Was bekommt ein Bauer für eine Tonne Weizen?
Gefragt von: Marliese Eckert B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 15. August 2026sternezahl: 4.9/5 (30 sternebewertungen)
Ein Bauer bekommt für eine Tonne Weizen aktuell (Anfang 2026) unterschiedliche Preise je nach Qualität und Region, die oft nur knapp über 160 bis rund 200 Euro liegen, wobei die Preise unter den Erzeugungskosten liegen können, was zu Verlusten führt; beispielsweise werden für A-Weizen um die 160-175 €/t gezahlt, während für Brotweizen Preise um 160-180 €/t genannt werden, was deutlich weniger ist als im Vorjahr.
Wie viel bekommt ein Bauer für 1 Tonne Weizen?
In der ersten Oktoberwoche liegt der Erzeugerpreis für A-Weizen knapp unter 145 Euro/t. Der Eliteweizen legte zuletzt mehr als zwei Euro je Tonne zu. Hier sind die aktuellen Weizenpreise für ihre Region.
Was kostet 1 Tonne Weizen aktuell?
Der Weizenpreis pro Tonne variiert je nach Qualität und Markt, liegt aber aktuell (Anfang Januar 2026) für Brotweizen (B-Weizen) in Deutschland etwa zwischen 155 € und 178 €/t, während Qualitätsweizen (A-Weizen) bei ca. 162 € bis 175 €/t gehandelt wird, mit Futures-Preisen für zukünftige Lieferungen an der Börse (MATIF) um die 188 € bis 199 €/t (März/Dezember 2026). Futterweizen liegt oft darunter.
Was bekommen Bauern für Weizen?
Wie der Verband zum Jahresauftakt mitteilte, werden beispielsweise für eine Tonne Weizen zuletzt lediglich rund 180 Euro gezahlt. Bauernpräsident Joachim Rukwied zufolge fahren die Landwirte daher mit jeder verkauften Tonne Weizen einen Verlust ein.
Warum hat BayWa finanzielle Probleme?
Finanzen der BayWa laufen unrund
Kernursachen waren hohe Schulden von über 5 Milliarden Euro, stark gestiegene Zinskosten, operative Probleme und Wertberichtigungen.
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Ist 2025 ein gutes Erntejahr?
Die deutsche Landwirtschaft hat 2025 trotz wechselhafter Witterung eine im Durchschnitt gute Ernte eingefahren. Das zeigt der amtliche Erntebericht, den der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, heute in Berlin vorgestellt hat.
Kann sich Deutschland mit Weizen selbst versorgen?
Der Selbstversorgungsgrad von Weichweizen lag bei 108 Prozent, der von Gerste bei 124 Prozent. Die Inlandsverwendung von Hartweizen konnte zu 22 Prozent (Vorjahr 19 Prozent) von der heimischen Landwirtschaft gedeckt werden. Zu beachten ist, dass der Selbstversorgungsgrad eine rein rechnerische Größe ist.
Welche Weizensorten sind 2025 die stärksten?
Die zehn stärksten Weizensorten 2025
- Chevignon (B, EU): 3.633 ha (-784 ha)
- Exsal (E): 2.544 ha (+1.405 ha)
- Ponticus (E): 2.523 ha (+499 ha)
- KWS Keitum (C): 2.044 ha (+101 ha)
- LG Optimist (A): 2.023 ha (+796 ha)
- Spectral (B): 1.945 ha (+1.275 ha)
- KWS Emerick (E): 1.669 ha (+309 ha)
- Moschus (E): 1.494 ha (+398 ha)
Was verdient ein Bauer an einem Hektar Weizen?
1000 Euro Ertrag pro Hektar
So werden Bauern, die hauptsächlich Weizen und Raps anbauen, ihren Gewinn vor Arbeitskosten voraussichtlich verdoppeln können. Konservativ geschätzt, wird dieser Rohertrag für die kommende Ernte bei 1000 Euro pro Hektar liegen.
Wie viel kosten Futtererbsen?
Futtererbsen gelb, 8,19 €
Wie viel Tonne Weizen pro Hektar?
Der durchschnittliche Weizenertrag pro Hektar in Deutschland liegt je nach Jahr und Region oft zwischen 70 und 80 Dezitonnen (dt/ha), wobei 2025 ein Wert von ca. 73,6 dt/ha erreicht wurde, was über dem Vorjahr lag, aber unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Erträge schwanken stark nach Bundesland (z.B. von 51,3 dt/ha in Brandenburg bis 85,5 dt/ha in Schleswig-Holstein 2025) und hängen von Sorte, Boden, Klima und Bewässerung ab.
Was bekommen Bauern für eine Tonne Weizen?
🌾 Nur 180 Euro bekommen Landwirte derzeit für eine Tonne Qualitätsweizen. Das seien desaströse Preise, sagt Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied.
Was kostet 1 Tonne Weizen heute?
Der Weizenpreis pro Tonne variiert je nach Qualität und Markt, liegt aber aktuell (Anfang Januar 2026) für Brotweizen (B-Weizen) in Deutschland etwa zwischen 155 € und 178 €/t, während Qualitätsweizen (A-Weizen) bei ca. 162 € bis 175 €/t gehandelt wird, mit Futures-Preisen für zukünftige Lieferungen an der Börse (MATIF) um die 188 € bis 199 €/t (März/Dezember 2026). Futterweizen liegt oft darunter.
Wie hoch sind die Ernteergebnisse für 2025?
Die Ernte 2025 in Deutschland war insgesamt eine durchschnittliche bis gute Ernte, die mengenmäßig besser ausfiel als die schwachen Vorjahre, aber regional sehr unterschiedlich war; Trockenheit im Frühjahr und viel Regen während der Ernte führten zu Qualitätsproblemen, besonders bei Weizen, der teilweise nur als Futtergetreide verkauft werden konnte, während Sonderkulturen wie Spargel und Obst oft positiv bewertet wurden. Die Getreidemenge lag mit rund 40-44 Millionen Tonnen deutlich über dem Vorjahr, aber die Qualität litt unter der wechselhaften Witterung, was zu finanziellen Einbußen für Landwirte führte.
Welche Branche boomt 2025?
2025 boomen besonders Branchen rund um Technologie und Digitalisierung (KI, IT-Sicherheit, Software), Gesundheit und Pflege, erneuerbare Energien sowie das Handwerk, oft in Verbindung mit digitalen Lösungen und Nachhaltigkeit. Auch die Rüstungsindustrie verzeichnet starke Impulse, während der Handel und das Baugewerbe sich erholen.
Wie wird die Sommer 2025 Prognose?
Alle verfügbaren Klimamodelle schlagen Alarm - egal ob aus Kanada, Frankreich, Japan, Australien, Italien, Deutschland oder den USA. Die Temperaturen im Sommer 2025 werden weit über dem Durchschnitt berechnet. Es wird sehr heiß. Die Schwankungsbreite liegt irgendwo zwischen 1,5 und 3 Grad in den Prognosen.
Wie viele Schulden hat BayWa?
Langfristiger Schuldenberg von fast 6 Milliarden Euro
Die langfristigen Schulden des Baywa-Konzerns lagen zum Ende des ersten Halbjahrs 2025 mit 5,88 Mrd.
Wer ist der größte Agrarhändler in Deutschland?
Die aus der Genossenschaftsbewegung hervorgegangene BayWa ist der größte deutsche Agrarhändler. Der Konzern spielt eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung im Süden und Osten Deutschlands.
Ist die BayWa noch zu retten?
Die Sanierung der unter Milliardenschulden leidenden BayWa wird voraussichtlich ein Jahr länger dauern als geplant. Statt bis Ende 2027 soll die Gesundung des über 100 Jahre alten Münchner Mischkonzerns erst Ende 2028 abgeschlossen sein, wie das Unternehmen mitteilte.
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