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Was braucht man für ein Gewerbe Leasing?

Gefragt von: Theresia Rohde B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2026
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Für Gewerbeleasing benötigen Sie einen gültigen Gewerbenachweis (Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug), solide Bonität (positive Schufa, BWA, Steuerbescheide) und müssen nachweisen, dass das Leasingobjekt überwiegend betrieblich genutzt wird, wobei Jungunternehmen oft eine Anzahlung oder Bürgschaft benötigen und eine mindestens 6-12 monatige Geschäftstätigkeit erwartet wird. Die monatliche Rate muss zum Einkommen passen, und die Bonität von Inhaber/Geschäftsführer wird ebenfalls geprüft.

Welche Unterlagen werden für Leasing benötigt?

Für ein Leasing benötigen Sie je nach privater oder gewerblicher Nutzung Personalausweis, Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen), eine Selbstauskunft und Schufa-Auskunft (privat), während Gewerbe zusätzlich Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung oder Steuerunterlagen (EÜR, Steuerbescheide) einreichen müssen, um Ihre Bonität zu belegen. Für die Zulassung selbst sind dann der Leasingvertrag, die eVB-Nummer der Versicherung und die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) nötig.
 

Wer bekommt Gewerbeleasing?

Der Name macht es bereits deutlich: Das Gewerbeleasing eignet sich für Gewerbetreibende, also für Selbständige und für Unternehmer:innen – vorausgesetzt es handelt sich um ein angemeldetes Gewerbe inklusive Gewerbeschein oder um eine freiberufliche Tätigkeit.

Wie funktioniert Leasing im Gewerbe?

Gewerbeleasing funktioniert wie eine langfristige Miete: Ihr Unternehmen wählt ein Wirtschaftsgut (z.B. ein Fahrzeug) und zahlt dafür monatliche Leasingraten an den Leasinggeber, ohne das Objekt zu besitzen. Nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Laufzeit (meist 2-3 Jahre) geben Sie das Gut in der Regel zurück, erneuern den Vertrag oder kaufen es ab, wobei die Raten steuerlich als Betriebsausgaben absetzbar sind. Es schont die Liquidität, da keine hohen Anschaffungskosten anfallen und ermöglicht eine einfache Flotten- oder Technologieerneuerung. 

Wie viel Einkommen braucht man für Leasing?

Für das Leasing gibt es kein starres Mindesteinkommen, aber eine Faustregel besagt, dass die monatliche Leasingrate nicht mehr als 15–20 % Ihres monatlichen Nettoeinkommens betragen sollte, wobei ein regelmäßiges, sicheres Einkommen (z. B. unbefristeter Arbeitsvertrag) und eine gute Bonität (SCHUFA) entscheidend sind. Empfänger staatlicher Leistungen haben es oft schwer, während eine Sonderzahlung die Raten senken kann.
 

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Welche Bonität braucht man für Leasing?

Voraussetzungen, um einen Leasingvertrag abzuschließen, sind:

  • keine negativen SCHUFA-Einträge.
  • regelmäßiges Einkommen deutlich höher als monatliche Leasingrate.
  • positive Bonität / positive SCHUFA-Auskunft.
  • mind. 18 Jahre alt.
  • wohnhaft in Deutschland.

Wie hoch ist die Leasingrate bei 50000?

Beispiel: Berechnung der Leasingrate ohne Anzahlung

Abschreibung: (50.000€−20.000€)÷48=625€

Welche Nachteile hat Gewerbeleasing?

Mögliche Nachteile vom Gewerbeleasing sind die lange Vertragsbindung, Kilometerbegrenzung oder unerwartete Zusatzkosten – je nach Anbieter und Vertragsgestaltung. Eine flexible Alternative bietet das SIXT auto abo: ohne langfristige Vertragsbindung, mit transparenten monatlichen Raten und ohne versteckte Zusatzkosten.

Was benötige ich für ein Gewerbeleasing?

Für Gewerbeleasing benötigen Sie einen gültigen Gewerbenachweis (Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug), solide Bonität (positive Schufa, BWA, Steuerbescheide) und müssen nachweisen, dass das Leasingobjekt überwiegend betrieblich genutzt wird, wobei Jungunternehmen oft eine Anzahlung oder Bürgschaft benötigen und eine mindestens 6-12 monatige Geschäftstätigkeit erwartet wird. Die monatliche Rate muss zum Einkommen passen, und die Bonität von Inhaber/Geschäftsführer wird ebenfalls geprüft.
 

Was besagt die 90%-Regel beim Leasing?

Barwerttest: Um als Finanzierungsleasing zu gelten, muss der Leasingvertrag bestimmte Rechnungslegungskriterien erfüllen, wie zum Beispiel, dass der Barwert der Leasingzahlungen einen bestimmten Schwellenwert (in der Regel 90 %) des beizulegenden Zeitwerts des Vermögenswerts bei Beginn des Leasings übersteigt .

Ist Leasing sinnvoll im Gewerbe?

Lohnt sich Gewerbeleasing? Ja! Gewerbeleasing-Angebote für Unternehmen werden immer attraktiver und durch digitale Prozesse schneller und effektiver. Unternehmen profitieren von besonderen steuerlichen Vorteilen beim Gewerbeleasing ohne Anzahlung, da die Leasingraten vollständig von der Vorsteuer abzusetzen sind.

Was ist der Haken am Leasing?

Leasing lohnt sich finanziell in vielen Fällen – ganz gleich, ob Sie Privat- oder Gewerbekunde sind. Einen Haken gibt es beim Leasing nicht. Folgende Punkte sollten Leasingnehmer jedoch beachten: Das Leasingfahrzeug geht am der Vertragslaufzeit zurück an die Leasinggesellschaft.

Wie lange muss ich selbstständig sein, um ein Auto zu leasen?

Grundsätzlich muss Dein Gewerbe bereits seit mindestens 6 Monaten – oder in manchen Fällen auch ein Jahr – bestehen, damit Du einen Leasingvertrag abschließen kannst. Für ein Geschäftsleasing ist darüber hinaus entscheidend, dass die Leasingrate problemlos durch die finanziellen Mittel des Unternehmens gedeckt ist.

Welche Unterlagen braucht man für ein Leasing?

Leasingantrag

  • vollständig ausgefüllte Leasinganfrage.
  • Ausweiskopie (Pass/ID/Ausländerausweis)
  • 3 aktuelle Lohnabrechnungen/Einkommensnachweis.
  • Aktueller Betreibungsregisterauszug.
  • Kopie Formular 13.20, Fahrzeugausweis oder Detailinfos zu Leasingobjekt.

Was ist der Nachteil beim Leasen?

Die Hauptnachteile beim Leasing sind, dass Sie nie Eigentümer werden (das Auto gehört dem Leasinggeber), Sie an feste Laufzeiten gebunden sind und keine vorzeitige Kündigung möglich ist, sowie das Risiko von Nachzahlungen bei Überschreitung der Kilometerleistung oder Schäden bei der Rückgabe, plus der Pflicht zu Wartung in Vertragswerkstätten. Zudem müssen oft teure Vollkaskoversicherungen abgeschlossen werden, und Sie müssen alle vertraglichen Vorgaben (z.B. Werkstattbindung) einhalten, was die Flexibilität einschränkt. 

Was prüft die Bank bei Leasing?

Wenn ein Leasinggeber eine Bonitätsprüfung bei Ihnen durchführt, prüft er Deine Kreditwürdigkeit bzw. Deine Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Wie viel Gehalt braucht man für Leasing?

Für das Leasing gibt es kein starres Mindesteinkommen, aber eine Faustregel besagt, dass die monatliche Leasingrate nicht mehr als 15–20 % Ihres monatlichen Nettoeinkommens betragen sollte, wobei ein regelmäßiges, sicheres Einkommen (z. B. unbefristeter Arbeitsvertrag) und eine gute Bonität (SCHUFA) entscheidend sind. Empfänger staatlicher Leistungen haben es oft schwer, während eine Sonderzahlung die Raten senken kann.
 

Welche Unterlagen brauche ich für Leasing?

Für ein Leasing benötigen Sie je nach privater oder gewerblicher Nutzung Personalausweis, Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen), eine Selbstauskunft und Schufa-Auskunft (privat), während Gewerbe zusätzlich Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung oder Steuerunterlagen (EÜR, Steuerbescheide) einreichen müssen, um Ihre Bonität zu belegen. Für die Zulassung selbst sind dann der Leasingvertrag, die eVB-Nummer der Versicherung und die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) nötig.
 

Wann bekomme ich kein Leasing?

Grund 1: negative Bonitätsprüfung / negative Schufa-Einträge

befristeter Arbeitsvertrag. kein regelmäßiges Einkommen. Einkommen nicht deutlich höher als die monatliche Leasingrate.

Welcher Firmenwagen bei welchem Gehalt?

Welcher Firmenwagen zu welchem Gehalt passt, hängt stark von der Unternehmenspolitik ab, aber als Faustregel gilt: Je höher das Gehalt, desto höher der Bruttolistenpreis des Wagens, oft gestaffelt von Kompaktklasse (bis ca. 50k€ Gehalt, ~30k€ Listenpreis) über obere Mittelklasse (50-80k€ Gehalt, ~45k€ Listenpreis) bis zur Luxusklasse (>120k€ Gehalt, >60k€ Listenpreis). Die Besteuerung (1%-Regel) hängt vom Bruttolistenpreis ab, aber moderne E-Autos profitieren von günstigeren Steuersätzen, wodurch auch bei geringerem Gehalt ein teureres Modell steuerlich attraktiv sein kann. 

Warum lohnt sich Leasing für Selbstständige?

Welche Vorteile bietet Leasing für Selbstständige? Liquiditätsvorteil: Eine der Hauptvorteile des Leasings besteht darin, dass es Ihnen ermöglicht, Fahrzeuge ohne hohe Anfangsinvestitionen zu nutzen. Dies kann die Liquidität Ihres Unternehmens schonen, da Sie nicht den vollen Kaufpreis zahlen müssen.

Was ist geschäftlich besser, leasen oder finanzieren?

Für Gewerbe ist Leasing oft vorteilhafter wegen steuerlicher Vorteile (Raten als Betriebsausgaben), besserer Liquidität (kein Eigenkapital, geringere Raten) und Flexibilität (regelmäßiger Fahrzeugwechsel, professionelles Auftreten), während eine Finanzierung sich eignet, wenn langfristiges Eigentum angestrebt wird, das Fahrzeug lange genutzt werden soll und man die volle Kontrolle über das Gut haben möchte, auch wenn oft eine Anzahlung nötig ist und die Raten höher sein können. Die beste Wahl hängt von Liquidität, Steuerstrategie und Nutzungsdauer ab. 

Wie hoch ist die Leasingrate bei 25000 Euro?

Leasing Beispielrechnung: Was kann ich mir leisten? Das bedeutet, dass Sie sich ein Fahrzeug im Wert von rund 25.000 € leisten können, wenn Sie eine Rate von 400 € pro Monat nicht überschreiten möchten. Einige Leasingangebote sind über die Laufzeit jedoch günstiger als andere.

Wer zahlt die Versicherung bei Leasing?

Bei Leasing zahlt in der Regel der Leasingnehmer die Kfz-Versicherung, da diese nicht Teil des Basis-Leasingvertrags ist, sondern separat abgeschlossen und bezahlt werden muss, meist als Vollkasko-Police, aber es gibt auch Komplett-Pakete, bei denen die Kosten in der Rate enthalten sind. Der Leasingnehmer ist verantwortlich für Abschluss, Zahlung und die Einhaltung der Versicherungsbedingungen, wie z. B. eine Werkstattbindung.
 

Wie teuer darf ein Auto bei welchem Gehalt sein?

Als Faustregel sollten Sie 10 bis 15 % Ihres Nettoeinkommens für die monatlichen Autokosten (Rate, Versicherung, Sprit, Wartung) einplanen, wobei die 20-4-10-Regel eine Obergrenze von 10 % für die Rate bei 4 Jahren Laufzeit und 20 % Anzahlung empfiehlt. Generell sind 15-25 % des Nettogehalts für alle Autokosten ein guter Richtwert, um finanziell nicht überlastet zu sein. 

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