, um die Probezeit erfolgreich zu überstehen:

  1. Zeigen Sie Interesse. ...
  2. Achten Sie auf Pünktlichkeit. ...
  3. Holen Sie sich Feedback. ...
  4. Zeigen Sie Teamgeist. ...
  5. Übermut tut selten gut. ...
  6. Zeigen Sie Arbeitseinsatz. ...
  7. Erlauben Sie sich keine Fehlstunden. ...
  8. Lernen Sie aktiv mit.

Was passiert, wenn ich in der Probezeit nicht mehr zur Arbeit gehe?

Wenn Sie ohne Freistellung oder ohne triftigen Grund (wie Krankheit) nicht zur Arbeit erscheinen, kann das als „Arbeitsverweigerung“ gewertet werden. Dies kann zu arbeitsrechtlichen Sanktionen führen, einschließlich einer Abmahnung oder sogar einer fristlosen Kündigung.

Was passiert, wenn der Arbeitgeber in der Probezeit kündigt?

Wenn Sie in der Probezeit gekündigt werden, müssen Sie die kurze Kündigungsfrist (meist 2 Wochen) einhalten, weiterarbeiten und erhalten Lohn bis zum Ende, haben aber oft Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG I), wenn der Arbeitgeber kündigt und Sie die allgemeinen Voraussetzungen erfüllen (mind. 12 Monate eingezahlt) – selbst gekündigt oder verhaltensbedingt führt meist zu einer Sperrzeit. Wichtig ist, sich bei der Agentur für Arbeit zu melden und eventuell arbeitsrechtliche Schritte (Kündigungsschutzklage) innerhalb von 3 Wochen zu prüfen, besonders bei besonderen Schutzrechten wie Schwangerschaft oder Schwerbehinderung. 

Kann ich während der Probezeit gekündigt werden?

Nein, in Deutschland kann man während der Schwangerschaft, auch in der Probezeit, grundsätzlich nicht einfach gekündigt werden, da das Mutterschutzgesetz (MuSchG) einen besonderen Kündigungsschutz ab Beginn der Schwangerschaft bis vier Monate nach der Entbindung gewährt, der auch in der Probezeit gilt. Eine Kündigung ist nur in sehr seltenen Ausnahmefällen (z.B. bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen wie Diebstahl oder wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft nichts wusste) zulässig und bedarf der Genehmigung der zuständigen Behörde. Wichtig ist, den Arbeitgeber bald zu informieren (am besten schriftlich), da der Schutz erst mit Kenntnis der Schwangerschaft greift.