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Was bedeutet Crop Faktor 1 5?

Gefragt von: Heike Stumpf B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2026
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Ein Crop-Faktor von 1,5 bedeutet, dass der Sensor der Kamera kleiner ist als ein Vollformatsensor (Kleinbildformat), wodurch der Bildausschnitt „beschnitten“ wird, was ein Objektiv weiter „heranzoomt“, als es auf einer Vollformatkamera wirken würde; ein 50mm Objektiv auf einer APS-C-Kamera (z.B. Sony, Nikon DX) verhält sich dadurch wie ein 75mm Objektiv (50mm x 1,5) an einer Vollformatkamera, was besonders bei Weitwinkel nützlich ist, da man mehr „Zoom“ für weit entfernte Motive erhält.

Was ist ein Crop-Faktor?

Der Crop-Faktor (oder Formatfaktor) beschreibt das Verhältnis der Größe eines kleineren Bildsensors zu einem Vollformatsensor (Kleinbildformat 36x24mm) und bewirkt einen engeren Bildausschnitt, was den Effekt einer "Brennweitenverlängerung" erzeugt, obwohl sich die tatsächliche Brennweite des Objektivs nicht ändert. Ein größerer Crop-Faktor (z.B. 1,5 oder 1,6 bei APS-C) bedeutet einen kleineren Sensor und somit einen engeren Bildwinkel, während eine Vollformatkamera (Crop-Faktor 1) den vollen Bildwinkel des Objektivs nutzt. 

Was bedeutet der Formatfaktor 1/5 bei einer Kamera?

Bei einem Formatfaktor von 1,5 (bezogen auf das Kleinbildformat) beträgt die Bilddiagonale 43 mm / 1,5 = 29 mm. Dasselbe Phänomen tritt beim Übergang von Groß- und Mittelformat- zu Kleinbildkameras auf.

Was bedeutet Crop Factor?

Der Crop-Faktor, auch Brennweitenmultiplikator genannt, bezeichnet das Verhältnis zwischen der Größe des Bildsensors einer Kamera und der Größe eines 35-mm-Vollformatsensors (36 mm x 24 mm) . Er gibt an, wie viel von der Szene ein bestimmtes Objektiv auf dieser Sensorgröße effektiv erfassen kann.

Wie hoch ist der Crop-Faktor bei Canon?

Der Canon Crop-Faktor für APS-C-Sensoren (wie bei vielen EOS-Kameras) beträgt 1,6x, was bedeutet, dass der Sensor kleiner ist und einen engeren Bildausschnitt erfasst als eine Vollformatkamera. Ein Objektiv mit 50 mm Brennweite an einer Canon APS-C-Kamera liefert den gleichen Bildwinkel wie ein 80 mm Objektiv (50 mm * 1,6) an einer Vollformatkamera, da der Bildausschnitt "hineingeschnitten" wird (Crop-Faktor), wodurch der Bildausschnitt "verlängert" wirkt. Dieser Faktor gilt auch für Vollformat-Objektive (EF, RF), wenn sie an APS-C-Kameras mit einem Adapter verwendet werden.
 

Der Crop Faktor einfach erklärt - Fotografieren lernen 5 - Vorteile und Nachteile beim Fotografieren

44 verwandte Fragen gefunden

Welches Format ist das beste für Fotos?

Das beste Bildformat für Fotos hängt vom Verwendungszweck ab: JPEG ist ideal für die meisten Fotos im Web (Gleichgewicht zwischen Qualität und Dateigröße), während TIFF das höchste Qualitätsformat für professionellen Druck ist. Für Grafiken mit Transparenz ist PNG perfekt, für Animationen GIF und für die maximale Bearbeitungskontrolle direkt aus der Kamera eignet sich RAW. Moderne Smartphones nutzen oft HEIC für effiziente Komprimierung. 

Wie hoch ist der Crop-Faktor bei APS-C?

Der Crop-Faktor zwischen APS-C und Vollformat beträgt in etwa 1,5 bis 1,6 (bei Canon). Der Bildausschnitt eines 50mm Objektivs auf einer APS-C Kamera entspricht demnach dem Bildausschnitt, welches ein 75mm Objektiv an einer Vollformatkamera hätte.

Was ist eine Crop?

"Crop" (aus dem Englischen „abschneiden“, „stutzen“) hat mehrere Bedeutungen: In der Fotografie beschreibt es das Zuschneiden von Bildern oder den sogenannten Crop-Faktor (Verhältnis kleinerer Sensoren zu Vollformat), der eine „Vergrößerung“ des Bildausschnitts bewirkt. Allgemeiner steht es für eine Ernte (z. B. „crops“), eine Gruppe (z. B. „this year's crop of films“) oder auch einen Kurzhaarschnitt (z. B. „crop top“).
 

In welchem Bildformat sollte man fotografieren?

Um das richtige Fotoformat zu wählen, kommt es auf den Verwendungszweck an: Für die beste Qualität und Nachbearbeitung ist RAW ideal, während JPEG für den schnellen Gebrauch und Social Media perfekt ist. Bei den Seitenverhältnissen eignen sich 4:3 oder 3:2 für Porträts, 16:9 für Landschaften, und das Quadrat (1:1) liegt durch Plattformen wie Instagram im Trend. 

Wie hoch ist der Crop-Faktor für das Mittelformat?

Der Crop-Faktor für Mittelformatkameras ist kleiner als 1 (typischerweise um 0,8), da der Sensor größer als Vollformat ist und somit einen größeren Bildwinkel erfasst, was einer Verringerung der effektiven Brennweite entspricht (z.B. wirkt ein 50mm-Objektiv an einem 0,8er Crop wie ein 40mm am Vollformat). Im Gegensatz zu Crop-Sensoren (APS-C, MFT) mit Faktoren über 1, die eine Brennweitenverlängerung simulieren, hat Mittelformat einen Formatfaktor unter 1.
 

Was ist besser, FX oder DX?

Größter Unterschied ist, dass einem ein FX Sensor erlaubt, mit höheren ISO Werten zu fotografieren und dabei das Rauschverhalten gegenüber DX Kameras besser ist. Ausschlaggebend hierfür ist der größere Sensor.

Was bedeutet Croppen in der Fotografie?

Cropping [ˈkɹɒpɪŋ] (englisch für „abschneiden, stutzen“) ist das Beschneiden von Bildrändern, um das Bildformat in ein anderes Format zu übernehmen, ohne dass dabei schwarze Ränder entstehen oder das Bild verzerrt werden muss.

Was bedeutet 1.8 bei Objektiven?

Die Blendenzahlen, wie f/1.8, f/4, f/11 usw., mögen zunächst verwirrend wirken, aber sie sind tatsächlich der Schlüssel zur Kontrolle über die Blende deiner Kamera. Generell gilt: Je kleiner die Blendenzahl, desto größer ist die Blendenöffnung und umgekehrt.

Wie fotografiert man am besten Makros?

10 Makrofotografie Tipps

  1. Nahaufnahmen einfach umsetzen.
  2. Die richtige Ausrüstung für Makrofotografie wählen.
  3. Verwende ein Stativ.
  4. Fokussiere manuell für die korrekte Schärfe.
  5. Finde das passende Licht.
  6. Beachte den Hintergrund deiner Makrofotos.
  7. Warte auf den richtigen Moment.
  8. Experimentiere mit verschiedenen Blickwinkeln.

Was ist der Crop-Faktor einer Kamera?

Der Crop-Faktor (Formatfaktor) gibt das Verhältnis der Sensorgröße einer Kamera zu einem Vollformatsensor (Kleinbild) an und bestimmt den effektiven Bildwinkel eines Objektivs, indem er den Bildausschnitt "zusätzlich beschneidet", was zu einer scheinbaren Brennweitenverlängerung führt, ideal z. B. für Tier- oder Sportfotografie, aber nachteilig für Freistellung bei Porträts. Bei einer APS-C-Kamera (Crop-Faktor ca. 1,5 oder 1,6) wirkt ein 50mm-Objektiv wie ein 75mm-Objektiv an einer Vollformatkamera (Crop-Faktor 1,0).
 

Ist eine Vollformatkamera besser?

Vollformatkameras bieten ein fortschrittliches Fokussierungssystem, welches über eine große Anzahl von AF-Punkten verfügt, was für eine bessere Empfindlichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen und eine bessere Motivverfolgung hilfreich ist. Außerdem lässt sich eine große Auswahl an Anpassungsoptionen finden.

Wie hoch ist der Crop-Faktor bei Nikon-Kameras?

Der Crop-Faktor bei Canon beträgt 1,6 – bei Sony und Nikon 1,5. Ein 4/3-Sensor (MFT) misst 13 x 17,3 Millimeter. Der Crop-Faktor beträgt hier exakt 2,0. Neben dem Crop-Faktor gibt es aber noch eine Besonderheit bei MFT-Kameras.

Wie berechne ich den Crop-Faktor?

Wenn man die physikalische Grösse des Sensors kennt, berechnet man zunächst die Diagonale mit Hilfe des Satzes des Pythagoras (a² + b² = c²). Dann wird die Zahl durch die Diagonale des Crop-Sensors dividiert.

Ist Vollformat schärfer als APS-C?

Vorteile des Vollformats im Vergleich zu APS-C

Im Allgemeinen können Vollformatkameras, insbesondere bei größeren Blendenöffnungen (niedrigeren Blendenzahlen), eine geringere Schärfentiefe als eine APS-C-Kamera abbilden. So wird ein kleinerer Teil des Bildes scharf und der Großteil des Hintergrunds unscharf.

Warum hat Fuji kein Vollformat?

Technisch ist es dem "neuen" Kleinbild-Vollformat 24 x 36 mm ebenbürtig, bietet allerdings mehr Vorteile: Es ist kostengünstiger, die Kameras sind kleiner, kompakter, handlicher. FUJIFILM muss darum auch nicht die Brücke zum Mittelformat durch eine Kleinbild-Vollformat-Kamera überwinden.

Warum 16:9 statt 4:3?

4:3 ist eher eine quadratische Form und wird am besten als die Bildform älterer quadratischer Fernsehgeräte beschrieben und ist das Seitenverhältnis der meisten Nicht-Breitbild-TV-Sendungen. 16:9 bietet Ihnen ein breiteres Sichtfeld, das für epische Panoramaaufnahmen nützlich ist.

In welchem Format fotografieren Profis?

Bei der Auswahl des Formats solltest du auch die Nutzung im Hinterkopf behalten: Für Social Media empfiehlt sich oft JPEG oder PNG, während du für professionelle Drucke auf TIFF setzen solltest.

Welches Format hat die beste Bildqualität?

Welches Bildformat du wählen solltest, hängt von dem Zweck ab, für den du das Bild verwenden möchtest. Soll das Bild eine hohe Qualität zum Ausdrucken haben, ist das TIFF-Format gut geeignet. Willst du das Bild auf deine Website stellen, sind JPEG oder PNG gute Bildformate.

Was fotografiert man mit 18-55mm?

Durch die Brennweite von 18-55mm ist die Brennweite eigentlich ein guter Allrounder. Ich persönlich fotografiere damit meistens Landschaften. Die Brennweite ist aber auch für viele andere Bereiche geeignet und ein gutes Immerdrauf.

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