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Was bedeuten Kälte Hände und Kälte Füße?

Gefragt von: Frau Jasmin Lehmann B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 18. März 2026
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Kalte Hände und Füße deuten oft auf eine verminderte Durchblutung der Extremitäten hin, was harmlos sein kann, aber auch auf Blutniederdruck (Hypotonie), Stress, das Raynaud-Syndrom (anfallsartige Gefäßkrämpfe) oder ernstere Ursachen wie Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, Anämie (Blutarmut) oder Arteriosklerose hinweisen kann, weshalb eine ärztliche Abklärung ratsam ist. Ursachen sind meist Durchblutungsstörungen, die das Blut nicht mehr richtig in die äußeren Körperteile leiten, was auch durch Stress, bestimmte Medikamente oder Lebensstilfaktoren bedingt sein kann.

Welcher Mangel bei kalten Händen und Füßen?

Kalte Hände und Füße können auf Mängel an wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Vitamin B12 und Folsäure hinweisen, die für die Sauerstoffversorgung und Nervenfunktion entscheidend sind und bei Mangel zu Anämie (Blutarmut) führen können. Auch ein Magnesiummangel kann die Durchblutung beeinträchtigen. Häufig stecken jedoch auch Durchblutungsstörungen, niedriger Blutdruck, Stress oder eine Schilddrüsenunterfunktion dahinter, weshalb eine ärztliche Abklärung ratsam ist. 

Was bedeutet es, wenn man immer kalte Füße und Hände hat?

Die häufigste gesundheitliche Ursache für kalte Hände und Füße sind Durchblutungsstörungen. Bestimmte Lebensstilfaktoren können sich auf die Beschaffenheit der Blutgefäße, die Herz-Kreislauftätigkeit und den Blutfluss auswirken.

Was sind die Ursachen für ständig kalte Hände und Füße?

Ständige kalte Hände und Frieren können viele harmlose, aber auch ernsthafte Ursachen haben, darunter Minderdurchblutung (oft durch niedrigen Blutdruck), Eisenmangel (Anämie), eine Schilddrüsenunterfunktion, Stress, bestimmte Medikamente oder einfach eine individuelle Veranlagung, besonders bei Frauen. Wichtig ist, die Ursache ärztlich abklären zu lassen, besonders bei zusätzlichen Symptomen wie Müdigkeit, trockener Haut, Haarausfall oder Heiserkeit, um ernsthafte Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen oder hormonelle Probleme auszuschließen. Lebensstiländerungen wie gesunde Ernährung, Bewegung und das Vermeiden von Stress können helfen.
 

Bedeutet kalte Hand und Fuß eine schlechte Durchblutung?

Ist die Blutversorgung jedoch eingeschränkt, können kalte Hände und Füße, Kribbeln und Taubheitsgefühle auftreten . In extremen Fällen kann eine Durchblutungsstörung zu Schmerzen und chronischen Wundstellen und Geschwüren auf der Haut führen, da das Gewebe aufgrund der mangelnden Blutversorgung abstirbt.

Kalte Hände & Füße – harmlos oder ein Warnsignal?

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Was hilft bei Durchblutungsstörungen in Händen und Füßen?

Hauptinhalt

  1. Ansteigendes Fußbad – der Klassiker gegen kalte Füße.
  2. Massagen – mit Bürsten und Rosmarinöl zu mehr Wärme.
  3. Gymnastik – Übungen für eine bessere Durchblutung.
  4. Gewürze – die Heizung von "innen"
  5. Füße und Hände gut einpacken.
  6. Und warum frieren Frauen nun schneller als Männer?

Was sind Anzeichen für eine schlechte Durchblutung?

Kältegefühl und Taubheit: Betroffene Körperteile fühlen sich kalt an, oft begleitet von einem Taubheitsgefühl aufgrund der verminderten Blutzufuhr. Schmerzen: Während eines Anfalls kann es zu Schmerzen kommen, die mit der verminderten Durchblutung zusammenhängen.

Wie kann ich testen, ob ich eine Durchblutungsstörung habe?

Um Durchblutungsstörungen zu testen, gibt es einfache Selbsttests wie die Nagelbett-Methode (schnelle Farbrückkehr nach Druck) und ärztliche Verfahren wie die ABI-Messung (Knöchel-Arm-Index), die Blutdruck an Arm und Bein vergleicht, sowie Ultraschall (Doppler-Sonographie), um Engstellen zu finden. Bei Verdacht sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, da weitere Untersuchungen wie Provokationstests (Laufband) oder spezielle Bluttests nötig sein können.
 

Welcher Arzt bei kalten Händen und Füßen?

Dann sprechen Sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin vor allem dann darauf an, wenn weitere Beschwerden auftreten, etwa Missempfindungen und Schmerzen, Schwellungen, Lähmungserscheinungen oder Hautveränderungen an den betroffenen Extremitäten. Kalte Hände und Füße machen vielen Menschen zu schaffen.

Bei welchem Blutdruck friert man?

Bei einer Hypotonie liegen die Blutdruckwerte unter 100/60 mmHg. Menschen mit niedrigem Blutdruck fühlen sich oft schlapp und müde, sie frieren leicht und leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten. Zum Glück steckt meist keine ernsthafte Erkrankung dahinter.

Ist es schlimm, wenn man kalte Füße hat?

Nein, kalte Füße sind meist harmlos und ein Zeichen des Körpers, sich auf die Organe zu konzentrieren, aber ständige oder starke Kälte kann ein Warnsignal für ernstere Probleme wie Durchblutungsstörungen, niedrigen Blutdruck, Schilddrüsenunterfunktion, Eisenmangel oder Diabetes sein und sollte ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn Schmerzen, Taubheitsgefühle oder einseitige Kälte auftreten. 

Was kann die Durchblutung sofort fördern?

Um die Durchblutung sofort zu fördern, helfen Bewegung (z.B. Fußwippen, Spaziergang), Wärme (warmes Fußbad, Sauna, warme Kleidung) und bestimmte Lebensmittel (Ingwer, Chili, Knoblauch), während Hausmittel wie Massagen oder Bürstenmassagen mit ätherischen Ölen die Wirkung verstärken können, um den Blutfluss kurzfristig anzukurbeln und die Gefäße zu weiten. 

Hat man bei hohem Blutdruck Kälte in den Händen?

Kalte Hände und Füße können auf Durchblutungsstörungen durch Bluthochdruck hinweisen und ein schwächerer Puls führt manchmal zu Brennen, einem Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Füßen.

Was tun, wenn Hände und Füße immer kalt sind?

Wenn Hände und Füße ständig kalt sind, helfen Bewegung, warme Kleidung im Zwiebellook, Wechselduschen, Massagen und das Trinken heißer Tees (z.B. Ingwer), um die Durchblutung zu fördern und Wärme von innen zu spenden. Bleiben die Beschwerden trotz dieser Maßnahmen bestehen, sollte ein Arzt auf Durchblutungsstörungen, Schilddrüsenprobleme (wie Unterfunktion) oder hormonelle Ursachen untersucht werden, da diese dahinterstecken können. 

Was ist ein Vitamin-B12 Räuber?

„Vitamin-B12-Räuber“ sind Substanzen oder Zustände, die die Aufnahme oder Verwertung von Vitamin B12 im Körper beeinträchtigen, wobei Medikamente wie Metformin (gegen Diabetes) und Protonenpumpenhemmer (Säureblocker) (gegen Sodbrennen) sowie chronischer Alkoholkonsum und Rauchen eine große Rolle spielen. Auch bestimmte Erkrankungen, Alterung und eine vegane Ernährung können einen Mangel begünstigen, da B12 primär in tierischen Lebensmitteln vorkommt. 

Welches Vitamin fehlt bei Kältegefühl?

Wenn Ihnen immer kalt ist, könnten Mängel an Eisen, Vitamin B12 oder Vitamin D eine Rolle spielen, da diese Vitamine und Mineralien die Wärmeregulierung und den Sauerstofftransport beeinflussen, aber auch andere Ursachen wie schlechte Durchblutung oder Anämie sind möglich. Besonders Eisenmangel führt zu schlechter Sauerstoffversorgung, wodurch die Körperwärmeproduktion sinkt und Hände sowie Füße kalt werden.
 

Wann sollte man sich wegen kalter Hände Sorgen machen?

Wenn Ihre Hände oder Füße auch in warmer Umgebung kalt bleiben und Ihre Haut blass, bläulich oder fleckig aussieht, Sie Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schmerzen verspüren oder Geschwüre an den Beinen feststellen, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Dieser kann Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob eine ernstere Erkrankung vorliegt.

Welche Medikamente verursachen kalte Hände und Füße?

Nebenwirkungen von Betablockern

Durchblutungsstörungen der Extremitäten (kalte Hände und Füße) können sich ebenfalls verschlimmern. Vorsicht ist auch geboten bei Alkohol in Verbindung mit Betablockern. Er kann die Wirkung wie auch die Nebenwirkungen verstärken.

Welche Autoimmunerkrankung verursacht kalte Hände und Füße?

Das Raynaud-Syndrom (ausgesprochen: Ray-Nose) führt dazu, dass sich bestimmte Körperbereiche – wie Finger und Zehen – bei Kälte oder Stress taub und kalt anfühlen. Beim Raynaud-Syndrom verengen sich die kleinen Blutgefäße, die die Haut mit Blut versorgen. Dadurch wird die Durchblutung der betroffenen Bereiche eingeschränkt, was als Gefäßkrampf (Vasospasmus) bezeichnet wird.

Kann der Hausarzt eine Durchblutungsstörung feststellen?

Durchblutungsstörungen können in der Regel durch den Hausarzt diagnostiziert werden. Meist gibt bereits die Beschreibung der Beschwerden darüber Aufschluss.

Wie kann ich die Durchblutung meiner Hände verbessern?

Durch Dehnen und Bewegen der Finger und Hände können Steifheit vorgebeugt und die Durchblutung der Finger gefördert werden, wodurch Kältegefühl und Taubheit reduziert werden. So geht's: Strecken Sie die Hand vor sich aus, spreizen Sie die Finger weit und ballen Sie die Faust. Wiederholen Sie diese Bewegung 10-15 Mal.

Wie lässt sich am schnellsten feststellen, ob man verstopfte Arterien hat?

Zu den Symptomen einer Arterienverstopfung gehören Brustschmerzen und Engegefühl in der Brust sowie Atemnot . Stellen Sie sich vor, Sie fahren durch einen Tunnel.

Welches Getränk ist gut für die Durchblutung?

Grüner Tee ist reich an Antioxidantien, insbesondere Catechinen, die nachweislich die Durchblutung verbessern und Entzündungen reduzieren. Regelmäßiger grüner Teegenuss fördert nicht nur eine gesunde Durchblutung der Beine, sondern trägt auch zur allgemeinen Gefäßgesundheit bei.

Kann man Durchblutungsstörungen am Blutbild erkennen?

Ja, Durchblutungsstörungen lassen sich über Bluttests indirekt feststellen, da bestimmte Blutwerte auf Risikofaktoren (wie hohe Blutfette, Blutzucker, Entzündungswerte, LDL-Cholesterin) oder Schäden (z.B. erhöhte Troponin-Werte bei Herzproblemen, BNP-Werte) hinweisen, die mit schlechter Durchblutung zusammenhängen; die Diagnose erfolgt aber meist durch Kombination mit bildgebenden Verfahren (Ultraschall, Doppler) und Funktionsprüfungen (Blutdruckmessung, Knöchel-Arm-Index). 

Wie merke ich, ob meine Arterien verstopft sind?

Symptome verstopfter Arterien hängen vom betroffenen Bereich ab, umfassen aber oft Schmerzen (Brust, Beine, Bauch), Engegefühl, Schwäche oder Taubheitsgefühle in Gliedmaßen, Atemnot und können bei akuten Verschlüssen zu plötzlichen, starken Schmerzen, Blässe, fehlendem Puls und Bewegungseinschränkungen führen – eine akute Verstopfung ist ein Notfall! Bei langsamer Verengung (Arteriosklerose) treten Symptome oft erst spät auf, wenn die Durchblutung stark eingeschränkt ist, wie bei der "Schaufensterkrankheit" (Schmerzen beim Gehen) oder bei Brustschmerzen (Angina Pectoris).
 

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