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Warum werden Zähne im Alter schwarz?

Gefragt von: Ruth Möller  |  Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
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Zähne werden im Alter dunkler, weil der schützende, weiße Zahnschmelz dünner wird und das darunter liegende, gelbliche Zahnbein (Dentin) stärker durchscheint, während sich gleichzeitig Farbstoffe von Lebensmitteln (Kaffee, Tee, Rotwein) und Tabak in die Zahnsubstanz einlagern und Mikro-Risse die Verfärbung verstärken.

Was tun gegen dunkle Zähne im Alter?

Die 2x2-Regel für strahlende Zähne: Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich, jeweils zwei Minuten lang. Dies hilft, Plaque und Bakterien zu entfernen, die Verfärbungen und Karies verursachen können. Verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta, um den Zahnschmelz zu stärken und vor Säureangriffen zu schützen.

Was soll ich tun, wenn mein Zahn schwarz wird?

Wenn ein Zahn schwarz wird, sollten Sie sofort einen Zahnarzt aufsuchen, um die Ursache zu klären und eine passende Behandlung zu beginnen, da dies oft auf Karies, einen abgestorbenen Nerv oder tiefere Probleme hinweist, die nur professionell behoben werden können. Mögliche Behandlungen reichen von einer gründlichen professionellen Zahnreinigung (PZR) bei oberflächlichen Verfärbungen über Füllungen bei Karies bis hin zu einer Wurzelbehandlung oder ästhetischen Lösungen wie Veneers oder Kronen bei stärkeren Schäden oder Nervenschäden.
 

Was sind die Ursachen für plötzlich schwarze Zähne bei Erwachsenen?

Ursachen für schwarze Zähne

Intern können Karies und der Tod des Zahnnervs zu einer schwarz erscheinenden Zahnfarbe führen. Zahntraumata, die zu einer Unterbrechung der Blutversorgung führen, können ebenfalls zu einem dunklen Zahn führen.

Wie bekomme ich das Schwarze an den Zähnen weg?

Zahnärzte können die schwarzen Zähne behandeln, indem eine gründliche Zahnreinigung vollzogen wird. Da Betroffene keinen direkten verlässlichen Einfluss auf die Frequenz und Intensität der Verfärbungen haben, ist eine solche Reinigung teilweise halbjährlich oder gar aller drei bis vier Monate notwendig.

Schwarze Zähne – Wie kann das passieren?

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Können schwarze Zähne wieder weiß werden?

Schwarze Zähne können schmerzfrei behandelt werden

Ein strahlend weißes Lächeln gilt als Schönheitsideal. Helle Zähne sprechen für Hygiene und eine gesunde Ernährung, während schwarze Verfärbungen an den Zähnen das Gegenteil signalisieren. Immer mehr Menschen lassen sich ihre Zähne aufhellen.

Was bedeutet schwarz am Zahn?

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn Sie schwarze Flecken auf Ihren Zähnen sehen, kann dies verschiedene Ursachen haben, wie Karies, Plaqueansammlung oder Ihre Essgewohnheiten. Sie können schwarzen Flecken vorbeugen und Ihre Mundgesundheit durch regelmäßige Zahnreinigung und Routineuntersuchungen schützen.

Was bedeutet es, wenn ein Zahn schwarz wird?

Schwarze Zähne können zwar ein Anzeichen für Karies sein, wenn die Bakterien tiefer ins Zahninnere vorgedrungen sind, aber auch harmlose Gründe wie harte Zahnsteinablagerungen, Pigmentflecken (Black Stains), Trauma oder Wurzelfüllmaterialien haben. Es ist wichtig, einen Zahnarzt aufzusuchen, um die Ursache abzuklären, da nur so festgestellt werden kann, ob eine Behandlung nötig ist, denn oft sind schwarze Flecken nur oberflächliche Verfärbungen (z.B. in Fissuren) oder Black Stains, die ungefährlich sind, aber dennoch professionell entfernt werden sollten.
 

Wie sieht ein absterbender Zahn aus?

Ein toter Zahn sieht oft dunkler (grau, braun, schwarz), stumpf und farblos aus, da das abgestorbene Gewebe die Farbe verändert und der natürliche Glanz fehlt. Er kann sich auch brüchiger anfühlen und beim Beißen anders wirken, während sich im umliegenden Zahnfleisch Schwellungen oder Empfindlichkeiten zeigen können, begleitet von einem fauligen Mundgeruch bei Fäulnisprozessen. 

Bei welcher Krankheit verfärben sich die Zähne?

Melanodontie oder auch Black Stain ist eine Erkrankung, die vorwiegend bei Kindern auftritt und die schwarze Verfärbungen auf den Zähnen verursacht. Es handelt sich hierbei um Ablagerungen von Bakterien, die sich im Zahnschmelz ansiedeln und zu sogenannten „Stains“ führen.

Was färbt Zähne schwarz?

Die Hauptursache für Black Stain sind chromogene Bakterien. Diese Bakterien interagieren mit Eisen- und Schwefelverbindungen im Speichel und produzieren dabei hartnäckige Pigmente, welche die Zähne verfärben.

Welche Symptome treten bei Leichengift auf?

"Leichengift" (Toxische Produkte aus abgestorbenen Zähnen) äußert sich durch oft unscheinbare oder vielfältige Symptome wie lokale Schmerzen, Schwellungen, eitrigen Geschmack, sowie allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen oder sogar Infektionen des Herzens oder Gehirns, da Bakterien und Toxine in den Körper gelangen; eine typische Entzündung zeigt sich oft durch Druckempfindlichkeit und faule Gerüche.
 

Wie sieht ein verfaulter Zahn aus?

Ein fauler Zahn zeigt sich durch dunkle Verfärbungen (weiß, gelb, braun bis schwarz), sichtbare Löcher oder Grübchen, Schmerzen bei Süßem, Heißem oder Kaltem, Druckempfindlichkeit, Mundgeruch und bröselnde Zahnsubstanz, die bis zu Zahnverlust führen kann. Frühe Anzeichen sind oft nur weiße Flecken, die mit der Zeit nachdunkeln.
 

Ist ein schwarzer Zahn noch zu retten?

Ja, in vielen Fällen können wir auch einen toten Zahn retten. Entscheidend ist, dass der Zahnarzt den Zahn so schnell wie möglich behandelt, um das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Die wichtigste Methode zur Rettung eines toten Zahns ist die Wurzelbehandlung.

Warum verfärben sich Zähne im Alter?

Zähne verfärben sich im Alter, weil der schützende, weiße Zahnschmelz durch Abnutzung dünner wird und das gelbliche Zahnbein (Dentin) darunter stärker durchscheint. Hinzu kommen äußere Einflüsse wie Kaffee, Tee, Rotwein und Rauchen sowie natürliche Ablagerungen von Blutfarbstoffen (Hämoglobin), die die Zähne mit der Zeit dunkler erscheinen lassen. 

Welcher Mangel führt zu Zahnverfärbungen?

Ja, Zahnverfärbungen können eine Mangelerscheinung sein, insbesondere durch Mangel an Mineralien wie Calcium und Phosphat sowie Vitamin D, was den Zahnschmelz schwächt und zu gelblichen oder porösen Stellen führt. Auch Eisenmangel, Vitamin C Mangel oder bestimmte Medikamente (wie Tetrazyklin-Antibiotika) können die Zahnfarbe beeinflussen, aber auch schlechte Mundhygiene oder säurehaltige Lebensmittel sind häufige Ursachen.
 

Was ist zu tun, wenn ein schwarzer Zahn abgebrochen ist?

Ein abgebrochener Zahn, der darunter schwarz ist, deutet meist auf eine tiefe Karies oder einen abgestorbenen Zahnnerv (Pulpanekrose) hin, weil der Nerv durch eine Entzündung abgestorben ist und sich der Zahn von innen dunkel verfärbt. Sie sollten sofort einen Zahnarzt aufsuchen, um weitere Schäden (Entzündungen, Eiter) zu verhindern und den Zahn eventuell noch zu retten oder ästhetisch zu versorgen, da eine unbehandelte Situation zu Schmerzen und Infektionen führen kann.
 

Welche Symptome kann ein toter Zahn verursachen?

Ein toter Zahn kann oft unangenehme Schmerzen verursachen, insbesondere wenn Druck auf ihn ausgeübt wird, was auf einen zeitnahen Zahnverlust hinweisen kann. Dies kann auf eine Entzündung der Wurzelspitze oder andere zahnmedizinische Probleme hindeuten.

Wie kann man testen, ob ein Zahn noch lebt?

Mit der Vitalitätsprüfung (auch Vitalitätsprobe, Sensibilitätsprüfung) stellt der Zahnarzt fest, ob eine Zahnwurzel vital (lebendig), entzündet, durch ein Zahntrauma beschädigt oder bereits abgestorben ist. Auch im Vorfeld einer Versorgung mit Zahnersatz (z. B. einer Zahnkrone) sind Vitalitätsprüfungen sinnvoll.

Was macht der Zahnarzt bei einem schwarzen Zahn?

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für einen schwarzen Zahn? In jeden Fall ist ein abgestorbener Zahnnerv, sofern er entdeckt wurde, vom Zahnarzt zu untersuchen. Eventuell ist eine Wurzelbehandlung nötig, um mögliche Entzündungen die vorherrschen können davon abzuhalten, sich auf weitere Zähne auszubreiten.

Wie bekommt man schwarzen Zahnbelag weg?

Putzen Sie sich zweimal täglich, morgens und abends drei Minuten lang die Zähne, um Plaque zu entfernen, der sich ständig neu bildet. Verwenden Sie fluoridhaltige Zahnpasta, um den Zahnschmelz zu stärken. Benutzen Sie einmal täglich Zahnseide und/oder Interdentalbürsten, um die Zahnzwischenräume gründlich zu reinigen.

Wann wird ein toter Zahn dunkel?

Manchmal kann auch ein Eiterbläschen am Zahnfleisch bemerkt werden. Wenn dieses platzt und abfließt, werden die Schmerzen schwächer. Wenn ein Zahn schon länger tot ist, verfärbt er sich häufig dunkel bis schwarz. Dies wird durch Zerfallprozesse des Gewebes im Zahn ausgelöst.

Warum werden meine Zähne schwarz?

Schwarze Zähne entstehen durch Karies, abgestorbene Zähne (Nervenschäden), starke Verfärbungen durch Genussmittel (Kaffee, Tee, Rotwein, Tabak), Amalgamfüllungen oder spezielle Bakterienbeläge (Black Stains). Sie können ein Zeichen für ein ernstes Problem wie Karies oder ein abgestorbenes Nervgewebe sein, aber auch harmlose ästhetische Verfärbungen darstellen, weshalb ein Zahnarztbesuch zur genauen Diagnose wichtig ist, um die Ursache zu beheben und Schlimmeres zu verhindern. 

Wie lange dauert es, bis ein Zahn schwarz wird?

Ein Zahn wird schwarz, je nach Ursache, entweder sehr schnell (Tage bei Unfall) durch Bluterguss oder Nervenschaden, oder langsamer (Wochen bis Monate bei Karies/Infektion) durch Absterben des Zahnmarks und Zersetzung von Geweberesten, wobei die dunkle Verfärbung durch Tannine (Tee, Kaffee, Rotwein) oder Rauchen auch Jahre dauern kann. Bei einem Schlag oder Sturz kann sich der Zahn innerhalb von 1-5 Tagen grau verfärben, was oft vorübergehend ist, aber eine spätere Schwärzung auf einen abgestorbenen Nerv hindeuten kann.
 

Was ist ein Black Stain?

Black Stain (Melanodontie) sind harmlose, schwarze oder dunkelbraune Verfärbungen auf den Zähnen, meist am Zahnfleischrand und bei Kindern zwischen 5 und 15 Jahren, verursacht durch spezielle Bakterien, die sich nicht durch normales Zähneputzen entfernen lassen, aber meist in der Pubertät verschwinden. Sie schaden den Zähnen nicht, sind aber oft ein ästhetisches Problem, das professionelle Zahnreinigung erfordert und psychische Belastung verursachen kann.
 

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