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Was bedeutet das Wort Plümo?

Gefragt von: Cornelius Funke-Unger  |  Letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026
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Plümo (oder Plumeau) ist ein umgangssprachlicher, regionaler Begriff (besonders im Rheinland, Süddeutschland, Österreich), der eine Bettdecke oder ein dickes Federbett bezeichnet, abgeleitet vom französischen Wort plumeau (Staubwedel aus Federn), das wiederum von pluma (Feder) stammt, aber eine spezielle Bedeutung als Federbett annahm. Es handelt sich um eine ältere Bezeichnung für eine schwere, oft gesteppte Decke, die Wärme spendet.

Was bedeutet "Plümo"?

Begriff. „Plümo“ hat sich bis heute als Gallizismus im Rheinland, in Süddeutschland, in der Pfalz und in Österreich als gebräuchliches Synonym für Bettdecke und Bettüberwurf erhalten.

Was bedeutet der Begriff "Plümo"?

Pulmo ist der lateinische Begriff für die Lunge. Die Lunge ist für die Atmung zuständig. Sie liegt geschützt durch die Rippen in der Brusthöhle.

Was bedeutet das Wort Geronimo?

"Geronimo" hat zwei Hauptbedeutungen: Es ist eine spanisch-italienische Form des Namens Hieronymus ("heiliger Name"), aber vor allem bekannt als der Name des berühmten Apachen-Häuptlings Geronimo (Person), der für seinen Widerstand gegen weiße Besatzer bekannt wurde und dessen Name als Schlachtruf der US-Fallschirmjäger populär wurde, um Mut zu zeigen.
 

Ist Plümo kölsch?

Das Wort Plümo kommt aus dem Französischen und heißt zumindest in Köln Federbett. Das Französische Wort plume heißt jedoch heute auf Französisch nicht mehr 1:1 Federbett, sondern nur Feder. In der kölschen Sprache hat sich die Bedeutung des Wortes über viele Jahre nicht verändert.

Kölsch für Besserwisser - Warum wir in Köln „Plümo“ sagen

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Wie heißt "Ich liebe dich" auf Kölsch?

Wie sagt ein echter Kölner "Ich liebe dich"? Ganz einfach: "Isch han disch jään." Und was liebt ein Kölner noch mehr als den Dom? Ne lecker Kölsch.

Was bedeutet das Wort Tütenüggel?

Nach Recherche ist nun klar, dass der Kölner mit Tütenüggel in etwa das meint, was der Norddeutsche als Dösbaddel bezeichnet. Bei beiden Wörtern schwingt etwas Liebevolles mit. Tollpatsch, kleiner Dummkopf, aber eben einer, der noch an der Tüte nuggelt, sprich an der Mutterbrust.

Was bedeutet Geronimo?

Geronimo ist ein Ausruf der US-amerikanischen Fallschirmjäger, der gelegentlich von springenden Fallschirmjägern oder allgemeiner von jedem, der im Begriff ist, aus großer Höhe zu springen, oder als allgemeiner Ausruf der Begeisterung verwendet wird .

Was sind typische Judennamen?

Typisch jüdische Namen stammen oft aus der Bibel oder sind hebräisch/jiddisch, wie Jakob, David, Noah, Elias (Jungen) und Sara, Miriam, Esther, Hannah (Mädchen), wobei viele klassische Namen auch im modernen Deutschland beliebt sind und oft biblische oder bedeutungsvolle Wurzeln haben, wie Lea ("zart") oder Talia ("Tau von Gott"). Auch Namen wie Cohen und Levy sind typische jüdische Nachnamen. 

Woher kommt der Spruch "Geronimo"?

"Der Brauch, "Geronimo!" zu schreien, wird Aubrey Eberhardt zugeschrieben, einem Mitglied der Fallschirm-"Teststaffel" der US-Armee, die 1940 in Fort Benning, Georgia, die Machbarkeit von Fallschirmtruppenabwürfen demonstrierte.

Wie wasche ich einen Plümo?

Um einen Plumeau (Daunen- oder Federbettdecke) zu waschen, verwenden Sie ein spezielles Daunenwaschmittel oder Fein-/Wollwaschmittel (keinen Weichspüler!), waschen ihn allein im Schon- oder Feinprogramm bei max. 40°C (besser 60°C für Milben), mit niedriger Drehzahl (max. 800 U/min) und wiederholtem Spülen, gefolgt von einem speziellen Trockner-Programm mit Tennisbällen, um die Füllung fluffig zu halten.
 

Warum schläft man mit Bettdecke?

Die Decke sorgt für die Bildung von Serotonin. Jeder kennt sicher das wohlig-warme Gefühl, dass sich beim Einkuscheln in die Decke schnell einstellt. Letztere sorgt nämlich auch für eine angenehme Gemütlichkeit. Außerdem wird durch den Kontakt zum Körper die Bildung des Hormons Serotonin stimuliert.

Was ist Plumo?

Plümo (oder Plumeau) ist ein umgangssprachlicher, regionaler Begriff (besonders im Rheinland, Süddeutschland, Österreich), der eine Bettdecke oder ein dickes Federbett bezeichnet, abgeleitet vom französischen Wort plumeau (Staubwedel aus Federn), das wiederum von pluma (Feder) stammt, aber eine spezielle Bedeutung als Federbett annahm. Es handelt sich um eine ältere Bezeichnung für eine schwere, oft gesteppte Decke, die Wärme spendet.
 

Wie groß ist ein Plümo?

Plümo-Größen (Bettdecken) variieren, aber die Standards in Deutschland sind 135x200 cm (Einzel) und 200x200 cm (Doppel), mit häufigen Komfort-Varianten wie 155x220 cm (Einzel/Komfort) und 200x220 cm (Doppel/Überlänge) für größere Personen. Überbreiten wie 240x200 cm oder 260x220 cm sind für Paare gedacht, die viel Platz benötigen, während kleinere Größen auch für Kinder existieren, oft passend zu Matratzen von 90x200 cm.
 

Wo sagt man Oberbett?

Ducket oder Duchet sagt man in ganz Bayern für Oberbett, auch in Österreich. Das Wort geht zurück auf tschechisch duchna oder duchenka Verkleinerung ebenfalls Oberbett, Zudeck - geht zurück auf die tschechische Bezeichnung für ein Federbett.

Was bedeutet das Wort plümerant?

Blümerant bedeutet umgangssprachlich flau, unwohl, schwindelig oder leicht krank, oft mit einer blassen Gesichtsfarbe verbunden, die an "sterbendes Blau" erinnert. Ursprünglich stammt das Wort aus dem Französischen bleu mourant (blassblau, sterbendes Blau) und beschrieb ursprünglich die Farbe der Haut vor einer Ohnmacht; später wurde es auf das Gefühl selbst übertragen. 

Wie erkenne ich, ob ich jüdische Vorfahren habe?

Jüdische Abstammung erkennt man durch Familienforschung (Tauf-, Standes-, Synagogenbücher), traditionelle jüdische Namen (Adler, Stern, Levy) und kulturelle/religiöse Praktiken, aber auch DNA-Tests können ethnische jüdische Wurzeln aufzeigen, wobei die Halacha (jüdisches Recht) die Abstammung mütterlicherseits definiert. Es ist eine Kombination aus Herkunft (Abstammung), Tradition und Identität, die eine vielschichtige Zugehörigkeit ausmacht.
 

Warum haben so viele Juden deutsche Namen?

Juden haben deutsche Namen, weil sie über Jahrhunderte in deutschsprachigen Gebieten lebten, die dortigen Namensbräuche (Berufe, Orte, Eigenschaften) übernahmen und oft durch Verordnungen der jeweiligen Staaten gezwungen wurden, sich zu integrieren, indem sie deutsche Vor- und Nachnamen annahmen, um die Assimilation zu fördern und sich von stigmatisierenden Bezeichnungen zu lösen. Viele aschkenasische Juden sprachen zudem Jiddisch, eine germanische Sprache, was die Übernahme deutscher Namensstrukturen erleichterte. 

Welcher Name ist auf Platz 1 der Welt?

Das geht aus Daten des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld hervor. Bei den Mädchennamen löste Sophia dabei demnach Emilia ab, Noah bleibt bei den männlichen Namen an der Spitze. Seit 2022 waren immer wieder Emilia und Noah auf dem ersten Platz gelandet.

Was ist die Bedeutung von Geronimo?

Geronimo (spanische Anrufung des Heiligen Hieronymus (Jerónimo); eigentlicher Apache-Name in Mescalero-Chiricahua Gokhlayeh, Goyaałé bzw. Goyáálé „Der Gähnende“; * 16.

Was bedeutet der Name Geronimo?

Bedeutung: Heiliger Name . Geronimo ist ein männlicher Vorname spanischer und italienischer Herkunft und bedeutet „heiliger Name“. Er leitet sich vom griechischen Hieronymus ab, dem Namen eines bedeutenden christlichen Heiligen. Der bekannteste Namensträger ist der heldenhafte Chiricahua-Apachenhäuptling, der sein Stammesland gegen Mexiko und die USA verteidigte.

Welchen Indianerstamm führte Häuptling Geronimo?

Der letzte große Häuptling, der vor der weißen Übermacht kapituliert, ist Geronimo vom Stamm der Chiricahua-Apachen.

Was bedeutet "Föttchesföhler"?

Föttchesföhler ist ein kölsches Schimpfwort für einen aufdringlichen Menschen, der gerne andere, besonders Frauen, anfasst oder „grabbelt“; wörtlich bedeutet es „Po-Fühler“ oder „Postreichler“. Es beschreibt jemanden, der unappetitlich (aber oft mit einem gewissen Kölsch-Humor) als Belästiger wahrgenommen wird und kann auch als Name einer Karnevals-Comedy-Gruppe aus Kreuzau verwendet werden, die sich mit diesem Begriff etabliert hat. 

Was ist ein Mömmes?

Da „Mömmes“ übersetzt „Popel“ heißt, handelt es sich hier eigentlich um einen „Popelfresser“. Gemeint ist im Kölschen aber ein Geizhals – jemand, der aus lauter Geiz sogar am Essen spart. Und deshalb quasi lieber die eigenen Popel futtert.

Was bedeutet "kötten" auf Kölsch?

"Kötten" ist Kölsch und bedeutet "sammeln" oder "um etwas bitten", oft im Sinne von "die Hand aufhalten" für einen guten Zweck, wie es traditionell die Roten Funken mit ihren "Kötterbüchsen" für Bedürftige taten, aber auch eine mildere Form des "Bettelns" beschreibt, die weniger penetrant wirkt als das direkte Betteln. Es geht um das Ersuchen um eine kleine Gabe, eine Art "Paßgebühr" für eine gute Sache.
 

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