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Was bekommt man bei der Bundeswehr alles bezahlt?

Gefragt von: Wilhelmine Thiel  |  Letzte Aktualisierung: 28. März 2026
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Bei der Bundeswehr wird ein monatliches Grundgehalt (Besoldung/Sold) gezahlt, das je nach Dienstgrad, Erfahrungsstufe und Besoldungsgruppe variiert, ergänzt durch Zulagen, Familienzuschläge und Sachleistungen wie Unterkunft und Verpflegung, mit aktuellen Einstiegsgehältern für Soldaten bei rund 2.800 € brutto (A3) und steigend bis über 10.000 € für höhere Ränge (B-Besoldung). Auch für Freiwilligendienstleistende sind höhere Bezüge geplant.

Was für Zulagen gibt es bei der Bundeswehr?

Zulagen bei der Bundeswehr sind Zuschläge zum Sold für besondere Erschwernisse, Funktionen oder Gefahren, z.B. Erschwerniszulagen (Tauchen, ABC-Gefahren), Stellenzulagen (Führungsfunktionen wie Zugführer, Kompaniechef), Spezialkräfte-Zulagen (z.B. Kampfretter, Spezialisierte Kräfte Heer/Marine) oder der Familienzuschlag. Sie variieren stark je nach Dienstgrad, Verwendung und Einsatz, dienen der Motivation und Kompensation, werden oft automatisch gezahlt und sind teils steuer- und abgabenfrei.
 

Wie viel Geld bekommt man, wenn man bei der Bundeswehr ist?

Das Gehalt bei der Bundeswehr, auch „Sold“ genannt, hängt stark von Dienstgrad, Laufbahn (Mannschaften, Unteroffiziere, Offiziere) und Erfahrungsstufe ab, wobei Einsteiger (z.B. Soldat) bei rund 2.700 € Grundgehalt beginnen und Offiziere (z.B. Leutnant) nach einigen Jahren bereits über 3.000 € verdienen können, ergänzt durch Zulagen, wobei für Freiwillige im Wehrdienst andere Regelungen gelten.
 

Welche Sonderzahlungen gibt es bei der Bundeswehr?

Sonderzahlungen bei der Bundeswehr gibt es in Form von Zulagen und Prämien für bestimmte Verwendungen, Erschwernisse (z.B. Tauchen, Auslandseinsatz, Schichtdienst) und zur Personalgewinnung (z.B. Fachkräfte, Spezialkräfte), da die klassische jährliche Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) seit 2009 in das Grundgehalt integriert wurde. Aktuell (Stand 2025) werden die Schicht- und Wechselschichtzulagen erhöht und es sind weitere Prämien für Spezialkräfte sowie höhere Prämien für längere Verpflichtungen geplant, um die Attraktivität zu steigern. 

Hat die Bundeswehr Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld?

Gehalt/Sozialleistungen

Vorgesetzte können ein Mal pro Jahr Soldaten für eine Leistungsprämie vorschlagen, allerdings ist es mehr eine Nettigkeit, da diese Prämien im dreistelligen, maximal niedrigen vierstelligen Bereich ausfallen können. Kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld, kein 13. Gehalt.

Sold, Zulage & Co. (1/3) - Mannschaften | Bundeswehr

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Wird die Miete von der Bundeswehr bezahlt?

Nein, die Bundeswehr zahlt die Miete nicht direkt, aber sie bietet Unterstützung, je nach Status und Situation: Soldaten erhalten oft dienstliche Unterkünfte; müssen sie sich selbst eine Wohnung suchen (weil keine frei ist oder bei Versetzungen), gibt es Trennungsgeld (für Verheiratete mit Zweitwohnung), Umzugskostenvergütung (UKV) oder für Freiwillige Wehrdienstleistende (FWDL) einen Mietzuschuss über die Unterhaltssicherung; zudem können alle Soldaten der Wohnungsfürsorge beitreten, um günstigen Wohnraum zu finden.
 

Wie viel verdient ein Soldat pro Monat netto?

Ein Soldat verdient netto je nach Dienstgrad, Erfahrungsstufe und Familienstand unterschiedlich, aber als Einstieg (z. B. als Mannschaftssoldat) liegt der Nettolohn nach neuen Regelungen ab 2026 bei etwa 2.300 €, während erfahrene Unteroffiziere und Offiziere deutlich mehr bekommen können, teils über 10.000 € brutto. Der Sold wird als „Sold“ gezahlt, ist steuerfrei und von Sozialversicherungsbeiträgen befreit, was den Nettobetrag nahe an den Bruttobetrag bringt, aber steuerliche Abzüge (Lohnsteuer, Soli) bleiben.
 

Welche Versicherungen gibt es bei der Bundeswehr?

Soldaten der Bundeswehr haben während des Dienstes Anspruch auf Heilfürsorge (100% Krankenversicherung durch den Bund), müssen aber Pflegepflichtversicherung abschließen und haben spezifischen Bedarf für Unfall-, Diensthaftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung, da ihre Familien nicht mitversichert sind. Nach dem Dienst (bes. bei Zeitsoldaten) ist eine Anwartschaftsversicherung für den Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) mit Beihilfeanspruch essenziell. Spezialisierte Anbieter beraten hierzu.
 

Wie viele Urlaubstage hat ein Soldat?

Ein Soldat der Bundeswehr hat grundsätzlich Anspruch auf 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr, unabhängig vom Alter, wobei der Urlaub in der Grundausbildung eingeschränkt ist und bei kürzerer Dienstzeit anteilig gewährt wird. Es gibt auch spezielle Regelungen für über 55-Jährige und andere Dienstformen, aber 30 Tage sind der Standard, was im Vergleich zu Zivilisten ein Vorteil sein kann.
 

Welche Vorteile hat man als Soldat?

Als Soldatin oder Soldat in Uniform kannst du kostenlos privat Bahnfahren.

  • Arbeit & Privatleben. Für alle:
  • Arbeitszeit. Grundsätzlich gilt bei uns: ...
  • Elternzeit. ...
  • Betreuung und Fürsorge. ...
  • Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen. ...
  • Freizeitangebote. ...
  • Familienbetreuung. ...
  • Lernhilfe für Kinder.

Wann zahlt die Bundeswehr das Gehalt?

Die Bundeswehr zahlt Sold oder Besoldung monatlich im Voraus, meist am letzten Bankarbeitstag des Vormonats, aber bei Dienstantritt gibt es oft eine Abschlagszahlung nach 10-14 Tagen für den ersten Monat, da die Daten erst erfasst werden müssen, den Rest gibt es dann mit dem nächsten Gehalt. Während der Ausbildung wird Kindergeld weitergezahlt, und nach Ende der Dienstzeit gibt es Übergangsgebührnisse.
 

Ist Soldat ein gut bezahlter Job?

Das Einstiegsgehalt liegt etwa bei 32.000 €. * Wenn du überdurchschnittlich verdienst, liegt dein Gehalt um die 48.100 € pro Jahr und bei 4.008 € im Monat. Wer einen Job als Soldat/in sucht, findet eine hohe Anzahl an Jobangeboten in den Städten Bonn, Köln, Berlin.

Welche Rabatte erhalten Soldaten?

Soldaten der Bundeswehr erhalten spezielle Rabatte bei Partnern wie Fluglinien, Hotels, Online-Shops (z.B. Tech-Ausrüstung, Kleidung), Freizeitparks und Versicherungen durch Verbände wie den Deutschen BundeswehrVerband (DBwV) oder das Bundeswehr-Sozialwerk, oft durch Vorzeigen des Dienstausweises oder Registrierung bei deren Plattformen, zusätzlich zu beamtenähnlichen Vorteilen wie der freien Heilfürsorge und Steuerersparnissen. 

Was verdient man bei der Bundeswehr in den ersten 3 Monaten?

Für Soldaten auf Zeit des niedrigsten Dienstgrades beträgt das Grundgehalt pro Monat rund 2.700 Euro.

Was wird bei der Bundeswehr vom Gehalt abgezogen?

Welche Abzüge gibt es bei der Bundeswehr? Soldaten im Dienst sind nicht krankenversicherungspflichtig, denn sie erhalten medizinische Versorgung durch die Bundeswehr. Es entfallen außerdem die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitslosenversicherung und die Rentenversicherung. Lediglich die Lohnsteuer wird abgezogen.

Wie hoch ist der Stundenlohn bei der Bundeswehr?

Der Stundenlohn bei der Bundeswehr variiert stark je nach Dienstgrad, Erfahrung und ob man Soldat oder Zivilbeschäftigter ist, aber Soldaten verdienen monatlich zwischen ca. 1.800 € (Einstieg) bis über 6.000 € (höherer Dienst), was rechnerisch etwa 10-30 €/Stunde oder mehr entspricht, während Zivilisten oft um die 14 €/Std. verdienen; ab 2026 wird der Sold für Freiwillige erhöht. 

Welche Armee zahlt am besten?

Luxemburg und die Schweiz zahlen die Spitzengehälter der analysierten Streitkräfte, wo- bei sie aufgrund der Größe ihrer Armeen (Luxemburg in etwa 2 000 aktive Soldaten)11 und des Milizsystems der Schweiz (nur 5 % Zeit- und Berufssoldaten)12 nur bedingt ver- gleichbar sind.

Was kostet die Stube bei der Bundeswehr?

Die Kosten für eine Bundeswehr-Stube sind meist gering oder entfallen sogar, besonders für Soldaten unter 25 Jahren, wo die Unterbringung in der Regel kostenfrei ist; für ältere Soldaten können je nach Dienstgrad und Nutzung (z.B. Einzelstube oder Mehrbettzimmer) geringe Kosten für Verpflegung oder eine geringe Nutzungsgebühr (manchmal als geldwerter Vorteil versteuert) anfallen, aber die Unterkunft selbst bleibt oft günstig oder wird bezuschusst.
 

Welche Prämien gibt es bei der Bundeswehr?

Die Bundeswehr zahlt verschiedene Prämien, z.B. hohe einmalige Prämien (bis 16.000 €) für Spezialkräfte nach erfolgreicher Ausbildung, jährliche Verpflichtungsprämien für Soldaten auf Zeit (bis zum Dreifachen des Anfangsgrundgehalts) und Prämien für besondere Einsatzbereitschaft wie 500 € für Bereitschaftsdienste, sowie Reservistenprämien. Ziel ist es, die Attraktivität zu steigern und Personalmangel zu begegnen, wobei Prämien an Verpflichtungen geknüpft sind und bei vorzeitiger Beendigung der Dienstzeit zurückgezahlt werden müssen.
 

Was zahlt die Bundeswehr bei Umzug?

Juni 2020 die Umzugskisten verladen werden, beträgt die Pauschale also 859,68 Euro. Ziehen neben dem oder der Berechtigten auch noch andere in deren Haushalt lebende Personen mit um, so erhalten diese ebenfalls eine Pauschale in Höhe von 10 Prozent des Endgrundgehalts der Besoldungsgruppe A 13.

Wie viel Urlaub hat ein Soldat?

Soldaten bei der Bundeswehr haben grundsätzlich 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr, der anteilig bei unterjährigem Eintritt berechnet wird, plus zusätzliche Urlaubstage für lange Übungen (z.B. 14 Tage für 2 Wochen Übung), spezielle Sonderurlaub (z.B. für BFD-Maßnahmen oder Vorbereitung auf zivile Bewerbungen), und können Urlaub ohne Bezüge beantragen, wenn dienstliche Belange es zulassen. Während der Grundausbildung ist Urlaub meist nicht vorgesehen, um die Ausbildung nicht zu verpassen, es sei denn, es gibt spezielle Regelungen oder Feiertage wie Weihnachten. Der Urlaubsanspruch wird durch die Soldatinnen- und Soldatenurlaubsverordnung (SUV) geregelt. 

Wie viel Geld bekommt man bei der Bundeswehr netto?

Das Netto-Gehalt bei der Bundeswehr variiert stark nach Dienstgrad, Erfahrungsstufe und Familienstand, aber Einsteiger erhalten während der Grundausbildung oft rund 1.680 bis über 2.200 € netto. Für Wehrdienstleistende (neue Wehrpflicht) werden derzeit etwa 2.000 € netto monatlich angestrebt, während Berufssoldaten je nach Besoldungsgruppe (z.B. A 9/A 10 für Offiziere) deutlich mehr verdienen, oft über 3.000 € netto. 

Was bekommt man alles von der Bundeswehr?

Das Gehalt bei der Bundeswehr, auch „Sold“ genannt, hängt stark von Dienstgrad, Laufbahn (Mannschaften, Unteroffiziere, Offiziere) und Erfahrungsstufe ab, wobei Einsteiger (z.B. Soldat) bei rund 2.700 € Grundgehalt beginnen und Offiziere (z.B. Leutnant) nach einigen Jahren bereits über 3.000 € verdienen können, ergänzt durch Zulagen, wobei für Freiwillige im Wehrdienst andere Regelungen gelten.
 

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