Was bedeutet Rein in die Kartoffeln?
Gefragt von: Herr Adolf Lehmann | Letzte Aktualisierung: 13. Januar 2026sternezahl: 4.2/5 (35 sternebewertungen)
"Rein in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln" ist eine Redewendung aus dem Plattdeutschen, die ausdrückt, dass etwas widersprüchlich, unentschlossen oder chaotisch abläuft – eine ständige Änderung von Entscheidungen, ein Hin und Her, bei dem man nicht weiß, woran man ist oder was als Nächstes passiert. Man verwendet sie, um verärgert zu kommentieren, wenn etwas "bald so, bald anders gemacht" wird, so die Tagesspiegel.
Was bedeutet das Sprichwort "Rein in die Kartoffeln"?
Diese plattdeutsche Redewendung kennen vielleicht einige auf Hochdeutsch: "Rein in die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln." Das ist auch die entsprechende Übersetzung: "Rin in de Kantüffel, rut ut de Kantüffel." Es ist eine Bemerkung zu ständigen Veränderungen oder widersprüchlichen Entscheidungen.
Was bedeutet das Sprichwort „Kartoffel, Kartoffel“?
Hier ist das erste Suchergebnis bei Google für „Potato Potato Saying“: „Potato, potahto.“ Es bedeutet, dass zwei Dinge, auch wenn sie unterschiedlich erscheinen, im Grunde dasselbe sind . Der Ausdruck stammt von der unterschiedlichen Aussprache von Kartoffel: Potato, potahto.
Was bedeutet die Redewendung "Rin in de Kartoffeln, raus aus die kartoffeln"?
"Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln" ist eine Redewendung, die ständige Wechsel oder widersprüchliche Entscheidungen ausdrückt – also wenn etwas "bald so, bald anders gemacht" wird, oft verbunden mit Verärgerung über Unentschlossenheit. Die Ursprung liegt im Militär, wo Soldaten auf Kartoffeläckern zwischen Befehlen zum Verstecken und Rückzug wechseln mussten.
Was ist in den Kartoffeln?
In Kartoffeln finden sich vor allem die Glykoalkaloide α-Solanin und α-Chaconin. Sie befinden sich größtenteils in der Schale der Knollen. Konzentriert sind sie in den Sprossen und den Sprossknospen, den sogenannten „Augen“ zu finden. Grünlich gefärbte Stellen an der Frucht deuten auf einen höheren Alkaloidgehalt hin.
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Was ist in einer Kartoffel drin?
Eine Kartoffel besteht hauptsächlich aus Wasser (fast 80%) und Stärke (ca. 15%), ergänzt durch Eiweiß, Ballaststoffe, wichtige Vitamine (besonders C und B-Vitamine) sowie wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen, bei gleichzeitig sehr wenig Fett und Natrium, was sie zu einem nährstoffreichen Grundnahrungsmittel macht. In der Schale und grünen Stellen können sich auch gesundheitsschädliche Glykoalkaloide (Solanin) befinden, die man entfernen sollte.
Sind Kartoffeln gut für den Darm?
Ja, Kartoffeln sind sehr gut für den Darm, besonders gekochte und abgekühlte Kartoffeln wegen der enthaltenen resistenten Stärke, die wie ein Ballaststoff wirkt, gute Darmbakterien nährt und so das Mikrobiom stärkt, während gekochte Kartoffeln auch bei Durchfall beruhigend wirken und Säure binden können. Die Ballaststoffe in der Schale und die basische Wirkung unterstützen ebenfalls die Verdauung.
Wie heißt Kartoffel auf Plattdeutsch?
Auf Plattdeutsch sagt man für Kartoffel hauptsächlich "Kartuffel" oder "Tuffel", aber je nach Region gibt es auch Varianten wie "Grumbiere", "Ärpel" (Erdapfel) oder "Potäschken", wobei "Kartuffel" sehr verbreitet ist, wie in "de Kartuffels" (die Kartoffeln).
Was bedeutet der Spruch "Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln"?
"Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln" bedeutet, dass jemand unerwartet großen Erfolg hat oder viel Glück hat, obwohl er nicht viel Mühe investiert oder es eigentlich nicht verdient hätte – es beschreibt einen unverdienten Erfolg, oft mit einem Unterton von Neid oder Ironie, dass Klugheit nicht immer belohnt wird und dummes Glück manchmal zu den besten Ergebnissen führt.
Was heißt Kartoffel auf Bayrisch?
Auf Bairisch sagt man zur Kartoffel meistens Erdapfel, aber auch Grumbiere, Grundbirn oder Bumser (vor allem an der fränkisch-oberbayerischen Grenze), wobei die vielen regionalen Dialekte auch Erpfl, Gedoffl, Potaten oder Saufuada (Niederbayern) kennen, die sich oft vom „Apfel“ oder „Birne“ ableiten, weil die Knolle so wächst.
Warum sagt man zu den deutschen Kartoffeln?
"Deutsche Kartoffel" ist eine spöttische oder humorvolle Bezeichnung für Deutsche ohne Migrationshintergrund, die in der Jugendsprache populär wurde, weil Deutsche angeblich viele Kartoffeln essen, ein wichtiges Grundnahrungsmittel sind und die Kartoffel als "einfach" oder "langweilig" gilt, ähnlich der Slang-Bezeichnung "Alman". Ursprünglich war die Kartoffel ein wichtiges Feldgericht, das von Friedrich dem Großen gefördert wurde, und wurde zu einem Symbol für die deutsche Küche.
Was bedeutet das grüne an einer Kartoffel?
Grüne Stellen an Kartoffeln entstehen durch Lichteinwirkung und zeigen eine erhöhte Konzentration des Giftstoffes Solanin, der Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall verursachen kann. Kleine grüne Stellen oder Keime sollten großzügig weggeschnitten werden, stark grüne oder bittere Kartoffeln sind jedoch zu entsorgen, da Solanin beim Kochen nicht zerstört wird und sich im Kochwasser anreichert, was besonders für Kinder gefährlich ist. Richtige Lagerung unter Lichtschutz (kühl, dunkel) verhindert das Grünen.
Was haben die Deutschen vor der Kartoffel gegessen?
Vor der Kartoffel ernährte man sich in Deutschland hauptsächlich von Getreide (Brot, Brei aus Hafer, Roggen, Dinkel, Gerste), Gemüse (Kohl, Rüben, Linsen, Erbsen, Bohnen, Kürbis), Milchprodukten (Käse, Quark) und je nach Stand auch Fleisch, wobei Getreide der wichtigste Kalorienlieferant war. Getreidebrei (oft Hafer) und Brot waren die Grundnahrungsmittel, ergänzt durch saisonales Gemüse und Hülsenfrüchte.
Was bedeutet unterm Pantoffel stehen?
Wer demnach "unter dem Pantoffel" steht, wird von einem anderen unterdrückt.
Was heißt Kartoffel auf Fränkisch?
Auf Fränkisch sagt man zur Kartoffel je nach Region unterschiedlich, aber oft "Erpfl" (Oberfranken, Wort des Jahres 2021), "Aadöpfl", "Bodaggn" (Raum Nürnberg/Erlangen), oder auch "Bumser" (fränkisch-oberbayerische Grenze), sowie "Gedoffl", "Potaken" oder "Grumbiera".
Was hat der alte Fritz mit der Kartoffel zu tun?
Friedrich der Große hat die Kartoffel in Preußen durch den sogenannten "Kartoffelbefehl" (1756) populär gemacht, indem er ihren Anbau anordnete, um Hungersnöte zu bekämpfen, und eine List anwandte: Er ließ die Felder bewachen, was die Bauern neugierig machte und zum Diebstahl (und damit zum Anbau) anregte. Die Kartoffel wurde so zur wichtigen Grundnahrungsmittel, auch wenn die Geschichte mit dem bewachten Feld eine Legende ist, die den Anbau förderte.
Woher kommt der Spruch "Rein in die Kartoffeln"?
Wer diesen Ausdruck verwendet, ärgert sich über jemanden, der sich nicht entscheiden kann. Ihren Ursprung hat die seit dem Jahr 1881 bezeugte Redewendung in militärischen Manövereinsätzen. Dabei wurden Truppen oftmals zur Tarnung in die Kartoffeläcker geschickt.
Welche Frucht fällt angeblich nicht weit vom Baum?
Für die Herkunft des Sprichworts gibt es eine einfache Erklärung: Ein Apfel, der aus den Ästen seines Apfelbaums zu Boden fällt, wird nie weit vom Baumstamm entfernt zu finden sein.
Warum sagt man, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm?
Das Sprichwort „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ bedeutet, dass Kinder oft ähnliche Eigenschaften, Verhaltensweisen, Talente oder Lebenswege wie ihre Eltern oder die Familie haben; es beschreibt die Ähnlichkeit zwischen Nachkommen und ihren Vorfahren, sei es positiv oder negativ. Die Redewendung wird verwendet, wenn Kinder ihre Eltern in bestimmten Merkmalen wie Aussehen, Charakter oder Interessen widerspiegeln.
Was heißt popo auf Plattdeutsch?
Mors ist Plattdeutsch für Hintern, Po. Und Plüsch ist, naja, weich und fluffig eben.
Was heißt "Ich liebe dich" auf Platt?
Auf Plattdeutsch sagt man "Ik heff di leev" oder auch "Ik heff di bannig leev" für "Ich liebe dich". Die wörtliche Übersetzung von "Ik heff di leev" ist "Ich habe dich lieb", was eine starke Zuneigung ausdrückt, aber auch im romantischen Kontext verwendet wird, ähnlich wie im Hochdeutschen zwischen "Ich liebe dich" und "Ich hab dich lieb" differenziert wird.
Wie heißen Frikadellen auf Plattdeutsch?
Als Frikadelle, Boulette oder Bulette, Bratklops, Fleischpflanzerl, Fleischküchle, Fleischklops, alemannisch Hacktätschli oder Hackplätzli, plattdeutsch auch Hackepille, wird ein gebratener flacher Kloß aus Hackfleisch bezeichnet, der unterschiedlich zubereitet und geformt wird.
Warum sollte man bei Fettleber keine Kartoffeln essen?
Kohlenhydrate reduzieren
Um die Leber zu schonen, sollte man bei Fettleber auf stark kohlenhydrathaltige Lebensmittel verzichten. Dazu gehören Getreideprodukte aus Weißmehl und mehlige Kartoffeln. Auch Süßwaren, Fruchtsäfte und gezuckerte Getränke sollte man, wenn überhaupt, nur sehr selten zu sich nehmen.
Welches Gemüse putzt den Darm?
Zu den besonders empfehlenswerten Lebensmitteln zählen gekochtes Gemüse wie Karotten und Zucchini, Reis, Haferbrei und Hühnchen. Diese Lebensmittel sind nicht nur leicht verdaulich, sondern liefern dir auch wichtige Nährstoffe für den Körper.
Wie kann man Kartoffeln essen, um an Gewicht zuzunehmen?
Kartoffeln können jedoch zu einer Gewichtszunahme führen, wenn sie mit Öl, Butter oder Margarine anstatt in Wasser gekocht werden. Es ist wichtig, Kartoffeln mit anderen nährstoffreichen Lebensmitteln zu kombinieren, die reich an Proteinen, Vitaminen und gesunden Fetten sind, um eine gute Nährstoffversorgung und das allgemeine Wohlbefinden zu gewährleisten.
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