Was darf man nicht essen bei Depressionen?
Gefragt von: Herr Prof. Dr. Heinz-Peter Eckert | Letzte Aktualisierung: 15. Februar 2026sternezahl: 4.8/5 (28 sternebewertungen)
Bei Depressionen sollten Sie stark zuckerhaltige Produkte, Weißmehl, frittierte Speisen, Fast Food und stark verarbeitete Lebensmittel meiden, da diese Blutzuckerschwankungen, Entzündungen und Stimmungsschwankungen fördern können. Auch Alkohol, übermäßiges Koffein und Transfette können sich negativ auswirken. Bevorzugen Sie stattdessen naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel, frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und pflanzliche Proteine.
Welche Lebensmittel können Depressionen verschlimmern?
Dazu gehören zuckerhaltige und stark verarbeitete Lebensmittel, die zu Blutzuckerschwankungen führen können und die Entzündungen im Körper fördern. Eine Ernährung, die reich an Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln ist, kann nicht nur das Risiko für Depressionen erhöhen, sondern auch die Symptome verschlimmern.
Welche Lebensmittel sollte man bei Depressionen meiden?
Essen Sie eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, fettarmen Proteinen und gesunden Fetten. Vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Snacks, die zu Blutzuckerschwankungen führen können und die Stimmung verschlechtern können.
Was braucht der Körper bei Depressionen?
Bei einer Depression ist oft die chemische Balance im Gehirn durcheinander geraten. Um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, benötigen wir eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure.
Welche Lebensmittel schaden der Psyche?
Studien zeigen, dass ungesunde Ernährung wie Fast Food, Konserven und zuckerhaltige Getränke wie Cola sowohl den Körper als auch die Seele belastet. Hochverarbeitete Lebensmittel und künstliche Süßungsmittel erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen.
Depressionen: Gesunde Ernährung kann Beschwerden lindern | Die Ernährungs-Docs | NDR
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Welches Essen tut der Psyche gut?
Eine gesunde Ernährung für die Psyche stützt sich auf Omega-3-Fettsäuren (fetter Fisch, Walnüsse), B-Vitamine (Vollkorn, Blattgemüse), Magnesium (Mandeln, Kürbiskerne) und Probiotika (Joghurt), die Gehirnfunktion, Stimmung und Darmgesundheit fördern, während ausreichend Flüssigkeit und Antioxidantien (Beeren, Obst, Gemüse) Stress mindern und Energie liefern; Zucker und Fertigprodukte sollten reduziert werden.
Welche Lebensmittel verursachen Angstzustände und Depressionen?
Wer viel verarbeitetes Fleisch, Frittiertes, raffinierte Getreideprodukte, Süßigkeiten, Gebäck und fettreiche Milchprodukte konsumiert, neigt eher zu Angstzuständen und Depressionen. Eine Ernährung mit viel ballaststoffreichem Vollkorngetreide, Obst, Gemüse und Fisch kann hingegen zu mehr innerem Gleichgewicht beitragen.
Welches Organ löst Depressionen aus?
Welches Organ löst Depressionen aus? Die im Gehirn aus dem Gleichgewicht geratenen Botenstoffe Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Acetylcholin und Gamma-Aminobuttersäure können eine Depression auslösen. Das kann durch hormonelle Umstellung oder durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten passieren.
Welches Essen wirkt stimmungsaufhellend?
Stimmungsaufhellende Lebensmittel sind reich an Tryptophan, Omega-3-Fettsäuren, B-Vitaminen und Antioxidantien, die die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin fördern oder Entzündungen reduzieren: Dazu gehören fetter Fisch (Lachs), Nüsse (Walnüsse, Mandeln), Bananen, Beeren, dunkle Schokolade, Vollkornprodukte (Hafer) sowie fermentierte Lebensmittel (Joghurt, Kefir) und Gemüse wie Spinat. Auch scharfe Gewürze (Chili, Ingwer) können durch Endorphinausschüttung kurzfristig das Wohlbefinden steigern.
Was sollte man bei einer Depression nicht machen?
Bei Depressionen sollte man nicht verharmlosen, Ratschläge wie „Reiß dich zusammen“ geben oder zu viel Druck ausüben, sondern professionelle Hilfe suchen, auf Selbstmedikation (Alkohol, Drogen) verzichten, soziale Isolation vermeiden, aber auch die eigenen Grenzen kennen und sich nicht überfordern lassen, sondern Geduld und Akzeptanz zeigen.
Was verschlimmert Depressionen?
Depressionen werden verschlimmert durch Stress, Schlafmangel, schlechte Ernährung (Zucker, Fast Food), Alkohol, Drogen, mangelnde soziale Kontakte, Isolation, das Gefühl, sich zusammenreißen zu müssen, sowie durch das Vorhandensein weiterer psychischer Erkrankungen wie Angststörungen, Suchtprobleme oder Persönlichkeitsstörungen. Körperliche Krankheiten und Übergewicht können ebenfalls eine Rolle spielen, indem sie Entzündungen fördern und den Teufelskreis verstärken.
Was wirkt sofort bei Depressionen?
Escitalopram verändert das Gehirn innerhalb von wenigen Stunden. Eine einzige Dosis eines der weltweit am häufigsten verwendeten Medikamente zur Behandlung der Depression führt innerhalb weniger Stunden zu messbaren Veränderungen im gesamten Gehirn.
Welches Obst ist gut gegen Depressionen?
Bei Depressionen sind Bananen (wegen Tryptophan, B-Vitaminen, Magnesium), Beeren (Antioxidantien, entzündungshemmend), Zitrusfrüchte (Vitamin C) und Ananas (Noradrenalin-Vorläufer) hilfreich, da sie die Stimmung unterstützen und Entzündungen mindern; zuckerarme Sorten sind generell zu bevorzugen, um Entzündungen zu vermeiden, betont NDR.de, Deine Gesundheitswelt | AOK Sachsen-Anhalt https://www.deine-gesundheitswelt.de/balance-ernaehrung/good-mood-food und heimatgut sowie Habichtswald-Klinik.
Was soll man bei einer Depression nicht essen?
Bei Depressionen sollten Sie stark zuckerhaltige Produkte, Weißmehl, frittierte Speisen, Fast Food und stark verarbeitete Lebensmittel meiden, da diese Blutzuckerschwankungen, Entzündungen und Stimmungsschwankungen fördern können. Auch Alkohol, übermäßiges Koffein und Transfette können sich negativ auswirken. Bevorzugen Sie stattdessen naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel, frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und pflanzliche Proteine.
Was tut Menschen mit Depressionen gut?
Folgende Tipps können Angehörigen von Menschen, die an einer Depression leiden, helfen mit der Erkrankung umzugehen.
- Akzeptieren Sie die Depression als Erkrankung. ...
- Informieren Sie sich. ...
- Suchen Sie das Gespräch. ...
- Suchen Sie ärztliche Hilfe. ...
- Zeigen Sie Geduld. ...
- Überfordern Sie sich nicht.
Was sind die stärksten natürlichen Antidepressiva?
Johanniskraut – Wirkung als pflanzliches Antidepressivum
Es gilt als die einzige einheimische Pflanze, deren stimmungsaufhellende Wirkung schon in vielen Studien nachgewiesen werden konnte.
Welches Essen tut der Seele gut?
Fisch: Wenn du gerne Fisch isst, solltest du vor allem auf Thunfisch, Lachs, Hering und Makrele setzen. Fisch enthält viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren und fördert auch die Produktion der Glückshormone Serotonin und Dopamin im Körper – ein echtes Happy Food! Genuss-Tipp: Marinierter Lachs mit Brokkoli-Gemüse und Reis.
Was kann man am Morgen trinken, um gute Laune zu haben?
Menschen, die regelmäßig Koffein konsumieren, sind nach einer Tasse Kaffee meist in besserer Stimmung – besonders am Morgen. Das belegt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bielefeld und der britischen University of Warwick, die in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht wurde.
Was sollte man essen, wenn man traurig ist?
Der Verzehr von grünem Blattgemüse, Beeren und Lachs kann die Stimmung verbessern und Depressionen entgegenwirken. Zuckerreiche und stark verarbeitete Lebensmittel können das Risiko für Depressionen erhöhen. Depressionen lassen sich nicht durch Lebensmittel heilen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist daher empfehlenswert.
Was fehlt dem Körper, wenn man depressiv ist?
Bei Depressionen können verschiedene Mangelzustände eine Rolle spielen, insbesondere ein Mangel an bestimmten Neurotransmittern wie Serotonin und wichtigen Vitaminen wie B-Vitaminen (insbesondere B6, B12, Folsäure) und Vitamin D, die die Gehirnfunktion beeinflussen. Auch das Coenzym Q10 kann relevant sein. Diese Mängel können depressive Symptome begünstigen oder verstärken, weshalb eine ausgewogene Ernährung und gegebenenfalls eine gezielte Nahrungsergänzung (nach ärztlicher Absprache) wichtig ist.
Welcher Typ Mensch neigt zu Depressionen?
Persönlichkeitsmerkmale wie etwa extrem hohe Ansprüche an sich selbst, ein niedriges Selbstwertgefühl und eine generelle pessimistische Sichtweise können das Risiko, an einer mittelschweren Depression zu leiden, erhöhen.
Was ist eine weiße Depression?
Die "weiße Depression" ist ein umgangssprachlicher Begriff für eine Form der Depression, die sich nicht durch Traurigkeit, sondern durch körperliche Symptome (somatisiert) oder ein tiefes Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit äußert, oft verbunden mit einer Abwesenheit von emotionaler Lebendigkeit – im Gegensatz zur „schwarzen Depression“ (klassische Trauer Depression). Sie wird auch als larvierte oder maskierte Depression bezeichnet und führt Betroffene oft zuerst zum Hausarzt, da die psychische Ursache hinter körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Verdauungsproblemen verborgen bleibt.
Was sollte man nicht essen bei Angststörungen?
Bei Angststörungen sollten Sie Stimulanzien wie Koffein (Kaffee, Cola, Energy Drinks), Alkohol, Nikotin und viel Zucker sowie stark verarbeitete Lebensmittel meiden, da diese Nervosität, Herzklopfen und Blutzuckerschwankungen fördern, die Angst verstärken können, während Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Omega-3-Fettsäuren setzen sollten.
Was hilft gegen Depressionen essen?
Um Depressionen entgegenzuwirken, sind Lebensmittel wichtig, die reich an Omega-3-Fettsäuren (fetter Fisch, Leinsamen, Walnüsse), B-Vitaminen (Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Bananen, Spinat) und Vitamin D (fetter Fisch, Eier, Pilze) sind, sowie Proteine (Fleisch, Milchprodukte) für Neurotransmitter, Antioxidantien (Beeren, Nüsse) und Magnesium, die alle die Gehirnfunktion und Stimmung unterstützen, wobei Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel vermieden werden sollten.
Was verstärkt eine Depression?
Depressionen werden durch eine Kombination aus genetischen Faktoren, Neurotransmitter-Ungleichgewichten, schweren Lebensereignissen (wie Trauma, Verlust, Stress), bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen und sozialen Umständen verstärkt, wobei auch ungesunde Ernährung, chronische Krankheiten, Substanzmissbrauch (Alkohol/Drogen), Antriebslosigkeit und kognitive Störungen wie Selbstkritik den Teufelskreis aufrechterhalten können.
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