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Was bekommt man nach 13 Jahren Bundeswehr?

Gefragt von: Karl-Ludwig Werner  |  Letzte Aktualisierung: 1. Mai 2026
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Nach 13 Jahren Bundeswehr erhält man als Soldat je nach Dienstgrad und Laufbahn eine Übergangsgebührnis (oft 75% des letzten Gehalts), einen Rentenanspruch (abhängig von Einzahlungen), einen BFD-Anspruch (Bundesfreiwilligendienst-Anspruch für die Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung) und je nach Verpflichtungsart ggf. eine Abfindung, wobei sich die konkreten Leistungen nach dem individuellen Fall richten, oft im Bereich eines Majors (A13) oder höheren Dienstgrades, mit einem Rentenanspruch von z.B. 600€+ monatlich nach 13 Jahren als Hauptmann (A11).

Wie hoch ist die Abfindung nach 12 Jahren Bundeswehr?

Nach 12 Jahren bei der Bundeswehr als Soldat auf Zeit (SaZ) erhalten Sie eine einmalige Übergangsbeihilfe (quasi Abfindung) sowie monatliche Übergangsgebührnisse; die Beihilfe beträgt das 8-fache Ihrer letzten Dienstbezüge und ist steuerpflichtig, während die Gebührnisse 75 % des letzten Gehalts ausmachen und eine Wiedereingliederung in den zivilen Arbeitsmarkt fördern sollen, wobei der Bundeswehr-Freiwilligendienst (BFD) und E-Scheine/Z-Scheine weitere Unterstützung bieten. 

Wie hoch ist die Rente nach 13 Jahren Bundeswehr?

Beispiel: So hoch ist der Rentenanspruch nach der Bundeswehr

Im obigen Beispiel (13 Jahre Zeitsoldat, Hauptmann A 11) wurden über 115.000 € nachgezahlt. Das ergibt einen monatlichen Rentenanspruch (wenn nicht weiter eingezahlt wird) von rund 626 €.

Was nach 13 Jahren Bundeswehr?

Zugführer in einer Panzerkompanie: Mit der Offizierlaufbahn entscheidest du dich für eine 13 bis 17 Jahre dauernde Karriere als Soldatin bzw. Soldat auf Zeit. Vom Dienst in der Kaserne bis zum Auslandseinsatz: Neben fachlicher Expertise benötigst du vor allem pädagogisches Geschick und Durchsetzungsvermögen.

Wie viel verdient ein Soldat netto?

Ein Soldat verdient netto unterschiedlich, aber ein Berufseinsteiger (z.B. in der Grundausbildung) kann mit ca. 1.800 bis 2.400 € netto pro Monat rechnen, was je nach Dienstgrad, Laufbahn und Zulagen steigt, wobei Berufssoldaten je nach Erfahrung und Offiziersstatus auch deutlich über 3.000 € netto verdienen können. Wichtig: Soldaten haben Vorteile wie freie Heilfürsorge, wodurch Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung entfallen, was das Nettogehalt erhöht. 

So viel Geld bekommst du nach der Bundeswehr (Übergangsgebührnisse & Übergangsbeihilfe)

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Hat die Bundeswehr ein 13. Gehalt?

Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, kein 13. Gehalt. Aufgrund der nicht vorhanden Krankenversicherung steuerliche Nachteile. Allerdings haben Soldaten einen BFD-Anspruch, den kein normaler Arbeitgeber bietet.

Wie hoch ist die Abfindung bei der Bundeswehr?

§ 8 Wehrsoldgesetz bei ihrer Entlassung bzw. Dienstzeitende ein Entlassungsgeld. Die Höhe des Entlassungsgeldes bzw. der "Abfindung als FWDL" beträgt für jeden vollen Monat des freiwilligen Wehrdienstes 100,00 Euro und wird als einmalige Zahlung überwiesen.

Welcher Rang nach 12 Jahren Bundeswehr?

Dienstzeit als Feldwebel

Für die Laufbahn als Feldwebel beträgt die übliche Dienstzeit 12 Jahre.

Kann man trotz Verpflichtung bei der Bundeswehr kündigen?

Nein, eine direkte "Kündigung" wie im Zivilberuf ist bei der Bundeswehr aufgrund der Verpflichtung in der Regel nicht möglich, aber Entlassung auf Antrag oder Dienstzeitverkürzung sind unter bestimmten Voraussetzungen (§ 55 SG) möglich, wenn persönliche Härtefälle vorliegen (z.B. gesundheitliche oder schicksalhafte Gründe), wobei die Hürden hoch sind; alternativ kann eine Kriegsdienstverweigerung (KDV) beantragt werden, wenn Gewissensgründe bestehen.
 

Wie viele Jahre braucht man für die volle Pension bei der Bundeswehr?

Nach vollen 40 Dienstjahren hat man also Zugang zu seiner vollen Pension von 71,75% seines Bruttos. Für relativ viele hört sich der Vergleich schnell nach einer Zwei-Klassengellschaft an.

Wie hoch ist die Mini-Pension der Bundeswehr?

Die "Mini-Pension" der Bundeswehr ist ein Unterhaltsbeitrag für Berufssoldaten (SaZ), die 20 Jahre oder länger gedient haben und nach dem Ende der Übergangsgebührnisse (meist nach 10 Jahren) eine finanzielle Brücke zum Renteneintritt brauchen, der maximal ca. 1180 € brutto betragen kann, aber an strenge Bedürftigkeitsprüfungen geknüpft ist (Einkommen des Partners, Jobsuche) und spätestens mit 67 Jahren durch die gesetzliche Rente ersetzt wird. 

Wird die Bundeswehr auf Rente angerechnet?

Ja, die Zeit bei der Bundeswehr zählt positiv für die Rente, sei es als Wehrdienstleistender (vor 2011), Soldat auf Zeit (SaZ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Diese Zeiten werden als sogenannte Pflichtbeitragszeiten angerechnet, wodurch Rentenansprüche erworben werden, auch wenn während des Dienstes oft keine direkten Beiträge gezahlt wurden; die Nachversicherung erfolgt meist nach dem Dienstende. 

Wird die Abfindung von der Bundeswehr versteuert?

Meine Übergangsbeihilfe (Abfindung)

Die Übergangsbeihilfe wird i.d.R. mit deiner letzten Dienstbezügen als Soldat durch die BVA überwiesen. Die Übergangsbeihilfe ist als Einkommen zu versteuern.

Wann bekommt man das Entlassungsgeld bei der Bundeswehr?

§ 8 Entlassungsgeld

(1) 1Soldatinnen und Soldaten, die mehr als sechs Monate Wehrdienst leisten, erhalten bei der Entlassung ein Entlassungsgeld. 2Als Entlassung gilt auch der Eintritt in ein Wehrdienstverhältnis besonderer Art nach § 6 des Einsatz-Weiterverwendungsgesetzes.

Was bekommt ein Berufssoldat, wenn er in Pension geht?

Ein Berufssoldat erhält eine Pension (Ruhegehalt), die sich aus 1,79375 % seiner ruhegehaltfähigen Dienstbezüge pro Dienstjahr berechnet, maximal jedoch 71,75 % (nach 40 Dienstjahren) erreicht, wobei der genaue Betrag vom individuellen Bruttogehalt und der Dienstzeit abhängt. Für Soldaten mit kürzerer Dienstzeit oder besonderen Altersgrenzen (z.B. Piloten) gibt es Zuschläge, aber die Versorgung kann eine Lücke zur gesetzlichen Rente darstellen, weshalb oft zusätzliche private Altersvorsorge empfohlen wird. 

Welche Frau hat den höchsten Dienstgrad bei der Bundeswehr?

Sie ist Deutschlands ranghöchste Soldatin: Generaloberstabsarzt Nicole Schilling. Ein sehr persönliches Interview über ihre Karriere und lustige Begegnungen auf dem Bahnsteig. Strandet die ranghöchste Soldatin der Bundeswehr in Uniform auf einem Bahnhof, irgendwo im Nirgendwo.

Wie viel verdient ein Feldwebel netto im Monat?

Arbeitnehmer, die in einem Job als Feldwebel arbeiten, verdienen ein durchschnittliches Jahresgehalt von rund 50.900 € und ein Monatsgehalt von 4.241 €. Somit ist ein Stundenlohn von 17 € zu erwarten. * Die Obergrenze im Beruf Feldwebel liegt bei 60.600 € pro Jahr und 5.050 € im Monat.

Was sind die 13 Dienstgrade beim Militär?

Laufbahnen

  • Truppenoffiziere gemäß § 24 SLV: niedrigster Dienstgrad, Gefreiter, Obergefreiter, Fahnenjunker, Fähnrich, Oberfähnrich, Leutnant, Oberleutnant, Hauptmann, Major, Oberstleutnant, Oberst, Brigadegeneral, Generalmajor, Generalleutnant, General.
  • Offiziere des militärfachlichen Dienstes gemäß § 41 SLV und Nr.

Wie hoch ist die Abfindung nach 13 Jahren Bundeswehr?

Du erhältst das 8,5-fache deiner letzten Dienstbezüge als Übergangsbeihilfe (Abfindung). Du erhältst 60 Monate Übergangsgebührnisse durch die Bundeswehr.

Wie hoch ist das Trennungsgeld bei der Bundeswehr?

Das Trennungsgeld bei der Bundeswehr variiert je nach Situation, aber zentral sind 14 Euro Tagegeld ab dem 15. Tag (wenn Wohnung am alten Ort bleibt), erstattete Reisekosten für Heimfahrten und ggf. Unterkunftskosten, während in den ersten 14 Tagen ein Trennungsreisegeld (wie bei Dienstreisen) gezahlt wird. Es gibt auch spezifische Regelungen für Auslandseinsätze (höchstens 28 €/Tag) und die Berücksichtigung der Verpflegung, die bei unentgeltlicher Unterkunft gekürzt wird.
 

Was verdient ein Bundeswehr-Soldat netto?

Ein Bundeswehrsoldat verdient netto je nach Dienstgrad, Laufbahn und Erfahrungsstufe unterschiedlich; Einsteiger (z.B. im freiwilligen Wehrdienst) können ab 2026 mit rund 2.300 € netto pro Monat rechnen, während erfahrene Unteroffiziere (z.B. Oberfeldwebel) schon über 3.000 € brutto verdienen und Offiziere deutlich mehr erhalten können, mit Einstiegen bei z.B. 3.450 € brutto für Leutnante. Das Nettogehalt hängt stark von persönlichen Faktoren wie Steuerklasse und Kinderfreibeträgen ab. 

Wann bekommen Soldaten mehr Geld 2025?

Soldaten bekommen ihr mehr Geld in zwei Schritten: Eine erste Erhöhung von 3 % rückwirkend zum 1. April 2025 wurde durch Abschlagszahlungen ab Dezember 2025 ausgezahlt, die Nachzahlung folgt später, und eine zweite Steigerung von 2,8 % ist ab dem 1. Mai 2026 geplant. Zusätzlich wurden die Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit zum 1. Juli 2025 erhöht.