Was bedeutet Hui Wäller?
Gefragt von: Marita Richter | Letzte Aktualisierung: 11. Juli 2026sternezahl: 4.2/5 (36 sternebewertungen)
"Hui Wäller" ist der traditionelle Gruß der Menschen aus dem Westerwald (Wäller), der Gastfreundschaft, Heimatverbundenheit und die Widerstandsfähigkeit gegen Wind und Wetter ausdrückt, ähnlich einem "Hallo, Westerwälder!" mit einem Augenzwinkern. Der Ausruf entstand 1913 durch den Heimatdichter Adolf Weiß und wird oft mit dem Ruf "Allemol!" (immer, jederzeit) erwidert.
Was heißt hui Wäller?
"Hui, Wäller!" ist der Wandergruß des Westerwaldes. Hui pfeift der Wind, herzlich grüßen die Westerwälder, kurz Wäller. Ursprünglich wurde der Ruf als Warnsignal genutzt, aber heute symbolisiert er Gastfreundschaft und Verbundenheit mit der Natur.
Warum heißt der Westerwald Westerwald?
Die ehemalige Herrschaft zum Westerwald umfasste die Kirchspiele Emmerichenhain (heute Stadtteil von Rennerod), Neukirch (heute Stein- Neukirch) und eben Marienberg (heute Bad Marienberg). Der Name Westerwald wird erstmals 1048 für den Wald westlich von Herborn verwen- det. Aus „westlicher Wald“ wurde Westerwald.
Wo fängt der Westerwald an und wo hört er auf?
Er erstreckt sich etwa südlich von Burbach, südwestlich von Haiger, nordwestlich von Weilburg, nördlich von Limburg an der Lahn, nordöstlich von Koblenz, östlich von Linz am Rhein, südöstlich von Wissen und südlich von Betzdorf.
Wie ist der Westerwald entstanden?
Altersbestimmungen an den vulkanischen Gesteinen belegen, dass es in der Zeit von 28 bis 5 Millionen Jahren vor heute zu zahlreichen Eruptionen kam, während derer insgesamt ca. 4.000 km³ vulkanische Produkte gefördert wurden. Dabei entstand eines der am weitesten verbreiteten Gesteine im Westerwald,der Basalt.
Hui Wäller, eine kleine Reise durch den Westerwald
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Woher kommt das Lied "Oh du schöner Westerwald"?
Die Melodie des Liedes entstammt nach Auffassung von Heinz Rölleke und Otto Holzapfel einer alten Volksweise, zu der Joseph Neuhäuser 1935 einen Marsch komponierte. In der Folge verkaufte Neuhäuser die Rechte an seinem Marsch an den Mainzer Schottverlag.
Was bedeutet Waldensianisch?
Die Waldenser sind eine christliche Sekte, die im 12. Jahrhundert von Peter Waldo gegründet wurde . Viele Jahre lang lebte die Gruppe ausschließlich in einem unwegsamen Gebiet der Cottischen Alpen an der Grenze zwischen Italien und Frankreich.
Was bedeutet das Wort Westerwald?
Der Westerwald (deutsche Aussprache: [ˈvɛstɐvalt]; wörtlich „ Westwald “) ist ein niedriges Gebirge am rechten Ufer des Rheins in den deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen.
Wie heißt die größte Stadt im Westerwald?
Die größte Stadt im Westerwald nach Einwohnerzahl ist Montabaur, während Neuwied mit rund 65.000 Einwohnern die größte Stadt des gesamten Westerwald-Gebiets (Rheinland-Pfalz) ist, auch wenn sie an der Grenze liegt. Innerhalb des eigentlichen Westerwaldkreises führt Montabaur mit ca. 14.884 Einwohnern.
Wo ist es am schönsten im Westerwald?
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Was ist typisch für den Westerwald?
Gute und deftige Küche, herzhafter Schnaps und Braukunst – dafür ist der Westerwald bekannt. Traditionell schlemmt der Gast bei Dippekuchen, Biersuppe und Eierkäs.
Wie heißt der höchste Berg im Westerwald?
Die Fuchskaute ist mit 657,3 m ü. NHN die höchste Erhebung des Westerwaldes und des Westerwaldkreises. Ihr Gipfel und größter Flächenanteil liegen im Gebiet der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Willingen, die Ostseite gehört teilweise zur hessischen Gemeinde Driedorf.
Ist die Eifel im Westerwald?
Im Nordwesten erstreckt sich die Eifel, im Nordosten der Westerwald. In der Landesmitte verläuft der Hunsrück und im Osten ein Teil des Taunus. Alle vier Mittelgebirge zählen geologisch zum Rheinischen Schiefergebirge.
Was bedeutet Wäller?
Der Wäller ist eine neu geschaffene Hunderasse, allerdings noch im Aufbau. Die Zucht begann 1994 unter der Führung von Karin Wimmer-Kieckbusch. Der Name bezieht sich auf den Westerwald, dessen Bewohner im dortigen Dialekt „Wäller“ genannt werden.
Was heißt hui wäller allemol?
"Hui Wäller, allemol!" ist der berühmte Gruß der Menschen aus dem Westerwald, der Stolz und Zusammenhalt der Region ausdrückt: "Hui!" (Ausruf der Bewunderung, inspiriert vom Wind), "Wäller" (Westerwälder) und "allemol" (immer wieder/allzeit), was zusammen bedeutet: "Wir Westerwälder sind stark und immer da!". Der Spruch wurde 1913 vom Heimatdichter Adolf Weiß kreiert und ist heute ein Symbol für die Heimatliebe.
Wer ist der Wäller?
Der Wäller ist eine noch sehr junge Rasse, deren Ursprünge im Jahr 1994 liegen. Er wurde von der Züchterin Karin Wimmer-Kieckbusch im Westerwald ins Leben gerufen, mit dem Ziel, einen gesunden, wesensfesten und vielseitigen Familien-, Sport- und Begleithund zu schaffen.
Warum heißt Montabaur Montabaur?
Er nannte sie wegen der Ähnlichkeit des Humbacher Hügels mit dem Berg Tabor im heutigen Israel, der als Ort der Verklärung Christi gilt, Mons Tabor. Daraus wurde Montabaur.
Welche Stadt in Rheinland-Pfalz ist die reichste?
Die Mittelstadt Ingelheim am Rhein mit rund 37.000 Einwohnern kann allein dadurch zu den reichsten Städten Deutschlands gezählt werden.
Was ist die älteste ummauerte Stadt Deutschlands?
Rothenburg ob der Tauber im Freistaat Bayern ist eine der ältesten und geschichtsträchtigsten mittelalterlichen Stadtmauern entlang der Romantischen Straße.
Wie spricht man im Westerwald?
Das Wäller Platt ist der Dialekt, der im größten Teil des Westerwalds im nordöstlichen Rheinland-Pfalz gesprochen wird. Er gehört zum südlichen Teil der moselfränkischen Gruppe, die entlang der Mosel, in der südlichen Eifel, im Westerwald und entlang der oberen und mittleren Sieg verbreitet ist.
Was bedeutet das Wort Regenwald?
Regenwälder sind Wälder, in denen es dem Namen nach sehr häufig und viel regnet. Sie können auch in anderen Regionen als den Tropen vorkommen, z. B. an der Westküste Kanadas.
Was bedeutet "Menschlein"?
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Was ist der Lauschner Dialekt?
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Warum wurde das Lied "Schwarzbraun ist die Haselnuss" verboten?
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