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Warum treten Nervenschmerzen nachts auf?

Gefragt von: René Frank B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 28. August 2026
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Nervenschmerzen nachts werden oft durch Druck auf Nerven, Muskelverspannungen, schlechte Schlafpositionen oder eine unpassende Matratze verursacht, die im Ruhezustand intensiver wahrgenommen werden, da Ablenkung fehlt. Systemische Ursachen sind auch möglich, wie Diabetes, Vitaminmangel (bes. B12), Gürtelrose, Alkohol, Autoimmunerkrankungen (z.B. MS), Schilddrüsenprobleme, Nierenversagen oder Medikamentennebenwirkungen, die Nervenschäden (Polyneuropathie) auslösen, die sich durch Kribbeln und Brennen äußern. Auch psychischer Stress kann chronische Verspannungen und Nervendruck fördern.

Warum sind Nervenschmerzen nachts am schlimmsten?

Nervenschmerzen sind nachts oft schlimmer, weil der Hormonspiegel (weniger entzündungshemmendes Cortisol), die veränderte Körperhaltung, die weniger Ablenkung und der natürliche Rhythmus der Schmerzempfindlichkeit des Körpers zusammenwirken, was Schmerzen verstärkt, insbesondere wenn Bewegung fehlt und der Druck auf Nerven durch die Ruheposition zunimmt. 

Was hilft bei nächtlichen Nervenschmerzen?

Bei neuropathischen Schmerzen werden verschiedene rezeptpflichtige Arzneimittel eingesetzt. Dazu zählen einige Antidepressiva wie Amitriptylin und Duloxetin sowie Arzneimittel wie Gabapentin und Pregabalin, die ursprünglich gegen Epilepsie entwickelt wurden.

Welche Krankheiten verursachen Nervenschmerzen?

Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) entstehen durch Schädigungen des Nervensystems und werden durch diverse Krankheiten ausgelöst, darunter Diabetes mellitus (diabetische Neuropathie), Infektionen wie die Gürtelrose (postherpetische Neuralgie) und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS). Weitere häufige Ursachen sind Verletzungen (z. B. Bandscheibenvorfall, Karpaltunnelsyndrom), Alkoholmissbrauch, Chemotherapie sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Schlaganfall oder Rückenmarksverletzungen.
 

Wie bekommt man Nervenschmerzen weg?

Nervenschmerzen lassen sich oft durch eine Kombination aus Medikamenten (z.B. spezielle Schmerzmittel, Capsaicin, Lidocain-Pflaster), physiotherapeutischen Übungen, Entspannungstechniken (Yoga, TENS) und einem gesunden Lebensstil (Vitamine B, Omega-3) lindern, wobei eine genaue Diagnose und individuelle Behandlung durch einen Arzt wichtig sind, der auch die Ursache (wie Diabetes) angehen muss. Wärme, Kälte und sanfte Bewegung helfen oft auch zusätzlich.
 

Nervenschmerzen: Starke Schmerzen doch keine Hilfe? Mögliche Ursachen und was dagegen helfen könnte!

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Was fehlt dem Körper bei Nervenschmerzen?

Für die Funktion von unserem Energiestoffwechsel, Gehirn und unseren Nerven sind insbesondere die B-Vitamine zuständig. Wenn den Nervenzellen z. B. nur geringe Mengen an Vitamin B12 zur Verfügung stehen, kann es zu einem Kribbeln in den Extremitäten und Nervenschmerzen kommen.

Wie geht man mit chronischen Nervenschmerzen um?

Bei den meisten neuropathischen Schmerzen stehen Ihnen als Erstbehandlung in der Regel Amitriptylin, Duloxetin, Gabapentin oder Pregabalin zur Verfügung. Carbamazepin kann als Erstbehandlung bei Trigeminusneuralgie angeboten werden. Sollten Sie diese Medikamente nicht vertragen, kann Ihnen alternativ Capsaicin-Creme verschrieben werden.

Was verschlimmert Nervenschmerzen?

Nervenschmerzen werden oft durch Stress, schlechten Schlaf, Entzündungen durch Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel, Bewegungsmangel, bestimmte Medikamente (Chemo), Infektionen (Gürtelrose), Vitaminmangel (B-Vitamine) und Grunderkrankungen wie Diabetes verschlimmert; auch Druck auf Nerven (Bandscheibenvorfall) und Neurotoxine können sie verstärken, während Entspannung, leichte Bewegung, gesunde Ernährung und Stressreduktion helfen können.
 

Wie lange dauert es, bis eine Nervenreizung verschwindet?

Eine Nervenreizung dauert sehr unterschiedlich lange, oft wenige Tage bis Wochen, kann aber bei stärkerer Schädigung oder chronischen Ursachen auch Monate andauern oder chronisch werden, abhängig von Ursache (z.B. kurzfristiger Druck vs. Bandscheibenvorfall) und Behandlung. Eine akute Reizung kann mit Therapie innerhalb von 4-6 Wochen abklingen, während Heilung nach Verletzungen Wochen bis Monate dauern kann. 

Welche Hausmittel helfen gegen Nervenschmerzen?

Gegen Nervenschmerzen helfen oft Wärme oder Kälte, sanfte Bewegung, Entspannungstechniken und bestimmte pflanzliche Mittel wie Ingwer oder Pfefferminzöl; entscheidend ist aber, die Ursache ärztlich abklären zu lassen, um chronische Schmerzen zu vermeiden, da Hausmittel nur die Symptome lindern. Ausprobieren, ob Wärme (Kissen, Bäder) oder Kälte (Kompressen) besser wirkt, ist wichtig, da dies individuell verschieden ist. 

Was tun, wenn man nachts vor Schmerzen nicht schlafen kann?

Wenn Schmerzen den Schlaf rauben, hilft oft eine Kombination aus Entspannungstechniken, Wärmeanwendungen wie Kirschkernkissen, pflanzlichen Mitteln (Baldrian, Hopfen), der richtigen Schlafhygiene (kühle, dunkle Umgebung, feste Zeiten) und bei Bedarf leichten Schmerzmitteln nach Rücksprache mit dem Arzt, um den Teufelskreis aus Schmerz und Schlafmangel zu durchbrechen. Wichtig ist, den Arzt bei anhaltenden Problemen zu konsultieren, da Schmerz die Schmerzwahrnehmung verstärkt.
 

Woher weiß ich, ob ich Nervenschmerzen habe?

Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) äußern sich oft durch brennende, stechende oder elektrisierende Empfindungen, Kribbeln, Taubheit, „Ameisenlaufen“ oder unerwartete, starke Schmerzattacken, die schon bei leichten Berührungen auftreten (Allodynie). Häufig sind auch Muskelschwäche, Juckreiz und Schlafstörungen möglich, typischerweise in Rücken, Armen oder Beinen. Die Symptome sind individuell sehr verschieden und beeinträchtigen oft die Lebensqualität stark, da sie unvorhersehbar sein können. 

Warum empfindet man nachts alles schlimmer?

Zwischen 2 und 4 Uhr wird besonders viel der Hormone Cortisol und Melatonin ausgeschüttet, die für schlechte Laune und eine negative Weltsicht sorgen. Gute-Laune-Botenstoffe sind gleichzeitig rar. Melatonin wird ausgeschüttet, wenn unsere Haut mit Dunkelheit konfrontiert ist.

Warum treten Schmerzen nur nachts auf?

Nachtschmerzen sind mit Ruheschmerzen assoziiert und treten unter anderem im Rahmen einer Arthritis und im Spätstadium einer Arthrose auf. Auch Patienten mit einem gastroduodenalen Ulkus können unter Nachtschmerzen leiden, da in der Nacht der Vagotonus erhöht und somit die Magensäureproduktion verstärkt ist.

Was tun gegen nächtliche Nervenschmerzen im Bein?

Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation können auch helfen, Stress abzubauen, der Nervenschmerzen verstärken kann. Außerdem können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Alpha-Liponsäure oder Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmende Eigenschaften haben und bei der Linderung von Nervenschmerzen unterstützen.

Wie fühlt sich ein gereizter Nerv an?

Gereizte Nerven zeigen sich oft durch Kribbeln, Taubheit, Brennen oder einschießende Schmerzen (wie Stromschläge) in Armen, Beinen oder Rücken. Weitere Symptome sind Muskelschwäche, Lähmungserscheinungen, überempfindliche Haut bei Berührung (Allodynie), Juckreiz, Krämpfe, Durchblutungsstörungen oder Schweißausbrüche. Auch innere Unruhe, Konzentrationsprobleme oder Magenbeschwerden können bei nervlicher Überlastung auftreten. 

Was beruhigt entzündete Nerven?

Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Yoga helfen Ihnen dabei. Regelmäßiger Sport dient ebenfalls dazu, Stress abzubauen. Auch wenn Sie im alltäglichen Leben sehr viel zu tun haben: Nehmen Sie sich hin und wieder eine Auszeit — Ihre Nerven werden es Ihnen danken.

Können sich gereizte Nerven erholen?

Solange keine bleibenden Schäden bestehen, kann sich die Sensibilität und Kraft wieder vollständig erholen. Dies kann jedoch mehrere Wochen bis Monate dauern. Wird ein Nerv genäht oder rekonstruiert, wachsen die Nervenfasern im Idealfall ungefähr 1 mm pro Tag nach.

Wann hören Nervenschmerzen auf?

Nervenschmerzen können nach wenigen Minuten, Tagen oder Wochen aufhören, oft bleiben sie aber auch länger bestehen und werden chronisch, abhängig von der Ursache und dem Ausmaß der Nervenschädigung; bei leichten Einklemmungen heilen sie oft selbst, bei schwereren Verletzungen oder Erkrankungen (z.B. Gürtelrose, Diabetes) kann die Genesung Wochen bis Monate dauern oder auch dauerhaft sein, wobei eine gezielte Therapie die Lebensqualität deutlich verbessern kann.
 

Welche Krankheit beginnt mit Nervenschmerzen?

Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) entstehen durch Schädigungen des Nervensystems und werden durch diverse Krankheiten ausgelöst, darunter Diabetes mellitus (diabetische Neuropathie), Infektionen wie die Gürtelrose (postherpetische Neuralgie) und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS). Weitere häufige Ursachen sind Verletzungen (z. B. Bandscheibenvorfall, Karpaltunnelsyndrom), Alkoholmissbrauch, Chemotherapie sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Schlaganfall oder Rückenmarksverletzungen.
 

Was kann die Nerven am schnellsten beruhigen?

Um die Nerven am schnellsten zu beruhigen, helfen sofortige Atemtechniken (wie die 4-7-8-Methode), sanfte Bewegung an der frischen Luft, das Aktivieren des Vagusnervs durch Massagen an Hals oder Füßen sowie kurzfristige Entspannung durch einen Power Nap oder das Hören beruhigender Musik; langfristig sind Stressmanagement, gesunde Ernährung mit Magnesium und B-Vitaminen sowie Entspannungstechniken wie Yoga entscheidend. 

Was sollte man bei Nervenschmerzen nicht tun?

Brot, Kuchen, Teigwaren aus Auszugsmehl, raffinierter Zucker, aber auch Fertigprodukte und mit Umweltgiften belastete Produkte strapazieren den Körper, reizen die Nerven und lösen Schmerzen aus.

Warum kommen Nervenschmerzen immer wieder?

Häufige Ursachen sind Autoimmunerkrankungen wie die Multiple Sklerose sowie Diabetes mellitus, Alkoholmissbrauch, Infektionen oder Verletzungen. Auch nach einer Chemotherapie leiden manche Patienten unter neuropathischen Schmerzen, weil die zur Behandlung des Tumors verabreichten Medikamente Nerven angegriffen haben.

Zerstören Nervenschmerzen mein Leben?

Die Schmerzen können leicht oder stark sein und jeden Körperbereich betreffen. Nervenschmerzen sind zwar in der Regel nicht gefährlich, können aber die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Bei starken oder anhaltenden Nervenschmerzen sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

Was sollte man Schmerztherapeuten sagen?

Beschreiben Sie Ihren Schmerz

Je genauer Sie Ihre Schmerzen beschreiben können, desto besser kann Ihr Arzt deren Art und mögliche Ursachen verstehen. Verwenden Sie präzise Adjektive: Anstatt einfach nur „Es tut weh“ zu sagen , beschreiben Sie Ihre Schmerzen als stechend, pochend, pochend, brennend, bohrend oder mit einem anderen Begriff, der Ihr Schmerzgefühl treffend beschreibt .

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